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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2019

War mir zu konstruiert ...

Stiefkind
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Ich war der Meinung, dass S. K. Tremayne ein Garant gute Unterhaltung ist, aber diesmal hat er mich leider ein wenig enttäuscht. Zu Anfang des Romans versucht der Autor noch recht geschickt die Spannung ...

Ich war der Meinung, dass S. K. Tremayne ein Garant gute Unterhaltung ist, aber diesmal hat er mich leider ein wenig enttäuscht. Zu Anfang des Romans versucht der Autor noch recht geschickt die Spannung aufzubauen. Mein Gott, das muss der Alptraum einer jeden jungen verliebten Frau sein, in den Augen des Stiefkinds im Schatten seiner verstorbenen Mutter leben zu müssen. Doch damit nicht genug, scheint dieser kleine Junge auch noch hellseherische Fähigkeiten zu besitzen, die einem beim Hören schon leicht die Haare zu Berge stehen lassen. Irgendwann jedoch wurde es mir dann einfach ein wenig zu viel, zu konstruiert, zu gewollt und nicht gekonnt. Ich habe mich zwischendurch fast gelangweilt, mit einem Thriller hatte das für mich nicht viel zu tun. Schade, aus dieser Idee hätte man mehr rausholen können. Hinter S. K. Tremayne verbirgt sich übrigens der Schriftsteller Sean Thomas Russell, der unter seinem richtigen Namen recht erfolgreich vier historische Seeschlachtromane veröffentlichte.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Das geht besser ...

Die Wundärztin
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Eigentlich bin ich ja ein Fan von historischen Romanen, sehr gerne auch im Hörbuchformat mit ordentlich Säbelrasseln. Von dieser Geschichte aber war ich enttäuscht. Ich hätte mir doch ein wenig mehr geschichtlichen ...

Eigentlich bin ich ja ein Fan von historischen Romanen, sehr gerne auch im Hörbuchformat mit ordentlich Säbelrasseln. Von dieser Geschichte aber war ich enttäuscht. Ich hätte mir doch ein wenig mehr geschichtlichen Hintergrund gewünscht, wo doch gerade der dreißigjährige Krieg soviel zu bieten hat. Anstelle dessen wurde gefühlt in jeder zweiten Szene eine Frau von einem Mannsbild hergenommen, mal freiwillig, mal mit Gewalt. Dazwischen eine etwas lahme Geschichte um die kluge Söldnertochter, ihre böse Mutter und ihre hinterlistige Cousine sowie stickende Männer bis zum Abwinken. Aber, da nun dennoch meine Neugier geweckt ist und ich die beiden nächsten Teile dieser Trilogie auf dem SUB liegen habe, werde ich Magdalenas Leben weiterverfolgen und in demnächst davon berichten. Es kann ja nur besser werden.
Ich bin übrigens ein wenig überrascht über dieses Hörbuch, denn von der bekannten und sehr beliebten Autorin Heidi Rehn bin ich besseres gewöhnt. Vor einiger Zeit habe ich „Das Haus der schönen Dinge“ verschlungen und geliebt!

Veröffentlicht am 04.06.2019

Einfach nur langweilig ...

Vom Ende einer Geschichte
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Dieser hochgelobte Roman soll eine Reflektion darstellen, eine Reflektion auf das Leben und die Freundschaft. Ok, der Grundgedanke ist ja durchaus interessant und tiefsinnig. Leider hat der britische Autor ...

Dieser hochgelobte Roman soll eine Reflektion darstellen, eine Reflektion auf das Leben und die Freundschaft. Ok, der Grundgedanke ist ja durchaus interessant und tiefsinnig. Leider hat der britische Autor Julian Barnes, der seit 1980 – gelegentlich auch unter dem Pseudonym Dan Kavanagh – Bücher schreibt, dies auf so langweilige Art getan, dass ich manchmal kurz davor war abzubrechen. Die Neugier ließ mich weiterhören, doch am Ende blieb ich unbefriedigt zurück. Julian Barnes bekam für dieses Buch den Man Booker Prize verliehen, warum entzieht sich meinem Verständnis. Mir wird er sicher nicht im Gedächtnis bleiben.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Hier ist noch ein bisschen Luft nach oben ...

Hinterhaus
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Die Leseprobe dieses Kriminalromans las sich spannend, so dass ich mich – hungrig nach ein wenig Mord und Totschlag – sofort auf ein Exemplar für eine Leserunde bewarb. Ich hatte Glück und nur wenige Tage ...

Die Leseprobe dieses Kriminalromans las sich spannend, so dass ich mich – hungrig nach ein wenig Mord und Totschlag – sofort auf ein Exemplar für eine Leserunde bewarb. Ich hatte Glück und nur wenige Tage später durfte ich in ein neues Abenteuer starten. Ich kam gut rein in die Geschichte, wenn ich auch irgendwie ständig am Kopfschütteln war, nicht nur über unsere schräge Protagonistin, sondern auch über alle Charaktere in ihrer unmittelbaren Umgebung. Die erste Leiche ließ nicht lange auf sich warten, und ab da war die Chaotik im Leben der etwas naiven Caro vorprogrammiert. Das Buch las sich aber dennoch sehr flüssig und hat auch stellenweise richtig Spaß gemacht. Die Aufklärung war gut gelöst und kam für mich echt überraschend. Gestört habe ich mich aber ziemlich an der teilweise extremen Ausdrucksweise, aber das ist ja Geschmacksache. Ich denke, auch als Autorin muss man sich ja erstmal an ein Publikum rantasten, ich wäre für eine Fortsetzung offen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
Veröffentlicht am 31.05.2019

Mögest du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen ...

Die Nebel von Connemara
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Beim Lesen dieses Romans wurde mir wieder bewusst, was die Insel Irland an herrlichen Landschaften und Natur zu bieten hat. Die Autorin Emma Temple, vielen auch bekannt unter ihrem richtigen Namen Katrin ...

Beim Lesen dieses Romans wurde mir wieder bewusst, was die Insel Irland an herrlichen Landschaften und Natur zu bieten hat. Die Autorin Emma Temple, vielen auch bekannt unter ihrem richtigen Namen Katrin Tempel, nimmt ihre Leser mit auf eine anschauliche, ja fast pittoreske Reise durch die grünen Hügel aber auch auf die kargen Felsen Irlands, und mein leider schon wieder viel zu lang zurück liegender Urlaub dort ist mir sofort wieder präsent. Ähnlich beeindruckt ist die junge Clara, die vor ihrer Vergangenheit flüchtend auf diesem Eiland landet und sich schnell mit dem liebenswerten Sean anfreundet, der quasi dort auf Heimaturlaub ist. Sie ist gefangen von den Mythen und Sagen und glaubt sich selbst bald in der Vergangenheit lesen zu können. Und genau da setzt mein Kritikpunkt ein … mir ging das alles ein wenig zu schnell, wurde zu rasch intensiv und die „Spökenkiekerei“ erschien mir doch fast ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Aber, genau das macht wohl auch den Charme dieses Romans aus, der sich flüssig in einem Rutsch durchlesen lies. Genau das richtige, um sich vom Sofa aus auf die grüne Insel zu träumen. Meinen Geschmack hat er leider nicht ganz getroffen.