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Veröffentlicht am 26.10.2024

Kuisls Erbe

Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers (Die Henkerstochter-Saga 10)
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Die Türken belagern Wien, und obwohl Schongau knapp 500 km entfernt liegt, sind auch die Kusils bzw. Fronwiesers davon betroffen, denn Kurfürst Max Emanuel hat Simon und dessen ältesten Sohn Peter, der ...

Die Türken belagern Wien, und obwohl Schongau knapp 500 km entfernt liegt, sind auch die Kusils bzw. Fronwiesers davon betroffen, denn Kurfürst Max Emanuel hat Simon und dessen ältesten Sohn Peter, der Medizin studiert, zu Feldärzten bestimmt. Magdalena begleitet die beiden, weil sie seit 2 Jahren nichts von ihrem jüngeren Sohn Paul gehört hat und seit einiger Zeit träumt, dass er in den Kampf verwickelt und schwer verletzt oder sogar tot ist. Sie hofft, ihn auf dem Schlachtfeld zu finden. Soweit kommen sie allerdings gar nicht, da Kaiser Leopold der I. Simon in Passau zu seinem Leibarzt macht und Magdalena dessen hochschwangere Gattin als Hebamme betreuen muss.
Ihre Tochter Sophia wähnt Magdalena bei ihrem Vater in Sicherheit, dem ehemaligen Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl. Den allerdings erreicht der Ruf seines alten Freundes Nepomuk aus Passau. Er hat neue Hinweise auf einen Schatz entdeckt, den sie vor 50 Jahren schon mal gesucht haben. Also macht sich Kuisl auf seine letzte große Reise. Er hofft, dass er seiner Familie mit dem Schatz das Bürgerrecht erkaufen kann und sie keine Henker mehr sein müssen. Doch als er in Passau ankommt, ist Nepomuk tot und er und 4 Freunde, die den gleichen Brief bekommen haben, schweben in Lebensgefahr. Einer von ihnen will anscheinend nicht teilen.
In Passau trifft die Familie aufeinander und muss wieder alles geben, um den Mord an Nepomuk aufzuklären und weitere zu verhindern, doch der Mörder scheint ihnen immer 3 Schritte voraus zu sein. Erst als sie sich alle auf ihre Fähigkeiten und Kenntnisse besinnen, kommen sie ihm auf die Spur.

Leider ist das der (vorerst) letzte Teil der Henkerstochter-Saga, aber Jakob Kuisl hat inzwischen auch wirklich ein stolzes Alter erreicht und sich von seinem Schlaganfall vor zwei Jahren nie ganz erholt. Und vielleicht kommt er ja doch irgendwann wieder. Außerdem habe ich das Gefühl, dass er in seiner Enkelin Sophia eine würdige Nachfolgerin hätte. Sie lernt von ihrer Mutter alles über Heilkräuter etc. und hat von ihrem Großvater die Intelligenz und das um die Ecke denken gelernt. Zudem ist sie eine sehr gute Zuhörerin und Beobachterin und bleibt dabei selbst meist unauffällig im Hintergrund. Und sie liebt ihre Freiheit, lässt sich von ihrer körperlichen Behinderung nicht einschränken.

Ihre Eltern und der Henker haben es da deutlich schwerer. Simon muss sich um die Zipperlein der höfischen Gesellschaft kümmern. Aufgrund der Hygienebedingungen gehen die Ruhr und andere Erkrankungen um. Magdalena muss der schwangeren Kaiserin die Zeit und Angst vor der Geburt vertreiben, weil die sich schrecklich langweilt und ihre Gelüste nach Pampelmusen im Heerlager nicht gestillt werden können.
Peter war bisher ein eifriger Student und Einzelgänger, jetzt hat er zum ersten Mal einen Freund, der es ehrlich mit ihm meint und ihm die Freuden des Lebens schmackhaft macht, darüber vergisst er seine Familie und die Ermittlungen leider manchmal.
Jakob Kuisl holen die Schrecken des dreißigjährigen Krieges und seine Verfehlungen wieder ein. Er kämpft mit illegalen Substanzen gegen seine Albträume und trifft eine alte Liebe wieder. Außerdem setzt er alles daran, den Mörder zu stoppen und den Schatz zu finden.

„Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers“ ist ein gelungener Abschluss der Reihe, auch wenn ich als Fan der ersten Stunde natürlich hoffe, wieder von dem einen oder anderen Familienmitglied zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Philosophie des Backens

Live, Love, Bake
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„Mein Name ist Melissa Forti, und ich backe Kuchen.“ (S. 7) Auch wenn sich Melissa Forti in ihrem dritten Backbuch sehr bescheiden und schnörkellos vorstellt, ihre Backwerke und Bücher sind kleine Kunstwerke, ...

„Mein Name ist Melissa Forti, und ich backe Kuchen.“ (S. 7) Auch wenn sich Melissa Forti in ihrem dritten Backbuch sehr bescheiden und schnörkellos vorstellt, ihre Backwerke und Bücher sind kleine Kunstwerke, denen ich seit „Dolci, Tartes und zauberhaft Kuchen backen“ verfallen bin.

Sie lässt ihre Leser hier sehr nah an sich heran, erzählt von ihrer Kindheit in Rom, die schon früh ihre Fantasie angeregte, wie sie von dem einfachen, traditionellen Essen geprägt wurde. Sie berichtet von ihren verschiedenen Jobs auf der ganze Welt, wie sie wegen ihres ersten Partners nach Sarazena ging und dort ihre Liebe zum Backen entdeckte, ihren ersten Laden eröffnete, im Fernsehen auf trat und ihre ersten beiden Bücher schrieb. Dann kam die Pandemie und es wurde Zeit für ein neues Kapitel – ihr Café Duse in Kopenhagen.

„Ein perfektes Gebäck muss alle Sinne ansprechen. Noch wichtiger finde ich allerdings, dass es Emotionen weckt.“ (S. 7) Darum ist ihr neues Backbuch auch in drei Kategorien unterteilt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Zu den Rezepten ihrer Vergangenheit gehören z.B. der Cassola Romana, ein unglaublich leckerer Ricottakuchen, frittierte Apfelringe, verschiedene Brandteig-Varianten, Mini-Pizza, Krapfen, Puddings, klassische Kuchen und Plätzchen – eben alles, was sie aus ihrer Kindheit kennt und liebt.

In der Gegenwart hat Melissa Forti gelernt, im Moment zu leben, nicht über Vergangenes zu grübeln und keine Angst vor der Zukunft zu haben. Das alles spiegelt sich im Café Duse wider: Das Café und ihre Backwerke besteht nur aus besten Zutaten. Seien es Scones, Windbeutel, Tartelettes, klassische Torten und Gebäck oder ein Marmorkuchen mit Matcha und Kokosnuss, der sehr gesund klingt, es kalorientechnisch aber in sich hat.

In der Zukunft will Melissa Forti Traditionen bewahren, aber Essgewohnheiten und Unverträglichkeiten stärker berücksichtigen. Sie verwendet z.B. vegane Butter, Pflanzen- oder Kokosöl, Pflanzenmilch, Muscodavo-Zucker, Melasse oder Apfelmus zum Süßen, Mandel- oder Dinkel- statt Weizenmehl, Agar-Agar statt Gelatine. Die Rezepte sollen einfach sein und Spaß machen – und niemand auf etwas verzichten müssen. Dieser Ansatz gefällt mir gut und die Biscotti moribidi alle mandorle sind ein Gedicht.

„Live, Love, Bake“ ist nicht nur ein wunderschönes Backbuch, sondern gewährt auch einen tiefen Einblick in Melissa Fortis Leben und Philosophie.

Auch die Aufmachung des Buches ist wieder etwas ganz Besonderes. In einem stilvollen Umschlag mit leinegebundenem Rücken, setzen die großartigen Fotos von Giovanna Di Lisciandro die ewige Stadt und Melissa Fortis Backwerke perfekt in Szene, das Auge isst schließlich mit.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Eher biographischer Roman als Krimi

Ruth Blaue - Die Axtmörderin mit dem Madonnengesicht
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Am 18.11.1955 wird die 41jährige Ruth Blaue wegen dem Mord an ihrem Mann John zu lebenslanger Haft verurteilt, dabei steht gar nicht fest, dass sie es auch gewesen ist. Ihr langjähriger Geliebter Horst ...

Am 18.11.1955 wird die 41jährige Ruth Blaue wegen dem Mord an ihrem Mann John zu lebenslanger Haft verurteilt, dabei steht gar nicht fest, dass sie es auch gewesen ist. Ihr langjähriger Geliebter Horst Buchholz hatte die Schuld auf sich genommen, bevor er im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Wie es dazu kam, erzählt Kathrin Hanke sehr ausführlich in diesem Buch.

Ruth verliebte sich mit 19 in einen deutlich älteren Mann und hängte sich sklavisch an ihn. Sie log und betrog, um ihn halten zu können, und konnte nicht von ihm lassen, obwohl sie schnell kapierte, dass er nur auf ihr Geld aus war (sie stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus). Wegen ihm wurde sie verurteilt und landete in der Gosse, aus der ihre Eltern sie wieder aufklaubten.
Erst, als sie John kennenlernte, konnte sie von ihrem ersten Geliebten lassen. John war ganz anders, ein eher schlichtes Gemüt, aber er betete sie an und sie bauten zusammen eine erfolgreiche Firma auf. Als dann der Krieg ausbrach und er an die Front musste, heirateten sie, um sich regelmäßig besuchen zu können. Doch nach dem Krieg kam ihr Mann verändert zurück und Ruth war längst in Horst verliebt, mit dem sie körperlich und geistig auf einer Ebene war.

Kathrin Hanke zeichnet das Bild einer Frau, die einerseits sehr intelligent zu sein schien, andererseits aber bewundernd zu Männern aufschauen und ihnen dienen wollte. Sie hat sich ihnen bis zur völligen Selbstaufgabe unterworfen und alle eigenen Bedürfnisse hintenangestellt. Ihr genügten winzige „Gegenleistungen“ in Form von Aufmerksamkeit, schon ein Nicken oder Zwinkern hat gereicht, ein Lob war die absolute Krönung für sie.
Dass sie die neue Art ihres Mannes nicht hinnehmen konnte, hat sie nie bestritten, wohl aber den Mord. Doch da Buchholz nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden oder für sie aussagen konnte und sie zumindest beim Entsorgen der Leiche geholfen haben musste, wurde sie letzten Endes wegen Mordes verurteilt.

Ihre Geschichte ist wirklich interessant, aber ich hatte mir mehr Spannung als Biographie erhofft, die es in meinen Augen letztendlich war. Der Kriminalfall wird nämlich nur in groben Zügen im letzten Drittel behandelt.

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Die Diva der Modewelt

Coco und die Revolution der Mode
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„Mit dem Nähen konnte Gabrielle Geld verdienen, mit ihrer Stimme wollte sie berühmt werden.“ (S. 97)
Nachdem sich ihre Mutter im wahrsten Sinne des Wortes totgearbeitet und ihr Vater sie und ihre Schwestern ...

„Mit dem Nähen konnte Gabrielle Geld verdienen, mit ihrer Stimme wollte sie berühmt werden.“ (S. 97)
Nachdem sich ihre Mutter im wahrsten Sinne des Wortes totgearbeitet und ihr Vater sie und ihre Schwestern einfach in ein Waisenhaus abgeschoben hat, steht für Gabrielle Chanel klar, dass sie später mal reich und berühmt werden will – eine Diva. Bei den Nonnen lernt sie Nähen und Singen, aber so sehr sie auch übt, sie ist einfach nicht gut genug, um professionelle Sängerin zu werden. „Talent hast du keines, dafür Charme.“ (S. 112)
Als ihre Tante ihr bei bringt, wie man aus Rohlingen Hüte fertigt, stellt sie fest, dass Gabrielle ein besonderes begabt ist. Im Gegensatz zu den üblichen überladenen Modellen, zeichnen sich ihre durch zurückhaltende Eleganz aus. Diesen Stil übernimmt sie später für ihre Mode. Kleidung soll schön sei, aber auch praktisch und ihre Trägerin nicht einengen oder behindern.

Cocos Anfänge auf dem weiten Weg zur gefeierten Designerin beschreibt Lena Johansson in „Coco und die Revolution der Mode“. Sie zeichnet das Bild einer jungen Frau, die es besser haben will als ihre Mutter. Dabei denkt sie immer an ihre große, weitläufige Familie, stellt einzelne Mitglieder ein oder unterstützt sie mit Geld. Lenas Gabrielle ist eine träumende, zielstrebige junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und mit Fleiß, Disziplin und Zielstrebigkeit ein Imperium aufbaut. Aus der kleinen Näherin, wird durch jahrelange harte Arbeit eine selbstbewusste Künstlerin.

Gabrielle hat kein Geld, sieht aber gut aus und verdreht den Männern mit ihrer offenen und unkonventionellen Art den Kopf, so wie dem jungen Offizier und Erbe Étienne Balsan. Sie zögert lange, sich mit ihm einzulassen, da er ihr von vornherein klarmacht, dass er sie zwar unterstützen, aber nicht heiraten würde. Er finanziert ihre Hutmacherei, sieht das aber nur als Hobby und nicht als Berufung oder gar Kunst – er musste noch nie Geld verdienen, das Konzept scheint ihm fremd zu sein. Als er Gabrielle Boy Chapel vorstellt, knistert es sofort zwischen ihnen, wahrscheinlich, weil Boy ebenfalls ein Arbeitstier ist und versteht, was sie antreibt. Aber ist er auch ein Partner fürs Leben?

Lena Johansson hat mich von der ersten Seite an in Cocos Bann gezogen. Sie schreibt extrem mitreisend über deren Leben zwischen Hunger und Überfluss, harter Arbeit und Jetset, Étienne und Boy. Ich habe das Buch an nur 2 Abenden regelrecht „durchgesuchtet“. Übrigens, falls ihr wissen wollt, wie es nach dem Ende des Buches weitergeht, kann ich Euch „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ von Michelle Marly empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Zuckersüße Köstlichkeiten

Wiener Zuckerbäckerei
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Ich kann mich noch gut an meinen ersten (und bisher leider auch einzigen) Besuch in Wien erinnern. Das war im Sommer 1990 während der Wende (ich stamme aus der DDR). Wir haben haben in einer Jugendherberge ...

Ich kann mich noch gut an meinen ersten (und bisher leider auch einzigen) Besuch in Wien erinnern. Das war im Sommer 1990 während der Wende (ich stamme aus der DDR). Wir haben haben in einer Jugendherberge in einer alten Kirche geschlafen, alle möglichen Sehenswürdigkeiten und Cafés besucht und natürlich Sachertorte, Marillenknödel und Palatschinken gegessen. Seitdem ist Wien für mich untrennbar mit dem Genuss von zuckersüßen Köstlichkeiten verbunden.

Bernadette Wörndl hat jetzt die handschriftlichen Rezepte ihrer Vorfahren vom Beginn des 19. Jahrhunderts in die heutigen Maßangaben und zeitgemäße Verhältnisse übersetzt und ein echtes Kleinod geschaffen. Schon beim Betrachten der Fotos und Durchlesen der Rezepte läuft einem das Wasser im Mund zusammen und man weiß nicht, welches man zuerst nachbacken möchte.

Ich kann Euch z.B. die Linzertorte empfehlen. Das Rezept ist kinderleicht, weil der Kuchen aus nur einer Sorte Teig für den Boden und das Gitter besteht. Auch bei der Marmelade kann man rumprobieren und eigentlich nichts falsch machen.

Die Mohntorte hat meine Familie besonders begeistert, vor allem die zitronige Note. Und auch sie verzeiht kleine (Anfänger)Fehler bei der Zubereitung.

An was denkt Ihr eigentlich, wenn Ihr „Hausfreunde“ hört? Hab ich es mir doch gedacht … Dabei sind das Kekse, die Cantuccini ähneln, aber viel weicher sind. Sie werden mit gehackten Nüssen, in Rum eingelegten kandierten Früchten und Rosinen verfeinert. Außerdem ist Anis und bittere Schokolade dran, das klingt ungewöhnlich, schmeckt in Kombination aber echt lecker.

Und wenn ein Rezept perfekt zum Titel des Buche passt, dann sind es die extrem flaumigen Topfenknödel mit Zwetschgenröster. Die Knödel werden nach dem Kochen in einer Zuckerbrösel-Mischung gewälzt, die so richtig schön knackt beim Draufbeißen. Sie sind auch recht schnell gemacht, aber Vorsicht, sie gehen im Topf extrem auf, also wirklich einen großen nehmen.

Knapp 80 Rezepte sind in diesem Buch vereint, aufgeschlüsselt nach Kuchen & Tartes, Torten, Schnitten & Rouladen, Teegebäck, Mehlspeisen, Weihnachtsgebäck und Puddings, Cremes & Eingekochtes. Dazu gibt es den perfekten Wiener Eiskaffee und ein Glossar für die Österreichischen Begriffe.

Hab ich Euch jetzt Appetit gemacht? Dann besorgt Euch das Buch und werft den Backofen oder Herd an. Gutes Gelingen und guten Appetit.

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