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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2021

Sehr beeindruckend

Hauskonzert
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Der Pianist Igor Levit begeistert viele Menschen mit seinem Klavierspiel. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus. Er erhebt seine Stimme für Demokratie und gegen Unrecht, Rassismus und jede Art ...

Der Pianist Igor Levit begeistert viele Menschen mit seinem Klavierspiel. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus. Er erhebt seine Stimme für Demokratie und gegen Unrecht, Rassismus und jede Art von Menschenhass. Außerdem enagiert er sich für den Klimaschutz und setzt sich für die Demokratie ein. Was treibt ihn an, das alles zu tun? Der Journalist Florian Zinnecker begleitet Igor Levit durch eine Konzertsaison. Es zeigt sich, dass es das Jahr der Extreme ist. Levit erhält Morddrohungen, weil er öffentlich Partei gegen Hass im Netz ergreift. In diesem Jahr spielt Levit für Hunderttausende Hauskonzert auf Twitter und findet zu sich selbst, sowohl als Mensch als auch als Künstler.

Der Schreibstil ist flüssig. Die Absätze im Text lassen einen nur so durch die Zeilen fliegen. Mir war Igor Levit schon im letzten Jahr ein Begriff, als er jeden Abend auf Twitter ein Hauskonzert gespielt hat. Das Buch hat mir den Pianisten und Menschen Igor Levit näher gebracht. Mich hat das Buch schwer beeindruckt. Der Journalist Florian Zinnecker hat sehr einfühlsam Igor Levit dargestellt. Er erzählt von den Konzerten, die Igor Levit gegeben hat und von seiner Kindheit. Außerdem erfährt der Leser von seiner Ausbildung zum Klavierspieler und seine politische Einstellung. Das alles hat mir gezeigt, dass sich hinter dem Künstler Igor Levit auch ein Mensch verbirgt.

Ein beeindruckendes Buch über den Pianisten und Menschen Igor Levit.

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Veröffentlicht am 11.04.2021

Schöne Tiergeschichten

Tierfreunde aus Blumenstadt 1: Ein tierisches Hallo
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Die Kinder Basti und Lisa wohnen mit ihren Eltern in Blumenstadt. Sie wünschen sich wahnsinnig gerne ein eigenes Haustier. Aber leichter wird das Leben dadurch nicht. Die neugierige Nachbarin Frau Schmalz ...

Die Kinder Basti und Lisa wohnen mit ihren Eltern in Blumenstadt. Sie wünschen sich wahnsinnig gerne ein eigenes Haustier. Aber leichter wird das Leben dadurch nicht. Die neugierige Nachbarin Frau Schmalz steckt überall ihre Nase rein. In vier zauberhaften Geschichten wird erzählt, wie die Kinder mit den Haustieren zurechtkommen und welche Probleme sie mit ihnen haben.

Das Buchcover ist sehr schön farbig gestaltet mit den beiden Hauptfiguren Basti und Lisa und den vier Tieren, die in den Geschichten vorkommen. Der Schreibstil ist leicht und kindgerecht. Die Schrift ist groß gedruckt, dass die Größe für Kinder sehr geeignet ist. Der Text wird durch zauberhafte Illustrationen bereichert, die die Geschichten sehr schön ergänzen. Den Kindern werden durch die Erzählungen der Umgang mit Tieren nähergebracht. Auch wird gezeigt, dass es nicht immer leicht ist, ein Haustier zu haben und dass es mit einem Haustier auch nicht immer so schön ist, wie man es sich davor ausgemalt hat. Am Ende der Geschichten zeigt eine Überblickstafel interessante Details der jeweiligen Tiere auf. Da können Kinder gleich etwas dazu lernen und ihr Wissen aufbessern. Das Buch ist Teil einer Reihe, wo der zweite Band auch schon erschienen ist.

Sehr schöne Tiergeschichten für Kinder ab 7 Jahren.

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Veröffentlicht am 11.04.2021

Berührende Lebensgeschichte

Gefangen und frei
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Der Autor David Sheff erzählt die wahre Geschichte über Jarvis Jay Master, der zum Tode verurteilt wurde und im Gefängnis zum Buddhisten wurde.

Jarvis Jay Masters Leben ist geprägt von Hass und Gewalt. ...

Der Autor David Sheff erzählt die wahre Geschichte über Jarvis Jay Master, der zum Tode verurteilt wurde und im Gefängnis zum Buddhisten wurde.

Jarvis Jay Masters Leben ist geprägt von Hass und Gewalt. Er hatte eine schreckliche Kindheit. Er hatte falsche Freunde und verübte mehrere Straftaten. 1990 wird ihm ein Mord an einem Gefängniswärter angehängt. Daraufhin wird er zum Tode verurteilt. Masters ist voller Wut. Er hat mehrere Panik-Attacken und weiß keinen Ausweg mehr. Eines Tages bekommt er den Rat, es mit Meditation zu versuchen. Zuerst bezweifelt Masters die Wirksamkeit des buddhistischen Weges. Doch eines Tages beginnt er mit der Meditation und bekommt eine völlig neue Sicht auf sein Leben.

Die Geschichte um Jarvis Jay Master hat mich sehr berührt. Was Jarvis die ganze Zeit durchmacht, wobei er auf seinen Tod wartet, kann man sich gar nicht vorstellen. Mich hat sehr betroffen gemacht, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Unschuld von Jarvis ist nie geklärt worden. Der Schreibstil ist flüssig. Dadurch war das Buch gut zu lesen. Die Besinnung von Jarvis zum Buddhismus fand ich sehr beeindruckend. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in den Buddhismus. Die Erzählung blieb leider die ganze Zeit sehr distanziert. Dadurch blieb Jarvis ziemlich blass. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Sehr berührende Erzählung von Jarvis, der seit Jahrzehnten im Todestrakt sitzt und den Buddhismus für sich entdeckt hat.

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Veröffentlicht am 11.04.2021

Sehr bereichernd

Rosarotes Glück
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Susan Sideropoulos hat sich mit der Frage beschäfigt, wie Glück zu einem selbst kommt. Ihr Devise lautet: setz doch mal die rosarote Brille auf. Das soll man bewusst machen. Denn hinter eine Sache ist ...

Susan Sideropoulos hat sich mit der Frage beschäfigt, wie Glück zu einem selbst kommt. Ihr Devise lautet: setz doch mal die rosarote Brille auf. Das soll man bewusst machen. Denn hinter eine Sache ist sie gekommen: die Welt ist so, wie wir sind. Die Welt ist nicht einfach so, wie sie ist. Das heisst, dass wir die gleiche Situation in zwei unterschiedlichen Stimmungen erleben können. Dadurch können wir zwei ganz unterschiedliche Erfahrungen machen, obwohl wir zweimal die gleiche Situation erlebt haben.

Susan Sideropoulos erzählt ihr Leben. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Ausserdem hat das Buch ein wunderbares Design. Sehr berührend erzählt sie, wie ihr Glück abhanden gekommen ist. Die Serie Mila ist nach kurzer Zeit abgesetzt worden. Damit hatte sie sehr zu kämpfen. Ausserdem erzählt sie sehr einfühlsam von weiteren Fehlschlägen in ihrem Leben. Ich finde es bewundernswert, mit welcher Offenheit sie ihre Tiefschläge erzählt. Diese Erzählungen verbindet sie mit Denkanstößen. Sie verfolgen den Leser durch das gesamte Buch. Ratgeber ist das Buch vor allem in den letzten Kapiteln. Ich habe Susans Biographie und Denkanstöße sehr gerne gelesen. Die Rosarote Brille sollte man viel häufiger aufsetzen, und dadurch mehr die positive Seite sehen, als die negative.

Einfühlsame Erzählungen von Susan Sideropoulos aus ihrem Lebem mit schönen Denkanstößen.

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Sehr lustig

Undercover Robot – Mein erstes Jahr als Mensch
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Das Robotermädchen Dotty soll ein Jahr in eine normale Schule gehen. Sie ist Teil eines Geheimprojekt. Niemand in der Schule darf merken, dass sie kein echter Mensch ist. Das ist gar nicht so einfach. ...

Das Robotermädchen Dotty soll ein Jahr in eine normale Schule gehen. Sie ist Teil eines Geheimprojekt. Niemand in der Schule darf merken, dass sie kein echter Mensch ist. Das ist gar nicht so einfach. Denn sie stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Woher soll sie auch als Roboter wissen, wie sie sich als Mensch verhalten soll. Denn Lehrer wollen nicht immer die Wahrheit hören. Oder woher soll sie wissen, dass Regeln manchmal dazu da sind, dass sie bebrochen werden.

Dieses Buch hat mir sehr gefallen. Es war sehr lustig und ich musste sehr lachen. Auch als Erwachsener habe ich mich köstlich amüsiert über die künstliche Androidin Dotty, weil die KI-Welt klasse dargestellt ist. Dotty ist einfach zu komisch, wie sie sich immer wieder blamiert. Am liebsten möchte man ihr zurufen, wie sie sich zu verhalten hat. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Es ist in der Ich-Perspektive von Dotty geschrieben. Außerdem ist es Tagebuch-mäßig geschrieben, was Dotty an den einzelnen Tagen alles erlebt.

Sehr lustige Erzählung eines Roboters als Mensch für Kinder ab 10 Jahren.

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