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Veröffentlicht am 26.08.2018

Ich bin begeistert von dieser Welt und ihrer Magie!

Children of Blood and Bone
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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn ist der Auftakt einer Trilogie. Es handelt sich zwar um das Debüt der Autorin Tomi Adeyemi, aber da die Filmrechte bereits ein Jahr vor Erscheinung des Buches ...

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn ist der Auftakt einer Trilogie. Es handelt sich zwar um das Debüt der Autorin Tomi Adeyemi, aber da die Filmrechte bereits ein Jahr vor Erscheinung des Buches an FOX 2000 verkauft wurden, war die Spannung auf dieses Fantasywerk trotz ihrer Unbekanntheit groß. Da es zudem stark von den nigerianischen Wurzeln der Autorin beeinflusst wurde, hat es ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, das Aufmerksamkeit auf sich zog. Ob der Hype gerechtfertigt ist? Lasst es uns (mit kleinen Spoilern) herausfinden.

Eines konnte ich gleich auf den ersten Seiten feststellen: Ich liebe die Welt, die Tomi Adeyemi mit ihren Worten erbaut hat. Die Idee, ihr nigerianisches Erbe in diese Welt einfließen zu lassen, erschafft etwas, das für mich einzigartig ist. Ich stelle mir diese Welt sehr eindrucksvoll vor: prächtig, voller Leben und orientalischer Düfte. Zur besseren Vorstellung der Welt ist eine Karte von Orïsha Teil des Buches, wobei ich keine Karte gebraucht hätte. Adeyemis bildhafter Stil lässt den königlichen Palast, lässt Ilorin, lässt ganz Orïsha vor meinen Augen auferstehen.

„Damit die Magie für immer verschwand, mussten alle Maji sterben.“

Der Aufbau der Magie in Orïsha ist der Autorin ganz besonders gut gelungen. Die Namen klingen so fremd und mystisch, und haben dadurch einen ganz eigenen Zauber. Bevor die Magie aus Orïsha verschwand, konnten die so genannten Maji Magie wirken – pulsierende, bunte und strahlende Magie. Diese hatten sie als Gabe von den Göttern erhalten und als Zeichen dafür wurden die Maji mit weißem Haar geboren. Bevor die Kräfte mit Vollendung des 13. Lebensjahres erwachten, wurden die Maji als Divînés bezeichnet (wie die Protagonistin Zélie). Je nachdem, welche Magie sie wirken konnten, waren sie einem der zehn Clans der Maji zugeordnet. Eine Übersicht der Clans ist zu Beginn des Buches aufgelistet und gibt einen schönen Überblick und eine gute Einführung in die Geschichte.
Da der König jedoch die Magie als Gefahr und als die Wurzel allen Übels ansah, wurden in der Blutnacht alle Maji getötet – einzig die noch nicht magisch begabten Divînés wurden als ungefährlich angesehen und durften leben. In der neu geschaffenen Ordnung Orïshas jedoch werden die Divînés als Maden angesehen und erniedrigt, ausgegrenzt und gedemütigt.

„Sie töteten meine Mutter.
Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.“


Dies ist die Ausgangssituation der Geschichte, die aus der Ich-Perspektive dreier Personen beschrieben wird, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Das gefiel mir außerordentlich gut, denn dadurch sind wir als Leser völlig eingebunden in die Gefühlswelt der Handelnden und das macht die Geschichte noch greifbarer und emotionaler.

„Die Wahrheit ist das schärfste Messer, das ich je gespürt habe.
Egal, was ich tue, ich werde immer Angst haben.“


Zélie ist eine Divîné, deren Mutter in der Blutnacht von Soldaten des Königs ermordet wurde. Wir erleben als Leser, wie sie sich mit dem Rest ihrer Familie durchkämpft: mutig und etwas aufmüpfig. Eine, die erst handelt und dann denkt, aber ständig mit der Angst lebt, dass ihr jemand Schmerzen zufügen oder sie anderweitig verletzen möchte. Ich fand ihre Perspektive am Interessantesten, konnte man doch hautnah spüren, was es bedeutet, Opfer von Rassismus, Vorurteilen, Demütigungen und Hass zu sein. Sie selbst ist aufgrund des Verlustes ihrer Mutter vom Hass auf den König und seiner Familie getrieben und wird im Laufe des Buches vor die Frage gestellt, ob man Kinder für die Fehler ihrer Eltern verurteilen darf und ob sie ihre eigenen Entscheidungen, losgelöst von der Meinung ihrer Eltern, treffen können.

„Ich denke an das Leben im Palast zurück, als meine Fesseln aus goldenen Ketten bestanden. Damals hätte ich dagegen kämpfen sollen wie jetzt.“

Amari ist die Prinzessin von Orïsha, ruhig, in sich gekehrt und brav. Ihre Mutter bestimmt ihr Leben und diktiert ihr ihre Gedanken. Bis eine Situation verlangt, dass sie so viel Mut zeigt wie noch nie in ihrem Leben: der Ausbruch aus ihrem goldenen Käfig. Trotz ihrer Weltfremdheit hat sie ein großes Herz und sieht das Gute im Menschen – vor allem in ihrem Bruder Inan. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie kämpft wie eine Löwin für ihre Freunde und stellt sich damit gegen alles, was sie gelernt hat. Und zeigt schließlich mehr Mut als man jemals von ihr erwartet hatte.

„Ich werde dir zeigen, was für ein König ich sein könnte.“

Inan ist Kronprinz von Orïsha und Ehre und Pflichterfüllung durch und durch. Ganz so wie sein Vater, der König, es will. Dieser lehrte ihn den Hass auf die Magie – bis eine kleine Berührung das Leben, das er kannte, auf den Kopf stellt und er sich entscheiden muss, welche Seite die Richtige ist und für was es sich zu kämpfen lohnt: für die Anerkennung seines Vaters und Krieg oder aber für ein Miteinander von Maji und Kosidán, den Magielosen, mit der Hoffnung auf Frieden?

„Wir können nicht gewinnen. Wir können nicht überleben.
Wir hatten nie eine Chance.“


Die Botschaft des Buches, die so gelobt wird.. Ich kann ihr nur zustimmen. Sie IST wichtig. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Zielalter ab 14 Jahre ist. Gerade in diesem Alter ist man dabei, sich eine eigene Meinung zu bilden. Man hat vorher womöglich die Ansichten der Eltern geteilt, da man es ja nicht anders kennt. Und diese Ansichten sind vielleicht mir allerlei Vorurteilen behaftet, denen man auf diesem Wege entgegentreten kann. Indem man aufzeigt, welche Konsequenzen Rassismus haben kann. Wie sich Menschen fühlen, die nicht akzeptiert werden. Wie es ist, als Menschen zweiter Klasse angesehen zu werden. Wie es ist, erniedrigt und gedemütigt zu werden. Ja, vor allem auch in Hinblick auf die vielen Menschen, die aus ihrer Heimat zu uns geflüchtet sind, ist es wichtig, Rassismus in einem Jugendbuch zu thematisieren. Eine Situation, die uns vor die Herausforderung stellt, fremde Kulturen willkommen zu heißen, erfordert viel Mut, offene Arme und ein offenes Herz.

Und um nun die Eingangsfrage zu beantworten: Ich denke, der Hype ist durchaus gerechtfertigt. Abgesehen von einigen Logikbrüchen und altbekannten Elementen, hat Adeyemi eine Geschichte geschrieben, die mich von Beginn an gefesselt und überzeugt hat – auch wenn man vielleicht wusste, wo die Reise hingehen mag. Freundschaft, Loyalität, Liebe und Hoffnung spielen genauso eine Rolle wie Hass, Rassismus und Angst. Sie erzählt auch von dem Mut, sich von seinen eigenen Vorurteilen zu lösen, einen Ausbruch aus seinem bisherigen Leben zu wagen und sich dabei gegen die eigene Familie zu stellen. Sie erzählt von dem Mut, die Aufgabe anzunehmen, die Hoffnung für ein ganzes Volk zu sein und dabei sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen. Und von dem Mut, sich zu verlieben, über alle Grenzen und Hindernisse hinweg.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Roman über eine geheimnisvolle Dorfgemeinschaft mitten im Wald

Das verlorene Dorf
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Höllenmensch, Schattenmensch, Nachtmensch – so muss sich Rosalie nennen lassen, die in einem Waisenhaus in Augsburg aufwächst. Ein Kind, welches an Leukopenie, einem Mangel an weißen Blutkörperchen, leidet ...

Höllenmensch, Schattenmensch, Nachtmensch – so muss sich Rosalie nennen lassen, die in einem Waisenhaus in Augsburg aufwächst. Ein Kind, welches an Leukopenie, einem Mangel an weißen Blutkörperchen, leidet und noch dazu Bilder von Siechtum und Tod zeichnet, um den Verlust ihrer Eltern zu verarbeiten.

Nachdem ihre Mentorin Agnes verstirbt, wird Rosalie Ende 1843 in ein Waisenhaus nach Schongau im Ostallgäu gebracht. Dort als Hilfsköchin beschäftigt lernt sie Romar kennen, einen Waldmann aus Haberatshofen. Schon beim ersten Rendezvous zeigt sich, dass die Warnungen der Schongauer vor den Waldmenschen berechtigt sein könnten…

Die Autorin nahm die regionale Legende der Weißen Frau und eine bis 1845 real existierende Siedlung als Vorlage und hat auf dieser Basis einen geheimnis- und stimmungsvollen Roman geschaffen. Die bildhaften Beschreibungen alltäglich wahrgenommener Gegenstände, Situationen und vor allem des Waldes waren ein wahrer Genuss für mich.

Auch der Spannungsaufbau ist meiner Meinung nach perfekt gelungen. Die Abgeschiedenheit des Dorfes, das unergründliche Verhalten der Bewohner und ihre Kunst, Fragen zu ignorieren, tragen dazu ebenso bei wie die ständigen Lügen und Ausflüchte. Rosalie selbst unterstützt diese Spannung durch ihre Naivität, die so weit geht, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte: Glaub doch nicht alles, was man dir auftischt! Hinterfrage weiter! Nimm das doch nicht so hin!

Also hatte mich der Roman schon bald gefesselt und ich war begierig darauf zu wissen, worin das alles endet. Meine dahingehende Vermutung hat sich schlussendlich bestätigt, was aber der Spannung keinen Abbruch tat.

Einzig die Liebesgeschichte zwischen Rosalie und Romar hat mich nicht überzeugt. Zwar waren die Beschreibungen ihrer Beziehung mitnichten ohne Gefühl oder ließen liebevolle Gesten vermissen; der Funke jedoch ist einfach nicht übergesprungen und ich konnte nicht mit den beiden mitfühlen.

4 Sterne für eine gruselige Geschichte, die den nächsten Wald ein bisschen unheimlicher macht.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Halle, die Vierte

Zorn - Wie sie töten
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Stephan Ludwig präsentiert mit seinem neuesten Fall den vierten Band der Reihe um das Ermittlerduo Zorn und Schröder. Nach dem spannenden dritten Band „Zorn – Wo kein Licht“, welcher in einem fulminanten ...

Stephan Ludwig präsentiert mit seinem neuesten Fall den vierten Band der Reihe um das Ermittlerduo Zorn und Schröder. Nach dem spannenden dritten Band „Zorn – Wo kein Licht“, welcher in einem fulminanten Finale endete, war ich sehr gespannt auf den Nachfolger – allein schon aufgrund interessanter Entwicklungen gegen Ende des Vorgängerbandes: Schröder hat nach einem Unfall seines dementen Vaters beschlossen, den Polizeidienst zu quittieren. Und Malina? Die hält sich momentan in Zagreb auf. Sie hatte Zorn verlassen, nachdem dieser ihr vorgeworfen hatte, mit ihrem besten Freund Hermann geschlafen zu haben. Dieser ist jedoch, wie sich später herausstellen sollte, gar nicht an Frauen interessiert. Und noch dazu Vegetarier! Aber eine Versöhnung zwischen Melina und Zorn ist in Sicht, sodass auch hier Potential für „Zorn – Wo kein Licht“ geschaffen wurde.

So, was ist nun alles geboten?

Einige Leichen (darunter auch der ein oder andere vermeintliche Selbstmord), eine grausame und noch dazu mordende Altenpflegerin, ein toller Hecht als Ermittler, die – mittlerweile in der deutschen Sprache fast schon obligatorische – falsche Bildung des Genitiv’s, Babyalarm, Hochzeitsalpträume. Und das alles bereits zu Beginn des Buchs. Man merkt, Ludwig startet mit einem gehörigen Tempo in den vierten Fall. Es passiert also einiges, jedoch ist nach mehr als einem Drittel des Buches noch keine nennenswerte Ermittlungsarbeit aufgenommen worden – Schröder fehlt also nicht nur Zorn. Wobei ein wissender Erzähler anmerkt, dass selbst dieser wohl keine Veranlassung zu Nachforschungen gesehen hätte.

Stattdessen erfährt man einiges über die Protagonisten und deren Leben. Daneben gibt’s zwar auch eine Reihe von Morden – diese werden aber nicht entdeckt oder eben nicht als solche erkannt. Deshalb war es für mich bisher mehr ein Roman mit ein paar Toten als ein Krimi – was durchaus passt und das vierte Buch aus der Reihe herausragen lässt. Dass bei den vielen Erzählungen auch Zorns Seelenleben nicht zu kurz kommt, freut mich besonders. Zorns Gedanken einerseits und sein Handeln andererseits brachten mich des Öfteren zum Schmunzeln. Denn auch wenn er sich nach außen hin meist als Misanthrop verkauft, gibt es doch zwei Menschen die seine harte Schale erweichen können. Und so wie es ausschaut, ist es wohl bald einer mehr.

Schön finde ich auch, dass Zorn einen neuen „Kollegen“ bekommt – und zwar in Gestalt von Wachtmeister Kanthak. Dieser spricht aus, was ich mir eigentlich schon immer in Bezug auf Zorn gedacht habe: Wie kann man es nur so weit bringen, wenn man so faul ist und andere die Arbeit machen lässt? Natürlich, er ist nicht auf den Kopf gefallen. Aber seine Dreistigkeit erstaunt mich immer wieder. Jedenfalls macht es wahnsinnigen Spaß, die gegenseitigen Beleidigungen der beiden Kollegen zu lesen, welche nebenbei für viel Dynamik sorgen.

Schließlich geht es gegen Anfang der zweiten Hälfte des Buches dann richtig zur Sache. Die Schilderungen, wie die Altenpflegerin ihren vermeintlichen Kompagnon foltert, las ich mit gehörigem Ekel. Und als sie auch noch vor Zorns Tür steht, war ich endgültig gepackt und fragte mich, worauf das alles hinauslaufen wird. Hat sie die Morde im Altenheim nur verübt, um Zorn in ihre Nähe zu locken? Wird sie ihrem Verlangen nachgeben und versuchen, ihn in irgendeiner Art und Weise für sich zu haben? Und ist Malina in Gefahr? All diese Fragen begleiteten mich, aber Antworten darauf darf jeder selbst finden. Nur so viel sei verraten: Für Spannung ist gesorgt und das Ende wartet mit so mancher Überraschung auf.

Vier Sterne für einen rasanten vierten Fall!

Veröffentlicht am 19.08.2018

Kommt mit auf eine Reise in eine Stadt voller Magie und Masken..

Ein Himmel aus Lavendel
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Es lebe Avize!

Auch während der Festspiele sind die Einwohner von Avize nicht vor Emery sicher, die sich und ihre Familie durch Diebstähle über Wasser hält. Als sie an das falsche Opfer gerät, kann sie ...

Es lebe Avize!

Auch während der Festspiele sind die Einwohner von Avize nicht vor Emery sicher, die sich und ihre Familie durch Diebstähle über Wasser hält. Als sie an das falsche Opfer gerät, kann sie den avizischen Nachtwächtern nur entkommen, indem sie ihren Trick anwendet: mithilfe ihres Schlüssel geht sie wie ein Phönix in Flammen auf, um später unversehrt außerhalb der Stadt wieder zu erwachen. Wobei unversehrt als relativ anzusehen ist, ist doch ihr trauriges Schicksal vorherbestimmt. Oder?
Nachdem sie einen schier unmöglichen Auftrag abgelehnt hat, flüchtet Emery vor dem Anführer der Diebesbande, deren Teil sie bisher war. Auf der Suche nach einem Versteck, verbündet sie sich mit Nael, einem mysteriösen Geschichtenerzähler. Ist seine Geschichte über ein Heilmittel gegen den Fluch eben das oder doch Realität? So machen sie sich auf die Suche, ein Paar, das so ungleich nicht ist, verbindet sie doch ihre jeweilige Bürde.

Marlena Anders ist ein wunderbares Buch voller Spannung und Gefühl gelungen, dessen Geschichte mit diesem ersten Teil Gott sei Dank noch nicht zu Ende ist. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung der Handlungen in Avize, einer Stadt voller Magie und Masken, auf ein Wiedersehen mit Emery, Nael, Amra und ihren Freunden.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Spannender Roman zwischen Faktion und Fiktion

HELIX - Sie werden uns ersetzen
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Supermais, Wunderkinder, Todesviren – was klingt, als wäre es direkt einem Horrorfilm entsprungen, ist in Wahrheit Thema von Marc Elsbergs neuem Werk „Helix“. Ein spannender Roman, der gekonnt Fakten und ...

Supermais, Wunderkinder, Todesviren – was klingt, als wäre es direkt einem Horrorfilm entsprungen, ist in Wahrheit Thema von Marc Elsbergs neuem Werk „Helix“. Ein spannender Roman, der gekonnt Fakten und Fiktion mischt und auch ein wenig Angst vor der Zukunft macht. Was erwartet uns in 10, 20, 50 Jahren? Zu was sind Regierungen und Firmen heutzutage schon im Stande?
Der wissenschaftliche Aspekt des Buches machte mir als Laien einige Probleme, Marc Elsberg versteht es aber, die Dinge recht verständlich zu beschreiben. Und Gott sei Dank gibt es Suchmaschinen. Ganz ohne wäre ich nicht ausgekommen.
Wer also Lust hat auf ein vielleicht nicht ganz so abwegiges Zukunftsszenario, dem lege ich „Helix“ definitiv ans Herz, da es zum Nachdenken anregt, und dabei gleichzeitig schockiert und fesselt. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, jedoch nicht so gefesselt wie seinerzeit „Blackout“.Dies mag an der Thematik gelegen haben, die ich persönlich sehr schwierig finde.