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Veröffentlicht am 29.12.2018

Gut gelunger Auftakt der Lost-Reihe

Lost in you. Verlockendes Geheimnis
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Der Roman „Lost in you – Verlockendes Geheimnis“ ist der Auftakt der Lost-Reihe der Autorin. Die Reihe umfasst drei Bänder und im März 2019 erscheint voraussichtlich der vierte Band auf dem Markt. Das ...

Der Roman „Lost in you – Verlockendes Geheimnis“ ist der Auftakt der Lost-Reihe der Autorin. Die Reihe umfasst drei Bänder und im März 2019 erscheint voraussichtlich der vierte Band auf dem Markt. Das Cover ist gut gestaltet und ähnelt den der folgenden 3 Bändern.
In dem Buch geht es um die Liebesgeschichte zwischen der Innendesignerin Ava O’Shea und dem Lord des „Manor“ Jesse Ward. Ihre Geschichte beginnt damit, dass Ava 10 Zimmer in dem „Manor“ einrichten soll. Schon bei der ersten Begegnung knistert es zwischen den beiden Protagonisten stark. Als sie sich die beiden erneut in dem Penthouse im Lusso treffen, stürzten sich die beiden in eine leidenschaftliche Affäre.
Ava O’Shea ist in diesem Band der Reihe sehr naiv und lässt sich leicht manipulieren von anderen Personen. Ich fand es gut, dass sie sich immer wieder gegen Jesse und seine dominante Art auflehnt und einigen Stellen wirkt sie auf mich auch sehr willensstark. Dennoch lässt sie sich dann immer nach kurzer Zeit wieder von Jesse durch die sexuelle Anziehung, die zwischen den beiden besteht, und Sex manipulieren, sodass sie ihm nie wirklich ihre Meinung sagt.
Jesse Ward dagegen verhält sich sehr dominant gegen über Ava und ist auch immer wieder sehr eifersüchtig, was sogar so weit führt, dass er darüber bestimmen möchte, was sie anzieht oder ihr Sachen verbietet. Das kommt zwar an einigen Stellen süß rüber, dennoch finde ich, kommt es so rüber, als wäre er noch nicht in 21. Jahrhundert angekommen, wo jeder selbst über seinen Leben bestimmen darf.
Der Schreibstil der Autorin Jodi Ellen Malpas ist am Anfang sehr mitreißend und das Buch auch sehr interessant. Man kann sich auch an vielen Stellen am Buch gut in die Situation hineinversetzen. Dennoch so länger man das Buch liest, um so mehr fällt die Abwechselung und somit auch die Spannung im Buch. Dadurch das Jesse immer wieder Ava durch Sex/sexuelle Anziehung manipuliert und somit einem Streit aus dem Weg geht, fällt das Drama und die Spannung im Buch. Natürlich gibt es an einigen Stellen Spannung, diese halt aber meist nur kurz an. Doch zum Ende hin wird das Buch wieder spannender und der Showdown ist sehr gut gelungen.
Fazit:
Das Buch ist insgesamt gut gelungen und an einigen Stellen ist das Buch auch sehr romantisch. Dennoch fällt an einigen Stellen die Spannung und auch das Drama, weshalb ich das Buch mit 3,5 von 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Guter Auftakt zur "Catching Beauty"-Reihe

CATCHING BEAUTY
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Der Roman „CATCHING BEAUTY: du gehörst mir“ ist der erste teil der „Catching-Beauty“-Trilogie von der Autorin J. S. Wonda.
Die Geschichte beginnt damit, dass Amber sich, während einer Geschäftsreise nach ...

Der Roman „CATCHING BEAUTY: du gehörst mir“ ist der erste teil der „Catching-Beauty“-Trilogie von der Autorin J. S. Wonda.
Die Geschichte beginnt damit, dass Amber sich, während einer Geschäftsreise nach Mexico, eine Bar besucht. Dort trifft sie auf einen mysteriösen Mann. Doch nach dem dieser ihn abgewiesen hat, wird sie vor der bar von Menschenhändlern entführt und dann auf einer Auktion, als Sklavin, zu verkauf gestellt. Auf der Auktion trifft sie auf C, dem Mann aus der Bar. Nachdem es in dem Lagerhaus durch eine Schießerei zu Unruhe kommt, kann die junge Frau fliehen. Doch sie kommt nicht besonders weit, weil sie von C und seine Männer wieder aufgegriffenen wird und an einen anderen Ort verschleppt wird.

Zuerst muss ich eine Sache loswerden, nämlich, dass ich das Cover wirklich wunderschön finde. Dieser starke Kontrast zwischen schwarz und rosa besticht einen einfach und das Design passt auch perfekt zu den Covern der folgenden Teile.
Kommen wir zu dem nächsten Punkt – die Charaktere. Die beiden Hauptcharaktere haben mir wirklich gut gefallen. Besonders Amber fand ich wirklich gut, weil sie immer wieder Mut bewiesen hat und sich nicht von den Männern einschüchtern lassen hat. Sie ist für mich der Inbegriff von jemanden, der nach Außen ganz anders wirkt, als sie wirklich ist. Am Anfang des Buches wird sie wie ein sehr stilles Mäuschen dargestellt, aber so weiter das Buch fortschreitet um so mehr wird einem bewusst, dass sie ganz anders ist. Mir hat es wirklich gut gefallen mitzuverfolgen, wie sie sich entwickelt hat und sich immer wieder gegen die Anderen behauptet hat. Sie ist eine wirklicher starker Hauptcharaktere. C hat in diesem Buch auch eine wirklich interessante Entwicklung hingelegt. Zu Beginn des Buches war er ein wirklich unnahbarer, brutaler und dominanter Charaktere. Und das hat sich im Verlauf des Buches eigentlich nicht wirklich geändert, dennoch kam im späteren Verlauf des Buches immer wieder seine sanfte und beschützerische Seite hervor. Alles in allem ist er ein wirklich faszinierender Charakter und ich kann nicht erwarten in den folgenden Teilen mehr über ihn, aber auch seine Vergangenheit zu erfahren. Denn es interessiert mich wirklich, was ihn zu diesem Mensch gemacht hat.

Die Handlung dieses Buches hat mir allem in allem wirklich gut gefallen. Sie war so spannend und hat einen gepackt, sodass man das Buch nicht weglegen konnte. Die ganze Zeit, besonders am Anfang, habe ich mich gefragt, wie die Geschichte weitergehen wird. Zu Beginn hatte ich so gar nicht den Durchblick, besonders als C auf der Auktion war und „Sklavin“ gekauft hat. Ich dachte, er ist auch einer dieser perversen, die Frauen kaufen, um sie für Sex zu missbrauchen, aber so kann man sich in Menschen irren. Obwohl sowohl seine Freunde als auch er definitiv nicht zu den Guten gehören, gehören sie definitiv noch weniger zu den Schlechten. Das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war dieser sehr harten Sex stellen. Ich muss zugeben, ich habe noch nie einen „Dark Romance“-Roman gelesen und war deshalb darauf nicht vorbereitet, aber an einigen Stellen war sie wirklich brutal, sodass ich das Buch manchmal weglegen musste und fast sogar abgebrochen hätte. Doch ich konnte es einfach nicht lassen und musste weiterlesen. Wie zu erwarten endet dieses Buch in einem Cliffhanger, sodass man einfach das nächste Buch lesen muss.

Habe ich bereits erwähnt, dass der Schreibstil unglaublich gut ist? Wenn nicht, dann mach ich das jetzt. Der Schreibstil ist wirklich gut, weil er so flüssig ist und dem Text eine gewisse Leichtigkeit verleiht, wodurch die Geschichte nur vor sich dahin fliegen. Dadurch, dass das Buch sowohl aus der Sicht von Amber als auch C erzählt wird, hat man Einsicht in das Gefühlsleben beider Person. Aber erst durch den detailreichen Schreibstil kann sich wirklich gut in die Situation hineinversetzen und die Gefühle der Personen wirklich nachvollziehen.

Mein Fazit:
Alles in allem ist diese ein wirklich gutes Gesamtpaket. Ein toller Schreibstil, eine packende Handlung und nicht zu vergessen die wirklich interessanten Charaktere. Der einzige Kritikpunkt ist für mich persönlich die manchmal zu harten und brutalen Sexszene. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet, als ich dieses Buch angefangen habe. Dennoch werde ich den nächsten teil auf jeden Fall lesen, den ich kann, nicht erwarten was nach dem Cliffhanger am Ende des Buches passiert.
Insgesamt 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Ein absolutes Lesehighlight

Ein bisschen Romantik, bitte!
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Der Liebesroman „Ein bisschen Romantik, bitte!“ ist der dritte Teil der „Verliebt in Eden Bay“-reihe von der Autorin Saskia Louis.
Das Cover gefällt mir persönlich ziemlich gut. Mit dem starken Kontrast ...

Der Liebesroman „Ein bisschen Romantik, bitte!“ ist der dritte Teil der „Verliebt in Eden Bay“-reihe von der Autorin Saskia Louis.
Das Cover gefällt mir persönlich ziemlich gut. Mit dem starken Kontrast zwischen den Organen, roten Tönen und den beiden blauen Figuren im Vordergrund, ist es wirklich ein Blickfang für das Auge.
Die Geschichte dreht sich um die beiden Charaktere Jared und Norah. Die Beiden sich zuerst dadurch kennen, das Norah sehr früh morgens in Eden Bay anreist mit dem Auto und dabei Jared aus Versehen um fährt. Norah ist schon seit einem längeren Zeitraum in den USA unterwegs, weil sie sucht an Inspiration für ihr neuen Liebesroman, um ihre Schreibblockade zu lösen, die seit dem Tod von ihrer Mutter hat. Eden Bay ist der letzte Punkt auf der Liste und sie hat die Hoffnung, dass sie durch die romanische Geschichte um den Leuchtturm inspiriert.
Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist nicht so dramatisch wie viele andere Geschichten in diesem Genre, sondern sie überzeugt dadurch, dass sie sehr authentisch ist. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass diese Geschichte auch im echten Leben so passiert seien konnte und dadurch kann man sich gut mit ihr identifizieren.
Kommen wir zu meinen persönlichen Highlight dieses Buches, die Charaktere. Ich liebe sie einfach. Diese zynische Art von Norah, obwohl sie doch eigentlich Liebesromanautorin ist und eigentlich an die wahre Liebe glauben sollte und sie ist gleichzeitig auch noch so offen und ehrlich. Sie sagt einem Mann einfach, wenn er ihr gefällt, was wirklich nicht jeder machen wurde. Das sorgt in diesem Buch auch für einige sehr lustige Gespräche und Schlagabtäuschen zwischen den Hauptcharakteren. Zudem finde ich es erstaunlich, wie schnell sie eine Person und ihren Charakter/Lebensgeschichte analysieren kann. Das möchte ich auch mal können. Im Gegensatz zu Norah, war ich am Anfang nicht unglaublich begeistert über den Jared. Ich dachte zu Beginn, dass er das typische Klischee von einem bindungsunfähigen Player bedienen würde. Doch ich habe mich sehr stark in ihm geriert. Ohne hier wirklich viel zu verraten wollen, gewinnt sein Charakter mit fortschreiten der Geschichte immer mehr an Tiefe, bis einem letztendlich bewusst wird, dass er auch nur ein Mann ist, der einige Probleme mit sich herumträgt. Neben den Hauptcharakteren hat mir auch das Umfeld von ihnen wirklich gut gefallen. Zum Beispiel, May, die freiwillige im Altenheim arbeitet, oder Adam, der, obwohl er Millionär ist, auf dem Boden geblieben ist.
Der Schreibstil hat mir auch ziemlich gut gefallen. Er war sehr flüssig und hat einen gepackt durch detailreiche Beschreibung an genau den richtigen Stellen. Durch diese Beschreibungen konnte man sich sowohl die Szenen sehr gut vorstellen, aber auch in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und somit wurden einem gute die Emotionen der Charaktere übermittelt. Einer oder zwei Stellen musste ich sogar weinen, weil mich das Buch so mitgenommen hat.

Mein Fazit:
Diese Buch ist absolut lesenswert. Die Geschichte, Schreibstil und besonders die Charaktere haben mich sehr stark überzeugt. Mein persönliches Lesehighlight der letzten Monate. Das war das erste Buch, was ich von dieser Autorin gelesen habe, aber definitiv nicht das letzte. 5/5 Sternen

Veröffentlicht am 19.04.2019

Ein gutes Buch für zwischendurch

Jake & Nathaniel: Grenzenlos
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Der Liebesroman „Jake & Nathaniel: Grenzenlos“ von der Autorin Cardeno C. gehört zu der Home-Storys-Reihe. In dem Buch geht es um die Liebesgeschichte von Jake und Nathaniel.
Die Beiden sind seit ihrer ...

Der Liebesroman „Jake & Nathaniel: Grenzenlos“ von der Autorin Cardeno C. gehört zu der Home-Storys-Reihe. In dem Buch geht es um die Liebesgeschichte von Jake und Nathaniel.
Die Beiden sind seit ihrer Geburt beste Freunde. Sie wurden am gleichen Tag geboren, lebten nebeneinander ihre gesamte Kindheit und gingen dann zusammen nach New York auf ein College. Bereits ihre Mütter waren eng miteinander befreundet, sodass ihnen die Freundschaft in gewisser Weise in die Wiege bereits gelegt wurde. Doch die Beiden empfinden mehr für einander als Freundschaft. Als die beiden einen Urlaub von ihren stressigen Leben in New York nehmen, stürzten sie sich in eine leidenschaftliche Affäre. Ihre Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Jake als auch Nate erzählt.
Die Geschichte insgesamt hat mir ganz gut gefallen. Die Idee, dass sich die besten Freunde sich ineinander verlieben, gibt es zwar immer wieder und ist nicht besonders originell. Dennoch hat mir die Umsetzung der Autorin gut gefallen und die Geschichte hat auch nicht wirklich anderen Geschichten, die ich zum mindestens gelesen habe, geähnelt.
Die beiden Hauptprotagonisten Jake und Nate waren mir von Anfang an sympathisch.
Nate steht zu seiner Homosexualität, seit dem er dreizehn Jahre alt ist und hatte zwischen durch immer wieder Beziehungen mit anderen Männer. Doch diese halten nie besonders lange, weil er schon sehr lange in Jake verliebt ist. Auch Jake ist schon sehr lang in Nate verliebt. Doch weil Nate ihm nie gezeigt hat, dass die Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhen, schläft er immer wieder mit Frauen um sich abzulenken. Ansonsten verhält er sich sehr liebevoll und beschützend gegen über von Nate.
Mir gefiel der Schreibstil der Autorin eigentlich ganz gut. Man konnte sich an einen einigen stellen sehr gut in die Situation der einzelnen Person versetzen und die Emotionen wurden sehr gut von der Autorin vermittelt. Doch an anderen Stellen hat das nicht so gut funktioniert und die Gefühle der Personen werden dem Leser nicht so gut übermittelt, sodass die Verbindung, die man ansonsten zu den Charakteren spürt, abgebrochen ist. Außerdem hat es mir nicht so gut gefallen das viele Stellen die Situation nicht besonders detailreich beschrieben wurde. Das ist besonders enttäuschend, weil einige Szenen großes Potenzial gehabt hätten und die Ideen sehr originell waren. Dadurch das diese aber nicht genutzt wurden, hat mir einfach an einigen Stellen die Spannung im Buch gefehlt und auch ein bisschen die Abwechselung.

Mein Fazit:
Insgesamt hat mir die Liebesgeschichte der beiden Jungen gut gefallen, doch hat mir die Spannung gefällt und einige Situationen hätten detailreicher beschrieben werden doch. Doch es lässt sich sagen, dass es ein nettes Buch für zwischen durch ist und ich gebe ihm 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Ein gutes Buch für zwischen durch

Playing it cool
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Der Roman „Playing it cool“ ist der zweite Band der „Hot Sydney Rugby Players“ Reihe von der Autorin Amy Andrews.
In dem Buch geht es um Harper, die nicht unbedingt Size-Zero ist, sondern Kurven besitzt. ...

Der Roman „Playing it cool“ ist der zweite Band der „Hot Sydney Rugby Players“ Reihe von der Autorin Amy Andrews.
In dem Buch geht es um Harper, die nicht unbedingt Size-Zero ist, sondern Kurven besitzt. Deshalb hat sie auch manchmal Zweifel, wenn es um ihre Figur geht, was nicht zu letzte dadurch ausgelöst wurde, dass ihr Stiefbruder und ihre Stiefmutter sie immer wieder verspotten. Doch dann lernt sie bei einem Rugbyspiel den Rugbyspieler Dexter kennen und dieser lädt sie auch noch auf ein Date ein. Schon beim ersten Date stimmt die Chemie zwischen den Beiden, wäre nicht das Problem, dass Dexter nicht an einer Beziehung interessiert ist.

Mich persönlich hat das Buchcover nicht besonders stark angesprochen, weil es nicht außergewöhnlich an sich hat und es bereits, besonders in diesem Genre gibt, die ähnlich aussehen und es deshalb nicht aus der Masse heraussticht. Im Vergleich hat mir der Klappentext gut gefallen und meine Neugier geweckt. Besonders hat sich in mir die Hoffnung geregt, dass es in diesem Buch auf den Aspekt Bodyshaming in der Gesellschaft eingegangen wird.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Harper als aus der Sicht von Dexter erzählt. Insgesamt hat mir die Storyline der Geschichte gut gefallen, besonders gut und lustig waren die Schlagabtausche zwischen Harper und Dexter zu Beginn im Buch. Schade fand ich es, das sie bereits nach dem zweiten Treffen miteinander geschlafen haben. Grundsätzlich habe ich nicht dagegen, wenn dadurch die eigentliche Geschichte nicht in den Hintergrund gerät. Doch genau das ist hier passiert, weil sie jedes weitere Treffen die Finger nicht voneinander lassen könnte und es sich nur noch um den körperlichen Aspekt ihrer Beziehung gedreht hat. Dadurch kamen keine wirklichen Gespräche zwischen den Beiden auf und besonders die Schlagabtausche habe ich vermisst. In dem darauf folgenden Abschnitt war das Buch eigentlich relativ langweilig und spannungslos. Doch die Spannung hat sich wieder aufgebaut, besonders im letzten Abschnitt des Buches, und ich muss sagen, dass das Ende zwar etwas überraschend kam, aber der Autorin sehr gut gelungen ist. Meine Hoffnung, dass in diesem Buch etwas mehr auf das Thema Bodyshaming eingegangen wird, wurde leider etwas enttäuscht. Natürlich wird immer wieder auf das Thema eingegangen, aber leider nie in einem größeren Ausmaß.

Die beiden Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Besonders Dexters Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Er zeigt immer wieder Stärke und versuchte andere Personen zu verteidigen. Das zeigt besonders die Szene, das er Harper gegenüber ihrem Stiefbruder auf dem Spielfeld verteidigt, als dieser sie als fett bezeichnet. Obwohl er immer wieder so stark wirkt, hat es mir gefallen, dass selbst er auch etwas unsicher ist, weil es zeigt, dass jeder eine Schwäche hat. Denn er hat Angst, dass wenn er eine Freundin hat, er Rugby vernachlässigen wurde. Harper ist eher eine stille Künstlerin, welche eine große Klappe hat, wenn sie etwas zu viel Alkohol getrunken hat. Das sorgt am Anfang des Buches immer wieder für lustige Situation in diesem Buch. Außerdem hat sie eigentlich ein relatives starkes Selbstbewusstsein, aber sie hat dennoch ein paar Komplexe, wenn es um ihre Figur geht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Er war sehr leicht und flüssig und ich habe das Buch in einem Fluss durchlesen können. Man konnte sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen, sodass man an einigen Stellen mit den anderen Charaktere lachen musste und an anderen Stellen den Schmerz von Harper über die Verspottung ihrer Figur fühlen konnte.

Mein Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, insbesondere die beiden Hauptcharaktere. Nur es hat mich etwas gestört, das der Mittelteil etwas zu stark auf die körperliche Beziehung der Beiden eingegangen ist und es somit immer wieder das Gleiche war. Das Buch ist gut für zwischen durch und ich bewerte es mit 3,5 von 5 Sternen.