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Veröffentlicht am 12.06.2025

„Die Loyalität der Familie geht über alles.“

Die Sommergäste
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Ein heißer Sommer lockt wieder die Besitzer der Ferienhäuser zurück nach Purity Main. Mit ihrem Ehemann Ethan Conover reisen Susan und ihre Tochter Zoe das erste Mal dorthin. Der Grund ist die Beisetzung ...

Ein heißer Sommer lockt wieder die Besitzer der Ferienhäuser zurück nach Purity Main. Mit ihrem Ehemann Ethan Conover reisen Susan und ihre Tochter Zoe das erste Mal dorthin. Der Grund ist die Beisetzung von Vater Georg. Susan und Zoe lernen nun die gesamte Familie kennen, aber Willkommen fühlen sie sich nicht.
Zoe ist das alles viel zu langweilig. Sie ist ein tolle Schwimmerin und am nächsten Morgen stürzt sie sich in den Maiden Pond, der einen direkten Anleger an das Grundstück hat. Sie schwimmt und taucht stundenlang. Sie fühlt sich pudelwohl im Wasser und dann ist sie plötzlich verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt.
So übernimmt Jo Thibodeau von der Polizei Purity den Fall. Die Suche gestaltet sich äußerst schwierig, denn Zoe wurde als letztes zusammen mit Callie gesehen, die ihr ihre Tiere zeigen wollte. Aber sie war auch noch schwimmen gegangen, könnte sie ertrunken sein? Ein Tauchboot wird gerufen und tatsächlich wird ein Skelett auf dem Seegrund gefunden. Aber es ist nicht Zoe, denn diese Knochen liegen schon sehr lange im Wasser.
Die Suche geht weiter und nun tritt auch der „Martini-Club“ in Erscheinung. Meggie Bird und ihre 4 Verbündeten wissen, wie sie Spuren finden und Fälle lösen können. Die ehemaligen Spione arbeiten Hand in Hand und machen auch gleich eine Entdeckung. Aber die Spuren verlaufen im Sande und alle Verdächtigen haben ein Alibi. Wie kann man diesen Fall lösen, denn die Tage vergehen und Zoe bleibt weiterhin verschwunden.

Fazit: Mit „Die Sommergäste“ schreibt die Thrillerautorin Tess Gerritsen den 2. Fall für den „Martini-Club“. Auch hier gelingt es ihr wieder, mich gleich mit in die Geschehnisse zu nehmen. Ihr Schreibstil ist empathisch, geradlinig und sehr flüssig lesbar.
Die gut ausgesuchten Charaktere sind exzellent beschrieben und prima in Szene gesetzt. Besonders gut gefällt mir die verbohrte und zielstrebige Polizeichefin „in Spe“ Jo. Aber auch den Martini-Club habe ich in mein Herz geschlossen.
Die gut aufgebaute Spannung hält das ganze Buch über. Die Autorin versteht es, falsche Fährten zu legen und dann am Schluss die Bombe platzen zu lassen. Ich war auf einer völlig falschen Spur und wäre auf diese Auflösung niemals gekommen.
Mir hat dieser Thriller ausgesprochen gut gefallen und daher kommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne von mir.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.05.2025

„Der Gedanke an die Waffe ließ sie nicht los.“

Hildur – Der Schatten des Nordlichts
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In den isländischen Westfjorden bereitet man sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Es könnte schöner nicht sein, denn auch die Polarlichter glänzen am Himmelszelt. Leider bleibt es nicht so friedlich, ...

In den isländischen Westfjorden bereitet man sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Es könnte schöner nicht sein, denn auch die Polarlichter glänzen am Himmelszelt. Leider bleibt es nicht so friedlich, denn vor der Küste taucht in einem Fischgehege ein Leiche auf. Hildur und Jakob übernehmen den Fall, der dann aber völlig aus dem Ruder läuft.
Und dann sind da noch die familiären Sorgen. Jakob reist in sein Heimatland Finnland um im Sorgerechtsstreit voranzukommen. Auch Hildur muss sich mit ihrer Schwester auseinandersetzen, die ihr aber nicht alles zu erzählen scheint.
Können Hildur und Jakob den komplexen Fall lösen und nebenbei auch in ihrem privaten Umfeld am Ball bleiben?

Fazit: Mit „Hildur – Der Schatten des Nordlichts“ schreibt die Autorin Satu Rämö schon den dritten Fall für ihre Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir. Auch dieses Mal nimmt sie mich mit in das kalte, regnerische und wunderschöne Island. Das gelingt ihr gut, denn ihr lebendiger und bildlicher Schreibstil lässt sofort Bilder vor meinen Augen erscheinen.
Die verschiedenen Charaktere sind gut ausgesucht und überzeugend beschrieben. Es gibt die guten und die bösen Figuren und wir schauen allen bei ihrem Tun über die Schulter, ob wir wollen oder nicht.
Ich mag es ja sehr, mehr über die Hintergründe der Hauptprotagonisten zu erfahren, aber leider ist mir das in diesem Buch doch zu viel des Guten.
Die Spannung bleibt hier schon des Öfteren auf der Strecke, da die privaten Handlungsstränge teilweise sehr ausführlich beschrieben werden. Manchmal ist weniger mehr.
Das Ende ist gut ausgearbeitet und hatte ich so nicht erwartet. Im Epilog erfahren wir dann, dass es noch ein weiteres Buch geben wird.
Von mir kommt hier eine Leseempfehlung und knappe 4 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

„Das ist genauso richtig, wie es falsch ist.“

Narbensommer #Thriller
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Kriminalhauptkommissar Marc Davids und seine Kollegin Zoé Martin bekommen es mit einer Bestie zu tun. Nicht anders kann man die blutrünstigen Morde an zwei Prostituierten erklären. Aber es ist noch mehr, ...

Kriminalhauptkommissar Marc Davids und seine Kollegin Zoé Martin bekommen es mit einer Bestie zu tun. Nicht anders kann man die blutrünstigen Morde an zwei Prostituierten erklären. Aber es ist noch mehr, was dem Team Sorgen bereitet. Die Machtkämpfe zweier Banden entwickeln sich ständig weiter und führen dann zu einem großen Knall. Eine Bombe zerstört ein Restaurant und die naheliegende Umgebung in Frankfurt. Die rivalisierten Banden der albanischen Mafia und der Rockergruppierung der Wölfe, schiebt sich gegenseitig die Schuld zu.
Wem können Marc, Zoé und Ayman in diesem Sumpf aus Lügen und Intrigen eigentlich trauen?
Als ein Kollege ums Leben kommt, rückt ein Mord von vor 20 Jahren in den Fokus. Können diese so weit auseinanderliegenden Fälle zusammenhängen?
Das Team ermittelt auf Hochtouren und merkt erst sehr spät, dass sich einer von ihnen in höchster Lebensgefahr befindet.

Fazit: Im zweiten Thriller „Narbensommer“ für die Kommissare Davids und Martin nimmt uns der Autor Chris Dominik mit nach Frankfurt und in eine Welt, die düsterer und brutaler nicht sein könnte. Der Schreibstil ist schnörkellos und gut lesbar.
Die verschiedenen Charaktere sind facettenreich und absolut überzeugend beschrieben. Es gibt die guten und die bösen Figuren und wir schauen allen bei ihrem Tun über die Schulter, ob wir wollen oder nicht. Das war besonders schlimm bei den ausführlichen Beschreibungen der Morde, die blutrünstiger nicht sein könnten. Das hat mir gar nicht gefallen und fast dazu geführt, dass ich das Buch abgebrochen hätte. Ich brauche das nicht, denn mein Kopfkino malt sich schon selbst gruselige Bilder.
Die hohe Spannung war durchweg vorhanden. Alle losen Fäden wurden zusammengezogen und unbeantwortete Fragen beantwortet. Das gut ausgearbeitete Ende hat mich dann doch noch sehr überraschen können.
Von mir kommt hier eine Leseempfehlung und 4 verdiente Sterne, ich habe wegen der brutalen Mordbeschreibungen 1 Stern abgezogen. Lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung. Aber Vorsicht, für Zartbesaitete ist dieser Thriller nicht geeignet.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“

Willkommen in Rodderbach
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Die junge Schriftstellerin Larissa Weiß will nach ihrer hässlichen Trennung ihr verletztes Herz beruhigen. Sie bucht dafür eine Ferienwohnung im schönen und historischen Rodderbach. Hier nun will sie schreiben ...

Die junge Schriftstellerin Larissa Weiß will nach ihrer hässlichen Trennung ihr verletztes Herz beruhigen. Sie bucht dafür eine Ferienwohnung im schönen und historischen Rodderbach. Hier nun will sie schreiben und für ihren neuen Roman recherchieren.
Die Vermieterin der Ferienwohnung, Frau Mahler, ist eine ganz herzliche Frau und möchte, dass Larissa sich dem Familienleben anschließt. Larissa fühlt sich sofort in dem kleinen Örtchen heimisch und träumt sich gern in die historische Zeit des Klosters und der Burg zurück. Sie sammelt haufenweise Infos und lernt nach und nach alle Familienmitglieder der Mahlers kennen. Die erwachsenen Söhne sind alle vor Ort geblieben und zu einem von ihnen fühlt sie sich gleich hingezogen.
Larissa ist völlig durcheinander. Sie hatte sich geschworen, sich niemals wieder auf eine Beziehung mit einem Mann einzulassen, der ganz andere Interessen hat und anders als sie ist. Was soll sie nur tun? Kann sie je wieder glücklich werden und ein neues Leben anfangen?

Fazit: Die Autorin Petra Schier nimmt mich in ihrem Liebesroman „Willkommen in Rodderbach – Frühlingsmorgen“ mit in eine kleine Ortschaft in der Eifel. Das gelingt ihr sofort, denn ich fliege nur so durch die Seiten. Ihr Schreibstil ist empathisch, schnörkellos und flüssig lesbar. Die verschiedenen facettenreichen Charaktere sind toll ausgesucht und prima in Szene gesetzt. Ganz klar ist Larissa mein Liebling. Sie erzählt so hingebungsvoll von ihrem Beruf als Schriftstellerin und was sie so alles bewältigt. Auch die Familie Mahler hat mein Herz sofort erreicht. Die Geschichte ist toll aufgebaut und hat auch den gewissen Schuss an Erotik zu bieten. Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Ich habe diesen Roman gerne gelesen und daher bekommt er von mir eine klare Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

„Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.“

Höhlenmorde
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Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer von der Kripo Reutlingen haben einen extrem brutalen Mord zu bearbeiten. In der Wimsener Höhle wurde eine übel zugerichtete männliche Leiche gefunden. ...

Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer von der Kripo Reutlingen haben einen extrem brutalen Mord zu bearbeiten. In der Wimsener Höhle wurde eine übel zugerichtete männliche Leiche gefunden. In der unmittelbaren Umgebung hat Niemand etwas gesehen. Die Spuren die gefunden wurden, bringen sie einfach nicht weiter.
Doch dann wird ein weiterer Leichenfund gemeldet. Ein Mann wurde in der Nebelhöhle tot aufgefunden. Es scheint aber keinerlei Zusammenhang zwischen den Opfern zu bestehen. Wieder ermitteln Leonie und Surendra in der Umgebung und im näheren Umfeld der Toten. Endlich bekommen sie einen Hinweis. Die Opfer haben sich gekannt. Sie sind zusammen in die Schule gegangen und waren als das berüchtigte „Räuberhöhlen-Trio“ bekannt und haben Mitschüler gemoppt, bestohlen und auch gequält. Könnte das Motiv verspätete Rache sein?
Zitat: „Die Hölle – das sind die anderen. Er kann sich nicht mehr erinnern, wo er diesen Satz gelesen hat. Aber er weiß jetzt, dass er stimmt.“

Fazit: Die Autorin Ingrid Zellner nimmt mich in ihrem Krimi „Höhlenmord“ mit auf die schwäbische Alb. Ihre bildhaften Beschreibungen der Umgebung und die gut ausgesuchten und in Szene gesetzten Charaktere machen es mir leicht, mein Kopfkino einzuschalten. Es gibt die guten und die bösen Figuren und allen dürfen wir bei ihrem Tun über die Schulter schauen, ob wie wollen oder nicht.
Die hohe Spannung, die schon im Prolog spürbar ist, hält das ganze Buch über. Die Morde sind teilweise brutal und werden auch recht blutig beschrieben. Mir hätte nur ein Anreißen gereicht, denn mein Kopf malt sich seine eigenen Bilder.
Das Ende ist gut ausgearbeitet und konnte mich noch überraschen. Ich war mir ganz sicher, dass ich die Morde schon aufgeklärt hatte. Die Autorin beantwortet alle offenen Fragen und jedes noch lose Puzzleteil fällt an seinen vorgesehenen Platz. Auch Humor und vor allem Lokalkolorit machen das Lesen zu einem tollen Erlebnis. Das hat mir richtig gut gefallen, denn so muss ein spannender Krimi sein.
Mich konnte die Autorin Ingrid Zellner mit ihrem Kriminalroman vollends überzeugen und daher kommt von mir hier eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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