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Veröffentlicht am 24.03.2025

Kann aus der gemeinsamen Liebe zu Büchern eine Liebe fürs Leben werden?

Die Bibliothek der geborgten Herzen
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„Schon immer war ich gut darin gewesen, die Schmutzarbeit zu erledigen, die sonst niemand übernehmen wollte.“ (S. 10) Dieser Satz beschreibt Chloes Leben perfekt. Nachdem ihre Mutter abgehauen war und ...

„Schon immer war ich gut darin gewesen, die Schmutzarbeit zu erledigen, die sonst niemand übernehmen wollte.“ (S. 10) Dieser Satz beschreibt Chloes Leben perfekt. Nachdem ihre Mutter abgehauen war und ihre drei jüngeren Geschwister zurückgelassen hatte, musste Chloe ihr Studium abbrechen und die Vormundschaft für sie übernehmen. Sie arbeitet als Mädchen für alles in der Colville Public Library und räumt das seit Jahrzehnten vollgestopfte Archiv leer. Dabei findet sie eine alte, zerfledderte Ausgabe vom „Wendekreis des Krebses“ aus den 1960ern als Imprint aus Mexiko, da das Buch damals in Amerika verboten war. Ihr ist sofort klar, dass das Exemplar trotz seines Zustandes auf eBay um die 1.000 $ wert ist, die sie dringend braucht. Doch dann entdecken sie, dass zwei Personen abwechselnd in das Buch geschrieben haben. Außerdem findet sie Hinweise und spürt weitere Bücher auf, in denen sich das Paar verewigt hat. Ihre Neugier ist geweckt, wer waren sie und was ist aus ihnen geworden? Und warum bietet ihr Jasper, ihr alter unfreundlicher Nachbar, so viel Geld für den „Wendekreis“?

„Die Bibliothek der geborgten Herzen“ ist ein wirklich tolles, tiefgründiges Buch, das mich sehr überrascht hat. Chloe ist mit Mitte 20 für ihre pubertären Geschwister verantwortlich, die alle drei etwas Besonderes und sehr intelligent, aber eben auch fast noch Kinder sind und sich streiten können wie die Kesselflicker. Chloe versucht, ihren Charakteristika gerecht zu werden, weiß aber nie, wie sie sie ordentlich ernähren und alle anfallenden Rechnungen bezahlen soll. Ihre beste Freundin Pepper und deren Familie würden ja gern helfen, aber Chloe will (oder kann) diese Hilfe nicht annehmen.
In einem parallelen Handlungsstrang erfährt man, wer sich da 1960 schreibt, wie sie sich kennenlernen und sich die Beziehung entwickelt. Catherine ist neu in der Stadt, ihr Vater wird von einer Militärbasis zur nächsten versetzt. Darum hat sie nie genug Zeit, Freunde zu finden, flüchtet sich in Bücher (und Bibliotheken). „Städte kamen und gingen, ebenso die Menschen in ihrem Leben, aber zwischen zwei Buchdeckeln fand sich immer ein Freund.“ (S. 55) Sie würde gern ein genauso selbstbestimmtes Leben führen wie ihr Vater, weiß aber, dass es für sie nur den Weg ihrer Mutter gibt und erwartet wird, dass sie einen Militärangehörigen heiratet. Der Flirt in den Bücher ist ihre Ausflucht aus diesem vorgezeichneten Gefängnis.

Ich bin nur so durch das Buch geflogen und fand es spannend, wie die Geschichte der als Liebesbrief benutzten Romane von 2 Seiten aufgerollt wird. Lucy Gilmore schreibt einfach toll. Ich mag, wie sich ihre Figuren weiterentwickeln, Beziehungen sich verändern. Am meisten hat mich Jasper beeindruckt. Der Griesgram vom Anfang hat nichts mit dem netten Nachbarn zu tun, der er am Ende ist (und eigentlich auch früher schon war, aber versteckt hat). Zudem mag ich die Querverbindungen in der Geschichte, fand es witzig, dass Catherines Freundin damals die Großmutter von Pepper ist, und die vielen überraschende Wendungen, die man wirklich nicht erahnen konnte

Chloes und Peppers Spurensuche ist gleichzeitig ein kleiner Einblick in die Weltliteratur. Da alle Protagonisten sehr belesen sind, werden viele Bücher erwähnt, die man nicht gelesen haben muss, um die Handlung zu verstehen, danach aber sicher noch lesen will.

5 Sterne und meine Leseempfehlung für dieses charmante Herzensbuch

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Herzerwärmende Feelgood-Geschichte mit traurigem Hintergrund

Luzie in den Wolken
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„Verlier nie den Glauben, denn er ist die Stimme deines Herzens.“ (S. 111)
Luzie ist 7 Jahre alt und hat vor 3 Jahren ihren Papa durch einem Unfall verloren. Als sie für einen Wettbewerb im Spielzeugladen ...

„Verlier nie den Glauben, denn er ist die Stimme deines Herzens.“ (S. 111)
Luzie ist 7 Jahre alt und hat vor 3 Jahren ihren Papa durch einem Unfall verloren. Als sie für einen Wettbewerb im Spielzeugladen einen Ballon mit einem Wunsch losschicken darf, wünscht sie sich einen neuen Papa. Der Ballon fliegt leider nicht besonders weit, sondern landet vor Gabriels Füßen. Der Bestsellerautor mit Schreibblockade will gerade alles hinschmeißen, als mit der Karte die Idee für seinen nächsten Roman direkt in seinen Schoß flattert. Er kann nicht widerstehen, er will Luzie kennenlernen – und lernt so auch ihre Mutter Miriam kennen. Bald stolpert er von einer Notlüge in die nächste, weil er ihnen nahe sein und sein Buch schreiben will, ohne dass sie erfahren, wer und wie er in Wirklichkeit ist. „Ich halte es ja mit mir selbst fast nicht aus, da kann ich mich kaum einem anderen Menschen zumuten.“ (S. 30)

„Luzie in den Wolken“ ist eine wirklich herzerwärmende Geschichte mit sehr sympathischen Figuren. Luzie kann sich kaum noch an ihren Papa erinnern und hat Angst, auch noch ihre Mama zu verlieren. Davon abgesehen ist sie ein normales kleines Mädchen, das sehr gekonnt ihren Kopf durchsetzt und gewaltige Wutanfälle bekommt, wenn das mal nicht klappt. Miriam ist noch nicht über den Tod ihres Partners hinweg. Außerdem hat sie Existenzängste, weil ihr Laden für gebrauchte Kindermode, den sie vor einem halben Jahr einen eröffnet hat, nicht gut läuft. Wenn sich das nicht bald ändert, muss sie ihn aufgeben. Zum Glück ist ihre beste Freundin Becka immer an ihrer Seite, auch wenn die etwas abgedreht ist und gern alles mit Astrologie regeln will. Einig sind sie sich allerdings darin, dass Luzie eine männliche Identifikationsfigur braucht – und da stolpert Gabriel in den Laden und ihr Leben.

Charlotte Lucas erzählt die Geschichte abwechselnd aus Gabriels und Miriams Sicht. So ist man immer ganz nah an ihnen dran und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Bei Miriam drehen die sich vor allem um Luzie und ihr Geschäft, dass sich Gabriel in sie verguckt hat, wie Becka sagt, kann und will sie sich nicht vorstellen. Gabriel hingegen findet sich selbst nicht besonders liebenswert und verstrickt sich schnell in so viele Lügen, dass nicht mehr weiß, wie er da je wieder rauskommen soll. Dazu kommen noch einige Missverständnisse und (Familien-)Geheimnisse, und das Chaos ist perfekt.

Man hofft natürlich von Beginn, am Ende alles gut ausgeht, kann aber dank einiger Überraschungen wunderbar mitfiebern und bangen.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Loveboat

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Lilly ist Mitte 20, gelernte Hotelfachfrau und macht Work and Travel in verschiedenen Ressorts auf der ganzen Welt. Nach jeder Saison geht sie in ein neues Land, um so viel wie möglich zu erleben. Zu ihrer ...

Lilly ist Mitte 20, gelernte Hotelfachfrau und macht Work and Travel in verschiedenen Ressorts auf der ganzen Welt. Nach jeder Saison geht sie in ein neues Land, um so viel wie möglich zu erleben. Zu ihrer Familie hat sie außer zu Großtante Floriane keinen Kontakt. Als die betagte Dame sie wegen gesundheitlicher Probleme um Hilfe bittet, reist Lilly sofort nach Hamburg. Natürlich nimmt Floriane sie mit zu ihrem Lieblingsort, dem kleinen Bücherschiff im Museumshafen. Dort ist sie Stammgast und fast schon so etwas wie ein Maskottchen ist, weil sie jeden Tag zum Lesen hinkommt. Lilly freundet sich sofort mit dem Team der Buchhandlung an und hilft aus, wenn ihre Großtante sie nicht braucht. Und sie hat auch nichts gegen einen Flirt mit Pablo, dem neue Teilhaber des Bücherschiffs.

„Sicherheit kann der niemand geben, außer du selbst.“ (S. 235)
Lilly konnte sich nie auf ihre Eltern und Großeltern verlassen, darum kann sie schlecht Vertrauen zu anderen aufbauen. Ihre Freiheit und Unabhängigkeit ist ihr höchstes Gut. Genauso wenig, wie sie sich an einen Ort binden will, hält es mit ihren Partnern. Sie möchte keine feste Bindung, sondern jederzeit verschwinden oder mit jemand anderem zusammen sein können, das macht sie den Männern von vornherein klar. Auch Pablo scheint zumindest zu Beginn keine Probleme mit einer Freundschaft Plus zu haben, will aber bald schon mehr. Er ist 15 Jahre älter als sie und bereit, sesshaft zu werden. Das kann sich Lilly allerdings (noch) nicht vorstellen. Da hilft es auch nicht, dass sowohl das Personal des Bücherschiffs als auch Floriane die beiden immer wieder zueinander hin schubsen, damit sie endlich zusammenkommen.

„Neues Glück auf dem Bücherschiff“ ist der dritte und letzte Band der Reihe. Man muss die Vorgänger zwar nicht zwingend gelesen haben, aber ich würde es zum besseren Verständnis aller Zusammenhänge trotzdem empfehlen.
Alle Personen inkl. Schiffskater Stampi tauchen noch mal auf und man erfährt, wie es mit dem schwimmenden Buchladen, Katja und Mathis, Miriam und Henning sowie den WG-Mitgliedern weitergeht.
Tessa Hansen erzählt die Geschichte mit viel Herz, Romantik, einigen dramatischen Entwicklungen. Mir war nur das Hin und Her zwischen Lilly und Pablo manchmal etwas zu viel.
Sie versteht es, das Aussehen und die Besonderheiten des Bücherschiffs, seiner „Besatzung“ und Kunden durch ihre plastischen Beschreibungen lebendig werden zu lassen. Außerdem freue ich mich, wenn ich die erwähnten Bücher und Schriftsteller kenne.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Große Ferien

Wenn die Tage länger werden
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„Seit Jahren war sie vor allem die Mutter eines Kindes gewesen, hatte in einem alterslosen, körperlosen Raum geschwebt, war mehr Funktion gewesen als Mensch, geschweige denn Frau.“ (S. 77)
Lisa ist 38 ...

„Seit Jahren war sie vor allem die Mutter eines Kindes gewesen, hatte in einem alterslosen, körperlosen Raum geschwebt, war mehr Funktion gewesen als Mensch, geschweige denn Frau.“ (S. 77)
Lisa ist 38 und seit 6 Jahren Mutter. Alles andere ist ihr gleichgültig geworden, nachdem ihr Partner sie und ihren Sohn Paul verlassen hat. Sie fühlt sich zu alt und hässlich, zu groß und dick, mit einem Wort – unansehnlich. Auch ihre Arbeit als Musiklehrerin im Gymnasium macht ihr nur bedingt Spaß. Die Balance zwischen Kind, Haushalt und Job gelingt ihr schon lange nicht mehr. Doch jetzt sind endlich Sommerferien und Paul fährt für 3 Wochen mit seinem Papa in den Urlaub. Erst hat sie Verlustängste, weiß nichts mit sich anzufangen, weil sich jeder Gedanke um Paul dreht. Dann genießt sie die plötzliche Freiheit und macht sich Vorwürfe, dass sie ihn nicht mehr vermisst. Ist sie eine schlechte Mutter, wie ihre Mutter immer behauptet?! Steht es ihr zu, ohne ihren Sohn glücklich zu sein, zum ersten Mal seit 6 Jahren wieder durchzuschlafen und auszugehen, vielleicht jemand Neues kennenzulernen?! Sollte sie nicht lieber sehnsüchtig und einsam auf seine Heimkehr warten?!
Zur Ablenkung will sie wieder Geige spielen, aber das Instrument ist in einem schlechten Zustand. Also bringt sie sie zu einem Restaurator. Dabei lernt sie dessen Tochter Ute kennen. Die Obstbäuerin hat ihr ganzes Leben dem Erhalt des Hofes ihrer Eltern gewidmet, aber jetzt hat sie wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Ihre Mutter ist schon vor Jahren gestorben, ihr Vater über 90 und sie selbst hat nie einen Partner gefunden oder Kinder bekommen. Wofür also weiter kämpfen und die letzten Kraftreserven verschwenden? Sie kommt sich vor „Wie ein besiegter Feldherr, der mit einem Krückstock über ein altes Schlachtfeld schlich und von vergangenen Zeiten träumte.“ (S. 29). Doch dann platzt Lisa in ihr Leben und packt einfach mit an, stellt keine Fragen, heuchelt kein Mitleid, guckt nicht betroffen weg. Eine zarte Freundschaft entsteht, die ins Schwanken gerät, als Utes Vater etwas an der Geige entdeckt und Lisa sich mit ihrer totgeschwiegenen Familiengeschichte auseinandersetzen muss.

Ich habe (passend zum Titel) etwas länger gebraucht, um in das Buch zu kommen und mich in Lisa einzufühlen, weil ich ihre dauernden Selbstzweifel und fast schon komplette Selbstaufgabe nicht immer verstehen konnte – aber ich bin auch keine Mutter. Und wenn einem der Partner und die eigene Mutter immer wieder suggerieren, dass man nicht gut genug ist, glaubt man das leider irgendwann. Doch dann bemerkt Lisa zum Glück, dass sie mehr ist, als „nur“ eine unzureichende Mutter und Lehrerin, dass sie immer noch eine begehrenswerte Frau ist. Und auch, wenn aus ihr nicht die Stargeigerin geworden ist, auf die ihre Mutter sie trimmen wollte, hat sie doch Spaß am Musizieren – ohne Zwang und Wettbewerbe, ohne ein Instrument, das in der Familie vererbt wurde und an dem große Erwartungen hingen.

„Wenn die Tage länger werden“ ist ein sehr poetischer Roman. Anne Stern schreibt über die Gleichberechtigung und Wahrnehmung von Frauen und Männer als Mütter und Väter und ihren Aufgaben innerhalb der Familie. Ich musste dabei sofort an die Empörungswelle denken, die eine Podcasterin mit der Aussage, dass Väter gefeiert werden, wenn sie allein zum Kinderarzt gehen, ausgelöst hat.
Sie schreibt aber auch über die Versöhnung mit sich selbst, der Familie und der Vergangenheit bzw. Herkunft, über das Erkennen und Verstehen von (geerbten) Traumata, das Vergeben, aber nicht Vergessen, über Freundschaften und das Wiederfinden des Lebenswillens.
In gewisser Weise ist es auch ein Coming of Age Roman, weil Lisa erst mit Ende 30 in ihrer Rolle als Mutter, Alleinerziehende und trotzdem noch Tochter ankommt, sich endlich selbst findet.

Ein tiefsinniger Sommerroman über dunkle und helle Tage.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein Fremder, zwei Verbrechen

Stumme Zypressen
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„Kaum vorstellbar, dass all das heute Morgen mit zwei toten Gänsen angefangen hat.“ (S. 175)
Montegiardino flirrt in der Sommerhitze. Commissario Luca hat nicht viel zu tun, muss nur in einem Nachbarschaftsstreit ...

„Kaum vorstellbar, dass all das heute Morgen mit zwei toten Gänsen angefangen hat.“ (S. 175)
Montegiardino flirrt in der Sommerhitze. Commissario Luca hat nicht viel zu tun, muss nur in einem Nachbarschaftsstreit wegen eines hyperaktiven Hahns und zwei Dutzend Gänsen vermitteln. Ansonsten kann er sich ganz seiner frischen Beziehung mit Dottoressa Chiara widmen. Da reist nachts plötzlich ein unheimlicher Fremder an, der komplett schwarz gekleidet stundenlang über den Marktplatz patrouilliert. Die Einwohner bekommen Angst, Luca soll was unternehmen. Doch noch bevor er dazu kommt, werden zwei der Gänse getötet – das muss der Fremde gewesen sein! – und ein Wanderer wird angeschossen, der dem Fremden extrem ähnlich sieht. Plötzlich läuft Luca und Vice-Questora Aurora die Zeit davon.

„Stumme Zypressen“ ist bereits der vierte Teil der Reihe von Paolo Riva. Luca ist endlich wieder glücklich und genießt das Familienleben mit seiner Tochter Emma und Chiara. Darum nimmt er das Problem mit dem Fremden auch erstmal nicht ganz so ernst, schließlich ist diesem nichts nachzuweisen. Auch die toten Gänse beunruhigen ihn noch nicht, der verletzte Tourist sorgt allerdings für sehr viel Wirbel – und ausgerechnet Emma entdeckt einen sehr wichtigsten Hinweis.

Ich mag das toskanische Flair, die kulinarischen Genüsse – eben das Dolce Vita. Immer wieder spannend finde ich das Zusammenleben in der Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, und wie sich die Protagonisten weiterentwickeln. Emma wird langsam erwachsen und nabelt sich ab bzw. interessiert sich nicht mehr nur aus Neugierde für die Fälle ihres Vaters, sondern weil sie mit ermitteln will – wächst da etwa schon die nächste Generation heran?!

Die Handlung kam diesmal etwas später in Fahrt und war insgesamt weniger aufregend als in den Vorgängerbänden, aber trotzdem war der Hintergrund des Falls sehr interessant und die Auflösung gut gemacht.

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