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Veröffentlicht am 21.01.2026

Ein wunderbares Buch

Monas Augen – Eine Reise zu den schönsten Kunstwerken unserer Zeit
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Ich habe dieses Buch wirklich mit dem allergrößten Vergnügen gelesen, in kleinen Häppchen von maximal 1-3 Kapiteln pro Tag.
Zum einen ist es ein Roman, der auf sehr berührende Weise eine Familiengeschichte ...

Ich habe dieses Buch wirklich mit dem allergrößten Vergnügen gelesen, in kleinen Häppchen von maximal 1-3 Kapiteln pro Tag.
Zum einen ist es ein Roman, der auf sehr berührende Weise eine Familiengeschichte erzählt, allem voran von der Beziehung einer Enkelin zu ihrem Großvater und der - verstorbenen - geheimnisvollen Großmutter.
Zum zweiten geht es um Philosophie und Sinnfragen des Lebens, auf eine sehr eindrücklich und unaufdringliche Weise erzählt.
Und zum dritten - absolut last but not least - geht es um Kunst, um Gemälde, Skulpturen und Installationen, deren Hintergründe und ihre Intentionen und Verständnis. Ich war hier völlig fasziniert davon, wie verschiedene Kunstwerke aus der Sicht von Mona und ihrem Großvater dargestellt werden und wie mir auf begeisternde Art auch sehr moderne Kunstwerke näher gebracht wurden, an denen ich sonst "vorbei gelaufen" wäre.
Das Buch hat mich inspiriert, mal wieder in den Pariser Museen vorbei zu schauen...
Einziger Kritikpunkt für mich: die beschriebenen Kunstwerke sind nur sehr klein auf der Innenseite des Buches abgebildet. Ich habe sie mir jeweils auf dem Rechner aufgerufen und vergrößert, aber toll wäre gewesen, wenn sie in einem größeren Format im Buch abgedruckt gewesen wären. Auch wenn das das Buchformat und den Preis wohl deutlich erweitert hätte....

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Sehr sensibel und spannend erzählt

Die Liebe, später
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Ich habe schon mehrere Bücher von Gisa Klönne gelesen und habe sie immer geliebt. Auch diese Geschichte hat mich von Anfang an sehr neugierig gemacht.

Wir werden direkt in die Ehe von Kora und Anselm ...

Ich habe schon mehrere Bücher von Gisa Klönne gelesen und habe sie immer geliebt. Auch diese Geschichte hat mich von Anfang an sehr neugierig gemacht.

Wir werden direkt in die Ehe von Kora und Anselm eingeführt, in Koras Zustand nach einer ernsten Erkrankung - und dann in eine ganz andere Geschichte, die mit der jüngeren Kora, ihrer journalistischen Tätigkeit und der Frau eines Bekannten zu tun hat.

Weiter erleben wir in unterschiedlichen Zeitebenen den Verlauf der Beziehungen zwischen den Protagonisten, wie sich Gefühle, Verhalten, Gegebenheiten verändern unter Einflüssen von außen und Entwicklungen von innen.

Das Ganze ist gleichermaßen sensibel wie spannend erzählt, an jeder Stelle tiefgängig und stellenweise poetisch. Das kann Gisa Klönne einzigartig, in unnachahmlicher Weise.

Ich war traurig, als das Buch zu Ende war und gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Amüsant, kurzweilig, humorvoll

Jünger geht immer!
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Ich habe schon einige Bücher von Ellen Berg gelesen, sie waren immer sehr amüsant geschrieben, mit einem besonderen Wortwitz und viel ironischem Blick.
So auch dieses.
Es hat sich schnell gelesen, und ...

Ich habe schon einige Bücher von Ellen Berg gelesen, sie waren immer sehr amüsant geschrieben, mit einem besonderen Wortwitz und viel ironischem Blick.
So auch dieses.
Es hat sich schnell gelesen, und die Personen waren gut und lebendig geschildert, die Handlung allerdings recht vorhersehbar, aber das macht nichts.
Interessant fand ich den Bösewicht Marvin, dagegen war mir Tom eine Spur allzu lieb und zu gut und zu schön, sozusagen ein wandelnder Engel auf Erden, ebenso wie sein Vater Johannes. Aber wünscht man sich sich einen solchen Prinzen nicht unbedingt als Frau?

In manchen Passagen hatte dieses Buch für mich kleine Längen, aber es war trotzdem ein Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Köstlich geschrieben

Der Goldfisch meiner Schwester
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Ich gebe zu, alleine der Titel hat mich zunächst ein wenig von dem Buch abgeschreckt, ebenso das etwas schräg und leicht provozierende Cover.

Es ist mir auch anfänglich nicht leicht gefallen, mich in ...

Ich gebe zu, alleine der Titel hat mich zunächst ein wenig von dem Buch abgeschreckt, ebenso das etwas schräg und leicht provozierende Cover.

Es ist mir auch anfänglich nicht leicht gefallen, mich in den Stil der Autorin und in die Handlung hinein zu finden. Aber das hat sich schnell geändert.

Die Figuren sind ebenso skurril wie teils liebenswert, teils abstoßend. Besonders gut gefallen hat mir, dass nicht schwarz-weiß gezeichnet wird, sondern dass die Charaktere viele Schattierungen aufweisen, dass Entwicklungen vorhanden, glaubwürdig und gut geschildert sind.

Und hinter allem schlummert und scheint immer wieder auf ein wirklich eigenwilliger Humor, der die Erzählerin mit viel Ironie, Selbstreflektion und Liebe auf die Menschen ihrer Umgebung und auf sich selbst und ihr Leben blicken lässt.

Sehr schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Tief bewegend, spannend, tiefgründig - das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe!

Ein weites Leben
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Ich bin angesichts der Dicke des Buches doch sehr respektvoll in die Geschichte gestartet und war sehr angenehm überrascht. Nein, ich war begeistert! Gefesselt von Anfang an und bis zum Schluss des Buches.

Die ...

Ich bin angesichts der Dicke des Buches doch sehr respektvoll in die Geschichte gestartet und war sehr angenehm überrascht. Nein, ich war begeistert! Gefesselt von Anfang an und bis zum Schluss des Buches.

Die Handlung bzw. die unterschiedlichen Handlungsstränge sind gut geschildert und entwickelt. Der tragische Unfall fast sachlich, das Danach und Davor für mich gut nachfühlbar. Wir erfahren viel über das Leben auf der Farm, wie es in den 50er Jahren war, und viel über das nicht einfache Farming speziell in Australien. Mir haben auch die Landschaftsbeschreibungen durchweg sehr gut gefallen und mir permanent Bilder vor Augen geführt. Sie hatten teilweise etwas Poetisches.

Es geht nicht nur um sich häufende tragische Vorkommnisse innerhalb einer Familie, es geht um Recht und Gerechtigkeit ist, es geht um Geheimnisse und dass die Wahrheit nicht immer die beste Lösung ist, um Verantwortung, um Liebe, darum, was einem wichtig ist im Leben, wofür man kämpft und leidet und welche Last man mit sich trägt, um zu überleben und um andere zu schonen . Und worauf man bereit ist zu verzichten, um eine vergangene Schuld ein Stück wieder gut zu machen.

Ich finde alles sehr gut geschrieben, für mich auch in den tiefsten Empfindungen sehr glaubwürdig und mitreissend. Die sorgsam gehüteten Geheimnisse sind permanent von gewaltsamer Aufdeckung und Zerreissproben bedroht, und es ist von der Autorin genial gut gelöst, wie diese Bedrohlichkeit zwischen den Zeilen schlummert.

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so mitgenommen hat im wahrsten Sinne des Wortes.

Für mich wurden viele der losen Fäden am Schluss gut zusammengeführt. Dass es nicht alle waren, ist für mich nicht schlimm. Vielleicht hatte die Autorin ursprünglich vorgehabt, diese Handlungsstränge weiter zu führen oder sie wollte sie bewusst offen lassen - es würde mich schon interessieren, wird aber wohl im Dunkel bleiben.

Es ist ein sehr versöhnliches Ende, alles in allem.

Und ich finde, es kommt sehr gut rüber, dass Recht nicht Gerechtigkeit ist. und dass es für manche menschlichen Konflikte keine klare saubere Lösung gibt. Dass man manchmal eine seelische Last ganz alleine tragen muss, um nicht noch mehr Schuld auf sich zu laden, nicht noch mehr Kummer zu verursachen. Sondern im Gegenteil, dass man besser versucht, das Geschehene "Schlechte" wieder gut zu machen.

Dieses Buch wirkt noch lange nach.

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