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Veröffentlicht am 15.11.2025

Solider Auftaktband der Dark Mystery Reihe für Teenager

Blackspell
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Obwohl ihre Eltern seit vielen Jahren getrennt waren, hat der Tod von Edens Vater etwas im Verstand ihrer Mutter zerstört. Mit gerade einmal 18 Jahren steht Eden Blackspell nun ganz alleine auf der Welt, ...

Obwohl ihre Eltern seit vielen Jahren getrennt waren, hat der Tod von Edens Vater etwas im Verstand ihrer Mutter zerstört. Mit gerade einmal 18 Jahren steht Eden Blackspell nun ganz alleine auf der Welt, bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie viel Geld erben wird, das sie für die teure Pflegeeinrichtung der Mutter gut gebrauchen kann - allerdings ist eine Bedingung daran geknüpft. Für die letzten beiden Schuljahre soll sie auf die Wyndhouse Academy gehen, wo Eden feststellt, dass nicht nur ihre Mitschüler sondern auch sie selbst aus magisch begabten Familien abstammen. Schon bald findet sie außerdem heraus, dass das von Motten bedeckte tote Mädchen, das in einem vermeintlichen Albtraum vorkam, Schülerin der Wyndhouse war und angeblich Selbstmord beging - damit ist Edens Spürsinn geweckt und sie versucht heraus zu finden, was wirklich geschehen ist.

"Blackspell" von Celine Leonora ist eine spannende Mystery-Geschichte für Teenager, die mich überraschend schnell in Edens Welt hinein gezogen hat. Bereits ihre Ankunft in Thunder Hall, dem alten Haus ihres Vaters, erzeugt eine leicht düstere Atmosphäre, die sich auch in den ersten Eindrücken an der Wyndhouse Academy fortsetzt. Eden selbst war mir durchaus sympathisch, auch wenn ich das Gefühl hatte, nur so viel von ihr zu erfahren, wie für die Handlung unbedingt notwendig war. Dennoch habe ich sie und auch die Figuren in ihrem Umfeld authentisch und lebensecht empfunden.

Obwohl die Entwicklung der Geschichte meiner Meinung nach recht vorhersehbar war, hat mich der Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, die Spannung fand ich für einen Roman mit jugendlicher Zielgruppe genau richtig dosiert. Der im Klappentext beschriebene Fall wird zu einem für mich zufriedenstellenden Ende geführt, wenn nicht ein kleiner Handlungsfaden offen geblieben wäre, hätte das Buch in meinen Augen auch als Standalone durchgehen können. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, so dass ich hier gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Trotz einiger Vorhersehbarkeit fand ich die Geschichte ausreichend fesselnd und unterhaltsam, diesen soliden Reihenauftakt empfehle ich gern weiter.

Veröffentlicht am 13.11.2025

Solider Finalband der fesselnden Romantsy-Geschichte

Ember King
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Nach dem vergeblichen Versuch, Yessas Familie in Sicherheit zu bringen, finden sich Yessa und Cassim getrennt voneinander in Gefangenschaft wieder. Obwohl die Lage zunächst aussichtslos erscheint, erhalten ...

Nach dem vergeblichen Versuch, Yessas Familie in Sicherheit zu bringen, finden sich Yessa und Cassim getrennt voneinander in Gefangenschaft wieder. Obwohl die Lage zunächst aussichtslos erscheint, erhalten sie unerwartete Hilfe, denn nur Cassims Macht kann Eldeya von dem grausamen König befreien und den versklavten Drachen eine bessere Zukunft bringen. Allerdings müssen sie verhindern, dass sich König Ylving diese Magie zunutze macht, denn damit könnte er alle Gegner besiegen und seine Schreckensherrschaft für immer sichern.

"Ember King" von Marie Niehoff ist der Finalband einer spannenden Fantasy-Trilogie. Zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst die Vorgängerbücher gelesen zu haben, denn die Handlung wird fortlaufend weiter erzählt. Cassim und Yessa waren mit bereits ab dem ersten Teil ans Herz gewachsen, so dass ich emotional immer an ihrer Seite war. In der Grausamkeit, die ihnen in der Gefangenschaft entgegen gebracht wird, zeigen sie sich ungewohnt verletzlich, was ich durchaus nachvollziehbar finde. Die Protagonisten und auch alle Figuren in ihrem Umfeld waren meiner Meinung nach authentisch dargestellt, ich hatte beim Lesen immer Bilder vor Augen.

Den fesselnden Schreibstil mochte ich bereits in den Vorgängerbänden, auch dieses Mal hat mich die Spannung fast ständig durch die Handlung begleitet. Im Mittelteil gab es zwar ein paar winzige Längen, insgesamt hat das dem Lesevergnügen aber kaum Abbruch getan. Das Finale hätte für meine Geschmack gern noch etwas ausführlicher sein dürfen, doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Schlussendlich bin ich rundum zufrieden zurück geblieben, so dass ich für den Abschlussband sowie die gesamte Reihe gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Der Reihenabschluss bietet ein gelungenes Finale der romantischen Fantasy-Geschichte, ich hatte einige fesselnde Lesestunden und empfehle den Roman gern weiter.

Veröffentlicht am 12.11.2025

Fesselnde Fantasy-Geschichte mit faszinierendem Magiesystem

The Second Death of Locke
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Grey ist eine sogenannte "Quelle", das bedeutet, sie besitzt Magie, die sie allerdings nicht selbst nutzen kann, nur ein Magier, der sich mit ihr verbindet, kann die Macht verwenden. Seit vielen Jahren ...

Grey ist eine sogenannte "Quelle", das bedeutet, sie besitzt Magie, die sie allerdings nicht selbst nutzen kann, nur ein Magier, der sich mit ihr verbindet, kann die Macht verwenden. Seit vielen Jahren kämpft sie an der Seite ihres besten Freundes Kier, mit dem sie einen magischen Bund eingegangen ist, in einem nicht enden wollenden Krieg. Doch die magischen Ressourcen lassen nach, seit dem Untergang der Insel Locke, von der alle Magie dieser Welt stammt, wurden keine neuen Quellen mehr geboren. Als ein Mädchen gefunden wird, das anscheinend die Nachfahrin der Herrin von Locke ist, erhalten Grey und Kier den Auftrag, sie sicher zum High Lord Scaelas zu eskortieren, dabei ist ihnen bewusst, dass sämtliche verfeindeten Armeen hinter ihnen her sind, um die Erbin der Macht in die Hände zu bekommen. Während der Reise wird es immer schwieriger für Grey, ihr eigenes Geheimnis zu bewahren, das sie alle in noch größere Gefahr bringen könnte.

"The Second Death of Locke" von V. L. Bovalino ist eine fesselnde Fantasy-Geschichte, die mich schnell in ihren Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen hat. Grey ist eine sympathische Protagonistin, bereits nach wenigen Sätzen war ich tief in ihrer Welt versunken. Das Magiesystem fand ich äußerst faszinierend, die symbiotische Abhängigkeit zwischen Magier und Quelle ist meiner Meinung nach recht einzigartig. Auch Kier mochte ich gern, obwohl er in den ersten Kapiteln ein wenig blass blieb, erst während der Reise hat er sich für mich greifbarer angefühlt. Dennoch wirkte er, wie sämtlich anderen Figuren, auf mich authentisch und lebensecht, es dauerte nicht lang, bis ich von allen ein plastisches Bild vor Augen hatte.

Der Schreibstil hat mich gefesselt, besonders in der zweiten Hälfte hat sich die schon vorhandene Spannung noch einmal gesteigert und ich habe das Buch nicht mehr zur Seite legen können, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Den Hintergrund fand ich umfassend beschrieben, die ganze Zeit über lief die Handlung beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Und obwohl inzwischen ein weiterer Band aus diesem Universum angekündigt wurde, denke ich, dass die Geschichte von Grey und Kier in sich abgeschlossen ist, insgesamt hat mich dieser Roman rundum zufrieden zurück gelassen, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Das einzigartige Magiesystem, die liebenswerte Protagonistin und die spannende Erzählweise haben diesen Roman für mich zu einem ganz besonderen Lesevergnügen gemacht, das ich gern weiter empfehle.

Veröffentlicht am 06.11.2025

Gemütliche Atmosphäre und explizite Erotik vereinen sich zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen

Nanny for the Neighbors (Why Choose 3)
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Seit einem Jahr ist Beth bereits arbeitslos, denn in Zeiten der Pandemie hat niemand eine Nanny benötigt. Da kommt ihr der Hilferuf ihrer Nachbarn gerade recht, bei den drei Single-Männern wurde ein Baby ...

Seit einem Jahr ist Beth bereits arbeitslos, denn in Zeiten der Pandemie hat niemand eine Nanny benötigt. Da kommt ihr der Hilferuf ihrer Nachbarn gerade recht, bei den drei Single-Männern wurde ein Baby abgegeben, offensichtlich ist einer von ihnen der Vater - und genau so offensichtlich sind alle drei absolut überfordert mit der Aufgabe, sich um die Kleine zu kümmern. Beth freut sich nicht nur über den neuen Job, die kleine Cami wächst ihr auch schnell ans Herz. Dass zwischen der Nanny und jedem einzelnen ihrer neuen Arbeitgeber die Funken knistern, lässt sich nicht bestreiten, doch nachdem Beth ihre Jugend in wechselnden Pflegefamilien verbracht hat, ist sie nicht bereit, sich emotional auf eine Beziehung einzulassen.

"Nanny for the Neighbors" von Lily Gold ist eine fesselnde Geschichte, die mich sowohl mit ihrer gemütlichen Atmosphäre als auch mit den reichlich explizit beschriebenen Erotikszenen bestens unterhalten hat. Die Grundidee mit einer Frau und drei Männern habe ich bereits in einem anderen Buch der Autorin erlebt, der Untertitel "Why Choose 3" deutet darauf hin, dass sich das Schema in einer ganzen Reihe wiederholt. Dennoch hat jeder Band andere Protagonisten und ist in sich abgeschlossen, so dass die Bücher einzeln gelesen werden können.

Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd bezeichnen, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum weg legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Sowohl Beth als auch die drei Männer fand ich authentisch und lebensecht charakterisiert, ich habe sie sogar noch etwas mehr gemocht, als die Hauptfiguren in "Three Swedish Mountain Men", wobei Cyrus in meiner Zuneigung noch einen Tropfen Herzblut vor seinen beiden Mitbewohnern liegt.

Das große Thema, das mich ganz besonders angesprochen hat, war in diesem Roman ganz eindeutig Familie, nicht nur Baby Cami benötigte eine geborgene Umgebung, auch von den Erwachsenen, die sich um ihr Wohl sorgten, trug jeder seinen individuellen Kummer aus dem familiären Hintergrund mit sich. Und wie nach dem Klappentext zu erwarten war, kam auch die Erotik nicht zu kurz, die heißen Szenen fügten sich meiner Meinung nach perfekt in die Rahmenhandlung ein. Insgesamt kann ich von einem wunderbaren Lesevergnügen sprechen, das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Dass es heiß wird, hatte ich schon vom Klappentext und meiner Erfahrung mit der Autorin erwartet, doch auch alle anderen Aspekte der Geschichte habe ich geliebt. Die Atmosphäre empfand ich als sehr anheimelnd und mochte gar nicht mehr aus Beths Welt auftauchen, für diesen unterhaltsamen Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 03.11.2025

Spannender Abschlussband der fantasievollen Dilogie

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die ...

Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die jüngste Roseblood-Schwester plant, Cascadia zurück zu erobern und erneut eine Herrschaft der Hexen durchzusetzen. Gideon hingegen hat den Auftrag Rune zu ermorden, um genau das zu verhindern. Obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten kämpfen, müssen die Hexe und der Hexenjäger erneut zusammen arbeiten, denn nicht nur ihr eigenes Leben, auch das Schicksal ihrer Heimatinsel steht auf dem Spiel.

"Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)" von Kristen Ciccarelli ist der Abschluss einer fantasievoll geschriebenen Dilogie, der mich genau so fasziniert und begeistert hat, wie der Vorgänger. Zum Verständnis sollte man "Heartless Hunter" unbedingt gelesen haben, denn das Geschehen baut unmittelbar auf den Ereignissen des ersten Bandes auf. Sowohl Rune als auch Gideon waren mir bereits in Teil 1 ans Herz gewachsen und es hat mich gefreut, ihnen hier wieder zu begegnen. Die Protagonisten und auch die Figuren um sie herum fand ich authentisch und lebensecht beschrieben, ich hatte von allen ein gutes Bild vor Augen und war emotional tief in der Geschichte versunken.

Der mitreißende Schreibstil hat mich leicht und locker durch die Handlung geführt. Da die Autorin ihre Hauptfiguren erneut in einem (teilweise von Vorurteilen und Unsicherheiten befeuerten) Katz-und-Maus-Spiel gegeneinander antreten lässt, hielt sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Die Erzählperspektive wechselte zwischen Rune und Gideon, so das ich als Leser in der komfortablen Lage war, die Gefühle von Beiden mit zu erleben und die Entwicklung zwischen ihnen hautnah zu empfinden. Dennoch kam der Wechsel von Gegnern zu Liebenden auch für mich etwas plötzlich, dafür waren einige andere Wendungen recht vorhersehbar. Dem Lesevergnügen hat das in meinen Augen kaum Abbruch getan, so dass ich den fesselnden Dilogieabschluss gern weiter empfehle.

Fazit: Der zweite Band führt nahtlos fort, was der erste begonnen hat, erneut gibt es ein spannendes Wechselspiel zwischen Hexe und Hexenjäger. Insgesamt hat mich dieser Roman wunderbar unterhalten, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.