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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2025

Ich habs geliebt

No Hard Feelings
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Wir begleiten Penny, die eigentlich nur darauf wartet, dass ihr Leben so richtig losgeht - genau wie bei ihren Freundinnen, die glückliche Beziehungen führen und außerdem noch im Job erfolgreich sind. ...

Wir begleiten Penny, die eigentlich nur darauf wartet, dass ihr Leben so richtig losgeht - genau wie bei ihren Freundinnen, die glückliche Beziehungen führen und außerdem noch im Job erfolgreich sind. Sie dagegen hat einen Job der sie nicht erfüllt, mit einer Chefin, die nicht zufriedenzustellen ist und Max, ihren On-Off-Partner seit Ewigkeiten, der nur endlich mal erkennen muss, dass sie seine Traumfrau ist.

Pennys Selbstkritik, ihre Unzufriedenheit und Suche nach sich selbst geht tief. Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest und sich denkt: ohja, fühl ich. ? Das hier war so eins, auch wenn das eher die Lebensrealität vor einigen Jahren widerspiegelt und nicht unbedingt das hier und jetzt. Penny muss viel lernen und die Entwicklung, ihr Weg da hin, ist so gut umgesetzt und beschrieben. Man möchte sie zwischendurch immer wieder Rütteln und Schütteln und gleichzeitig denkt man sich dennoch, irgendwie ist das alles super realistisch und super nachvollziehbar. Auch wenn man’s jetzt besser weiß, man wusste es vorher auch noch nicht.

Die Geschichte ist natürlich durchzogen von Pleiten und Rückschlägen, gleichzeitig aber auch von Lernprozess und Erkenntnissen. Freundschaft spielt auch eine große Rolle und auch wie Freundinnen das Leben positiv, aber auch negativ beeinflussen können. Mir hat besonders gut gefallen, dass hier viel Reflexion stattfindet. Klar, Penny war an manchen Stellen mit ihrem Pessimismus etwas nervig, aber das hat zur Story gepasst. Sie war eifersüchtig, neidisch, in einigen Situationen kindisch und handelt nicht ganz nachvollziehbar, aber genau das hat sie als Protagonistin so nahbar gemacht. Mich hat das Buch super unterhalten und es ist mal wieder eine ganz dicke Empfehlung aus dem Pola-Verlag. 4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Das war seltsam

Sie sieht, was du tust
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Man bekommt schon genau das, was der Klappentext verspricht, aber irgendwie auf ne ganz andere Art und Weise, als vermutet. Unsere Protagonistin ist Mercy und schon von Beginn erfahren wir, dass in der ...

Man bekommt schon genau das, was der Klappentext verspricht, aber irgendwie auf ne ganz andere Art und Weise, als vermutet. Unsere Protagonistin ist Mercy und schon von Beginn erfahren wir, dass in der Vergangenheit etwas vorgefallen ist, dass sie sehr beeinflusst und auch gesundheitlich beeinträchtigt hat. Mercy wirkt in ihrer Art total seltsam, ist eine Einzelgängerin und beobachtet ihre Mitmenschen. Allerdings nur, um ihnen zu helfen und Gutes zu tun. Bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge lernt sie Louis kennen und kommt so zum ersten Mal wieder in Kontakt mit einem ihrer Mitmenschen. Louis wirkt ebenfalls … anders und was wir dann bekommen, hat mir irgendwie das Feeling von einer komplett schrägen Liebesbeziehung gegeben. Das zieht sich auch ewig lang so durch und ich war mir nicht sicher, ob und wieso wir es hier mit einem Thriller zu tun haben.

Nach und nach steigern sich die beiden immer weiter in die Angelegenheiten ihrer Mitmenschen hinein - die anfangs helfenden Absichten wandeln sich immer mehr in Rachefeldzüge und das Alles scheint irgendwie zu eskalieren. Der Verlauf der Geschichte hat mir an sich gut gefallen und auch die Auflösung fand ich gut, obwohl da meiner Meinung nach die Logik etwas auf der Strecke bleibt. Zumindest haben sich bei mir am Ende Fragen ergeben.

Im Großen und Ganzen weiß ich nicht so recht, ob ich den Thriller empfehlen soll. Es ist mal was anderes, teilweise einfach super komisch und insgesamt war es nicht meins. Trotzdem glaube ich nicht, dass es ein schlechtes Buch ist und dass jemand anderes bestimmt Spaß damit haben wird. 3⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Große Liebe für dieses Buch

Diamond Empress. A Million Reasons
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Die Geschichte wird aus der Perspektive von Noemi und Viktor erzählt - beide sehr spezielle Figuren, die ihre Probleme mit sich rumschleppen und mehr oder weniger zufällig auf der Diamon Empress landen. ...

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Noemi und Viktor erzählt - beide sehr spezielle Figuren, die ihre Probleme mit sich rumschleppen und mehr oder weniger zufällig auf der Diamon Empress landen. Viktor als Akrobat in der Unterhaltungscrew, Noemi soll als Klaviertalent das eingeübte Stück untermalen. Zunächst finden die beiden sich gar nicht mal so toll und sind viel zu sehr von ihrem eigenen shit eingenommen, aber wir wissen ja alle worauf es hinausläuft. Beide Protas gehören zu den Auserwählten, die einen großen Raubüberfall durchziehen sollen und alleine diese Prämisse war mal was ganz anderes und super spannend.

Für mich persönlich hätte es ruhig noch ein bisschen mehr Raubüberfall sein dürfen, denn vor allem diese Szenen, in denen es um die Planung und teilweise Durchführung ging, fand ich am interessantesten. Das war zwar nicht der Fokus in Band 1, ich hoffe aber, dass wir in Band 2 noch mehr davon bekommen. Der Fokus lag hier viel mehr auf der Liebesgeschichte, dich sie sehr langsam, aber realistisch entfaltet. Die Nebencharaktere, die ihre Auftritt auch noch in den Folgebänden bekommen, wurden extrem gut eingeführt, sodass wir als Leserinnen nicht anders können, als ihre Geschichten auch erfahren zu wollen. Jeder von ihnen hat spezielle Fähigkeiten, die sie zum geplanten Coup befähigen und obwohl sich am Anfang alle nicht so richtig leiden können, haben wir am Ende schon so etwas wie Found Family. Lieb ich ja sowieso sehr.

Hier ist wirklich nichts 08/15, weder die Story, noch die Charaktere und die Liebesgeschichte schon gar nicht und das hat mir insbesondere gefallen. Wer einfach mal Lust auf anderes hat und nach einem Plot sucht, der einen an die Seiten klebt, sollte es mal ausprobieren. Zum absoluten Highlight hat mir ein Fünkchen mehr Spannung gefehlt, aber ansonsten gibts nichts zu Meckern. 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Kein Highlight, aber unterhaltsam

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Ein neues Buch von Freida McFadden und dann auch noch ohne Millie - da war eigentlich sofort klar, dass ich es haben musste. „Wenn sie wüsste“ fand ich ja überragend, den zweiten Band auch noch ziemlich ...

Ein neues Buch von Freida McFadden und dann auch noch ohne Millie - da war eigentlich sofort klar, dass ich es haben musste. „Wenn sie wüsste“ fand ich ja überragend, den zweiten Band auch noch ziemlich gut, den dritten dann leider nicht mehr. Umso mehr habe ich mich über den frischen Wind gefreut.

Wie gewohnt war ich sofort gefesselt und in den Bann gezogen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Natalie erzählt und wir bekommen zunächst den Eindruck einer furchtbar lieben Person, die sich einfach nur Sorgen um ihre etwas verschrobene Kollegin Dawn macht. Gleichzeitig bekommen wir Dawns Sicht der Dinge in Form von Emails an ihre beste Freundin und so auch einen tiefen Einblick in ihre Sicht der Dinge. Ich hatte bis zum Schluss eigentlich keine Ahnung, wem ich hier trauen kann und was ich glauben soll. Das hat für mich die Spannung am Leben erhalten, obwohl hier jetzt keine super krassen Dinge passieren. Für mich deswegen auch ein tolles Buch für Thriller-Einsteiger*innen - nicht allzu blutig und mit der ein oder anderen Überraschung in der Hinterhand.

Da ich aber keine Einsteigerin bin und auch Freida McFadden schon ein bisschen kenne, konnten mich die Plottwists und die Wendungen nicht überraschen. Für mich war ziemlich offensichtlich was hier kommt. Das hat mich aber nicht allzu sehr gestört, weil es gut gemacht war, auch wenn ein zwei Logiklücken dabei waren, die sich dann aber im Laufe der Geschichte wieder geklärt haben. Alles in Allem hatte das Buch eine Sogwirkung und hat mich unglaublich gut unterhalten, weshalb ich es gerne weiterempfehle. Wer hier allerdings auf die klassischen Plottwists á la Freida wartet, wird eher enttäuscht werden, meiner Meinung nach. Oder sie waren einfach schon so sehr Freida, dass man sie als Kenner der anderen Bücher einfach schon easy erschnüffeln kann? 4⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Toller Krimi

Tief im Schatten
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Insgesamt hat mir „Tief im Schatten“ gut gefallen. Was ich absolut geliebt habe, war das düstere, atmosphärisch kalte Setting in Schweden. Auch die Protas Hanna und Daniel finde ich toll. Viveca Sten kann ...

Insgesamt hat mir „Tief im Schatten“ gut gefallen. Was ich absolut geliebt habe, war das düstere, atmosphärisch kalte Setting in Schweden. Auch die Protas Hanna und Daniel finde ich toll. Viveca Sten kann absolut bildlich beschreiben und ihre Charaktere lebendig werden lassen. Hier habe ich absolut nichts auszusetzen. Und auch ansonsten gibt es nicht großartig was zu meckern. Mir war es nur etwas zu vorhersehbar. Der Plot hält keine Überraschungen bereit, ich hatte von vornherein eine Ahnung, wohin wir am Ende gehen werden und genau das hat sich bewahrheitet. Allgemein ist die Geschichte sehr ruhig und hätte an mancher Stelle gerne innovativer sein können. Ich weiß nicht genau, ob ich einfach schon zu „erfahren“ im Spannungsgenre bin, aber ich würde diese Reihe definittiv Einsteiger*innen empfehlen. 😊 Der Schreibstil, das Setting, die Figuren - all das ist wirklich Königsklasse und zeichnet diese Reihe aus. Deshalb freue ich mich auch schon auf den dritten Band. 4 ⭐️

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