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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Water Moon
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Meine Meinung
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Im Herzen von Tokio betreiben Hana und ihr Vater Toshio ein Pfandhaus, bei dem keine üblichen Wertgegenstände verpfändet werden und das nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Es verbirgt ...

Meine Meinung
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Im Herzen von Tokio betreiben Hana und ihr Vater Toshio ein Pfandhaus, bei dem keine üblichen Wertgegenstände verpfändet werden und das nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Es verbirgt sich hinter der Tür eines Ramen-Restaurants.

🌕

Nachdem Hana das Pfandhaus übernimmt, findet sie dieses an ihrem ersten Tag in totalem Chaos vor und ihr Vater ist unauffindbar. Da erscheint der Wissenschaftler Keishin und macht sich mit ihr auf die Suche.

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Die Idee von einem Pfandhaus, in dem man seine Wünsche und Erinnerungen tauschen kann, fand ich sehr interessant. Bedauerlicherweise hat mich die Umsetzung nicht überzeugen können. Die Hauptfiguren Hana und der Wissenschaftler Keishin haben bei mir kein Kopfkino erzeugt; vielmehr blieben sie mir fremd. Auch alle anderen Person konnten mich nicht berühren.

Die Suche nach Hanas Vater erzeugte bei mir keinerlei Spannung. Die Liebe zwischen Hana und Keishin berührte mich nicht. Insgesamt tröpfelte die Geschichte so vor sich hin, ohne eine Pfütze zu hinterlassen.

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Ich mag Geschichten, die in Japan spielen. "Water Moon" befindet sich auch stellenweise in einer Parallelwelt, was ich normalerweise ansprechend finde; in dieser Geschichte jedoch bei mir keinerlei Interesse weckte.

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Ich ertappte mich immer wieder dabei, dass ich mit den Gedanken total abschweifte und das Gelesene sofort wieder vergessen habe.

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Erwähnenswert ist der originelle Schutzumschlag, aus dem ich ein Origami falten konnte.

Fazit
🌕
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich gerne Romane lese, die in Japan spielen. Leider konnte mich die Geschichte von Anfang bis Ende nicht abholen. Weder die Liebesgeschichte, noch die Parallelwelt haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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War es für mich und dieses Buch der falsche Zeitpunkt? Die Autorin hat hier sicherlich nichts falsch gemacht. Geschmäcker sind verschieden und "Water Moon" hat bisher schon einige begeisterte Leser*innen gefunden.

Danke, Samantha Sotto Yambao

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2025

In Liebe, Mom

Love, Mom
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Meine Meinung

In Liebe,
Deine Mom
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Mackenzie ist eine Literaturstudentin, die stets im Schatten ihrer Mutter stand. Sie lernt sie eigentlich erst nach ihrem Tod richtig kennen und erfährt, anhand ...

Meine Meinung

In Liebe,
Deine Mom
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Mackenzie ist eine Literaturstudentin, die stets im Schatten ihrer Mutter stand. Sie lernt sie eigentlich erst nach ihrem Tod richtig kennen und erfährt, anhand der Briefe, wie schlecht es um die Ehe ihrer Eltern stand. Ihr Vater Ben sprach von jeher schon dem Alkohol stark zu. Der Tod seiner Ehefrau scheint ihn nicht wirklich zu belasten. Mackenzie begibt sich auf die Suche, nach der wahren Identität ihrer Mutter. An ihrer Seite ihr bester Freund EJ!

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Familiengeschichte mit Thrillerelementen würde hier besser passen. Die Geschichte kommt durchaus spannend daher, dürfte aber bei so manchem Leser falsche Erwartungen wecken. Mir gefiel die Idee und deren Umsetzung sehr gut, da es sich noch dazu um eine Bestseller - Autorin handelt, die anscheinend zu Lebzeiten viel Dreck am Stecken hatte.

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Mackenzie war mir von Anfang an sehr sympathisch, da sie sehr authentisch wirkt. Die Trauer um ihre Mutter kann sie erst mit den Briefen richtig spüren und ausleben. Beim Lesen fühlt sie sich ihrer Mutter zum ersten Mal richtig nah.
Stellenweise wusste ich nicht, was ich von EJ halten soll, da mir sein großes Interesse an dem Fall suspekt erschien. Das Ende war für mich in keinster Weise vorhersehbar und somit lag ich mit den meisten Vermutungen total daneben.

Fazit
✍️✍️✍️

Der Schreibstil liest sich leicht und man ist sofort mitten im Geschehen. Die Figuren sind gut gezeichnet und ich hatte von jeder ein genaues Bild vor Augen.

Eine klare Empfehlung an alle, die eine Familiengeschichte mit Thrillerelementen zu schätzen wissen, die ohne viel Gewalt auskommt und mit einem raffinierten Plot-Twist aufwartet.

Danke, Iliana Xander.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Nur noch sieben Tage ....

Not Quite Dead Yet
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Meine Meinung


🧠🧠🧠

Dies ist mein erstes Buch von Holly Jackson und es konnte mich fast überzeugen. Aus der Sicht der sympathischen Hauptfigur Jet, werden wir durch das Geschehen geführt, das sehr emotional ...

Meine Meinung


🧠🧠🧠

Dies ist mein erstes Buch von Holly Jackson und es konnte mich fast überzeugen. Aus der Sicht der sympathischen Hauptfigur Jet, werden wir durch das Geschehen geführt, das sehr emotional daher kommt.

🧠🧠🧠

Jet Mason wurde mit einem goldenen Löffel im Mund geboren; weiß aber nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie verschiebt alles auf später; nichts eilt. Sie hat mit 27 Jahren noch jede Menge Zeit. Als sie von einem Unbekannten in der Halloween-Nacht brutal zusammen geschlagen wird, schrumpft ihre Lebenszeit auf ein Minimum. Sie erleidet schwere Kopfverletzungen und hat nur noch eine Woche zu leben, bis ein Aneurysma ihrem Leben ein Ende setzen wird. Die begrenzte Zeit möchte sie nutzen, um ihren Mörder zu finden. Das fand ich etwas unglaubwürdig; andererseits kenne ich mich mit Gehirnchirurgie nicht aus. Ich selbst könnte mit starken Kopfschmerzen niemals so aktiv sein. Dies ist jedoch mein einziger Kritikpunkt.

🧠🧠🧠

Die Geschichte hat einen Sog entwickelt, der es mir unmöglich gemacht hat, meinen E-Book-Reader zur Seite zu legen. Die Idee, dass eine sterbende Frau ihren eigenen Mord aufklären möchte, habe ich so noch nie gelesen. Mit einer einer tickenden Uhr im Kopf, geht sie mit ihrem besten Freund Billy auf Mördersuche, während ihr mit jedem Tag ein paar körperliche Fähigkeiten verloren gehen.

🧠🧠🧠

Jet ist sich nicht mehr sicher, ob sie allen Familienmitgliedern trauen kann, da vieles dagegen spricht. Ihre Suche ist unheimlich spannend und stellenweise sehr verstörend.

🧠🧠🧠

Ihre verheerende Prognose hat ihrem Humor keinen Abbruch getan. Meist war sie jedoch die Einzige, die über ihr baldiges Ableben lachen konnte. In dem Bewusstsein, dass ihr nichts Schlimmeres - als ohnehin schon - passieren kann, nimmt sie sich sämtliche Freiheiten heraus, um auf ungewöhnliche Weise ihren eigenen Mord aufklären.

Fazit
🧠🧠🧠

Eine klare Empfehlung, für diesen rasanten Krimi, der mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur zu überzeugen weiß. Besonders erwähnenswert und sehr berührend, fand ich die Liebe zu ihrem Hund.

Kann man mit so einer schweren Gehirnverletzung seinen eigenen Mord aufklären? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Den Plot-Twist am Ende ist mitreißend und habe ich so nicht kommen sehen.

Danke, Holly Jackson.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2025

Horror trifft auf Feminismus

Das Beste sind die Augen
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Meine Meinung
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Es war einmal eine koreanische Familie, die in Amerika lebte und auseinanderbrach, als der Familienvater eine andere Frau kennenlernte. Die zwei Töchter mussten die Mutter trösten, ...

Meine Meinung
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Es war einmal eine koreanische Familie, die in Amerika lebte und auseinanderbrach, als der Familienvater eine andere Frau kennenlernte. Die zwei Töchter mussten die Mutter trösten, die nun ständig weinte und bei jedem Fischgericht die Augen mitaß.

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Bei den Verlassenen handelt es sich um die Mutter (Umma), die ältere von den zwei Töchtern Ji-won und deren jüngeren Schwester Ji-hyun. Ji-won steckt mitten im Studium und hat das Gefühl, es liegt an ihr, was jetzt aus der Familie wird und vernachlässigt darüber hinaus ihr Studium.

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Die Mutter weint ständig und wartet darauf, dass ihr Ehemann zurückkommt. Sie möchte ihre Töchter dazu bringen, auch Fischaugen zu essen, da sie das Beste sind und ausserdem Glück bringen. Ji-hyun weigert sich vehement, die ekeligen Augen zu essen. Ji-won isst, ihrer Mutter zuliebe, die ekeligen, zähen und salzigen Fischaugen und findet sie gar nicht mal so schlecht. Lecker, wie die beim Kauen knacken!

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Die Umma lernt den weißen Mann George kennen, der innerhalb kürzester Zeit bei der, vom Vater verlassenen Familie, einzieht. Mit drei asiatischen Frauen wähnt er sich im Schlaraffenland. Er verspricht der Umma die Ehe.

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Handelt es sich dabei um die Glück bringenden Fischaugen oder beginnt jetzt, der vom Klappentext versprochene Horror?

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Das hier ist weder ein normales Familiendrama, noch ein Märchen, das mit einem Happy End die Leserschaft beruhigt aufatmen lässt. Vielmehr betrachtet man jetzt die Augen seiner Mitmenschen, mit anderen Augen. Vor allem die, mit blauen ...

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Monika Kim hat Feminismus mit Horror verwoben, und die Leser ziemlich lange in dem Glauben gelassen, es handle sich ja nur um eine Familiengeschichte, wie es sie zu Tausenden gibt. Dabei erzählt sie von Rassismus und dem Glauben vieler weißer Männer, Asiatinnen wären die idealen Frauen, die MANN unterdrücken kann. Sie betrachten sie als Objekte ihrer Begierden und begegnen ihnen selten auf Augenhöhe.

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Apropos Augen! Ji-won entdeckt schon sehr bald, dass blaue Menschenaugen wesentlich schmackhafter als Fischaugen sind. Ihre Rache an Männern, die sie enttäuscht haben, kennt keine Grenzen.

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Die Figur Ji-won ist wunderbar gezeichnet und legt eine Skrupellosigkeit an den Tag, die einigen Männern die ewige Nacht beschert. Das Beste sind dabei für sie die Augen.
Sämtliche Personen sind wunderbar in die Geschichte integriert und erleben mit Ji-won ihr blaues Wunder.

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Durch Rückblenden habe ich versucht, etwas mehr Verständnis für Ji-won aufzubringen. Es ist mir einfach nicht gelungen.

Fazit
👀👀👀
Ich mag normalerweise keine extremen Horrorbücher und bin blauäugig an diese Geschichte herangegangen. Als Appetitzügler kann ich sie wärmstens empfehlen.
Die Geschichte hat mich, sehenden Auges, in diesen intelligenten Horror hineingezogen. Das, obwohl der Ekelfaktor enorm ist und ich zum ersten Mal auf Naschereien beim Lesen verzichtet habe.

👀👀👀
Auf diese Art und Weise Feminismus mit Horror zu verbinden, ist ein wahrer Geniestreich. Für mich war die Handlung nicht vorhersehbar und somit liefen, fast alle meiner Vermutungen, ins Leere.

👀👀👀
Da ich blaue Augen habe, möchte ich mich keiner Gefahr aussetzen und vergebe 5 Sterne.

👀👀👀
Danke, Monika Kim. Ich bin sehr glücklich darüber, dass Ji-won nicht in meiner Nähe wohnt.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Ein humorvoller Hörgenuss

Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum
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Kurzmeinung zum Hörbuch


Ich verfolge die Merkel-Reihe schon von Anfang an. Die Vorgänger habe ich gelesen und "Mord unterm Weihnachtsbaum" habe ich mir dieses Mal als Hörbuch bei Audible gegönnt. Nana ...

Kurzmeinung zum Hörbuch


Ich verfolge die Merkel-Reihe schon von Anfang an. Die Vorgänger habe ich gelesen und "Mord unterm Weihnachtsbaum" habe ich mir dieses Mal als Hörbuch bei Audible gegönnt. Nana Spier hat wirklich wunderbar gelesen und ich hatte mehrmals das Gefühl, Angela Merkel spricht selbst.

Apropos Angela! Die ist dieses Mal ziemlich (über) gefordert. Nicht nur, dass ein toter Nikolaus in ihrem Kamin steckt sorgt für Unruhe. Nein, viel schlimmer ist, dass der Dorfpolizist und seine neue Flamme, die Kosenamen der Merkels verwenden. Mensch, das geht doch nicht. Hannemann, was fällt dir ein? Warum bist du so gemein? Sogar ich als Leserin kann mich gar nicht mehr beruhigen. Lieber Puschel - liebe Puscheline - ich bin voll bei Euch.

Der Achim kommt auch wieder in komische und gefährliche Situationen. Doch, der Bodyguard Mike hat alles im Griff; nur mit dem Weihnachtsgeschenk für seinen Stiefsohn hat er gewaltige Probleme. Schaut einfach mal selber.

Fazit
Also, ich würde gerne mit den Obamas Urlaub machen.

Lustig wie immer, (un) spannend da so richtig Cosy und ich bei jedem Mord lachen musste. Der Schreibstil liest sich, wie immer, witzig und spritzig.

Danke, David Safier

Danke Nana Spier

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