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Veröffentlicht am 27.12.2023

Sehr interessanter Roman

Die Gärten von Monte Spina
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Aus dem zugegeben wunderschönen Cover mit üppigen tropischen Blüten, Schmetterlingen und Vulkaninselchen auf türkisfarbenem Grund hatte ich eher auf eine etwas seichtere leichtere Liebesgeschichte geschlossen.

Insofern ...

Aus dem zugegeben wunderschönen Cover mit üppigen tropischen Blüten, Schmetterlingen und Vulkaninselchen auf türkisfarbenem Grund hatte ich eher auf eine etwas seichtere leichtere Liebesgeschichte geschlossen.

Insofern hat mich der INhalt des Buches durchaus positiv überrascht.

Ja, es beinhaltet eine Liebesgeschichte, oder sogar mehrere, aber es geht auch um Trauer, um Abhängigkeiten, um Traumata, ja und natürlich auch ums Gärtnern...

Der Roman ist spannend und gefühlvoll und abwechslungsreich, aber was mir besonders gut gefallen hat: es wird auf jegliche Art von Kitsch oder Schwarzweißmalerei verzichtet.

Die Personen sind sehr facettenreich und insofern hochinteressant.

Großes Lob an die Autorin für die Ausgestaltung dieser Persönlichkeiten und absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.12.2023

Nicht leicht verdaulich, aber gut

Wellness
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Von Nathan Hill habe ich bisher noch nichts gelesen, und ich bin immer vorsichtig, wenn ein Autor bzw. dessen Buch soviel (Vorschuss-)Lorbeeren bekommt.
Das Cover hat mich hier eher abgeschreckt – es ...

Von Nathan Hill habe ich bisher noch nichts gelesen, und ich bin immer vorsichtig, wenn ein Autor bzw. dessen Buch soviel (Vorschuss-)Lorbeeren bekommt.
Das Cover hat mich hier eher abgeschreckt – es ist für mein Empfinden zu grell, zu bunt, zu geometrisch, und ich mag diese Art von Blockbuchstaben mit Schatten überhaupt nicht, und dann noch in gitzegelb… aber das ist wie alles subjektiv.
Die Thematik hat mich interessiert, besonders weil es zum Teil um die 90er Jahre geht, die in meinem Leben auch eine große Rolle gespielt haben.
Sehr gut hat mir bereits der Anfang des Buches gefallen, in dem leicht schrägen Erzählstil über zwei etwas seltsame Menschen, Außenseiter, die sich gegenseitig gefallen, aber nicht richtig trauen.

Wunderbar die Atmosphäre in der Bar mit der viel zu lauten Musik...
Das Buch ist sehr lang, und ich musste zwischendrin immer mal wieder Stunden und Tage „pausieren“, es war für mich nicht ganz unanstrengend zu lesen. Andererseits aber auch hochinteressant. Nathan Hill geht schon durchaus in psychologische Tiefen und „erzählt“ nicht einfach nur diese Geschichte einer – bzw. mehrerer – Liebe(n), von Ehe, Freiheit und Unfreiheit, Ansprüchen und Erwartungen, nicht erfüllten und erfüllbaren Vorsätzen, Enttäuschungen….
Mich hat er als Leserin mitgenommen im durchaus doppeldeutigen Sinn.
Das Buch hat mich unterhalten und mich nachdenklich gemacht – von daher empfehle ich es als einen guten, NICHT leicht verdaulichen Roman.

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Veröffentlicht am 23.12.2023

Hat mich nicht sonderlich berührt

Mameleben
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Ich habe mir von dem Buch viel mehr versprochen, als es mir letztlich gegeben hat.

Das Cover finde ich ansprechend, im typischen Diogenes Stil, Bild auf weißem Grund mit schwarzer Umrahmung, eine Frau ...

Ich habe mir von dem Buch viel mehr versprochen, als es mir letztlich gegeben hat.

Das Cover finde ich ansprechend, im typischen Diogenes Stil, Bild auf weißem Grund mit schwarzer Umrahmung, eine Frau mit dunklem Haar und dunklen Augen, rotem Kleid, blickt den Betrachter fragend an mit einem traurigen Zug um den Mund, ein wenig vorwurfsvoll...

Insofern passt es zur erzählten Geschichte, zur Mutter des Erzählers.

Die hat zweifellos ein interessantes und auch tragisches Schicksal, aber so wie es erzählt wird, hat es mich nicht wirklich berührt.

Zu kühl, zu distanziert ist mir der Erzählstil des Autors. Die Personen werden für mich zwar sichtbar, aber nicht wirklich fühlbar.

Streckenweise fand ich es richtig langweilig zu lesen und musste mich selbst überreden, das Buch nicht zuzuschlagen und weg zu stellen.

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Veröffentlicht am 21.12.2023

Praktisch, handlich, hilfreich

Healthy Habits
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Bereits das Cover hat mich sehr angesprochen. Ich finde es sehr einfallsreich, frisch und gute Laune versprechend statt drögen Ermahnungen. Der muntere kleine Apfel, rot und knackig, der von Stufe zu Stufe ...

Bereits das Cover hat mich sehr angesprochen. Ich finde es sehr einfallsreich, frisch und gute Laune versprechend statt drögen Ermahnungen. Der muntere kleine Apfel, rot und knackig, der von Stufe zu Stufe aufwärts hüpft, symbolisiert die kleinen Schritte und sieht mühelos aus.

So mühelos wird es sicher nicht sein, alt eingefahrene - schlechte - Gewohnheiten zu ändern, aber das Buch ist eine gute Hilfe.

Ich finde den Aufbau sehr gelungen, die Einteilung in Kapitel, die eingängigen und gut verständlichen Überschriften, viele Skizzen und Zeichnungen.

Der Text ist gut verständlich, dennoch nicht oberflächlich, aber eben auch nicht zu trocken und wissenschaftlich.

Dazu kommt, dass das Buch handlich ist und gut in der Hand liegt.

Ich finde, es ist wirklich eine gute Lektüre.

Von mir absolute Kauf- und Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.12.2023

Superspannend,, bewegend, ein toller Roman

Die Geschichte der Baltimores
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Bereits das Cover ist toll und symbolträchtig- ein "zerrissener" Ausschnitt aus einem Gemälde von Edward Hopper, gediegene, typisch amerikanische Einfamilienhäuser in kühlen Gleb- und Grüntönen, das Ganze ...

Bereits das Cover ist toll und symbolträchtig- ein "zerrissener" Ausschnitt aus einem Gemälde von Edward Hopper, gediegene, typisch amerikanische Einfamilienhäuser in kühlen Gleb- und Grüntönen, das Ganze eingebettet in ein tiefes Türksigrün.

Die aufgerissenen Seiten wiederholen sich als Print im Innern des Buches und passen sehr gut zum Stil und zur Geschichte - sukzessive und in unterschiedlichen Rückblenden wird die Geschichte einer Familie in ihrer Tragik und ihrer Alltäglichkeit aufgedeckt.

Das Ganze ist wunderbar erzählt, sehr spannend bis zur letzten von über 500 Seiten, bewegend und berührend ohne jemals auch nur einen Hauch von Kitsch, zum Mitfühlen und Mitdenken und Mittrauern anregend - und zur Hoffnung.

Für mich großartige Literatur!

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