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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Nichts für schwache Nerven

Nightweaver
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Nightweaver ist nichts für schwache Nerven.
Eine Geschichte, die ich so nicht erwartet habe und die mich mit jeder Seite mehr in ihren Bann gezogen hat.

„Downton Abbey trifft Fluch der Karibik“ – so wird ...

Nightweaver ist nichts für schwache Nerven.
Eine Geschichte, die ich so nicht erwartet habe und die mich mit jeder Seite mehr in ihren Bann gezogen hat.

„Downton Abbey trifft Fluch der Karibik“ – so wird das Buch beschrieben, und die Atmosphäre passt tatsächlich perfekt in diese Richtung.
Aster Oberon verbringt ihr Leben gemeinsam mit ihrer Familie auf hoher See. An Land können sie nicht mehr leben, denn monströse Kreaturen – die sogenannten Nightweaver – haben die Menschheit vertrieben und das Land erobert. Doch in einer verhängnisvollen Nacht wird alles anders: Sie werden angegriffen und enden schließlich als Gefangene auf dem Anwesen einer adligen Nightweaver.

Was mich besonders gefesselt hat, ist die gesamte Idee rund um die Welt der Nightweaver und das düstere Setting, in das man als Leser hineingeworfen wird. Man startet mit gewissen Erwartungen – und wird dann von den unerwarteten Wendungen komplett überrascht.

Wer hier eine seichte Liebesgeschichte erwartet, ist definitiv fehl am Platz. In dieser Welt verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, während Aster verzweifelt um ihr Überleben kämpft.

Die Nightweaver selbst sind durch ihre Komplexität keine klassischen Bösewichte. Einst waren sie heilige Wesen, die auf die Erde verbannt wurden. Erst im Laufe der Handlung erschließt sich nach und nach die Wahrheit über ihre Welt, was der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht.

Wortgewandt, spannend und magisch – für mich war „Nightweaver“ ein großartiges Leseerlebnis und zählt schon jetzt zu meinen Favoriten in diesem Jahr.

⭐️ 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Kreativität ohne Grenzen

Stock & Stein
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Egal ob Steine, Stöcke, Knöpfe oder andere kuriose Gegenstände – einmal mit den liebevollen Kinderhänden aufgesammelt, findet alles seine Heimat in der Jackentasche.

Genauso haben sich ein Stock und ein ...

Egal ob Steine, Stöcke, Knöpfe oder andere kuriose Gegenstände – einmal mit den liebevollen Kinderhänden aufgesammelt, findet alles seine Heimat in der Jackentasche.

Genauso haben sich ein Stock und ein Stein getroffen, bis der Tag der Tage kam, an dem sie ihr liebgewonnenes Zuhause verlassen mussten: Waschtag.

Das Kinderbuch von Anne-Kathrin Behl erzählt mit so viel Charme die Geschichte dieser kleinen Gegenstände, dass man nur staunen und schmunzeln kann, was man alles mit ein wenig Fantasie sein kann.
Auch wenn die Geschichte „nur“ von einem Stock und einem Stein handelt, war ich doch fasziniert, wie viel man sich damit ausdenken kann und wie groß die Kreativität bei Kindern sein kann, wenn man sie dazu animiert, aus kleinen alltäglichen Dingen, die man so einsammelt, etwas anderes zu basteln.

Ich finde sogar, dass das Buch fast ohne die kleinen Textbausteine auskommt und nur durch die wundervollen Illustrationen wirkt.

Ein Kinderbuch, das wieder beweist, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Ein schönes (Vor-)Leseerlebnis, für das wir 5 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Das Streben nach den eigenen Träumen

Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
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Ein Kinderbuch, dass Träumen flügen verleihen soll und auch die Kleinsten dazu ermutigen, dass sie alles erreichen können, was sie sich vorgenommen haben.
Der inhaltliche Verlauf ist altersgemäß und pro ...

Ein Kinderbuch, dass Träumen flügen verleihen soll und auch die Kleinsten dazu ermutigen, dass sie alles erreichen können, was sie sich vorgenommen haben.
Der inhaltliche Verlauf ist altersgemäß und pro Doppeltseite findet sich immer ein kleiner Text zum Vorlesen. Hinter jeder Seite findet sich ein kleines Küken einer Vogelart (oder anderen Flugobjekten wie einem Flugzeug) und jedes dieser kleinen Küken möchte etwas anderes sein, als es selbst, wenn es einmal groß ist. So kommt es dass der Spatz davon träumt eine Amseln sein und der kleine Stroch ein Schwan werden möchte. Und jedes mal ist es ein Elterneil das widerspricht und ihren Kindern die Realität vor die Augen halten, indem es verkündet, dass es niemals etwas anderes werden kann.
Was mir hierbei aufgefallen ist, es ist auch vermehrt die Vaterfigur, die diesen Widerspruch übernimmt und nicht nur die Mutter, die dem Kind ständig etwas "ausredet".
Die Handlung ist an sich unspektakulär, aber gerade die letzte Seite vermittelt eine wunderschöne Botschaft: Gib deine Träume nicht auf. Und wenn du zum Mond fliegen muss, dann nimm es selbst in die HAnd und fliege zum Mond!
Auch die Illustrationen auf jeder Seite sind sehr schön beim Vorlesen anzuschauen. Sehr kräftige und vor allem bunte farben werden verwendet und auf jeder Seite machen etwas anderes. Die Situationen variieren dabei von Frühstücken am Küchentisch oder Sandburgen bauen.


Als Fazit bleibt mir nur: Ein sehr schönes Vorlesebuch, mit einer tollen Botschaft!
5 von 5 Sternen gibt es von uns

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Konnte mich leider nicht abholen

Wie die Luft zum Atmen
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Jeder der sich im Romance Genre wohlfühlt, stolpert früher oder später über die Autorin Brittany C. Cherry.
Die Queen of Romance hat sich bereits mit mehreren Buchtiteln in die Herzen der Leserschaft ...

Jeder der sich im Romance Genre wohlfühlt, stolpert früher oder später über die Autorin Brittany C. Cherry.
Die Queen of Romance hat sich bereits mit mehreren Buchtiteln in die Herzen der Leserschaft geschlichen, wenn man sich diverse Rezensionen zu ihren Büchern einmal anschaut.
Da ich bisher noch keines ihrer Bücher kannte, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an den Titel "Wie die Luft zum atmen" herangegangen, den alleine der Klappentext verspricht ja bereits einen großen Herzschmerz beim Lesen/Hören.

Elizabeth und Tristan lernen sich unter widrigen Umständen kennen, als sie seinen Hund druch einen Unfall anfährt. Beide Leben sind geprägt durch Verlust und Ängste und erst langsam kommen die beiden sich näher.

Ich weiß nicht was ich genau erwartet habe, aber es war auf alle Fälle nicht das. Der Einstieg in die Geschichte fällt einen sehr leicht und auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Was mich immer wieder aus dem Takt beim Lesen gebracht hatte, war tatsächlich diese unfassbar wirren/kindischen Handlungen. Tristan und Elisabeths Aufeinandertreffen war eine Ansammlung an konfusen Momenten, die ich oft am liebsten übersprungen hätte. Es war ein Hin und Her, mit viel Geschrei und unverständlichen Gefühlen, die ich gerade in der ersten Hälfte nicht nachvollziehen konnte.
Die meisten Figuren haben mich nicht abholen können. Die beste Freundin wird auf die übertriebene Weise als "Schl**" dargestellt, die Nachbarschaft bezeichnet einen Mann als Monster, weil er was getan hat? In einen Laden für Zauberartikel zu arbeiten?
Und gerade das Ende hätte für mich ein paar Kapitel extra benötigt, um diese Wendung glaubhafter darzustellen, da es mir so zu überzogen vorkam.

Im gesamten wurde ich mit der Geschichte nicht warm, so sehr ich es auch versucht habe. Es war leider nicht das Hörerlebnis, das ich mir erhofft habe, aber ich werde mich dennoch an ein weiteres Buch von der Autorin wagen. Ich vergebe leider nur 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Schöne Fortsetzung der Buchreihe

The Queen Will Rise
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Nach dem Cliffhanger im ersten Band, in dem Florence Scharade enthüllt wurde durch einen Attentat ihres eigenen Bruders, beginnt der zweite Band der Vampirgeschichte direkt im Gefängnis, wo Florence nach ...


Nach dem Cliffhanger im ersten Band, in dem Florence Scharade enthüllt wurde durch einen Attentat ihres eigenen Bruders, beginnt der zweite Band der Vampirgeschichte direkt im Gefängnis, wo Florence nach dem vereitelten Attentat eingesperrt wurde.
Benedict will sie nach ihrem Verrat am liebsten im Tower verenden lassen und sie aus seinem Gedächnis streichen. Aber nachdem Familie Hawthorne Benedicts Schwester entführt hatte, ist eine Zusammenarbeit zwischen Florence und Benedict unabdingbar, um das Leben seiner Schwester zu retten.

Und Marie Niehoff hat auch im Folgeband nochmal alles gegeben, um die Leserschaft zu verzaubern. Man fiebert jedem Zusammenstoß von Benedict und Florence entgegen, jeder Konfrontation und deren Auswirkungen auf die Handlung. Die Geschichte war durch das Hin- und Her deutlich emotionaler und auch dynamischer. In sich ist die Handlung schön schlüssig und ohne längere Rückblicke oder Erklärungen wird man direkt in den weiteren Verlauf gelenkt.
Vom Ende habe ich mir tatsächlich etwas mehr Dramatik erhofft und es kam mir nach den ganzen Geschehnissen etwas kurz gehalten vor.
Insgesamt hatte ich ein sehr schönes Hörerlebnis und dafür gibt es 4 von 5 Sternen.

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