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Veröffentlicht am 30.09.2025

Außergewöhnliche Geschichte um drei Frauen

Medulla
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Zum Inhalt

Berlin
Es geht um drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die sehr speziell wirken. Deren Lebenspartner stehen Ihnen in nichts nach.

Siv ist eine knapp 40-jährige, ...

Zum Inhalt

Berlin
Es geht um drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die sehr speziell wirken. Deren Lebenspartner stehen Ihnen in nichts nach.

Siv ist eine knapp 40-jährige, schwangere Frau, die ihr Kind nicht behalten möchte. Mit Jan führt sie eine offene Beziehung und verweigert ihm das Mitspracherecht. Sie verdient kaum Geld und lebt von Jans Verdienst, aus dem eigenen Restaurant, wie die Made im Speck. Sie kennt keinerlei Tabus, wenn es um ihre Liebes - Affären geht. In zwischenmenschlichen Beziehungen lässt sie oftmals die nötige Empathie vermissen. Jan verhält sich lange Zeit passiv und scheint sich in einer Midlife-Crisis zu befinden.

Leyla und David träumen schon seit Jahren davon, Eltern zu werden. Als Leyla endlich schwanger wird, will sie ihren Körper von dem Kind befreien. Sie ist von ihrem Mann genervt, der sich, in ihren Augen, nie richtig von seinem Elternhaus gelöst hat. Obwohl ihr Siv unsympathisch ist, wird gerade sie ihre Retterin in der Not.

Esther ist mit Jacob verheiratet und hochschwanger. Eigentlich möchte auch sie kein Kind mehr. Ihr überfürsorglicher Mann lässt ihr kaum Luft zum Atem und wäre mit Sicherheit die bessere Mutter. Zu ihren Kontrolluntersuchungen nimmt sie den wesentlich jüngeren Lem mit.

Meine Meinung

Außergewöhnliche Geschichte um drei Frauen

Im Fokus stehen die Schwangerschaften der drei Frauen und die lieblosen Beziehungen zu ihren Partnern. Diese Themen waren für mich eine sehr große Herausforderung, da die Einstellung der Frauen für mich nicht nachvollziehbar war und ich mich in keinster Weise mit ihnen identifizieren konnte. Das ist auch gut so, da ich in Büchern andere Menschen kennenlernen möchte. Dazu hatte ich bei Medulla jede Menge Gelegenheit. Ich weiß jetzt, wie sie ticken; aber nicht warum.
Das ist es, was diese Geschichte über Beziehungsdramen, von anderen so unterscheidet und einzigartig macht. Es gibt kaum Rückblenden in die Vergangenheiten der Figuren. Man wird zum Nachdenken angeregt, ohne am Ende eine Antwort zu bekommen, die einem erklärt, warum die Personen so sind, wie sie sind.

Der magische Schreibstil hat mich förmlich an die Seiten gefesselt. Die Figuren sind so gut gezeichnet, dass ich nun behaupten möchte, sie persönlich zu kennen. Richtig sympathisch war mir keiner - interessant fand ich jeden. Stellenweise gibt es sehr ekelige Szenen, die aber
in das Geschehen passen.

Trauer hat viele Gesichter; manche sind sehr verstörend, wie David bei seiner Mutter feststellen musste. Dazu möchte ich nicht mehr verraten, da diese Szene ein sehr emotionaler Bestandteil der Geschichte ist, der es wert ist, entdeckt zu werden.

Fazit
Eine Frau schwimmt und taucht voll bekleidet im See. Welche von den drei Frauen ist es? Das ist eine von den wenigen Antworten, die ich am Ende bekommen habe.

Darf eine Frau allein über ihr ungeborenes Kind bestimmen? Ist eine offene Beziehung wünschenswert? Warum bleibt man viel zu lange in einer unglücklichen Beziehung? Auf all diese Fragen gibt es nicht die eine Antwort, da die Situationen genauso einzigartig sind, wie jeder einzelner Mensch.

Eine klare Empfehlung. Herzlichen Dank, Verena Güntner. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Mörderisch, übersinnlich und unheimlich emotional

Frag nach Andrea
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Meine Meinung


Ich habe eine schlaflose Nacht hinter mir, da ich in diesen wahnsinnig spannenden Thriller hineingelesen habe und nicht mehr aufhören konnte.

Es geht um Meghan, Brecia und Skye, die ...

Meine Meinung


Ich habe eine schlaflose Nacht hinter mir, da ich in diesen wahnsinnig spannenden Thriller hineingelesen habe und nicht mehr aufhören konnte.

Es geht um Meghan, Brecia und Skye, die alle drei in einer Dating-App einen attraktiven, charmanten und mörderischen Mann kennengelernt haben. Alle drei Frauen wurden von ihm umgebracht und existieren in einer Zwischenwelt. Sie können erst ewige Ruhe finden, wenn sie ihren Mörder zur Strecke gebracht haben. Ein schwieriges Unterfangen ...

Wie genial, bitte schön, ist dieser Thriller? Hier wird nicht einfach nur gemordet und fertig. Wir dürfen die Mordopfer über den Tod hinaus begleiten und kennenlernen. Das fand ich unheimlich emotional, spannend und außergewöhnlich, da die drei Frauen so manchen Mord verhindern konnten; so manches Mal aber auch machtlos waren.

Ab dem Zeitpunkt, wo sich die drei Frauen gegenseitig wahrnehmen können, nimmt die Geschichte nervenzehrende Ausmaße an.

Mehr erzähle ich nicht mehr. Macht es wie ich, lesen und den (für mich) besten Thriller 2025 erleben. Wenn Ihr Angst bekommt: Fragt nach Andrea!

Fazit

Spannend, mutmachend und emotional. Der Tod ist nicht das Ende!

Eine klare Empfehlung! Danke Noelle. W. Ihli.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Acht Höfe musst du überqueren

Katabasis
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Meine Meinung

Acht Höfe musst du überqueren

Die ehrgeizige Linguistin Alice Law und der smarte Mathematiker Peter Murdoch sind Konkurrenten am Cambridge Institut, die ein und dasselbe Ziel verfolgen: ...

Meine Meinung

Acht Höfe musst du überqueren

Die ehrgeizige Linguistin Alice Law und der smarte Mathematiker Peter Murdoch sind Konkurrenten am Cambridge Institut, die ein und dasselbe Ziel verfolgen: Den tödlich verunglückten Professor Grimes aus der Hölle zu retten. Besonders Alice legt viel Wert darauf, dass ihnen die Expedition durch die Hölle gelingt; möchte sie doch einen erfolgreichen Abschluss in der Analytischen Magie erhalten.

Die Geschichte spielt abwechselnd im Cambridge Institut, für magisch Begabte und in der Hölle, in der wir ohne große Vorlaufzeit landen.
Sie ist so, wie wir sie uns vorstellen; andererseits auch wieder nicht. Acht Höfe müssen überquert werden, um den Professor zu retten und wieder in die reale Welt einzudringen.

Stolz
Wollust
Gier
Zorn
Gewalt
Grausamkeit
Tyrannei
Der Achte Hof (Ramanujan)



Bei Alice war ich mir nie sicher, ob sie über Leichen gehen würde, um ihr Ziel zu erreichen. Im Lauf des Höllentrips durfte ich jedoch ihre sensible Seite kennenlernen und konnte ihr Verhalten besser verstehen.

Peter empfand ich als sehr undurchsichtig, da ich ihm seine stets gut gelaunte Art irgendwie nicht ganz abnahm. Im College nahm er sich sämtliche Freiheiten heraus. Wochenlang erschien er zu keinen Vorlesungen, ohne dass es Konsequenzen für ihn hatte. Die Hintergründe dazu haben mich sehr berührt.

Professor Grimes ist ein schwieriger Mensch, der Studenten gerne von sich abhängig macht. Das ist ihm besonders bei Alice gelungen, die daran beinahe zerbrochen wäre. Was ich über ihn in der Hölle erfahren durfte, hat mich nicht großartig überrascht; vielmehr ist er ein Charakter, der gerne in der Hölle schmoren dürfte.

Die verschiedenen Höfe zu überqueren, war sehr spannend. Die Namen zeigen ja sofort, um welche Sünden es sich handelt. Die Hölle ist düster und mit vielen grauen Schattenmenschen, die versuchen, den Achten Hof zu erreichen, um entweder Reinkarnation oder den ewigen Frieden zu erlangen. Wer mit dem Fluss Lethe in Berührung kommt, löscht sich selbst und somit alle Erinnerungen aus. Es haben bisher keine lebendigen Menschen geschafft, wieder in das Reich der Lebenden zu gelangen. Das macht den besonderen Reiz in der Geschichte aus, weil man mit Alice und Peter mitfiebert und hofft, dass sie es schaffen werden.

Gefährliche und sehr emotionale Begegnungen machen das Abenteuer in der Unterwelt zu einem ganz besonderen Lesegenuss. Ein Vorfall hat mich kalt erwischt und traurig gestimmt.

Das Ende war so, wie ich es mir erhoffte, obwohl ich nicht damit gerechnet habe, dass mein Wunsch in Erfüllung geht.

Fazit

Dies ist das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Katabasis war keine Lektüre für mich, die man schnell weg liest. Vielmehr fordert sie die Leserschaft auf, ihre Botschaften zu enträtseln. Neben ihrer Liebe zu Zahlen wartet sie dieses Mal auch mit Pentagramms und magischer Kreide auf. Kuang hält uns, ohne erhobenen Zeigefinger, einen Spiegel vors Gesicht.

Eine klare Empfehlung. Danke, R.F. Kuang.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Merci, für die gelungene Fortsetzung

Merci Agneta
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Meine Meinung


Nach Bonjour Agneta durfte ich jetzt wieder dem Kloster in Saint Carelle einen Besuch abstatten und in dem herrlichen Garten gemütliche Stunden verleben. In das Städtchen in der Provence ...

Meine Meinung


Nach Bonjour Agneta durfte ich jetzt wieder dem Kloster in Saint Carelle einen Besuch abstatten und in dem herrlichen Garten gemütliche Stunden verleben. In das Städtchen in der Provence habe ich mich hoffnungslos verliebt; besonders Einar wiederzusehen, war ein besonderes Erlebnis. Zugegeben, ich hätte den alten Knaben nicht unbedingt tanzend im pink farbigen Seidenslip erleben müssen; aber, was schert sich der demenzkranke Mann, der Wein 🍷 Käse 🧀 und Agneta über alles liebt?

Agneta möchte nicht mehr zurück in ihr altes Leben, aber das Kloster steckt ganz tief in den roten Zahlen. Die Aktionen, um das Kloster zu retten, haben mich sehr amüsiert, da solche Ideen nur die liebevollen Bewohner im Ort und Agneta haben können. Paul kommt ihnen auch zur Hilfe, indem er sich um den ganzen Papierkram kümmert. Wer Paul ist, möchte ich nicht verraten, da Ihr ihn am besten im ersten Band selbst kennengelernt; solltet Ihr das bisher noch nicht getan haben.

Der Schreibstil liest sich wie Butter, mit einem würzigen Käse und einem kräftigen Schluck Rotwein. In Frankreich konnte Agneta bisher ihren kulinarischen Genüssen frönen, ohne dass irgendjemand Anstoß an ihrer immer fülliger werdenden Figur nahm.

Ab jetzt wird es schwierig etwas zu schreiben ✍️, ohne zu spoilern. Daher werde ich nicht zu viel verraten, um Euch die Gelegenheit zu geben, die Geschichte selbst zu erkunden.

Agneta schwebt, trotz der finanziellen Probleme um das Kloster, im siebten Liebeshimmel. Ein trauriges Ereignis zwingt sie jedoch Wege zu gehen, die sie eigentlich nie mehr gehen wollte. Mich hat das sehr, sehr traurig gestimmt. Doch es gibt weiterhin viele Szenen, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Ich war erst überglücklich, dass im späteren Verlauf, Agneta wieder den richtigen Weg eingeschlagen hat. Leider passieren Dinge, die ihr die Vernunft schon vorher mitgeteilt hat; ihre Selbstlügen aber nicht wahrhaben wollten.

Fazit

Ich hatte wunderbare Lesestunden mit Agneta, die gelernt hat, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und den Mut aufgebracht hat, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Sie hatte es nicht von langer Hand geplant, und somit war es ein Sprung ins kalte Wasser.

Die Figuren sind hinreißend gezeichnet und haben mein Herz erneut im Sturm erobert. Mit einigen Wendungen habe ich im Leben nicht gerechnet und bin mir nicht sicher, ob ich das Buch zufrieden zuklappen konnte. Ich habe irgendwie das Gefühl, da kommt noch was. Auf mich wirkt es noch nicht vollständig.

Ich empfehle Euch, das Nachwort zu lesen.

Merci Beaucoup, Emma Hamberg. Wird es nochmal eine Fortsetzung geben?

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Ab dem zweiten Drittel konnte mich die Geschichte abholen

Die Assistentin
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Meine Meinung

Ab dem zweiten Drittel konnte mich die Geschichte abholen

Ich habe mich sehr auf das neue Werk von Caroline Wahl gefreut. Meine Freude bekam am Anfang einen gewaltigen Dämpfer. Nein, ...

Meine Meinung

Ab dem zweiten Drittel konnte mich die Geschichte abholen

Ich habe mich sehr auf das neue Werk von Caroline Wahl gefreut. Meine Freude bekam am Anfang einen gewaltigen Dämpfer. Nein, es lag nicht daran, dass die Autorin ihre gewohnten Pfade verlassen hat; sondern vielmehr an den ständigen Wiederholungen, die ich besonders im ersten Drittel total übertrieben und nervig fand. Da hätte ich dann am liebsten abgebrochen; da ich jedoch das E-Book vom Rowohlt Verlag und Netgalley erhalten habe, war abbrechen keine Option für mich. Darüber bin ich im Nachhinein froh.

Es geht um Charlotte Scharf, die die ihre Träume als Musikerin auf Eis gelegt hat, um bei einem Verlag in München als Assistentin des Verlegers Ugo Maise zu arbeiten. Vor ihr wurden einige Assistentinnen gekündigt oder haben selbst das Handtuch geschmissen. Charlotte möchte ihren Job auf alle Fälle behalten und lernt, mit der Unberechenbarkeit ihres Chefs umzugehen. Die zweite Assistentin wird gekündigt und ihre Nachfolgerin schmeißt das Handtuch, was Charlotte sehr bedauert, da sie zu ihr einen sehr guten Draht hatte. Habe ich mich da jetzt irgendwie wiederholt? Macht nichts; dient als kleine Vorbereitung zum Buch.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe ich mit Charlotte richtig mitgelitten. Wer so einen Chef hat, braucht keine Feinde mehr. Wer Sünden abbüßen möchte, ist in diesem Verlag am richtigen Ort. Ob im Büro oder daheim; ihr Chef ruft an, um ihr Aufträge zu erteilen. Das Reservieren von Hotelzimmern und Restaurants bringt der narzisstisch anmutende Verleger nicht selbst zustande. Die ganzen Extrawünsche dazu treiben einem beim Lesen die Zornesröte ins Gesicht. Wenn etwas nicht nach seiner Zufriedenheit ausgeführt wird, schreit er Zut! (Verdammt) Wenn es ihm nicht gut geht, kann ohnehin keiner was richtig machen.

Charlotte gibt einfach alles, um einen guten Job zu machen. Rückhalt von ihren Eltern kann sie nicht erwarten. Sie meinen es zwar stets gut mit ihr, bemerken aber nicht, wie ihre Tochter ihre Gesundheit aufs Spiel setzt. Verzweifelte Anrufe von Charlotte werden nie richtig ernst genommen; vielmehr animieren sie ihre Tochter weiter im Verlag zu arbeiten. Charlottes Einsamkeit ist zwischen den Zeilen spürbar.

Es gibt einen Mann, der nicht mehr mit ansehen möchte, wie Charlotte langsam aber sicher an ihrem Job zugrunde geht. Es handelt sich um Bo, in den sich Charlotte verliebt hat, aber keine Zeit für ihn aufbringen kann. Die beansprucht der Verleger ...

Wie schon erwähnt, fiel mir der Einstieg sehr schwer. Für das erste Drittel habe ich drei Tage gebraucht. Ich konnte mich nicht aufraffen, weiterzulesen. Doch dann hat die Geschichte einen Sog entwickelt, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte.

Die Figuren wirken authentisch und nur wenige waren mir sympathisch. Der Verleger kürzt die Namen seiner Assistentinnen ab und ordnet sie einer Obst oder Gemüsesorte zu. So wird aus Frau Scharf Sch die Erdbeere. Muss man nicht verstehen, oder? Zuckerbrot und Peitsche bestimmen die Arbeitstage der Assistentin, die mittlerweile kein Privatleben mehr hat.
Arbeiten, an der Isar joggen, anschließend Serien schauen, schlecht schlafen und früh am Morgen zur Arbeit gehen, definieren ihren Alltag.

Ich war tatsächlich gestresst beim Lesen und habe den Burnout von Charlotte kommen sehen. Zum einen, weil das ganz einfach eine logische Konsequenz war; zum anderen, weil die Autorin immer wieder angekündigt hat, was passieren wird. Habe ich so noch nicht gelesen und hat mir tatsächlich gefallen.


Das Setting hat Heimatgefühle in mir geweckt, da es in München an der Isar spielt, und ich in der Nähe von München wohne und selbst gerne an der Isar spazieren gehe.

Bücher sind für mich ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Schlechtes Betriebsklima aufgrund Machtmissbrauch, Mobbing und übertrieben lange Arbeitszeiten, machen irgendwie die Illusion kaputt, in einem Verlag zu arbeiten wäre das Paradies für jede Leseratte. Zut ... so ist nun mal das Leben. Ich glaube fest daran; es gibt bestimmt auch Verlage mit einem guten Betriebsklima.


Fazit

Manchmal muss man durch die Hölle gehen, um den Himmel zu erreichen. Die Assistentin findet einen Weg, um ihre Träume wahr werden zu lassen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. "ZUT*, das wäre doch gelacht!

Der Schreibstil wirkt direkt und schnörkellos. Ab ca. dem zweiten Drittel konnte mich die Geschichte abholen.

Trotz Kritikpunkte kann ich an alle eine Empfehlung aussprechen, die etwas Geduld aufbringen. Für mich hat es sich gelohnt und ich vergebe gerne 3 gute Sterne.

Danke, Caroline Wahl.

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