Cover-Bild Dorn. Hotel der Angst
Band 1 der Reihe "Simon Dorn und Lea Wagner ermitteln"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 27.12.2024
  • ISBN: 9783641321154
Jan Beck

Dorn. Hotel der Angst

Zimmer 103. Thriller - Der Auftakt der neuen Thrillerreihe des Bestsellerautors
Ein Serienkiller. Ein traumatisierter Kriminalpsychologe. Ein verfallenes Hotel, in dessen Zimmern Ungeheuerliches geschieht. Der erste Fall für Simon Dorn und Lea Wagner

Kriminalpsychologe Simon Dorn beendet nach zahlreichen persönlichen Schicksalsschlägen seinen Polizeidienst und zieht sich in das leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurück. Dort setzt er heimlich seine Arbeit fort. Zimmer für Zimmer verwandelt er das Dornwald in einen Schaukasten ungelöster Mordfälle. Einzige Verbindung zur Außenwelt: Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien. Als Hofbauer in Hamburg ermordet wird, deutet alles auf einen Serientäter hin. Die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner folgt Hofbauers Spuren nach Bad Gastein und kommt als ungebetener Gast. Doch bald schon ermitteln Dorn und Wagner gemeinsam und jagen einen Mörder, der keine Grenzen kennt.

Entdecken Sie auch Jan Becks fesselnde Thriller-Reihe rund um die Ermittler Inga Björk und Christian Brand: »Das Spiel«, »Die Nacht«, »Die Spur«, »Das Ende«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Gute Wendungen, emotionaler Erzählstil

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Der Thriller entwickelte sich anders als erwartet, die Spannung war dennoch hoch, Dorn war milde ausgedrückt ziemlich eigenwillig. Wie mir das Buch gefallen hat, teile ich dir unten im Text mit.

Meine ...

Der Thriller entwickelte sich anders als erwartet, die Spannung war dennoch hoch, Dorn war milde ausgedrückt ziemlich eigenwillig. Wie mir das Buch gefallen hat, teile ich dir unten im Text mit.

Meine Meinung zum Cover:
Ich wurde auf das Buch aufmerksam, weil ich es in meiner Lieblingsbuchhandlung ausliegen sah. Grund war das Cover, welches meinen Blick anzog. Die Gestaltung ist klar und übersichtlich. Zu sehen sind neben Titel und Autorenname ein Türschloss und der dazugehörige Schlüssel des Zimmers 103, welches essentiell für die Geschichte ist. Die Kombination der Elemente hat eine gute Wirkung.

Meine Meinung zum Inhalt:
Klappentext und Cover haben mich so neugierig gemacht, dass ich es nochmal mit einem Buch des Autors probieren wollte. Seine Reihe rund um Björk und Brand konnte mich nicht so überzeugen. Zu meiner Freude war mein Leseerlebnis dieses Mal ganz anders. Das Buch fesselte mich mit seiner Spannung und dem außergewöhnlichen Ermittler. Jan Becks Erzählstil zog mich tief in die Geschichte hinein, sodass ich intensiv mitfiebern konnte.

Der Prolog irritierte mich kurz, trotz der schlimmen Szene vergas ich den Abschnitt bald. Das erste Kapitel hatte meinen Fokus auf etwas anderes verschoben. Nämlich auf den Mord an Karla Hofbauer. In Kapitel 2 traf ich das erste Mal auf Simon Dorn und danach in Kapitel 3 auf Lea Wagner. Beide Hauptprotagonisten sind so unterschiedlich, wie man sein kann. Im Verlauf wurde mir klar, dass Dorn ein zutiefst traumatisierter, aber auch brillanter Mann ist. Ich wusste lange nicht, was ich von ihm halten sollte. Später merkte ich, dass er das Herz am rechten Fleck hat. Lea Wagner vermittelte den Eindruck, dass sie eine sehr gewissenhafte Ermittlerin ist und sich nicht so schnell von etwas abbringen ließ. Sie verbiss sich regelrecht in dem was sie tat und scheute auch nicht davor zurück sich nicht an Regel zu halten.

Durch Dorns Verhalten und Leas intensive Ermittlungen war die Geschichte sehr intensiv und oftmals äußerst emotional. Ich hatte eine Weile gerätselt, warum er das was er in den Zimmern des Dornwalds tat, vor der „Welt“ versteckte. Nach und nach konnte ich sein Verhalten ein wenig nachvollziehen. Dass er mit Lea Wagner gemeinsam ermittelte, konnte ich lange Zeit nicht sagen. Dorn konnte(?) sich nicht öffnen, obwohl er den Mord an Karla Hofbauer aufklären wollte.

Das Geschehen verlief mit einigen Höhen und Tiefen. Manchmal geschahen die Ereignisse anders als erwartet, was die Spannung allerdings keinesfalls verringerte. Das Gegenteil war der Fall. Es gab mit den Beiden zwei Handlungsstränge, die sich trafen und wieder abzweigten. Langweile ist keine vorhanden, stattdessen wollte ich herausfinden, warum der Mörder so grausam töte und was das Motiv ist. Es wunderte mich, dass Lea mit ihren Methoden so weit kam. Noch mehr schüttelte ich den Kopf darüber, dass niemand außer ihr den Ernst der Lage zu begreifen schien.

Schließlich konnten doch entscheidende Hinweise entdeckt und zusammengeführt werden. Zugegeben erst konnte ich Dorn nicht folgen und verstand nicht, warum er so vorging. Das Finale war gefährlich und heftig, durch das was nun in Gang gesetzt wurde. Das Stellen des Täters konnte mich überraschen, weil sich etwas offenbarte, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Erst hier kam mir der Prolog wieder in den Sinn.

Mein Fazit:
Der Auftaktband der neuen Reihe von Jan Beck überzeugte mich durch die guten Wendungen, dem eigensinnigen Dorn und der reichlich vorhandenen Spannung. Mit Neugier verfolgte ich das Geschehen, das immer wieder Höhen und Tiefen hatte. Dorn war wirklich eine schwierige Person. Lea verbiss sich an dem Fall und ließ sich von den Ermittlungen nicht abbringen. Mir gefielen der Verlauf und der emotionsreiche Erzählstil des Autors. Gerade in Dorn konnte ich mich am besten hineinfühlen. Das Finale hatte es sowas von in sich, ich konnte das Lesen nicht mehr unterbrechen. Am Ende gelang es Jan Beck mich zu überraschen. Für mich war das Buch ein starkes Leseerlebnis.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 15.02.2025

„Sorge dich nicht um die, die um Hilfe schreien. Sorge dich um die Stillen..“

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Der Mord an der Cold Cases Leiterin Karla Hofbauer am Bundeskriminalamt in Wien, bringt die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner auf den Plan. Sie ist gerade suspendiert und kann sich noch gut an Karla ...

Der Mord an der Cold Cases Leiterin Karla Hofbauer am Bundeskriminalamt in Wien, bringt die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner auf den Plan. Sie ist gerade suspendiert und kann sich noch gut an Karla erinnern und versucht nun im Alleingang herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Der Mord war grausam und weist auf eine alte, ungeklärte Mordserie hin.
Bei ihrem Besuch in Karlas Wohnung um irgendwelche Hinweise zu ihrem Mord zu finden, stößt Lena auf einen komischen Hinweis zu dem inzwischen aus dem Polizeidienst ausgeschiedenen Kriminalpsychologen Simon Dorn. Der lebt inzwischen in Bad Gastein im familiären, leerstehenden und verfallenen Hotel Dornwald und Karla hat ihn häufig besucht.
Sofort macht sich die junge Polizistin auf den Weg und versucht, mit ihm in Kontakt zu treten. Aber Simon Dorn ist durch einige Schicksalsschläge sehr introvertiert und lebt allein und völlig von der Außenwelt abgeschnitten in seinem Heimatort. Gesprochen hatte er tatsächlich nur mit Karla Hofbauer. Lena versucht mit ihrer nicht besonders empathischen Art, Simon zu überzeugen, mit ihr zusammen an dem Mord von Karla zu arbeiten. Seine ruppige und miesepetrige Ausstrahlung kann sie nicht einschätzen, aber sie kommt ja nicht allein, sondern in Begleitung des streunenden weißen Schäferhunds Buddy, der ihr auf Schritt und Tritt folgt. Als Simon den Hund sieht, geschieht etwas mit ihm und der Hund tut so, als wenn er zu ihm gehört. Lenas unkonventionelle Art, an die Ermittlungen heranzugehen bringen Simon dazu, ihr zuzuhören und ihren Vorschlägen zu folgen. Es handelt sich hier tatsächlich um den Serientäter, der schon vor ein paar Jahren drei Morde begangen hat, und er ist gefährlich und hinterlässt keine Spuren.
Kann Lena gegen alle Regeln verstoßend und mit Hilfe von Simon den Mörder fassen? Dorn übernimmt dann nach einem Streit mit Lena selbst das Ruder und merkt erst viel zu spät, dass er sich mit seinem Tun in Lebensgefahr bringt.

Fazit: Mit seinem Thriller „Dorn: Zimmer 103“ schreibt der Autor Jan Beck den ersten Fall für Dorn und Wagner. Schon im Prolog schafft er es, mich mitzureißen und mein Kopfkino in Gang zu setzen. Ich bin bei ihm und fliege nur so durch die Seiten. Ich kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Jan Becks Schreibstil ist geradlinig, empathisch und spannend. Die Charaktere sind außergewöhnlich und haben ihren eigenen Kopf, mit dem sie durch Wände gehen wollen. Der mufflige und menschenscheue Kriminalpsychologe Simon Dorn hat mich erst abgeschreckt, dann aber nach einigen Hintergrundinformationen, überzeugt. Auch Lena habe ich kennengelernt, aber noch konnte sich mich nicht ganz auf ihre Seite ziehen. Alle Figuren sind passend ausgesucht und sehr gut in Szene gesetzt. Es gibt die Guten und die Bösen und allen dürfen wir bei ihrem Tun über die Schulter schauen, ob wir wollen oder nicht.
Die verschiedenen Perspektiven haben mir sehr gut gefallen. Das fulminante und spannungsgeladene Ende zeigt mir auf, dass ich völlig danebenlag, denn auf diese Auflösung wäre ich niemals gekommen. Der Autor führt alle losen Fäden zusammen und beantwortet alle offenen Fragen.
Ein rundum gelungener Thriller, der mich mit seiner Spannung und falschen Fährten vollends überzeugen konnte.
Dies war mein erstes Buch von Autor Jan Beck, aber ganz sicher nicht mein letztes. Von mir kommen hier verdiente 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Toller Auftakt

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Das Schicksal hat es nicht gut mit Kriminalpsychologen Simon Dorn gemeint. Daher hat er seinen Beruf an den Nagel gehangen und sich in das geerbte und leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurückgezogen. ...

Das Schicksal hat es nicht gut mit Kriminalpsychologen Simon Dorn gemeint. Daher hat er seinen Beruf an den Nagel gehangen und sich in das geerbte und leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurückgezogen. Doch es ist nicht so, dass er sich von seiner Arbeit verabschiedet hat. Heimlich setzt er seine Arbeit fort. Nur Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien weiß davon. Als sie in Hamburg ermordet wird, sieht es so aus, als wäre ein Serientäter am Werk gewesen. Die junge Kriminalbeamtin Lea Wagner geht der Sache nach und trifft so auf Dorn. Obwohl er nicht begeistert ist, arbeiten sie zusammen.
Schon mit der Björk und Brand Reihe hat mich der Autor Jan Beck packen können. Daher war ich auch auf seine neue Reihe gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil lässt sich wieder gut und flüssig lesen. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven und auch der Täter kommt zu Wort. Das leerstehende Hotel ist ein düsterer und etwas gruseliger Handlungsort.
Nachdem das Schicksal zugeschlagen hat, ist Simon Dorn nicht mehr in der Lage unter Menschen zu sein. Daher hat er sich in das leerstehende Hotel zurückgezogen, wo er seine Ermittlertätigkeit fortführt. Er hilft Karla Hofbauer bei ihrer Arbeit und wird auch von ihr unterstützt. Dorn ist kein zugänglicher Mensch und so ist er eigentlich wenig geneigt, mit Lea zusammenzuarbeiten. Doch die junge Polizistin ist ehrgeizig, weiß, was sie will, und lässt sich nicht abweisen. Diese so unterschiedlichen Charaktere ergänzen sich sehr gut.
Es gibt immer wieder unverhoffte Wendungen und der Täter ist kaum berechenbar, so dass die Spannung stets hoch ist. Das Ende ist überraschend und schlüssig.
Dieser sehr spannende Thriller hat mich von Anfang an gefesselt und ich bin schon gespannt, wie es mit diesem ungewöhnlichen Ermittlerduo weitergeht.

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Veröffentlicht am 05.07.2025

Jan Beck: Dorn

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„Dorn: Zimmer 103“ von Jan Beck ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe und definitiv kein klassischer Krimi – eher eine düstere Mischung aus Psychospiel, Detektivarbeit und Gruselhotel-Vibes. Im Mittelpunkt ...

„Dorn: Zimmer 103“ von Jan Beck ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe und definitiv kein klassischer Krimi – eher eine düstere Mischung aus Psychospiel, Detektivarbeit und Gruselhotel-Vibes. Im Mittelpunkt steht Simon Dorn, ein ehemaliger Kriminalpsychologe, der sich nach mehreren persönlichen Katastrophen in das verfallene Familienhotel in Bad Gastein zurückzieht. Was wie ein Rückzug aus der Welt klingt, entpuppt sich schnell als ziemlich abgefahrenes Projekt: Er verwandelt jedes Zimmer des Hotels in eine Art Gedenkstätte ungelöster Mordfälle. Wer braucht schon Netflix, wenn man nachts durch verlassene Hotelflure streifen und Cold Cases aufarbeiten kann?

Simon hat nur noch sporadisch Kontakt zur Außenwelt – nämlich zur Ermittlerin Karla Hofbauer vom Bundeskriminalamt Wien. Doch als genau diese ermordet wird, landet der nächste Schock direkt vor seiner Tür. Der Fall hat es in sich, denn ein Serienmörder scheint erneut aktiv zu sein, und plötzlich ist alles wieder da: die Vergangenheit, die Schuld, die Frage, ob man hätte etwas verhindern können.

Enter Lea Wagner – eine junge, ehrgeizige Kriminalpolizistin, die nach dem Tod ihrer Kollegin auf eigene Faust ermittelt. Ihre Spur führt direkt ins Dornwald-Hotel, wo sie auf den nicht gerade begeisterten Simon trifft. Und zack, das ungleiche Duo ist geboren: Lea, die spontane Draufgängerin mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn (und einem zugelaufenen Hund), trifft auf Simon, den eigenbrötlerischen Hotel-Eremiten mit dunkler Vergangenheit und einer ganz eigenen Methode, Morde aufzuklären. Natürlich prallen da erstmal Welten aufeinander – aber genau das macht es so unterhaltsam.

Was das Buch besonders macht, ist ganz klar das Setting. Dieses alte Hotel hat Charakter – verfallen, unheimlich, voller Geschichten. Man spürt beim Lesen fast die Kälte in den Gängen und hört die knarrenden Dielen unter den Füßen. Es hat was von Escape Room meets Krimiarchiv meets Horrorfilm, aber ohne übertrieben zu wirken. Die Atmosphäre trägt viel zur Spannung bei, genau wie die kurzen Kapitel, die oft mit kleinen Cliffhangern enden und einen mit dem guten alten „Nur noch ein Kapitel…“-Gefühl in die Lesefalle locken.

Die Handlung selbst ist spannend, auch wenn man bei der Menge an Figuren ab und zu mal kurz innehalten muss, um zu sortieren, wer jetzt wer ist. Der Fall rund um den sogenannten „Kronenmörder“ ist clever konstruiert, auch wenn nicht jeder Twist total überraschend kommt. Dafür punktet der Thriller mit Tempo, düsterer Stimmung und einem Ermittlerduo, das sich noch nicht gefunden hat, aber definitiv Potenzial für mehr hat. Simon Dorn ist keine Figur, die man sofort ins Herz schließt – zu verschlossen, zu rätselhaft – aber genau das macht neugierig auf mehr. Lea dagegen bringt frischen Wind rein, auch wenn ihre Impulsivität manchmal ein bisschen Kopfschütteln auslöst.

Alles in allem ist „Dorn: Zimmer 103“ ein solider Reihenstart mit viel Atmosphäre, einer ungewöhnlichen Hauptfigur und einem Fall, der genug dunkle Ecken hat, um einen beim Lesen ordentlich in Atem zu halten. Manchmal etwas überladen, manchmal noch ausbaufähig – aber auf jeden Fall spannend genug, dass man wissen will, was hinter den nächsten Türen im Hotel Dornwald noch so lauert.

Veröffentlicht am 08.12.2024

Düster und verstörend

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Jan Becks „Björk & Brand“-Reihe hatte ich mit großer Freude gelesen. Auch „Dorn - Zimmer 103“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Worum geht es?
Ein mysteriöser Prolog: Die ...


Jan Becks „Björk & Brand“-Reihe hatte ich mit großer Freude gelesen. Auch „Dorn - Zimmer 103“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Worum geht es?
Ein mysteriöser Prolog: Die Ich-Erzählerin soll den Koffer packen. Sie müssen weg. Wer ist „ER“? Und was ist das Böse?
Danach lernen wir Karla Hofbauer vom Cold Case Management aus Wien kennen. Wieder alles sehr mysteriös. In Hamburg sucht Karla undercover nach dem Teufel. Doch als sie ihn gefunden hat, wird sie ermordet.
Nach dem Tod seiner Frau Sarah ist Kriminalpsychologe Simon Dorn in das verlassene Hotel Dornwald nach Bad Gastein zurückgekehrt. In Zimmer 103 hat er die Wände mit Fotos ungelöster Morde tapeziert. Drei Wände. Drei Opfer bisher. Karla war Dorns Auftraggeberin, seine Einnahmequelle.
Die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner folgt Karlas Spuren nach Bad Gastein. Können die beiden den Serienkiller stellen?
„Dorn - Zimmer 103“ ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe. Wechselnde Perspektiven und Zeitebenen sorgen für Dynamik. Dazu ein flott und flüssig zu lesender Schreibstil.
Dorn ist schon sehr speziell. Lea kommt sympathisch rüber. Es macht Spaß, diesen von Anfang bis Ende komplexen, dennoch hochspannenden Plot zu lesen.
Zum Schluss gibt es eine überraschende Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Denn im Dornwald gibt es noch viele Zimmer zu entdecken.

Fazit: Packender Thriller, der in Deutschland und Österreich verortet ist.