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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Großartig!

Season for Scandal
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Schon der erste Teil der Reihe kursierte lang in meinen Top 5 Reads. Auch dieses Buch hat es wieder geschafft, mich maßlos zu begeistern! Was mir besonders gut gefällt, und ich denke, dass das nicht als ...

Schon der erste Teil der Reihe kursierte lang in meinen Top 5 Reads. Auch dieses Buch hat es wieder geschafft, mich maßlos zu begeistern! Was mir besonders gut gefällt, und ich denke, dass das nicht als Spoiler zu werten ist, ist, wenn Figuren aus einer Reihe auch in den anderen Bänden kleine Auftritte haben. So habe ich es geliebt, wenn Izzy und Max auf der Bildfläche erschienen sind, und dass Oliver der Protagonist dieses Buches ist, war dann die Kirsche auf der Torte.

Dieser liebenswürdige Brummbär und die wunderbar blumenverliebte Mari waren ein Paar, das durch schlagfertige Dialoge und viel Humor punkten konnte. Ich habe mich oft beim innerlichen kichern erwischt, als ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Zu sehen, wie in winzigen Schritten die harte Schale von Oliver schmilzt und Mari sich langsam aber sicher auch in ihn verliebt, war zum Niederknien und ich habe jede Sekunde genossen.

Auch die Ermittlungen in diesem Band waren wieder spannend, ich Krimi-Anfänger hatte natürlich keine Ahnung, worauf der Fall hinauslaufen würde, und war daher angenehm überrascht von allen Twists und Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. (Und das waren alle.)

Jetzt bin ich extrem gespannt auf den nächsten und ich befürchte auch letzten Band der Reihe, denn ich konnte im Original nicht mehr als 3 Bücher finden. Ein bisschen hoffe ich, dass die Autorin die Finken noch nicht gehen lässt, und uns noch weitere Male in ihre Welt entführt.

Veröffentlicht am 11.09.2025

Nicht das erhoffte Highlight

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der Schatten
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Ich hatte hohe Erwartungen an Quicksilver, wie immer wenn ein Buch vom Hype geradezu aufgefressen wird. Anfangs ging ich auch noch gerne mit, insgesamt fand ich das Buch allerdings eher oberes Mittelfeld. ...

Ich hatte hohe Erwartungen an Quicksilver, wie immer wenn ein Buch vom Hype geradezu aufgefressen wird. Anfangs ging ich auch noch gerne mit, insgesamt fand ich das Buch allerdings eher oberes Mittelfeld. Vielleicht lag es daran, dass ich mich zunehmend schwerer tue mit extrem dicken Büchern, wahrscheinlich spielt auch meine aktuelle Situation da mit rein, dass ich mich schlechter konzentrieren kann als sonst. Sonst hätte ich nämlich diese Rezension auch schon früher geschrieben und nicht erst als die Hälfte des Buches schon wieder aus meinem Kopf rausgefallen war.

Für eine gute Fantasy-Story mit einem gewissen Romance-Anteil bin ich jedenfalls immer zu haben und ich bereue auch keinesfalls, das Buch gelesen zu haben. Die Fortsetzung muss allerdings nicht direkt zum Release sein, da warte ich lieber auf ein Hörbuch, die haben sich bei dicken Büchern bewährt.

Veröffentlicht am 28.07.2025

Starker Anfang, stark nachgelassen

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Im Grunde fand ich die Idee, ein Menschenmädchen könne die Einzige sein, die eine mächtige Faekönigin stürzen soll, spannend und total übertrieben zugleich. Ich war bereit, mich auf dieses unrealistische ...

Im Grunde fand ich die Idee, ein Menschenmädchen könne die Einzige sein, die eine mächtige Faekönigin stürzen soll, spannend und total übertrieben zugleich. Ich war bereit, mich auf dieses unrealistische und deshalb komplett typische Szenario einzulassen, und anfangs hatte ich auch echt Spaß mit der Geschichte. Em ist schlau genug, ihre Rolle gut zu spielen, und Creon dennoch hinter dem Rücken der Königin die Stirn bieten zu können. Mich hat der Beginn gepackt und zuverlässig durch das erste Drittel der Geschichte betragen, auch wenn mir lange die Motive von Creon unklar waren. Ich tat es mit einem Schulterzucken ab und war dann doch froh, als wir auch zu ihm ein bisschen Hintergrundwissen bekamen.

Auch das Training von Ems Magie war spannend, genauso wie mit anzusehen, wie sie und Creon sich (Überraschung, Überraschung) näher kommen.
Als die Geschichte dann allerdings nur noch aus Schwärmerei über seine körperlichen Vorzüge (alles riesig, alles kantig, alles zum niederknien schön) zu bestehen schien und die zwei alle drei Seiten in der Kiste (oder wo anders) landeten, nahm meine Genervtheit zusehends zu. Ich hatte das Gefühl, wir entfernen uns immer weiter vom eigentlichen Ziel der Allianz, nämlich dem Tod der Königin, und verlagern uns immer mehr ins Schlafzimmer. Das Ende fiel dann schon wieder so unrealistisch zugunsten der Protagonistin aus, dass ich ehrlich kein Bedürfnis habe, den zweiten Band in absehbarer Zeit zu lesen. Ich denke zwar schon, dass ich es irgendwann als Hörbuch nebenbei laufen lassen würde, aber Geld ausgeben möchte ich dafür wirklich nicht.

Stark angefangen, leider auch stark nachgelassen. Ohne den ablenkenden Spice hätte das eine bessere Geschichte werden können, meiner Meinung nach.

Veröffentlicht am 06.07.2025

Liebe ich!

Novel Haven - Levels of Love
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Gaming x Bücher ist schon immer eine Kombination gewesen, die in der Buchwelt für mich viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Könnte ich eine halbwegs passable Geschichte zu Papier bringen, hätte ich das ...

Gaming x Bücher ist schon immer eine Kombination gewesen, die in der Buchwelt für mich viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Könnte ich eine halbwegs passable Geschichte zu Papier bringen, hätte ich das wahrscheinlich längst getan, und zwar genau mit diesem Thema.

Novel Haven war eine Wohltat für eine Gamerin wie mich, die gerne in cozy Spiele eintaucht. Ich habe alles, was man aus dem Spiel „gesehen“ hat, aufgesaugt wie ein Schwamm und mich pudelwohl zwischend den Codezeilen gefühlt. In unserer Runde, in der das Buch gelesen wurde, war man sich einig: Gäbe es das Spiel tatsächlich, wäre es definitiv ein Must-Play!

Auch die Protagonisten Lara und Luca waren zwei Herzchen, mit denen es bei mir seit der ersten Seite gematcht hat. Lara mit ihren Unsicherheiten, die mich einfach wie ein Blitz ins Mark getroffen haben, weil ich sie zu 100% gefühlt habe wie meine eigenen. Und Luca, der so schlimmes durchgemacht hat und sich einfach nur danach sehnt, anzukommen. Die beiden zu shippen war ein leichtes, sie waren durch ihre Verletzlichkeit herrlich nahbar, echt und sie waren likeable wie ich es seit langem nicht mehr gelesen habe.

Das Setting hat mich gefangen und wirklich fasziniert, allerdings lernt man auch die Schattenseiten der Branche kennen. Besonders mit Lara habe ich zusammen gelitten und mich bodenlos geärgert, wenn es den Frauen in der Gamingwelt mal wieder unnötig schwer gemacht wurde.

Insgesamt hat das Buch für mich aber genau das gehalten, was es versprochen hat. Ich mochte es gar nicht aus der Hand legen, selbst wenn ich leider aus diversen Gründen oft und länger als geplant musste. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen!

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Nicht das erwartete Highlight

If We Were Gods
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Ich hatte extrem hohe Erwartungen an If we were Gods. Nicht nur weil es optisch einfach eins der schönsten Bücher in meinem Regal ist und der Inhalt mithalten können muss, sondern auch weil ich in den ...

Ich hatte extrem hohe Erwartungen an If we were Gods. Nicht nur weil es optisch einfach eins der schönsten Bücher in meinem Regal ist und der Inhalt mithalten können muss, sondern auch weil ich in den Leaf Verlag sehr große Hoffnungen setze. So 100%ig bin ich allerdings leider nicht zufrieden gewesen, sodass kein Highlight bei rausgekommen ist.

Der Anfang verlief etwas holprig, ich hatte leichte Verständnisprobleme beim zurechtfinden in der Welt und dem Magiesystem, wenn ich ehrlich sein soll. Die Figuren waren mir stellenweise recht unsympathisch und ich hatte Probleme, die Handlungen nachvollziehen zu können, darunter auch die von Olivia. Allerdings hatte ich mich dann irgendwann damit abgefunden, dass ich es ja nicht genauso machen müsste, sondern es nehmen muss, wie es kommt. Mit einer Portion „Ach, das ist schon okay“ las sich das Buch direkt eine Spur besser für mich und auch wenn ich langsam gelesen habe, was anscheinend mein neuer Standard ist, so war ich doch stetig in einem Fluss.

Insgesamt empfand ich das Buch also als ganz nett zu lesen, hatte auch aufregende Lesestunden damit und mochte es stilistisch sehr sehr gern, doch das erhoffte Highlight blieb leider aus.