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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2021

Schöne und faszinierende Meereswelt

Wenn Haie leuchten
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Ein sehr rätselhaftes Ökosystem ist das Meer, das auch sehr erstaunlich ist. Es ist noch in vielem unerforscht. Es waren schon mehr Menschen auf dem Mond als auf dem Ozeangrund. Durch einige Fragen der ...

Ein sehr rätselhaftes Ökosystem ist das Meer, das auch sehr erstaunlich ist. Es ist noch in vielem unerforscht. Es waren schon mehr Menschen auf dem Mond als auf dem Ozeangrund. Durch einige Fragen der Meeresforschung, warum Haie im Dunkeln leuchten oder ob es Insekten im Meer gibt, erfahren wir auch einiges über uns Menschen.

Die Meeresbiologin Julia Schnetzer hat ein faszinierendes Buch über die Meere geschrieben. Sie teilt mit dem Leser neueste Erkenntnisse der Meeresforschung. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Autorin führt gekonnt in die Welt der Meere ein. Der Leser muss nicht vom Fach sein. Die Autorin bringt ihre Materie gekonnt dem Leser näher, dass auch ein Nicht-Meeresbiologe ihre Schilderungen versteht und in die Welt der Meere eintauchen kann. Besonders gefallen haben mir die Illustrationen, die für das Verständnis des Textes sehr wertvoll waren. Außerdem hat mich das kleine handliche Format des Buches sehr angesprochen. Dadurch lag es beim Lesen super in der Hand.

Ein sehr schönes Buch über die Welt der Meere.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Sehr fantastisch und spannend

Amari und die Nachtbrüder
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Quinton, der Bruder von Amari, ist seit einem halben Jahr spurlos verschwunden. Amari fühlt sich völlig verlassen. Doch dann entdeckt Amari plötzlich eine Einladung, die ihr Quinton hinterlassen hat. Amari ...

Quinton, der Bruder von Amari, ist seit einem halben Jahr spurlos verschwunden. Amari fühlt sich völlig verlassen. Doch dann entdeckt Amari plötzlich eine Einladung, die ihr Quinton hinterlassen hat. Amari folgt ihr und geht dadurch in eine Welt der übernatürlichen Fähigkeiten und magischen Kreaturen hinüber. Doch um Quinton zu finden und um in dieser magischen Welt einen Platz zu finden, muss Amari ein Auswahlverfahren bestehen. Sie zweifelt sehr an sich selbst, wie sie es mit allen Mitstreitern aufnehmen soll, die alle seit Jahren geschult wurden und sie eben nicht. Amari weiss auch nicht, warum in ihr so viel streng verbotene Magie schlummert.

Diese Fantasy-Geschichte hat mir sehr gefallen. Sie war sehr fantasievoll erzählt. Man erfährt die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive von Amari. Ich konnte mich sehr gut in Amari hineinversetzen und habe sehr mitgefiebert und mitgelitten, wie sie ihre Prüfungen und Aufgaben im Laufe der Zeit löst. Der Autor B.B. Alston hat Amari als schwarzes Mädchen erschaffen. Er macht damit auch Diskriminierung, Ausgrenzung und Ablehnung zum Thema. Er zeigt auch auf, wie Amari damit umgeht. Die Handlung wird sehr spannend erzählt. Der Aufbau der fantastischen Welt ist einfach grandios. Diese Welt hat der Autor B.B. Alston mit vielen verschiedenen magischen Wesen so erschaffen, daß diese magische Welt sehr vielfältig geraten ist. Besonders gefallen hat mir die Auflösung am Ende. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Das Hörbuch hat die fantastische Sprecherin Merete Brettschneider eingelesen. Ihre Stimme hat so viele Facetten, dass das Hören ein wahrer Genuß ist. Mit ihrer Stimme hat sie sehr viel Leben in die Geschichte gebracht. Das Hörbuch ist als ungekürzte Lesung im Audio-Verlag erschienen und hat eine Laufzeit von 10 Stunden und 41 Minuten.

Ein sehr tolles Kinder- und Jugendbuch ab 10 Jahren, das auch Erwachsene in seinen Bann zieht und sie in eine magische Welt entführt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2021

Regt zum Nachdenken an

Die Mitternachtsbibliothek
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Nora Seed ist depressiv. Alles erscheint ihr so ausweglos und nicht mehr lebenswert. Sie hat beschlossen, dass sie sich das Leben nehmen möchte. Als sie es vollziehen möchte, landet sie in der Mitternachtsbibliothek. ...

Nora Seed ist depressiv. Alles erscheint ihr so ausweglos und nicht mehr lebenswert. Sie hat beschlossen, dass sie sich das Leben nehmen möchte. Als sie es vollziehen möchte, landet sie in der Mitternachtsbibliothek. Dort bleiben die Uhren immer auf Mitternacht stehen. Jedes Buch dort kann Nora in ein anderes Leben bringen, wo sie dann sieht, was passiert wäre, hätte sie manches anders in ihrem Leben gemacht. Die Frage ist auch, ob sie in einem anderen Leben glücklicher geworden wäre, wenn sie es nicht einmal in ihrem alten geschafft hat.

Matt Haig ist hier ein herausragender Roman gelungen. Für Leute, die selbst depressiv sind, ist das Buch nicht so gut, da sie dadurch noch mehr runtergezogen werden könnten. Die Vorstellung des Buches hat mir sehr gefallen, dass man durch unterschiedliche Bücher in ein anderes Leben kommen kann, um da zu sehen, ob man dort glücklicher gewesen wäre. Der Schreibstil ist sehr flüssig. In Nora konnte ich mich als Leser sehr gut reinversetzen, wie mies ihr es in ihrem alten Leben ging. Man begleitet Nora in die Mitternachtsbibliothek, wie sie in mehren Büchern sich in einem anderem Leben befindet. Ich habe mit Nora sehr mitgefiebert, dass sie wieder in ihr altes Leben zurückkehrt. Meiner Meinung nach hätten diese anderen Möglichkeiten des Lebens von Nora nur etwas ausführlicher beschrieben werden sollen. Leider war es da zum Teil sehr kurz gehalten. Besonders gefallen hat mir der Gedanke der Mitternachtsbibliothek, wo man erfahren kann, was passiert wäre, wenn man anders gehandelt hätte. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und mir gezeigt, dass jede Entscheidung zu einem selbst dazu gehört.

Sehr schöne Idee der Mitternachtsbibliothek, wo man erfahren kann, was passiert wäre, wenn man andere Entscheidungen im Leben getroffen hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2021

Sehr spannend und wunderschön illustriert

Paradise Pirates
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Das Eichhörnchen Salty hat eine beste Freundin Ozeane. Mit ihr ist Salty auf hoher See unterwegs, um einen Schatz zu finden, der auf der Karte seiner verschollenen Eltern eingezeichnet ist. Leider sind ...

Das Eichhörnchen Salty hat eine beste Freundin Ozeane. Mit ihr ist Salty auf hoher See unterwegs, um einen Schatz zu finden, der auf der Karte seiner verschollenen Eltern eingezeichnet ist. Leider sind da auch viele Piraten unterwegs und entführen Ozeane. Sie erpressen Salty, denn sie sagen, sie rücken Ozeane nur im Austausch für die Schatzkarte wieder raus.

Diese Geschichte hat mich sehr begeistert. Schon das Cover ist eine Augenweide. Es ist wunderbar farbig und sehr detailreich gezeichnet. Beim Aufschlagen des Buches sieht der Leser eine auffallend schöne Landkarte. Der Schreibstil ist kindgerecht und einfach gehalten. Beim Lesen haben mich die sehr schönen Illustrationen begeistert. Sie sind so wie das Cover auch farbig im Buch abgedruckt, was mich sehr verzückt hat. Dadurch wird der Text sehr gut ergänzt. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Ich habe auch sehr schmunzeln müssen, so witzig werden die Geschehnisse erzählt. Das Buch eignet sich auch sehr zum Vorlesen.

Eine sehr spannende Geschichte über Freundschaft mit wunderschönen Illustrationen, sehr zu empfehlen für Kinder ab 7 Jahren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2021

Sehr beeindruckend

Hauskonzert
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Der Pianist Igor Levit begeistert viele Menschen mit seinem Klavierspiel. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus. Er erhebt seine Stimme für Demokratie und gegen Unrecht, Rassismus und jede Art ...

Der Pianist Igor Levit begeistert viele Menschen mit seinem Klavierspiel. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus. Er erhebt seine Stimme für Demokratie und gegen Unrecht, Rassismus und jede Art von Menschenhass. Außerdem enagiert er sich für den Klimaschutz und setzt sich für die Demokratie ein. Was treibt ihn an, das alles zu tun? Der Journalist Florian Zinnecker begleitet Igor Levit durch eine Konzertsaison. Es zeigt sich, dass es das Jahr der Extreme ist. Levit erhält Morddrohungen, weil er öffentlich Partei gegen Hass im Netz ergreift. In diesem Jahr spielt Levit für Hunderttausende Hauskonzert auf Twitter und findet zu sich selbst, sowohl als Mensch als auch als Künstler.

Der Schreibstil ist flüssig. Die Absätze im Text lassen einen nur so durch die Zeilen fliegen. Mir war Igor Levit schon im letzten Jahr ein Begriff, als er jeden Abend auf Twitter ein Hauskonzert gespielt hat. Das Buch hat mir den Pianisten und Menschen Igor Levit näher gebracht. Mich hat das Buch schwer beeindruckt. Der Journalist Florian Zinnecker hat sehr einfühlsam Igor Levit dargestellt. Er erzählt von den Konzerten, die Igor Levit gegeben hat und von seiner Kindheit. Außerdem erfährt der Leser von seiner Ausbildung zum Klavierspieler und seine politische Einstellung. Das alles hat mir gezeigt, dass sich hinter dem Künstler Igor Levit auch ein Mensch verbirgt.

Ein beeindruckendes Buch über den Pianisten und Menschen Igor Levit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere