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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

Doch, es gibt auch dumme Fragen.

50 Fragen, die das Leben leichter machen
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Karin Kuschiks Vorgänger "50 Sätze die das Leben leichter machen" konnte mich überzeugen. Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir ihr neues Werk angeboten wurde. Auch die 50 Fragen habe ich wieder sehr ...


Karin Kuschiks Vorgänger "50 Sätze die das Leben leichter machen" konnte mich überzeugen. Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir ihr neues Werk angeboten wurde. Auch die 50 Fragen habe ich wieder sehr gerne gelesen; meist mit einem Lächeln.

Man lernt einfach nie aus. Es gibt keine dummen Fragen. Danke Frau Kuschik, dass sie meine Meinung dazu in ihrem Buch bestätigen. Klar, gibt es dumme Fragen! Es sind schon einige durch meine Gehörgänge gewandert.

Eine richtig formulierte Frage kann aussichtslose Situationen zum Guten verändern. Für jede Lage, die richtige Frage. Das findet man tatsächlich in in diesem cleveren Buch, das sehr humorvoll daher kommt. Mit einem Lächeln im Gesicht ist man doch viel aufnahmefähiger.

Jeden Tag habe ich mir ein bis zwei Kapitel gegönnt. Warum? Falsche Frage! Lest das Buch.

Danke, Karin Kuschik. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Fragen zu lesen und die Reaktionen zu erleben. Eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Das beste Buch, das ich je über Magie gelesen habe

Blood over bright haven
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Die Tiranerin Sciona hat ihr Ziel erreicht und ist eine Hochmagierin geworden. Ihr gütiger Mentor hat ihr Talent von Anfang erkannt und sie unterstützt. Dennoch sind ihre männlichen Kollegen eine ihrer ...


Die Tiranerin Sciona hat ihr Ziel erreicht und ist eine Hochmagierin geworden. Ihr gütiger Mentor hat ihr Talent von Anfang erkannt und sie unterstützt. Dennoch sind ihre männlichen Kollegen eine ihrer größten Herausforderungen. Als einzige Magierin wird ihr das Leben im Magisterium schwer gemacht, indem man den Kontakt mit ihr weitgehend meidet und höchstens mal abwertende Kommentare ihr gegenüber äußerst. Statt eines qualifizierten Assistenten stellt man ihr den Hausmeister Thomil zur Seite. Der Kwen wird sich jedoch als wahrer Glücksgriff erweisen.

Thomil war einst nomadischer Jäger und hat seine ganze Familie auf der Flucht von der wilden Ebene in die Stadt verloren. Einzig seine kleine Nichte konnte er retten, die er aus Sicherheitsgründen als seine Tochter ausgibt.

Nach anfänglichen Misstrauen lernen Sciona und Thomil sich zu vertrauen. Sie kommen einer Sache auf die Spur, die Scionas gesamtes Weltbild ins Wanken bringt. Wie das Magisterium Energie für Tiran gewinnt, kann Sciona nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Und dieser Wahnsinn soll wirklich Gottes Willen sein?

Ich konnte viele Parallelen zur realen Welt entdecken, die hier in Magie und Zauberei verpackt sind. Klassenunterschiede und die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte, die in verschiedenen Ländern auch vor Kindern nicht Halt macht, dürften hinlänglich bekannt sein. Deutlich wird einem vor Augen geführt, wie wenig das Leben von Thomil und den anderen Arbeitern wert ist. Die ganze Wahrheit hat mir kalte Schauer über den Rücken gejagt.

Sciona hat, trotz enormen Ehrgeiz, das Herz am rechten Fleck. Besonders nachdem sie eine grauenvolle Entdeckung gemacht hat, setzt sie ihr Leben aufs Spiel, um das Volk Kwen; insbesondere Thomil und seine Nichte, zu retten.

Der Prolog konnte mich sofort an die Seiten fesseln, da der magische Schreibstil und die Figurenzeichnung mir alles bildlich vor Augen führte. Das Worldbuilding passt genau zu dem Geschehen und spiegelt die Anderswelt, mit ihren mysteriösen Feuern, und Tiran wider. Besonders die Zone Reserve in der Anderswelt, aus der das Magisterium Energie schöpft, lehrt einem das Fürchten. Das solltet Ihr unbedingt selbst entdecken.


Von mir eine klare Empfehlung. Wer Bücher mit Magie mag, wird diesen Pageturner lieben. Ich empfehle, Taschentücher parat zu halten. Mich hat das Ende ziemlich kalt erwischt!

Danke, M.L.Wang. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Ihnen.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Besondere Begegnungen

Über Meereshöhe
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Die Geschichte erzählt von den bleiernen Jahren in Italien. Terroristen und andere gefährliche Straftäter werden in einem Hochsicherheitstrakt auf einer Insel gefangen gehalten.

Was macht dieses Buch ...


Die Geschichte erzählt von den bleiernen Jahren in Italien. Terroristen und andere gefährliche Straftäter werden in einem Hochsicherheitstrakt auf einer Insel gefangen gehalten.

Was macht dieses Buch so besonders?

Hier beruht der Fokus auf die Angehörigen und Gefängniswärter, deren Schicksal meist untergeht, da sich die Öffentlichkeit überwiegend für die Straftäter interessiert. Hier kommen Gefängniswärter oft an ihre Grenzen und machen Dinge, mit denen ihr Gewissen einfach nicht fertig wird.

Wir lernen 1979 Luisa und Paolo kennen. Luisas Mann sitzt wegen Mord im Gefängnis. Paolas Sohn hat sich dem Terrorismus verschrieben und brutale Morde begangen. Sie lernen sich auf der Überfahrt zur Insel kennen und müssen wegen eines Unwetters die Nacht dort verbringen. Sie erzählen sich aus ihrem Leben und was die Straftaten ihrer Angehörigen mit ihnen gemacht haben. Wir lernen einen ganz besonderen Gefängniswärter kennen; und ja, es entsteht so etwas wie eine Freundschaft zwischen den dreien.


Paolo sucht die Schuld bei sich und schwelgt in Erinnerungen, in denen er zu seinem Sohn ein sehr gutes Verhältnis hatte. Was hat er bei seinem Sohn übersehen? Hätte er es verhindern können? Seine geliebte Frau war nur einmal im Gefängnis mit dabei. Sie wurde krank und starb. Paolo hofft, seinem Sohn wieder näherzukommen. Egal was er verbrochen hat; er ist sein Sohn und braucht ihn.

Luisa musste schon bald nach der Hochzeit erkennen, dass ihr Mann eine sehr brutale Seite hat. Die Bergbäuerin bringt sich und ihre fünf Kinder allein durch. Die Besuche im Gefängnis zählen für sie zum Pflichtprogramm und eigentlich ist sie sogar froh darüber, ihr Leben ohne ihren Mann verbringen zu können.

Die Figuren wirken authentisch und haben mein Herz berührt. Der Schreibstil liest sich wie Butter und ich bin förmlich durch die Seiten gerutscht. Die Straftäter blieben mir fremd; aber ihre Angehörigen kamen mir mit jeder Seite näher.

Ich durfte drei wundervolle Menschen kennenlernen. Sie haben mir von ihrem Leben erzählt und ich konnte ihre Sorgen und Nöte verstehen. Besonders der Gefängniswärter Nitti ist ein Mensch, mit dem Herz am rechten Fleck. Der sensible Mann wollte nicht bei diesen Schwerverbrechern arbeiten und hat erkannt, dass Luisa und Paolo - so wie er selbst - Opfer der Umstände sind. Auch als Leser schaut man über den Tellerrand und denkt viel über das Gelesene nach.

Das Ende hat mich meinen E-Book-Reader zufrieden zur Seite legen lassen. Ich war richtig glücklich darüber.

Eine klare Empfehlung. Danke, Francesca Melandri. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Ihnen.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Thriller mit raffinierter Plot-Twist

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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Es geht um Sydney, die versucht, auf einer Dating-App den Mann fürs Leben zu finden.

Wir erfahren das Geschehen abwechselnd aus der Sicht von Sidney und Tom. Die Beiden haben sich nach einem gescheiterten ...


Es geht um Sydney, die versucht, auf einer Dating-App den Mann fürs Leben zu finden.

Wir erfahren das Geschehen abwechselnd aus der Sicht von Sidney und Tom. Die Beiden haben sich nach einem gescheiterten Date von Sidney kennengelernt. Tom hat sich als Retter in der Not entpuppt, als Sidney von ihrem Date körperlich bedroht wird. Für Sydney und Tom scheint es Liebe auf den ersten Blick zu sein. Sie tauschen jedoch keine Handynummern und Adressen aus und Sydney befürchtet, diesen attraktiven Mann nie wiederzusehen. Nachdem eine Freundin von Sydney brutal ermordet wird, kreuzen sich ihre Wege erneut.

Sydney leidet am Willebrand-Syndrom. Bei der kleinsten Verletzung blutet sie sehr stark und hat auch immer wieder Nasenbluten; besonders in Stresssituationen. Das wirkt bei einem Mann, den sie gedatet hat, sehr abstoßend, aber ein anderer scheint davon total fasziniert zu sein.

Ich habe diesen Thriller an einem Tag durchgelesen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und somit flüssig zu lesen. Die Figuren sind gut gezeichnet und konnten mich mehr wie einmal überraschen. Mit meinen Vermutungen lag ich vollkommen falsch und habe das raffinierte Ende so nicht kommen sehen. Der Autorin gelingt es, dem Leser falsche Fährten zu legen und mit den seelischen Abgründen ihrer Protagonisten große Spannung zu erzeugen, die sich kontinuierlich steigert.

Eine klare Empfehlung. Danke, Freida McFadden.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Verstörend, spannend und so genial

Mr. Mercedes
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Kurzmeinung zum Hörbuch


Ich habe das Hörbuch sehr genossen. Detailreich lässt uns King an dem puren Wahnsinn des Mr. Mercedes teilnehmen. Die Szene, in der er sämtliche Arbeitssuchende mit einem entwendeten ...

Kurzmeinung zum Hörbuch


Ich habe das Hörbuch sehr genossen. Detailreich lässt uns King an dem puren Wahnsinn des Mr. Mercedes teilnehmen. Die Szene, in der er sämtliche Arbeitssuchende mit einem entwendeten Mercedes überfährt, ist mir durch und durch gegangen.

Der pensionierte Detective Bill Hodges konnte den Fall Monate vorher nicht auflösen. Als der mysteriöse Mercedesfahrer Kontakt zu Bill aufnimmt, wird der Detective wieder aktiv. Der geheimnisvolle Todesfahrer schlägt wieder zu.

Ich frage mich, warum ich von diesem genialen Autor noch nicht allzu viele Bücher gelesen und Hörbücher gehört habe. King hat die Begabung den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und dort gefangenzuhalten, bis man den ganzen Wahnsinn miterlebt hat.

Alle Figuren wirken sehr lebendig und haben Erkennungswert. Als Bill die sensible Ermittlerin Holly Gibney, mit den besonderen Fähigkeiten, kennengelernt, bekommt die Geschichte etwas Humor eingehaucht. Ich fand Holly sehr rührend und bin jetzt ein richtiger Fan von ihr.

Für Mr. Mercedes empfand ich Mitleid. Warum das so ist, erkundet ihr am besten selbst. Für die seelischen Abgründe fehlen mir schlichtweg die Worte. Mit großer Liebe zum Detail hat mir King das Fürchten gelehrt. Besten Dank dafür.

Eine klare Empfehlung. Danke, Stephen King.

Danke, David Nathan. Sie haben die Geschichte sehr stimmungsvoll erzählt.

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