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Veröffentlicht am 23.06.2019

Leider keine fünf Sterne für mich

Fünf Sterne für dich
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Da ich in dieser Rezension sehr stark auf die Handlung eingehen werde, gibt es einige Spoiler, aber ich werde versuchen, es möglichst spoilerfrei zu halten.
In dem Roman „Fünf Sterne für dich“, verfasst ...

Da ich in dieser Rezension sehr stark auf die Handlung eingehen werde, gibt es einige Spoiler, aber ich werde versuchen, es möglichst spoilerfrei zu halten.
In dem Roman „Fünf Sterne für dich“, verfasst von Charlotte Lucas, geht es um die Liebesgeschichte von Konrad und Pia. Das Buch ist aus der dritten Perspektive geschrieben und wird aus der Sicht von Pia und Konrad erzählt. Ab und zugibt die Autorin auch einen Einblick in den Klassenchat „Seven-Elven“ und die schrecklichste Nacht in Konrads Leben.
Konrad verfasst hauptberuflich meist positive Rezensionen und veröffentlicht diese im Internet. Doch er bewertet nicht nur beruflich, sondern auch im echten Leben Dinge mit Sternen. Als er dann zu einem Elternabend von der neuen Klasse seiner Tochter Mathilda gehen muss, lernt er ihre neue Klassenlehrerin Pia kennen. Diese ist in seinen Augen zwar hübsch, aber zu unsicher und zu still, deshalb erreicht sie bei ihm leider nur 2 von 5 Sternen und auch ihr Kollege kommt nicht gut weg in der Rezension, die er während des Elternabends schreibt. Als ihm dann das Missgeschick passiert, dass er sein Notizbuch liegen lässt, wo auch noch die Rezension drin ist, und diese auch noch gerade von Pia gefunden wird, da steht für Pia fest, dass sie dem frisch gebackenen Elternvertreter das Leben schwer machen wird.

Das Cover des Buches gefällt mir aufgrund der Farben persönlich wirklich gut und es passt definitiv sehr gut zu der Thematik vom Buch. Aber der eigentliche Grund, warum ich das Buch lesen wollte, ist der außergewöhnliche, aber auch interessante Titel des Buches.

Zu nächst muss ich sagen, dass der Schreibstil mir unglaublich gut gefallen hat. Er beschreibt die Situation so anschaulich und emotional, dass man das Gefühl hat, wirklich dabei zu sein. Nicht nur dass, man kann sich auch wirklich gut in die Situation und das Gefühlsleben der Personen hineinversetzen, obwohl das Buch eigentlich aus der dritten Perspektive geschrieben ist. Außerdem finde ich, dass einem der Schreibstil einem immer wieder ein wirklich guten Einstieg in die Geschichte beschert, auch wenn man länger nicht gelesen hat.

Kommen wir aber jetzt zu meinem persönlichen Highlight von diesem Buch, die Charaktere. Besonders Konrad hat mir gefallen, aufgrund seines wirklich außergewöhnlichen Jobs als Kritiker, in dem er so aufgeht, dass er auch im echten Leben zu gewissen Dingen Rezensionen schreibt und Sterne verteilt. Zwar hat mir der Charakter an sich schon ziemlich gut gefallen, aber ich glaube die Entwicklung, die er hingelegt hat, macht ihn zu einem meiner Lieblingscharaktere. Zu Beginn des Buches ist er ein Einsiedler, der nur zu seiner engen Familie Kontakt hat und nicht so wert auf Freunde und Beziehungen legt. Doch im verlauf des Buches öffnet er sich immer mehr gegenüber anderen Menschen, aber auch seiner eigenen Tochter. Aber nicht nur Konrad entwickelt sich, sondern auch fast jeder andere Charaktere in diesem Buch und das ist einfach wirklich gut, weil ich mich somit den Charakteren näher fühle und sie und ihre Handlungen einfach auch besser nachvollziehen kann.
Pia wirkt in dem Buch wie eine sehr engagierte Lehrerin, die immer versucht das beste für ihre Schüler zu tun, aber in ihrem handeln immer ein bisschen unsicher ist, weil sie nicht auf Lehramt studiert hat. Sie ist für mich zu Beginn der Inbegriff von einem stillen Mäuschen gewesen, aber so weiter es fortschreitender um so selbstsicher wird sie in ihrem Beruf, aber auch eigen Auftreten. Alles in allem ist sie ein wirklich süßer Charaktere mit einer starken Entwicklung und mit dem ich mich persönlich wirklich gut identifizieren kann. Sie ist mir definitiv im Verlauf des Buches sehr ans Herz gewachsen.
Neben den Hauptcharakteren, haben mir das Umfeld, in dem die ganze Geschichte spielt genauso gut gefallen. Die Klasse fand ich zu Beginn zwar nicht so gut, aber sie hat mir ums mehr gefallen, als langsam aus diesem Haufen Kinder eine wirkliche Klassengemeinschaft gewachsen ist und niemand mehr ausgeschlossen wurde. Aber ich glaub, am liebsten mochte ich Mathilda, die Tochter von Konrad. Sie ist einfach so ein liebes Mädchen und an ihr können sich die Schüler von heute definitiv ein Vorbild nehmen.

Im Gegensatz zu den Charakteren hat mir die Handlung des Buches leider nicht so gut gefallen. Das Buch fing wirklich gut an, da diese Buch mit diesem Ausschnitt oder Traum anfing, der sehr dramatisch auf einen wirkte, baut sich im Hintergrund von Beginn an eine gewisse Spannung auf und man möchte einfach mehr über diese Situation erfahren.
Das erste Kennlernen der Beiden, das Lesen der gemeinen Rezension und die Rache – das Buch hat einfach wirklich stark gestartet. Auch die nächsten hundertfünfzig Seiten haben mir gut gefallen. Die Geschichte entwickelt sich zwar etwas langsamer als in anderen Büchern, aber dadurch wird die Geschichte sehr detailreich beschrieben und man lernt die Ausgangssituation genauer kennen, was mir überraschender Weise wirklich gut gefallen hat. Doch dann, finde ich, ab der Hälfte gibt es so eine Art Turn, auf einmal folgt ein Geschehen nach dem anderen, was eigentlich in Ordnung ist, aber ich hätte mir einen flüssigeren Übergang gewünscht. Weiterhin war die Geschichte bis jetzt relativ realistisch und authentisch, sodass man sich wirklich vorstellen kann, dass sie auch im echten Leben passieren könnte, aber genau das kommt leider in der zweiten Hälfte ein bisschen abhanden. Man kann sich dann nicht mehr so gut mit der Geschichte identifizieren, was mir bei meinem persönlichen Leseerlebnis von Liebesromanen relativ wichtig ist.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass sich die Handlung hauptsächlich um die Klasse und das Problem mit Finn-Lasse dreht und nicht wirklich auf die Liebesgeschichte von Konrad und Pia eingegangen wird. An sich finde ich die Idee mit der Klasse wirklich gut und sie wurde auch gut umgesetzt, aber ich wollte und habe eigentlich erwartet, dass es sich hauptsächlich um die Beiden drehen wird und dass sich eine Verbindung die sich zwischen den Beiden, die sich genauso toll entwickelt wie die Charaktere, aber leider Fehlanzeige. Keine aufkommenden Gefühle und innige Momente, stattdessen wird einem hier irgendwann verkauft, dass sie auf einmal ineinander verliebt sein sollen, wo man sich einfach nur noch fragt, wann ist das bitteschön passiert.
Obwohl es mehrere Punkte gibt, die ich an diesem Buch nicht mochte, habe ich auf das Ende von diesem Buch hin gefiebert, weil ich endlich erfahren wollte, was Mathildas Mutter zugestoßen ist. Charlotte Lucas ist es wirklich gut gelungen, durch die Erinnerungsfetzen und die sehr starke Reaktion von Konrad auf Fragen über ihre Mutter, Spannung aufzubauen und Fragen/Theorien aufzuwerfen. Genauso gut wie die Spannungskurve ist auch der Plot-Twist, der sich am Ende von dem Buch befindet. Wirklich super gelungen.
Aber es gibt auch einen Punkt am Ende des Buches, den ich zu kritisieren habe, denn es wird nicht nochmal die Liebesgeschichte aufgegriffen, die in diesem Buch so stark vernachlässigt wurde. Man erfährt nicht wie die Beiden zusammen kommen oder wie Mathilda erfährt, was ihrer Mutter zugestoßen ist oder dass die Beiden zusammen sind. Das war wirklich enttäuschend, weil das das Ganze für mich nochmal raus reißen hätte können und die Geschichte ins gesamt auch nochmal abgerundet hätte. Wenigstens gab es am Ende noch einen Epilog, wo man erfährt, dass die beiden zusammen sind und Mathilda von den Umstanden ihres Todes weiß.

Fazit:
Der Schreibstil, die Charaktere und das Cover sind wirklich top, aber mir hat die Handlung nicht wirklich zugesagt. Besonders, weil ich aufgrund des Klappentextes eher eine Liebesgeschichte als eine Schulgeschichte erwartet habe. Ich würde dieses Buch zwar weiterempfehlen, aber eher nur an Leser von Schulgeschichtlich als von Liebesgeschichten. Für mich sind es nur 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Guter Auftakt zur "Catching Beauty"-Reihe

CATCHING BEAUTY
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Der Roman „CATCHING BEAUTY: du gehörst mir“ ist der erste teil der „Catching-Beauty“-Trilogie von der Autorin J. S. Wonda.
Die Geschichte beginnt damit, dass Amber sich, während einer Geschäftsreise nach ...

Der Roman „CATCHING BEAUTY: du gehörst mir“ ist der erste teil der „Catching-Beauty“-Trilogie von der Autorin J. S. Wonda.
Die Geschichte beginnt damit, dass Amber sich, während einer Geschäftsreise nach Mexico, eine Bar besucht. Dort trifft sie auf einen mysteriösen Mann. Doch nach dem dieser ihn abgewiesen hat, wird sie vor der bar von Menschenhändlern entführt und dann auf einer Auktion, als Sklavin, zu verkauf gestellt. Auf der Auktion trifft sie auf C, dem Mann aus der Bar. Nachdem es in dem Lagerhaus durch eine Schießerei zu Unruhe kommt, kann die junge Frau fliehen. Doch sie kommt nicht besonders weit, weil sie von C und seine Männer wieder aufgegriffenen wird und an einen anderen Ort verschleppt wird.

Zuerst muss ich eine Sache loswerden, nämlich, dass ich das Cover wirklich wunderschön finde. Dieser starke Kontrast zwischen schwarz und rosa besticht einen einfach und das Design passt auch perfekt zu den Covern der folgenden Teile.
Kommen wir zu dem nächsten Punkt – die Charaktere. Die beiden Hauptcharaktere haben mir wirklich gut gefallen. Besonders Amber fand ich wirklich gut, weil sie immer wieder Mut bewiesen hat und sich nicht von den Männern einschüchtern lassen hat. Sie ist für mich der Inbegriff von jemanden, der nach Außen ganz anders wirkt, als sie wirklich ist. Am Anfang des Buches wird sie wie ein sehr stilles Mäuschen dargestellt, aber so weiter das Buch fortschreitet um so mehr wird einem bewusst, dass sie ganz anders ist. Mir hat es wirklich gut gefallen mitzuverfolgen, wie sie sich entwickelt hat und sich immer wieder gegen die Anderen behauptet hat. Sie ist eine wirklicher starker Hauptcharaktere. C hat in diesem Buch auch eine wirklich interessante Entwicklung hingelegt. Zu Beginn des Buches war er ein wirklich unnahbarer, brutaler und dominanter Charaktere. Und das hat sich im Verlauf des Buches eigentlich nicht wirklich geändert, dennoch kam im späteren Verlauf des Buches immer wieder seine sanfte und beschützerische Seite hervor. Alles in allem ist er ein wirklich faszinierender Charakter und ich kann nicht erwarten in den folgenden Teilen mehr über ihn, aber auch seine Vergangenheit zu erfahren. Denn es interessiert mich wirklich, was ihn zu diesem Mensch gemacht hat.

Die Handlung dieses Buches hat mir allem in allem wirklich gut gefallen. Sie war so spannend und hat einen gepackt, sodass man das Buch nicht weglegen konnte. Die ganze Zeit, besonders am Anfang, habe ich mich gefragt, wie die Geschichte weitergehen wird. Zu Beginn hatte ich so gar nicht den Durchblick, besonders als C auf der Auktion war und „Sklavin“ gekauft hat. Ich dachte, er ist auch einer dieser perversen, die Frauen kaufen, um sie für Sex zu missbrauchen, aber so kann man sich in Menschen irren. Obwohl sowohl seine Freunde als auch er definitiv nicht zu den Guten gehören, gehören sie definitiv noch weniger zu den Schlechten. Das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war dieser sehr harten Sex stellen. Ich muss zugeben, ich habe noch nie einen „Dark Romance“-Roman gelesen und war deshalb darauf nicht vorbereitet, aber an einigen Stellen war sie wirklich brutal, sodass ich das Buch manchmal weglegen musste und fast sogar abgebrochen hätte. Doch ich konnte es einfach nicht lassen und musste weiterlesen. Wie zu erwarten endet dieses Buch in einem Cliffhanger, sodass man einfach das nächste Buch lesen muss.

Habe ich bereits erwähnt, dass der Schreibstil unglaublich gut ist? Wenn nicht, dann mach ich das jetzt. Der Schreibstil ist wirklich gut, weil er so flüssig ist und dem Text eine gewisse Leichtigkeit verleiht, wodurch die Geschichte nur vor sich dahin fliegen. Dadurch, dass das Buch sowohl aus der Sicht von Amber als auch C erzählt wird, hat man Einsicht in das Gefühlsleben beider Person. Aber erst durch den detailreichen Schreibstil kann sich wirklich gut in die Situation hineinversetzen und die Gefühle der Personen wirklich nachvollziehen.

Mein Fazit:
Alles in allem ist diese ein wirklich gutes Gesamtpaket. Ein toller Schreibstil, eine packende Handlung und nicht zu vergessen die wirklich interessanten Charaktere. Der einzige Kritikpunkt ist für mich persönlich die manchmal zu harten und brutalen Sexszene. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet, als ich dieses Buch angefangen habe. Dennoch werde ich den nächsten teil auf jeden Fall lesen, den ich kann, nicht erwarten was nach dem Cliffhanger am Ende des Buches passiert.
Insgesamt 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Ein absolutes Lesehighlight

Ein bisschen Romantik, bitte!
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Der Liebesroman „Ein bisschen Romantik, bitte!“ ist der dritte Teil der „Verliebt in Eden Bay“-reihe von der Autorin Saskia Louis.
Das Cover gefällt mir persönlich ziemlich gut. Mit dem starken Kontrast ...

Der Liebesroman „Ein bisschen Romantik, bitte!“ ist der dritte Teil der „Verliebt in Eden Bay“-reihe von der Autorin Saskia Louis.
Das Cover gefällt mir persönlich ziemlich gut. Mit dem starken Kontrast zwischen den Organen, roten Tönen und den beiden blauen Figuren im Vordergrund, ist es wirklich ein Blickfang für das Auge.
Die Geschichte dreht sich um die beiden Charaktere Jared und Norah. Die Beiden sich zuerst dadurch kennen, das Norah sehr früh morgens in Eden Bay anreist mit dem Auto und dabei Jared aus Versehen um fährt. Norah ist schon seit einem längeren Zeitraum in den USA unterwegs, weil sie sucht an Inspiration für ihr neuen Liebesroman, um ihre Schreibblockade zu lösen, die seit dem Tod von ihrer Mutter hat. Eden Bay ist der letzte Punkt auf der Liste und sie hat die Hoffnung, dass sie durch die romanische Geschichte um den Leuchtturm inspiriert.
Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist nicht so dramatisch wie viele andere Geschichten in diesem Genre, sondern sie überzeugt dadurch, dass sie sehr authentisch ist. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass diese Geschichte auch im echten Leben so passiert seien konnte und dadurch kann man sich gut mit ihr identifizieren.
Kommen wir zu meinen persönlichen Highlight dieses Buches, die Charaktere. Ich liebe sie einfach. Diese zynische Art von Norah, obwohl sie doch eigentlich Liebesromanautorin ist und eigentlich an die wahre Liebe glauben sollte und sie ist gleichzeitig auch noch so offen und ehrlich. Sie sagt einem Mann einfach, wenn er ihr gefällt, was wirklich nicht jeder machen wurde. Das sorgt in diesem Buch auch für einige sehr lustige Gespräche und Schlagabtäuschen zwischen den Hauptcharakteren. Zudem finde ich es erstaunlich, wie schnell sie eine Person und ihren Charakter/Lebensgeschichte analysieren kann. Das möchte ich auch mal können. Im Gegensatz zu Norah, war ich am Anfang nicht unglaublich begeistert über den Jared. Ich dachte zu Beginn, dass er das typische Klischee von einem bindungsunfähigen Player bedienen würde. Doch ich habe mich sehr stark in ihm geriert. Ohne hier wirklich viel zu verraten wollen, gewinnt sein Charakter mit fortschreiten der Geschichte immer mehr an Tiefe, bis einem letztendlich bewusst wird, dass er auch nur ein Mann ist, der einige Probleme mit sich herumträgt. Neben den Hauptcharakteren hat mir auch das Umfeld von ihnen wirklich gut gefallen. Zum Beispiel, May, die freiwillige im Altenheim arbeitet, oder Adam, der, obwohl er Millionär ist, auf dem Boden geblieben ist.
Der Schreibstil hat mir auch ziemlich gut gefallen. Er war sehr flüssig und hat einen gepackt durch detailreiche Beschreibung an genau den richtigen Stellen. Durch diese Beschreibungen konnte man sich sowohl die Szenen sehr gut vorstellen, aber auch in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und somit wurden einem gute die Emotionen der Charaktere übermittelt. Einer oder zwei Stellen musste ich sogar weinen, weil mich das Buch so mitgenommen hat.

Mein Fazit:
Diese Buch ist absolut lesenswert. Die Geschichte, Schreibstil und besonders die Charaktere haben mich sehr stark überzeugt. Mein persönliches Lesehighlight der letzten Monate. Das war das erste Buch, was ich von dieser Autorin gelesen habe, aber definitiv nicht das letzte. 5/5 Sternen

Veröffentlicht am 19.04.2019

Ein gutes Buch für zwischendurch

Jake & Nathaniel: Grenzenlos
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Der Liebesroman „Jake & Nathaniel: Grenzenlos“ von der Autorin Cardeno C. gehört zu der Home-Storys-Reihe. In dem Buch geht es um die Liebesgeschichte von Jake und Nathaniel.
Die Beiden sind seit ihrer ...

Der Liebesroman „Jake & Nathaniel: Grenzenlos“ von der Autorin Cardeno C. gehört zu der Home-Storys-Reihe. In dem Buch geht es um die Liebesgeschichte von Jake und Nathaniel.
Die Beiden sind seit ihrer Geburt beste Freunde. Sie wurden am gleichen Tag geboren, lebten nebeneinander ihre gesamte Kindheit und gingen dann zusammen nach New York auf ein College. Bereits ihre Mütter waren eng miteinander befreundet, sodass ihnen die Freundschaft in gewisser Weise in die Wiege bereits gelegt wurde. Doch die Beiden empfinden mehr für einander als Freundschaft. Als die beiden einen Urlaub von ihren stressigen Leben in New York nehmen, stürzten sie sich in eine leidenschaftliche Affäre. Ihre Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Jake als auch Nate erzählt.
Die Geschichte insgesamt hat mir ganz gut gefallen. Die Idee, dass sich die besten Freunde sich ineinander verlieben, gibt es zwar immer wieder und ist nicht besonders originell. Dennoch hat mir die Umsetzung der Autorin gut gefallen und die Geschichte hat auch nicht wirklich anderen Geschichten, die ich zum mindestens gelesen habe, geähnelt.
Die beiden Hauptprotagonisten Jake und Nate waren mir von Anfang an sympathisch.
Nate steht zu seiner Homosexualität, seit dem er dreizehn Jahre alt ist und hatte zwischen durch immer wieder Beziehungen mit anderen Männer. Doch diese halten nie besonders lange, weil er schon sehr lange in Jake verliebt ist. Auch Jake ist schon sehr lang in Nate verliebt. Doch weil Nate ihm nie gezeigt hat, dass die Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhen, schläft er immer wieder mit Frauen um sich abzulenken. Ansonsten verhält er sich sehr liebevoll und beschützend gegen über von Nate.
Mir gefiel der Schreibstil der Autorin eigentlich ganz gut. Man konnte sich an einen einigen stellen sehr gut in die Situation der einzelnen Person versetzen und die Emotionen wurden sehr gut von der Autorin vermittelt. Doch an anderen Stellen hat das nicht so gut funktioniert und die Gefühle der Personen werden dem Leser nicht so gut übermittelt, sodass die Verbindung, die man ansonsten zu den Charakteren spürt, abgebrochen ist. Außerdem hat es mir nicht so gut gefallen das viele Stellen die Situation nicht besonders detailreich beschrieben wurde. Das ist besonders enttäuschend, weil einige Szenen großes Potenzial gehabt hätten und die Ideen sehr originell waren. Dadurch das diese aber nicht genutzt wurden, hat mir einfach an einigen Stellen die Spannung im Buch gefehlt und auch ein bisschen die Abwechselung.

Mein Fazit:
Insgesamt hat mir die Liebesgeschichte der beiden Jungen gut gefallen, doch hat mir die Spannung gefällt und einige Situationen hätten detailreicher beschrieben werden doch. Doch es lässt sich sagen, dass es ein nettes Buch für zwischen durch ist und ich gebe ihm 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Ein gutes Buch für zwischen durch

Playing it cool
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Der Roman „Playing it cool“ ist der zweite Band der „Hot Sydney Rugby Players“ Reihe von der Autorin Amy Andrews.
In dem Buch geht es um Harper, die nicht unbedingt Size-Zero ist, sondern Kurven besitzt. ...

Der Roman „Playing it cool“ ist der zweite Band der „Hot Sydney Rugby Players“ Reihe von der Autorin Amy Andrews.
In dem Buch geht es um Harper, die nicht unbedingt Size-Zero ist, sondern Kurven besitzt. Deshalb hat sie auch manchmal Zweifel, wenn es um ihre Figur geht, was nicht zu letzte dadurch ausgelöst wurde, dass ihr Stiefbruder und ihre Stiefmutter sie immer wieder verspotten. Doch dann lernt sie bei einem Rugbyspiel den Rugbyspieler Dexter kennen und dieser lädt sie auch noch auf ein Date ein. Schon beim ersten Date stimmt die Chemie zwischen den Beiden, wäre nicht das Problem, dass Dexter nicht an einer Beziehung interessiert ist.

Mich persönlich hat das Buchcover nicht besonders stark angesprochen, weil es nicht außergewöhnlich an sich hat und es bereits, besonders in diesem Genre gibt, die ähnlich aussehen und es deshalb nicht aus der Masse heraussticht. Im Vergleich hat mir der Klappentext gut gefallen und meine Neugier geweckt. Besonders hat sich in mir die Hoffnung geregt, dass es in diesem Buch auf den Aspekt Bodyshaming in der Gesellschaft eingegangen wird.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Harper als aus der Sicht von Dexter erzählt. Insgesamt hat mir die Storyline der Geschichte gut gefallen, besonders gut und lustig waren die Schlagabtausche zwischen Harper und Dexter zu Beginn im Buch. Schade fand ich es, das sie bereits nach dem zweiten Treffen miteinander geschlafen haben. Grundsätzlich habe ich nicht dagegen, wenn dadurch die eigentliche Geschichte nicht in den Hintergrund gerät. Doch genau das ist hier passiert, weil sie jedes weitere Treffen die Finger nicht voneinander lassen könnte und es sich nur noch um den körperlichen Aspekt ihrer Beziehung gedreht hat. Dadurch kamen keine wirklichen Gespräche zwischen den Beiden auf und besonders die Schlagabtausche habe ich vermisst. In dem darauf folgenden Abschnitt war das Buch eigentlich relativ langweilig und spannungslos. Doch die Spannung hat sich wieder aufgebaut, besonders im letzten Abschnitt des Buches, und ich muss sagen, dass das Ende zwar etwas überraschend kam, aber der Autorin sehr gut gelungen ist. Meine Hoffnung, dass in diesem Buch etwas mehr auf das Thema Bodyshaming eingegangen wird, wurde leider etwas enttäuscht. Natürlich wird immer wieder auf das Thema eingegangen, aber leider nie in einem größeren Ausmaß.

Die beiden Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Besonders Dexters Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Er zeigt immer wieder Stärke und versuchte andere Personen zu verteidigen. Das zeigt besonders die Szene, das er Harper gegenüber ihrem Stiefbruder auf dem Spielfeld verteidigt, als dieser sie als fett bezeichnet. Obwohl er immer wieder so stark wirkt, hat es mir gefallen, dass selbst er auch etwas unsicher ist, weil es zeigt, dass jeder eine Schwäche hat. Denn er hat Angst, dass wenn er eine Freundin hat, er Rugby vernachlässigen wurde. Harper ist eher eine stille Künstlerin, welche eine große Klappe hat, wenn sie etwas zu viel Alkohol getrunken hat. Das sorgt am Anfang des Buches immer wieder für lustige Situation in diesem Buch. Außerdem hat sie eigentlich ein relatives starkes Selbstbewusstsein, aber sie hat dennoch ein paar Komplexe, wenn es um ihre Figur geht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Er war sehr leicht und flüssig und ich habe das Buch in einem Fluss durchlesen können. Man konnte sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen, sodass man an einigen Stellen mit den anderen Charaktere lachen musste und an anderen Stellen den Schmerz von Harper über die Verspottung ihrer Figur fühlen konnte.

Mein Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, insbesondere die beiden Hauptcharaktere. Nur es hat mich etwas gestört, das der Mittelteil etwas zu stark auf die körperliche Beziehung der Beiden eingegangen ist und es somit immer wieder das Gleiche war. Das Buch ist gut für zwischen durch und ich bewerte es mit 3,5 von 5 Sternen.