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Veröffentlicht am 11.03.2021

Ein spannendes und lustiges Abenteuer mit bekannten Charakteren, einfachen und kurzen Sätzen, und großer Fibelschrift.

Leselernstars Disney Cars: Das große Rennen um den Pokal
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Inhalt:

Lightning McQueen steht vor dem wichtigsten Rennen seiner Karriere.

Ausgerechnet jetzt läuft alles schief und er findet sich plötzlich im nirgendwo wieder.

Die "Stadt" wirkt genauso sonderbar ...

Inhalt:

Lightning McQueen steht vor dem wichtigsten Rennen seiner Karriere.

Ausgerechnet jetzt läuft alles schief und er findet sich plötzlich im nirgendwo wieder.

Die "Stadt" wirkt genauso sonderbar wie ihre Bewohner und der sonst so gefeierte Rennwagen wird zur Reparatur der Straße verdonnert. McQueen will nur eins: so schnell wie nur möglich weg von hier!

Doch plötzlich geschieht etwas, das ihn umdenken lässt ...



Illustrationen:

Auf jeder Seite finden sich passend zur Handlung große und kleine Bilder (Screenshots aus dem entsprechenden Film). Die Qualität ist überraschend gut und so werden beim Lesen immer kurze Pausen eingelegt, um auch die Fotos ausgiebig zu betrachten.

Zusätzlich ziehen sich schwarz-weiße Muster über den unteren Rand der Seiten ohne vom Text abzulenken.



Altersempfehlung:

für Erstleser/Erst- bzw. Zweitklässler

Schrift und Zeilenabstand sind groß, um das Lesen zusätzlich zu erleichtern.

Einziges - aber vorherzusehendes - Manko sind die Namen der Rennwagen. Leichter wird es, wenn der Erstleser die Charaktere und deren Namen bereits kennt. Zusätzlich gibt es im Vorsatz aber eine Hilfe zur Aussprache.

Abschließend findet sich eine Leseurkunde.



Mein Eindruck:

Über dieses Buch bin ich nur durch Zufall gestolpert. Das Abenteuer ist eine vereinfachte Fassung des ersten Kinofilms.

Die Filme und die Charaktere sind bekannt und gefallen dem Erstleser sehr, was das Verständnis natürlich zusätzlich erleichtert.

Auch die einfachen Sätze und kurzen Kapitel sind gerade bei Anfängern sehr von Vorteil.

Das Abenteuer ist inhaltlich zwar gekürzt bzw. vereinfacht, aber trotzdem wurde es vom Erstleser immer wieder gerne zur Hand genommen. Wer Charaktere und Geschichte bereits kennt, ist doppelt im Vorteil.

Ein Ansporn zum selbstständigen Lesen dank einer spannenden und lustigen Geschichte.

Da muss wohl bald Band 2 her



Fazit:

Ein tolles Buch für erste Leseversuche, egal ob gemeinsam oder alleine.

Die Fibelschrift ist sehr groß und erleichtert es, Wörter aufzusplitten und selbstständig zu lesen. Bekannte Charaktere wecken zusätzlich das Interesse.



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Rezensiertes Buch "Leselernstars - Disneys Cars - Das große Rennen um den Pokal" aus dem Jahr 2017

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2021

Babars Abenteuer vereint in einem elefantenstarken Bilder- und Vorlesebuch.

Babar, der kleine Elefant
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Inhalt:

Der kleine Elefant Babar lebt im Urwald.

Eines Tages wird die Herde von Jägern überrascht, die seine Mutter töten und Babar fangen wollen. Dem kleinen Kerl gelingt es, zu entkommen und sich in ...

Inhalt:

Der kleine Elefant Babar lebt im Urwald.

Eines Tages wird die Herde von Jägern überrascht, die seine Mutter töten und Babar fangen wollen. Dem kleinen Kerl gelingt es, zu entkommen und sich in die nächste Stadt zu retten. Dort begegnet er einer alten Dame, die ihn herzlich bei sich aufnimmt und fortan umsorgt.

Doch schon bald vermisst Babar die Wälder und das Abenteuer ruft ihn.

Der Sammelband vereint die ersten fünf Babar-Bücher:

- Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten
- Babar auf Reisen
- König Babar
- Familie Babar
- Babar und der Weihnachtsmann


Altersempfehlung:

ab 4 Jahren


Illustrationen:

Der Bildanteil ist sehr hoch und den farbenfrohen und kunstvollen Illustrationen wird viel Raum gegeben.

Jean de Brunhoff widmete sich der Malerei bis er die Geschichten des kleinen Elefanten Babar niederschrieb.

Seine Liebe zu Farben und Formen und die künstlerische Ader wird beim Anblick der Zeichnungen schnell deutlich. Mit nur wenigen Strichen erschafft er eine wunderschöne und elefantastische Welt.

Sowohl die fröhliche und sorglose Stimmung wie auch die abenteuerliche teils gefährliche Atmosphäre wird wunderbar eingefangen.

Mein Eindruck:

Die Abenteuer des Elefanten sind für mich ein Stück Kindheitserinnerung, auch wenn ich damals nur die Zeichentrickserie kannte und bislang noch keine der Geschichten gelesen hatte. Alle Erzählungen sind nun in einem großen Sammelband vereint.

Die fünf Geschichten wurden erstmals veröffentlicht in den Jahren 1931 bis 1941. Die Idee hierfür stammt von Jean de Brunhoffs Ehefrau Cécil, die den Söhnen Geschichten eines kleinen Elefanten namens Babar erzählte.

Sie eignen sich aufgrund der leicht verständlichen Sprache und der kurzen Texte sehr gut zum Vorlesen. Einfühlsam, humorvoll und warmherzig sowie in einfachen Worten wird Babars Abenteuer erzählt.

An die große aber verschlungene Druckschrift musste ich mich während der ersten Seiten gewöhnen. Hier hätte mir entweder eine klassische Druckschrift oder Schreibschrift (wie im Original) besser gefallen. Wobei letztere für jüngere Leser vielleicht Probleme beim Selberlesen bereithält.

Der Protagonist ist liebenswert und sympathisch: Babar hat durch den Tod seiner Mutter und die Flucht vor den Jägern Schlimmes erlebt und ist trotzdem ein freundliches und wissbegieriges Kerlchen, mit dem Herz am rechten Fleck.

Auch die Nebencharaktere sind liebevoll gestaltet: Vetter Arthur und (künftige) Ehefrau Céleste, der beste Freund, Affe Zéphir, oder Cornelius, der königliche Berater und rechte Hand des Königs, uvm.

Den Part des Antagonisten übernimmt der kriegerische Rataxès, König der Nashörner.

Langweilig wird es in Célesteville nie: es wird Hochzeit gefeiert, eine aufregende Reise im Heißluftballon folgt, das Königreich muss vor den Nashörnern beschützt werden und schon bald kündigt sich Nachwuchs an.

Die Geschichten schlagen aber auch leise Töne an, thematisieren Verlust, Trauer und Tod und büßen dennoch nichts von ihrer unterhaltsamen und humorvollen Seite ein.



Kritische Stimmen mögen vielleicht einige Punkte bemängeln oder als pädagogisch ungeeignet bezeichnen, weshalb ich hierauf kurz hinweise:

Die alte Dame nimmt Babar bei sich auf, erzieht und kleidet ihn jedoch wie ein Menschenkind. Zurück im Urwald wird er König gründet eine Stadt, in der die Tiere wie Menschen leben: sie tragen Kleidung, leben in Häusern, gehen zur Schule oder zur Arbeit, spielen Tennis oder Theater. In der Weihnachtswerkstatt finden sich (ausschließlich im Text erwähnt) Zimmer für Spielzeugsoldaten und -waffen.

Auch die Szene auf der einsamen Insel bei der Babar und Céleste auf hungrige Kannibalen treffen, sollte man gemeinsam und kritisch mit seinen Kindern betrachten.

Ich sehe diese fünf phantasievolle und abenteuerliche Geschichten als Märchen, bei denen man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und die Entstehungszeit der Geschichten berücksichtigen sollte. Zudem vermitteln sie wichtige Werte wie Freundschaft und Liebe, Mut und Hoffnung sowie Zusammenhalt und Familiensinn, Demut und Dankbarkeit.



Von uns gibt es für dieses unterhaltsame wie nostalgische Leseerlebnis und die farbenfrohen Illustrationen 4 von 5 Sternchen sowie eine Leseempfehlung für Groß und Klein, Jungen wie Mädchen!



Fazit:

Fünf abenteuerliche, humorvolle und warmherzige Geschichten.

Die zahlreichen liebevoll und detailreich gestaltete Illustrationen lassen den liebenswerten Elefanten Babar und seine Freunde lebendig werden.

Der bildgewaltige Sammelband bietet ein unterhaltsames (Vor-) Lesevergnügen für Groß und Klein.



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Rezensiertes Buch: "Babar, der kleine Elefant - Der große Sammelband" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2021

Ein Stück unbeschwerte Kindheit. Drei herrlich lustige Geschichten für Groß und Klein. Ganz zauberhaft und atmosphärisch illustriert.

Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel
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Inhalt:

"Michel in der Suppenschüssel" enthält drei Sommergeschichten:

- als Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckte

- als Michel die kleine Ida an der Fahnenstange hochzog und

- als Michel ...

Inhalt:

"Michel in der Suppenschüssel" enthält drei Sommergeschichten:

- als Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckte

- als Michel die kleine Ida an der Fahnenstange hochzog und

- als Michel auf der Festwiese von Hultsfred ein "lustiges Leben führte".

Der fünfjährige Michel aus Lönneberga lebt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Ida auf einem Hof in Schweden.

Ein aufgeweckter Wirbelwind ist der kleine Mann und so lässt der Unsinn nicht lange auf sich warten.

Aber "Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird's von ganz allein."



Der erste Band der Kinderbuchklassiker rund um den kleinen Michel mit Illustrationen von Astrid Henn.



Illustrationen:

Zahlreiche große und kleinere farbenfrohe Illustrationen ergänzen die Geschichten.

Es gibt viele Kleinigkeiten zu entdecken und man kann sich ganz wunderbar in den Einzelheiten verlieren. Besonders für jüngere Leser/Zuhörer empfinde ich den hohen Bildanteil als passend.

Den Zeichenstil von Astrid Henn mag ich sehr und besonders die Gestaltung der von Michel ist hervorragend gelungen. Das unschuldige und gleichzeitig verschmitzte wie schelmische Lächeln des Jungen ist ganz zauberhaft eingefangen. Mit seinen blonden Engelshaaren wirkt der Lausebengel noch unschuldiger. Man muss Michel einfach gern haben.

Durch die großen Illustrationen, die den Hof, die Landschaft uvm. zeigen entsteht eine wunderbar sommerliche Atmosphäre.



Altersempfehlung:

ab 4 Jahre



Mein Eindruck:

Liebevoll und warmherzig werden die drei lustigen Geschichten erzählt. Die Übersetzung stammt von Karl Kurt Peters aus dem Jahr 1964.

Bevor das erste Abenteuer beginnt, werden Michel und seine Familie kurz in Bild und Text vorgestellt.

Michel hat so viele Flausen im Kopf und es macht einfach unheimlich viel Spaß die Geschichten (vor-)zulesen und mitzuerleben.

Man kann dem liebenswerten Kerlchen nicht lange böse sein. Er meint es nur gut, ist hilfsbereit und hat ein großes Herz.

Schließlich wollte er nur den letzten Rest der Suppe ausschlecken und steckt plötzlich mit seinem Kopf in der Schüssel fest. Seiner kleinen Schwester Ida wollte er nur zu einer besseren Aussicht verhelfen und hisst sie kurzerhand anstelle der Fahne. Auch in der dritten Geschichte (die mir nicht mehr ganz geläufig war) möchte das pfiffige Kerlchen nur mit dem Pferd den Knecht des Hofs auf der großen Festwiese besuchen und wie die Erwachsenen sagen "ein lustiges Leben führen" und dabei Karussell fahren.

Wie der clevere Lausejunge selbst feststellt: "Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird's von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher."

Den Running-Gag, dass Michel - immer wenn er Unsinn angestellt hat - zur Strafe in Papas Tischlerschuppen eingesperrt wird, vor lauter Langeweile lustige Holzfiguren schnitzt und inzwischen eine beachtliche Männchensammlung besitzt, hat den Zuhörer köstlich amüsiert.

Das wunderschöne an den zeitlosen Erzählungen ist, dass sie bei allen, die Michel bereits kennen, (Kindheits-)Erinnerungen wachrufen und bei der nächsten Generation für große Unterhaltung und viele Lacher sorgen.

Ein zauberhaftes Buch, welches wir allen liebenswerten Lausekindern, die selbst gerne mal Unfug anstellen, sehr empfehlen können.

"Michel in der Suppenschüssel" ist erste von drei Bänden und ich bin mir sicher, dass in Kürze auch die anderen beiden zum Vorlesen auf unserem Nachtschränkchen landen (obwohl die Gesamtausgabe aus meiner Kindheit ebenfalls bereits im Regal steht).



Fazit:

Drei witzige, wunderschöne und zeitlose Geschichten. Dank zahlreicher, zauberhafter Illustrationen erschafft dieses Bilderbuch eine wunderbar leichte und sommerliche Atmosphäre.

Michel bedeutet für mich ein Stück Kindheit und gehört in jedes Kinderbuchregal.

Eine (Vor-)Leseempfehlung für Jung und Alt, Jungen wie Mädchen!



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Rezensiertes Buch: "Michel in der Suppenschüssel" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Unterhaltsam, humorvoll und etwas für's Herz - kurzum: ein Wohlfühlroman!

Die kleine Bücherei in der Church Lane
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Inhalt:

Lucy entschließt sich nach einem Zusammenbruch die Reißleine zu ziehen und ihrem Alltagsstress als Lehrerin zu entfliehen.

Gemeinsam mit ihrem Hund Hamish möchte sie eine sechsmonatige Auszeit ...

Inhalt:

Lucy entschließt sich nach einem Zusammenbruch die Reißleine zu ziehen und ihrem Alltagsstress als Lehrerin zu entfliehen.

Gemeinsam mit ihrem Hund Hamish möchte sie eine sechsmonatige Auszeit in einem idyllischen Dörfchen verbringen.
Ihr Plan: Spaziergänge, viel Lesen und die Ruhe genießen.

Die Bewohner des Dorfes haben allerdings andere Pläne und so findet sich Lucy plötzlich mitten in einer Kampagne zum Umbau einer maroden Telefonzelle in eine Leihbücherei und verliebt sich ganz nebenbei auch noch in den alleinerziehenden Baumhaus-Architekten Sam.


Mein Eindruck:

Bereits das Cover ist so sommerlich und strahlt eine Leichtigkeit aus, dass man sich sofort in die malerische Szene hineinversetzt fühlt.

Aufgrund des Klappentextes habe ich mir einen Wohlfühlroman (perfekt für die ersten sonnigen Frühlingstage) erhofft und wurde diesbezüglich nicht enttäuscht.

Kurzweilig und lockerleicht wird Lucys Suche nach Ruhe und Frieden erzählt. Der Schreibstil ist bildhaft und angenehm zu lesen, das kleine beschauliche Dörfchen und seine - teils sonderlichen - Bewohner hat man sofort vor Augen. Übergänge sind leider nicht immer rund und einige Charaktere bleiben zu oberflächlich. Hier wären vielleicht weniger Figuren mehr gewesen.
Trotz allem eine gelungene Wohlfühl-Atmosphäre und ein tolles Setting!

Neben der Suche nach sich selbst kommt auch ein wenig (nicht zu kitschiges) Liebesglück hinzu.

"Wenn man nur einmal lebte, sollte man sich entscheiden, glücklich zu sein." (vgl. S. 343)

"Die kleine Bücherei in der Church Lane" ist aber nicht nur ein Wohlfühlroman, denn es kommen Familiengeheimnisse und Erzählungen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges als Nebenschauplatz hinzu.

Vor allem die Tagebucheinträge der 96-jährigen Bunty aus dem Sommer 1941 lockern die Geschichte auf und lenken sie in eine tiefere und zweite Ebene.

Das alte Telefonhäuschen spielte damals wie heute eine besondere Rolle.

Faszinierend sind die Schilderungen des Alltags in der Kriegszeit, die Geheimnisse der alten Dame, ihre Erlebnisse und ihre Rolle im Kriegsgeschehen. Auch der kurze Abstecher in die Historie (im Bletchley Park arbeiteten viele evakuierte Frauen als Helferinnen und Codebrecherinnen) hätte ich so nicht erwartet.

Ein Roman, der erinnert, wie wichtig es ist, im hier und jetzt zu leben und nicht immer dem Alltagsstress und Drängen anderer nachzugeben.

Das Ende ist etwas überstürzt und dabei wenig überraschend (was ich bei diesem Genre allerdings beinahe schon voraussetze) und doch fühle ich mich sehr gut unterhalten.

Eine Empfehlung für einen gemütlichen Lesenachmittag!


Fazit:

Ein unterhaltsames und leichtes Lesevergnügen dank lockerem Schreibstil, einer tollen Atmosphäre und sympathischen Hauptfiguren.

Ein Lesegenuss für alle Buchliebhaber und Fans von Feel-good-Stories!


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Rezensiertes Buch "Die kleine Bücherei in der Church Lane" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Unterhaltsam und liebevoll erzählte Alltagsgeschichten mit einem sympathischen wie niedlichen Protagonisten. Zauberhaft illustriert.

Mit Korny durchs Jahr
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Inhalt:

Der kleine Koala Korny erlebt jede Menge Abenteuer. Ganz gleich ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter bei ihm ist immer viel los:

Die Feuerwehr und die Zahnfrau besuchen den Kindergarten, ...

Inhalt:

Der kleine Koala Korny erlebt jede Menge Abenteuer. Ganz gleich ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter bei ihm ist immer viel los:

Die Feuerwehr und die Zahnfrau besuchen den Kindergarten, Korny und sein bester Freund Elefant Eugen zelten im Garten, die Familie geht zum Laternen-Umzug oder backt gemeinsam einen Kuchen.

Der Band enthält acht Vorlesegeschichten.

Altersempfehlung:

ab 4 Jahren

Illustrationen:

Susanne Göhlich erweckt in ihrem unverwechselbarem Stil die einzelnen Charaktere zum Leben.

Die Mimik der Tiere ist einfach ganz zauberhaft gestaltet, so dass die jeweiligen Gefühle den niedlichen Figuren tatsächlich ins Gesicht geschrieben stehen. Einen Koala als Protagonisten findet man auch nicht so häufig und daher waren wir von Beginn an verschossen in den niedlichen Kerl.

Der Bildanteil ist sehr hoch und die Zeichnungen sind farbenfroh und detailreich, aber nicht überladen.
So kann man während des Vorlesens immer wieder Pausen einlegen, um die wunderschönen Zeichnungen zu betrachten.


Mein Eindruck:

Von Korny ist im letzten Jahr bereits "Korny in der Kita" erschienen.
Es ist aber nicht erforderlich, den ersten Band zu kennen. Wir haben ihn (noch) nicht gelesen und uns trotzdem problemlos in Kornys Alltag zurechtgefunden.

Der Schreibstil ist altersgerecht und das Buch eignet sich sowohl von der Thematik wie auch vom Erzählstil sehr gut zum Vorlesen etwa ab dem Kindergartenalter. Die Geschichten können aufgrund ihrer Kürze auch als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen werden.
Der kleine Koala Korny ist wissbegierig, kreativ, aufgeweckt - kurzum: einfach erfrischend und wächst dem (Vor-)Leser schnell ans Herz.

Auch seine Freunde sind liebenswert und sympathisch. Korny geht zusammen mit Hase, Schwein, Elefant, Bär und vielen weiteren Tierkindern in die Kita.

Gemeinsam mit seinen Freunden oder Eltern erlebt er kleine und große Abenteuer vom Besuch der Feuerwehr im Kindergarten, einem Laternenumzug über einen Schwimmkurs im See bis hin zum Zelten im Garten. Vieles wird gleich beim Vorlesen mit "Das haben wir auch schon gemacht." kommentiert und in vielen der kurzen Alltagsabenteuer finden sich die kleinen Zuhörer schnell wieder.

Die zentrale Themen und lehrreichen Botschaften reichen von Freundschaft und Zusammenhalt über Selbstvertrauen bis hin zu Mut und Überwindung von Ängsten.

An dieser Stelle möchte ich natürlich auf keinen Fall zu viel verraten und gebe abschließend eine (Vor-)Leseempfehlung für diese wunderbaren Bildergeschichten!


Fazit:

Ein wunderbares (Vor-)Lesevergnügen:
wunderbar alltäglich, zudem humorvoll, und warmherzig erzählt.

Die sympathischen Charaktere wachsen einem rasch ans Herz und die zauberhaften, farbenfrohen Illustrationen lassen sie lebendig werden.

Eine (Vor-)Leseempfehlung für Groß und Klein, Mädchen wie Jungen!


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Rezensiertes Buch "Mit Korny durchs Jahr" aus dem Jahr 2021


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