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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2021

Jahreshighlight!

Be My Tomorrow
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„Be My Tomorrow“ stellt den ersten Band der neuen „Only Love“ Trilogie von Emma Scott dar, in dem man Zelda und Beckett auf ihrer Reise zueinander und zur Selbstakzeptanz begleitet. Gemeinsam mit Zelda ...

„Be My Tomorrow“ stellt den ersten Band der neuen „Only Love“ Trilogie von Emma Scott dar, in dem man Zelda und Beckett auf ihrer Reise zueinander und zur Selbstakzeptanz begleitet. Gemeinsam mit Zelda begibt man sich als Leser nach New York City, da sie dort ihre Graphic Novel veröffentlichen möchte. Sie erlebt jedoch einige Rückschläge und trifft in ihrer Verzweiflung schließlich auf Beckett, der neue Hoffnung in ihr aufkeimen lässt.

Zelda gibt sich nach außen hin zwar sehr stark und verbissen, wird innerlich jedoch von einem gewaltigen Schmerz zerrissen, den sie mit Hilfe ihrer Graphic Novel zu lindern versucht. Zielstrebig probiert sie, ihr Werk an einen Verlag zu bringen und zu veröffentlichen, um endlich ein wenig Seelenfrieden zu finden. Beckett unterstützt sie dabei, so gut er kann, während er selbst eine schwere Last auf Grund eines Fehlers in seiner Vergangenheit zu tragen hat. Dennoch ist er seinen Liebsten ein wundervoller Freund und Partner und setzt alles daran, andere Menschen glücklich zu machen. Zelda und Beckett helfen sich gegenseitig, wieder Freude am Leben zu finden und ergänzen sich meiner Meinung nach perfekt.

Durch Emma Scotts fesselnden und gefühlvollen Schreibstil hat mich das Buch bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen. Man spürt beim Lesen die schmerzhafte innere Zerrissenheit, die Zelda und Beckett empfinden, weshalb man sich den beiden sehr nah und verbunden fühlt. Außerdem konnten die authentischen Nebencharaktere mich ebenfalls begeistern und ich freue mich bereits auf Darlenes Geschichte im nächsten Band.

„Be My Tomorrow“ ist somit ein unglaublich emotionsgeladenes Buch, was mich vollends überzeugen konnte. Zeldas und Becketts Geschichte ist für mich etwas ganz Besonderes und zählt definitiv zu meinen Jahreshighlights. Dementsprechend wird das Buch von mir mit 5 von 5 Sternen bewertet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2021

Toller Auftakt trotz kleinerer Kritikpunkte

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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Mit „Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen“ beginnt die neue Fantasy Reihe von Jennifer L. Armentrout, welche den Leser in das fiktive Königreich Solis entführt. Dort lebt die Auserwählte Poppy, deren ...

Mit „Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen“ beginnt die neue Fantasy Reihe von Jennifer L. Armentrout, welche den Leser in das fiktive Königreich Solis entführt. Dort lebt die Auserwählte Poppy, deren Bestimmung es ist, die Zukunft des gesamten Landes zu retten. Doch dieses Schicksal bedeutet gleichermaßen auch Einsamkeit und Abgeschiedenheit, weshalb Poppy mehr und mehr hinterfragt, ob sie das Amt tatsächlich antreten möchte. Als ihr eines Tages schließlich Hawke als neuer Leibwächter zugeteilt wird, gerät ihr Pflichtbewusstsein gefährlich ins Wanken.

Poppy ist eine sympathische, kluge und starke Protagonistin, die sich selbst verteidigen kann und somit nicht auf die Hilfe eines Mannes angewiesen ist. Trotz ihrer stark ausgeprägten Empathie anderen Menschen gegenüber, scheut sie auch nicht vor rücksichtslosen und brutalen Handlungen zurück, wenn diese notwendig sind. Hawke hingegen ist mysteriös und undurchschaubar, weshalb ich aus ihm lange nicht schlau wurde. Einige seiner Aussagen und Handlungen fand ich grenzwertig, jedoch merkt man nichtsdestotrotz, dass er tief im Inneren ein gutes Herz hat. Die Dynamik zwischen Poppy und Hawke hat mir sehr gefallen und besonders ihre Wortgefechte sind äußerst unterhaltsam.

Jennifer L. Armentrouts Schreibstil hat mich wie nicht anders zu erwarten ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung des Buches ist durchweg spannend und es gibt einige Wendungen, die mich sprachlos zurückgelassen haben. Der Weltenbau ist ebenfalls fantastisch, wenn auch zu Beginn ein wenig verwirrend. Jedoch waren manche Szenen meiner Meinung nach unpassend und fühlten sich fehl am Platz an, was meiner Begeisterung ein wenig den Wind aus den Segeln genommen hat.

Zusammenfassend ist „Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen“ trotz kleinerer Kritikpunkte meiner Ansicht nach ein gelungener Auftakt der Reihe. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2021

Tolles Finale der Reihe mit kleiner Schwäche

Funkeln der Ewigkeit
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„Funkeln der Ewigkeit“ bildet den Abschluss der „Götterleuchten“ Reihe von Jennifer L. Armentrout und man begleitet als Leser ein letztes Mal Josie und Seth, die alle Hebel in Bewegung setzen, um die Titanen ...

„Funkeln der Ewigkeit“ bildet den Abschluss der „Götterleuchten“ Reihe von Jennifer L. Armentrout und man begleitet als Leser ein letztes Mal Josie und Seth, die alle Hebel in Bewegung setzen, um die Titanen endlich zu besiegen.

Auch in diesem finalen Band konnte Josie mich erneut mit ihrer selbstlosen, freundlichen und emphatischen Art begeistern. Sie verliert nie die Zuversicht, dass der verheerende Krieg gegen die Titanen gewonnen werden kann und sucht stets nach Lösungen, wenn sich neue Probleme ergeben. Seths Charakterentwicklung seit der „Dämonentochter“ Reihe hat mir äußerst gut gefallen und besonders in diesem Buch wird deutlich, wie sehr er sich zum Positiven verändert hat. Als Paar habe ich Josie und Seth ebenfalls geliebt und ich fand ihre deutlich spürbare Zuneigung zueinander sehr süß.

Jennifer L. Armentrouts anschaulicher und flüssiger Schreibstil hat mich wie erwartet ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung war für mich durchgehend spannend und es gab einige dramatische Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Das Ende ging mir allerdings ein wenig zu schnell und der letzte Kampf ließ mich leicht enttäuscht zurück. Die Lösung des Konfliktes schien mir zu einfach, nachdem die ganze Reihe darauf aufgebaut hat und ich hätte mir eine epischere Auseinandersetzung zwischen den Titanen und den Göttern gewünscht. Dennoch konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und ich habe mich auch hier wieder darüber gefreut, dass man auf viele altbekannte Charaktere trifft.

Somit ist „Funkeln der Ewigkeit“ meiner Ansicht nach ein toller Abschluss der Reihe, der mit authentischen Protagonisten und einer fesselnden Handlung glänzt. Lediglich das Ende stellt für mich einen kleinen Kritikpunkt dar, weshalb das Buch von mir mit 4 von 5 Sternen bewertet wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2021

Gelungener zweiter Band!

Ein Herz so dunkel und schön
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In „Ein Herz so dunkel und schön“ von Brigid Kemmerer reist man ein zweites Mal nach Emberfall, nachdem Harper, Rhen und Grey das Königreich bereits im ersten Band vor dem Untergang bewahrt haben. Nun ...

In „Ein Herz so dunkel und schön“ von Brigid Kemmerer reist man ein zweites Mal nach Emberfall, nachdem Harper, Rhen und Grey das Königreich bereits im ersten Band vor dem Untergang bewahrt haben. Nun jedoch stehen Grey und Lia Mara, Tochter der Königin des verfeindeten Landes Syhl Shallow, im Vordergrund der Geschichte und versuchen, ihrer beider Völker vor einem verheerenden Krieg zu bewahren.

Grey galt bereits im ersten Buch zu meinen liebsten Charakteren und nun mag ich ihn sogar noch ein wenig mehr. Er trägt sein Herz am rechten Fleck, setzt sich stets für sein Volk ein und ist gerecht. Er muss im zweiten Band viele schwerwiegende Entscheidungen fällen und ich habe jedes Mal sehr mit ihm gelitten. Im Laufe der Handlung trifft er schließlich auf Lia Mara und merkt schnell, dass auch sie um das Wohl der Bevölkerung besorgt ist und Frieden zwischen Syhl Shallow und Emberfall stiften will. Sie ist außerdem schlau und mutig und erinnert mich in einigen Aspekten an Harper. Gemeinsam bilden Grey und Lia Mara ein unschlagbares Team und mir hat ihre Beziehung zueinander sehr gefallen.

Der fesselnde Schreibstil und der fantastische Weltenbau konnten mich in diesem zweiten Band erneut vollends überzeugen. Die sich zusehends verschärfende politische Lage zwischen Emberfall und Syhl Shallow sorgt für eine durchweg spannende Handlung, weshalb ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen wollte. Auch die neuen Nebencharaktere Tycho und Iisak konnten sich schnell in mein Herz schleichen. Des Weiteren lernt man nun Jake und Noah besser kennen, da sie Grey auf seiner Reise quer durch die Königreiche begleiten und ich habe beide absolut geliebt.

Zusammenfassend ist „Ein Herz so dunkel und schön“ ein gelungener zweiter Band der Emberfall Trilogie und ich kann es kaum erwarten, im August das Finale der Reihe lesen zu können. Das Buch wird von mir mit 5 von 5 Sternen bewertet

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2021

tolles Buch mit kleineren Schwächen

Ever – Wann immer du mich berührst
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„Ever - Wann immer du mich berührst“ stellt den ersten Band der Paper-Love Dilogie von Nikola Hotel dar und als Leser begleitet man die Protagonisten Abbi und David. Nach einem Autounfall muss Abbi in ...

„Ever - Wann immer du mich berührst“ stellt den ersten Band der Paper-Love Dilogie von Nikola Hotel dar und als Leser begleitet man die Protagonisten Abbi und David. Nach einem Autounfall muss Abbi in einer Reha-Klinik nach mehreren Operationen auf Grund ihrer Verletzungen das Laufen wieder lernen, jedoch hemmen ihre Schmerzen sie daran, Fortschritte zu machen. Nur bei ihrem Physiotherapeuten David fühlt sie sich sicher und kann sich endlich vollkommen auf ihre Heilung konzentrieren. Während der Behandlung kommen die beiden sich immer näher, obwohl David genau weiß, dass er dies nicht zulassen sollte.

Abbi ist zu Beginn der Geschichte sehr unsicher, ein wenig hilflos und geprägt von all den negativen Erfahrungen, die sie in der Zeit direkt nach ihrem Unfall machen musste. Dennoch schreckt sie nicht vor Konfrontationen oder unangenehmen Gesprächen zurück und kommuniziert offen und ehrlich ihre Gedanken und Gefühle, was ich toll fand. David liegt das Wohl seiner Liebsten sehr am Herzen, weshalb er Abbi trotz seiner Bedenken bei ihrer Heilung unterstützt und alles dafür tut, um seine Schwester Jane bestmöglich zu versorgen. David und Abbi ergänzen sich meiner Meinung nach perfekt und ich mochte die Dynamik zwischen ihnen sehr.

Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil bin ich förmlich durch die Geschichte geflogen. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass die Autorin bestimmte intime Themen unbedingt behandeln wollte, was ich generell toll finde und befürworte. Jedoch haben diese Themen meines Empfindens nach nicht immer zur vorherrschenden Stimmung in der jeweiligen Szene gepasst und fühlten sich somit erzwungen an. Dennoch habe ich das Buch sehr genossen und einige schöne Lesestunden damit verbracht.

Zusammenfassend ist „Ever - Wann immer du mich berührst“ somit ein gelungener erster Band der Reihe mit wenigen kleineren Schwächen. Das Buch wird von mir mit 4 von 5 Sternen bewertet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere