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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2025

Interessante und fesselnde Familiensaga

Lázár
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Der Schreibstil von Nelio Biedermann ist flüssig und mitreißend. Sein detaillierter lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen.
Das Cover mit dem Schimmel gefällt mir gut.

"Lázár“ von Nelio ...

Der Schreibstil von Nelio Biedermann ist flüssig und mitreißend. Sein detaillierter lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen.
Das Cover mit dem Schimmel gefällt mir gut.

"Lázár“ von Nelio Biedermann ist ein Familienroman, der die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie im 20. Jahrhundert von mehreren Generationen erzählt. Es beginnt mit der Geburt von Lajos von Lázár im abgelegenen Waldschloss seiner Familie. Lajos und seine Kinder Eva und Pista erleben die Zerbrechlichkeit ihrer Welt und müssen lernen, sich den neuen und politischen Herausforderungen zu stellen. Die politischen Umbrüche und der Untergang des Habsburgerreichs werden beeindruckend geschildert.

Es ist eine tiefgründige und bewegende Geschichte, die mich gefesselt hat.

Mit "Lázár“ ist Nelio Biedermann ein meisterlicher Debütroman gelungen. Historische Ereignisse sind gut recherchiert und mit den Schicksalen der Familie Lázár gelungen verwoben.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Sehr berührend

Was du siehst
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Der Schreibstil von Laura Maaß ist sehr flüssig. Ihr mitreißender Erzählstil ist feinfühlig, für mich angenehm zu lesen. Man ist gleich mitten drin im Mecklenburgischen Landleben, das bildhaft beschrieben ...

Der Schreibstil von Laura Maaß ist sehr flüssig. Ihr mitreißender Erzählstil ist feinfühlig, für mich angenehm zu lesen. Man ist gleich mitten drin im Mecklenburgischen Landleben, das bildhaft beschrieben ist.

Das Cover gefällt mir gut. Es ist passend zu dem Roman.

1967. Ruth lebt in Ost-Berlin und ist schwanger von Tom, der plötzlich nicht mehr in die Wohnung zurückkommt. Ihr Vater nimmt sie nicht auf, sondern schickt sie zu seinem Bruder in ein Dorf in Mecklenburg. Dort lernt sie Hannah kennen, die ebenfalls schwanger ist. Ruth wird sofort liebevoll in die Gemeinschaft integriert.
Julie und Andi, die Kinder von Ruth und Hannah, wachsen zusammen auf. Es entsteht tiefe Freundschaft, dann Liebe …
Nach dem Mauerfall hat Jule nur ein Ziel, sie will unbedingt ihren Vater Tom finden und beginnt ihre lange Suche.

Die gefühlvolle Geschichte hat mich berührt. Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart gefällt mir gut und man bekommt einen tiefen Einblick in das Leben aller Beteiligten.

Die politischen Ereignisse der Nachkriegszeit und auch der Mauerfall sind gut in diesem Roman eingebunden.
Ein Buch mit deutscher Zeitgeschichte, das zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Bretonische Familiengeschichte – geheimnisvoll und fesselnd

Rückkehr nach St. Malo
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Der Schreibstil der Autorin Hélène Gestern ist sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen. Ausgesprochen bildhaft ist die Landschaft beschrieben. Dazu passt das Cover ...

Der Schreibstil der Autorin Hélène Gestern ist sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen. Ausgesprochen bildhaft ist die Landschaft beschrieben. Dazu passt das Cover mit den tosenden Wellen wunderbar.
Die Geschichte wird uns einfühlsam aus unterschiedlichen Zeitebenen und Perspektiven geschildert.

Der Historiker Yann Kérambrun zieht nach dem Tod seines Vaters in die alte Villa in Saint-Malo, gegenüber liegt die Insel Cézembre. Saint-Malo ist ein Ort, an dem die Erinnerungen an seine Kindheit und seinen Zwillingsbruder wieder aufleben. In der Villa entdeckt er das Familienarchiv seines Urgroßvaters Octave, das ihn neugierig macht. Als er feststellt, dass einige Dokumente fehlen, gräbt er immer weiter, um die Geheimnisse zu entschlüsseln.

Die bewegende Geschichte hat mich sehr berührt. Man denkt häufig, man wäre dem dunklen Geheimnis auf der Spur.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Barmann im Ritz - Dramatisch und mitreißend

Der Barmann des Ritz
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Philippe Collin hat einen sehr flüssigen und packenden Schreibstil. Sein Erzählstil ist fesselnd und mitreißend.

Der Roman erzählt die Geschichte des berühmten jüdischen Barmanns Frank Meier, die auf ...

Philippe Collin hat einen sehr flüssigen und packenden Schreibstil. Sein Erzählstil ist fesselnd und mitreißend.

Der Roman erzählt die Geschichte des berühmten jüdischen Barmanns Frank Meier, die auf wahren Begebenheiten beruht. Er hat im legendären Hotel Ritz in Paris gearbeitet, auch in der Zeit vom 14. Juni 1940 bis 25. August 1944 als Paris von den Deutschen besetzt war.
Das Hotel Ritz war durch hochrangige Nazis besetzt. Die Besatzer und viele französische Persönlichkeiten trafen sich ständig an der Theke bei dem Barmann. Er musste ständig um sein Leben bangen und auf der Hut sein, dass niemand erfährt, dass er Jude ist.
Mit den Tagebucheinträgen von Frank Meier werden uns die Ängste und die Gefahren des Entdeckens geschildert.

Die spannende Geschichte mit vielen historischen Hintergründen hat mir sehr gut gefallen.
Im Anhang gibt es Informationen und Fotos von Frank Meier, Marie-Louise Ritz, Carl-Heinrich von Stülpnagel, Hans Speidel u. a. Personen aus diesem Roman.
Das elegante Cover passt hervorragend zu dem Buch.

Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Sehr berührend und emotional

Onigiri
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Der Schreibstil von Yuko Kuhn gefällt mir, er ist sehr einfühlsam und flüssig. Der Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen.

Die deutsch-japanische Familiengeschichte ist in der Ich-Perspektive ...

Der Schreibstil von Yuko Kuhn gefällt mir, er ist sehr einfühlsam und flüssig. Der Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen.

Die deutsch-japanische Familiengeschichte ist in der Ich-Perspektive von Aki geschrieben. Sie erzählt den Lebensweg ihrer Mutter Keiko, die als junge Frau von Japan nach Deutschland ausgewandert ist. Keiko hat einen jüngeren deutschen Mann geheiratet und mit ihm eine Tochter, Aki, und einen Sohn, Kenta. Nach der Scheidung hat sie die Kinder alleine großgezogen.
Keiko ist nun an Demenz erkrankt und lebt im Pflegeheim. Das Zusammensein von Aki und Keiko ist für Aki total anstrengend, da ihre Mutter immer sofort alles wieder vergisst.
Als Aki vom Tod ihrer Großmutter Yasuko erfährt, möchte sie mit ihrer Mutter noch ein letztes Mal nach Japan zu ihrer Familie. Dort erlebt Aki ihre Mutter anders. Hier wird Keiko gesprächig, fröhlich und blüht auf.

Das Buch beinhaltet eine großartige emotionale Familiengeschichte, die mich in den Bann gezogen hat.
Da mein Mann an Alzheimer Demenz erkrankt ist, hat mich dieser Roman mit diesem besonderen Thema sehr fasziniert. Demenz ist ein schleichender Abschied von einem geliebten Menschen.

Absolut lesenswert.

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