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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2022

Grönland Klimathriller - realistisch und sehr aktuell

Schmelzpunkt
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Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Durch die gespaltenen Eisschollen erkennt man gleich, worum es in dem Buch gehen wird.

Der Schreibstil des Autoren Wolf Harlander ist sehr flüssig und spannend. Sein ...

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Durch die gespaltenen Eisschollen erkennt man gleich, worum es in dem Buch gehen wird.

Der Schreibstil des Autoren Wolf Harlander ist sehr flüssig und spannend. Sein Erzählstil ist wunderbar zu lesen. Die Personen und deren Charaktere beschreibt er sehr authentisch, ebenso die Orte/Schauplätze detailliert und bildhaft.

Schauplatz in dem Buch ist die Arktis. Der junge Inuk Nanoq Egede ist Touristenführer, er entdeckt massenweise tote Fische, Robben und Vögel. Die deutsche Polarforscherin Hanna Jordan erhält den Auftrag, das rätselhafte Fischsterben zu untersuchen.

Das Thema passt genau in die heutige Zeit. Klimaveränderungen: Erschreckend wie wir mit unserer Welt/Umwelt umgehen.
Das Buch hat mich gefesselt. Der Thriller ist interessant und mitreißend. Auch der Ukrainekrieg wird angesprochen. Es hat aktuellen ökologischen und politischen Bezug. Russland, China und die USA - alle wollen die wertvollen Bodenschätze.
Das Buch muss man unbedingt gelesen haben!!

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Französische Leichtigkeit

Ein französischer Sommer
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Das Cover mit dem sommerlichen Motiv gefällt mir gut.

Die Autorin schreibt in einem schweren Sprachstil, flüssig und interessant. Der Erzählstil ist bildhaft, aber nicht ganz leicht zu lesen. Die Umgebungen ...

Das Cover mit dem sommerlichen Motiv gefällt mir gut.

Die Autorin schreibt in einem schweren Sprachstil, flüssig und interessant. Der Erzählstil ist bildhaft, aber nicht ganz leicht zu lesen. Die Umgebungen beschreibt sie gut. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten Leah und Michael erzählt, die natürlich eine unterschiedliche Sprache und andere Ansichten haben. Zu Beginn hatte ich es schwer, mich in das Geschehen einzufinden.

Die junge Leah sucht einen Job. Durch Zufall trifft sie den Schriftsteller Michael, der von ihr angezogen ist. Er stellt sie als seine Assistentin an und sie soll Michaels Tagebücher aus den 60er und 70er Jahren sichten und ordnen. Michael bleibt mir bis zum Ende unsympathisch.

Nicht gefallen haben mir die Aussagen in französischer Sprache (ohne Übersetzung), da ich kein Französisch sprechen/lesen kann.

Durch das ganze Buch weht ein Hauch von französischer Leichtigkeit. Das Buch war interessant zu lesen. Ein Roman für den Sommerurlaub.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Schwedenkrimi - sehr spannend mit Humor

Der Tod macht Urlaub in Schweden
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Das Cover ist wunderbar gestaltet, hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und mit einer guten Brise Humor. Das Buch ist leicht zu lesen.
Die Personen werden gut beschrieben ...

Das Cover ist wunderbar gestaltet, hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und mit einer guten Brise Humor. Das Buch ist leicht zu lesen.
Die Personen werden gut beschrieben und kommen authentisch rüber, ganz besonders Peter Vinston. Der hat etwas Ähnlichkeit mit dem eigenwilligen Monk.

Der ehrgeizige Mord-Ermittler Peter Vinston kommt aus Stockholm und macht auf ärztliche Anweisung Urlaub in Österlen. Er besucht seine 16-jährige Tochter, seine Exfrau und deren Mann. Da wird die ehrgeizige Marklerin Jessie Anderson in ihrem Musterhaus tot aufgefunden. War es ein Unfall oder doch Mord? Plötzlich soll Peter Vinston in dem "Mordfall" ermitteln. Er soll der jungen Kommissarin Tove Esping helfend zur Seite stehen, um das Rätsel zu lösen. Tove fühlt sich aber manchmal von Peter übergangen.
Bis zum Ende lassen die Autoren Anders de la Motte und Måns Nilsson alles offen. Es gibt mehrere Verdächtige und Motive, die einen auf die falsche Fährte führen.

Der tolle Schwedenkrimi hat mich in den Bann gezogen - locker, spannend und mit Humor. Eine schöne Sommerlektüre. Von mir 5 Sterne mit Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Toller Auftakt der Saga

Das Land, von dem wir träumen
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Klappentext hatte mich neugierig auf die Südtirol-Saga gemacht. Ich liebe Historische Romane.

Der Schreibstil der Autorin Anna Thaler ist flüssig und spannend. Ihr ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Klappentext hatte mich neugierig auf die Südtirol-Saga gemacht. Ich liebe Historische Romane.

Der Schreibstil der Autorin Anna Thaler ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist ernst, aber dennoch leicht zu lesen. Das Personenverzeichnis am Beginn des Buches finde ich sehr gut. Die Personen und deren Charaktere sowie die schöne Landschaft werden bildhaft und detailliert beschrieben.

Die Geschichte von Franziska beginnt im Frühjahr 1925. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Südtirol zur Italienischen Regierung zugerechnet. Die deutsche Sprache wurde verboten und die Südtiroler mussten auch ihre Namen ändern. So wurde der Familienname Bruggmoser in "Ponte" geändert.
Franziska darf nicht als Lehrerin unterrichten, weil sie nicht Italienisch spricht. Sie gibt nicht auf und gründet eine Katakombenschule für die Dorf-Kinder, die sie in der Deutschen Sprache unterrichtet und ihnen die Südtiroler Kultur vermittelt.

Von Beginn an hat mich das Buch gefesselt. Die Geschichte um das Schicksal der Familie Bruggmoser - nun "Ponte" genannt - und besonders Franziska und Wilhelm Leidinger ist gelungen.
Ich warte nun auf "Der Duft von Erde nach dem Regen". Es klingt nach einer spannenden Fortsetzung der Saga.

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Veröffentlicht am 18.03.2022

Ein sehr spannendes Finale der Trilogie

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz
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Das Cover hat Wiedererkennungswert und gefällt mir gut. Es ist der letzte Band der Trilogie. Meine Empfehlung: die Bücher sollten in der Reihenfolge gelesen werden.

Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars, ...

Das Cover hat Wiedererkennungswert und gefällt mir gut. Es ist der letzte Band der Trilogie. Meine Empfehlung: die Bücher sollten in der Reihenfolge gelesen werden.

Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars, Pseudonym Helene Sommerfeld, ist sehr flüssig, packend und bildhaft. Der lebendige Erzählstil ist leicht zu lesen. Die Polizeiärztin Magda fand ich bereits mit Band 1 und 2 sehr gelungen. Auch beim 3. Band konnte ich gleich wieder mitten in das Geschehen um Magda und ihre Freunde eintauchen.
Alle Figuren und Charaktere sind authentisch beschrieben - ob Magda und Kuno, Celia und Edgar Hinnes, Rainer Bergmann, Doris Kaufmann sowie Ruth Jessen.

Berlin im Jahr 1924: Magda Mehring, geborene Fuchs, möchte den kleinen Otto, der vor vielen Jahren verschleppt wurde, unbedingt finden. Seine Schwester Elke hat bei Magdas Schwester Christa und deren Ehemann Johannes in Hildesheim ein neues Zuhause gefunden. Aber Elke sehnt sich doch nach Otto. Bei der Polizei gibt es nun die Möglichkeit der Personen-Identifizierung mittels Fingerabdruck. Es müssten jedoch sehr viele Kinder überprüft werden. Da erinnert sich Elke an ein "Feuermal" ihres Bruders. Und tatsächlich wird ein Junge gefunden, auf den die Beschreibung passt.
Magda hat nun ihre eigene Praxis in der »Pension Bleibtreu«. Neben ihrer Arbeit als Polizeiärztin hilft sie noch ihrem Kommissar Kuno bei einer Mordermittlung.

Das Buch führt einem auch vor Augen, wie es damals den Frauen im Leben und im Beruf schwer gemacht wurde.

Der letzte Band der Geschichte hat mich wieder in den Bann gezogen und überzeugt. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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