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Veröffentlicht am 23.04.2023

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Ist es Liebe? Nein – es ist … Unmöglich
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Wer muss bei diesen drei Worten auch an den Film „eMail für Dich“ denken? Ich habe ihn schon sehr oft gesehen und Nicks und Bees Geschichte hat mich sofort daran erinnert, denn sie kommen durch eine fehlgeleitete ...

Wer muss bei diesen drei Worten auch an den Film „eMail für Dich“ denken? Ich habe ihn schon sehr oft gesehen und Nicks und Bees Geschichte hat mich sofort daran erinnert, denn sie kommen durch eine fehlgeleitete eMail in Kontakt.
Bee ist Anfang 30 und arbeitet Hochzeitskleider zu etwas Neuem um, meist nach einer Scheidung. Nick ist ca. 15 Jahre älter als sie und schon oft im Leben gescheitert. Derzeit arbeitet er als Ghostwriter für einen Krimiautor. Die beiden verstehen sich super, haben den gleichen Humor und bald keine Geheimnisse mehr voreinander. „Wir waren sofort entspannt miteinander und verloren jedes Urteilsvermögen, was sich lustig und befreiend anfühlte.“ (S. 18) Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis Bee Nick nach einem echten Date fragt. Sie verabreden sich in London unter der Uhr an der Euston Station. Beide fahren hin, doch sie treffen sich nicht.

Ich habe ja schon einige „verrückte“ Liebesromane gelesen, aber das ist der bisher Ungewöhnlichste.
Durch ein Versehen entsteht ein loser Mail-Kontakt und aus dem witzigen Geplänkel wird bald mehr. „Was als Spiel begonnen hatte, als Versuch, eine Fremde zum Lachen zu bringen, war inzwischen so groß geworden, dass ich Stunden verbrachte, mir «geistreiche» Bemerkungen für sie zurechtlegte.“ (S. 31) Für Bee ist das wie ein Traum, endlich gibt es da einen Mann, der es wirklich ernst zu meinen scheint, aber sie hat auch Bedenken. „Nick und ich hatten Intimität ohne die Angst, enttäuscht zu werden. Die Beziehung voranzutreiben, könnte das verändern, was wir hatten, und – ja – auch den Traum zerstören.“ (S. 76) Und als er dann nicht zu ihrer Verabredung erscheint, sieht sie sich in ihren Vorbehalten bestätigt. Dabei kann Nick nichts dafür …

An dieser Stelle kann ich leider nicht mehr verraten, ohne zu spoilern, aber mich hat der Grund, warum sie sich nicht treffen, extrem überrascht und irritiert. Die Autorin wechselt nämlich in ein Genre, das ich normalerweise nicht lese, und hat mich dabei stellenweise leider verloren, weil mir die Erklärungen zu sehr ausuferten. Auch das (für mich) uneindeutige Ende hat mich etwas gestört.
Darum lässt mich das Buch auch sehr zwiegespalten zurück, denn ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Bee und Nick sehr. Mir gefiel, wie sie abwechselnd aus ihrer beider Sicht erzählt wurde und dabei auch ihr Alltag und ihre Freunde nicht zu kurz kamen.

Leider nur 3 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Die Waffen der Frauen

Vier Signoras und ein pikantes Geheimnis
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Mit einer Spritze inkl. Anästhetikum, Pfefferspray, einem Taschenlampen-Revolver und Stricknadeln in Größe 10 wollen die Anna, Fabia, Emilia und Nattie DEN Mafia-Boss zur Strecke bringen, den Boss der ...

Mit einer Spritze inkl. Anästhetikum, Pfefferspray, einem Taschenlampen-Revolver und Stricknadeln in Größe 10 wollen die Anna, Fabia, Emilia und Nattie DEN Mafia-Boss zur Strecke bringen, den Boss der Bosse. Der hat nämlich kurz zuvor heraus-gefunden, dass sein Sohn Luca ein Kuckuckskind ist und Rache am leiblichen Vater geschworen – Annas Vater, der deswegen bereits seinen Tod vorgetäuscht hat. Jetzt scheint ihm Luca folgen zu wollen, denn auch er taucht ab, nachdem er sich Anna gerade erst vorgestellt hatte. Zusammen mit ihren Freundinnen vom Krimiclub und Markus, ihrem Freund und internationalen Ermittler, machen sie Jagd auf Luca und die Mafia.

„Vier Signoras und ein pikantes Geheimnis“ ist der zweite Teil der Reihe von Giulia di Fano, und auch wenn die Fälle an sich eigenständig sind, versteht man die Beweg-gründe der Figuren und Zusammenhänge besser, wenn man vorher den ersten Band liest.

Anna war psychologische Beraterin der Berliner Polizei, ist aber wegen mangelnder Teamfähigkeit entlassen worden. Als dann ihr Vater starb, hat sie sein Haus und sein Restaurant in Rimini übernommen und in Fabia, Emilia und Nattie neue Freundinnen mit der gleichen Leidenschaft für Krimis gefunden. Dabei werde sie von ihrem ehemaligen deutschen Kollegen Markus unterstützt, der zu Interpol nach Den Haag gewechselt ist und wegen zweier gefundener toter Mafia-Killer in Italien ermitteln soll.

Wie schon im ersten Band ist nicht nur Annas Fahrstil sehr rasant (die Verfolgungs-jagd am Ende macht jeden James Bond neidisch), sondern auch die Handlung legt ordentlich Tempo vor. Ein besonderes Highlight ist Annas Vater, der eine Verkleidung á la „The Birdcage“ wählt und damit ungeplant diverse Männerherzen bricht und für zusätzliche Verwicklungen sorgt.

Mich hat der Krimi wieder gut unterhalten, auch wenn mir einiges zu überspitzt war. Aber für eine kurze Auszeit, bei der Spannung, Humor und Dolce Vita nicht zu kurz kommen, ist das Buch genau richtig.

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Veröffentlicht am 18.04.2023

Zwei Leben in einem

Besser allein als in schlechter Gesellschaft
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„Alle sterben, nur die Tante nicht. Gott hat sie einfach vergessen.“ (S. 27)
Wer hat noch nicht vom ewigen Leben geträumt, bei Adrianas Tante Jele sieht es fast so aus, als würde dieser (Alb)Traum wahrwerden. ...

„Alle sterben, nur die Tante nicht. Gott hat sie einfach vergessen.“ (S. 27)
Wer hat noch nicht vom ewigen Leben geträumt, bei Adrianas Tante Jele sieht es fast so aus, als würde dieser (Alb)Traum wahrwerden. Die sitzt 2021 nach einem Oberschenkelhalsbruch kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag im Pflegeheim in Mantua fest und darf wegen der Pandemie keinen Besuch empfangen oder raus, dabei hat sie bis zuletzt selbstständig gelebt. Sie ist zwar fast blind und hört schwer, aber in ihrem gewohnten Umfeld hat sie sich noch gut zurecht gefunden. Vor allem aber gab es ihren Hund, einen Fernseher in Stadionlautstärke, Freunde und Nachbarn. Jetzt hat sie plötzlich viel Zeit, um über ihr wechselvolles Leben nachzudenken und sich über Adriana Sorgen zu machen, die auch zwei Jahre nach der Trennung ihres Mannes nicht mit dem Verlust fertig wird.
Regelmäßig telefonieren Adriana und Jele, die nicht versteht, warum sie im Zimmer eingeschlossen wird und ständig eine Maske tragen soll, warum auf der Straße niemand mehr zu sehen. „Ich lebe in einem Totenhaus. Stille und Leere überall.“ (S. 6) Als später Besucher mit Passierschein kommen dürfen, werden Erinnerungen an die Zeit im Lager werden wach. Sie fragt sich, warum Gott sie so vieles er- und überleben lassen hat. „Obwohl sie sich immer häufiger verabschiedet, ist sie gleichzeitig so präsent wie noch nie. Sie zieht Bilanz, sie rechnet ab, sie ist wirklich gründlich.“ (S. 128)

Jele hatte ein hartes Leben. Ihre gesamte jüdische Familie wurde aus Zagreb vertrieben und in ein Lager gesteckt. Erst Adriana erkämpft Jahrzehnte später eine Entschädigung für Jele als letzte Überlebende. Das Überleben spielt überhaupt eine große Rolle. Nach dem Krieg musste sie ihre streng katholische italienische Schwiegermutter und eine verrückte Schwägerin überstehen. Ihren Mann hatte sie nur aus Dankbarkeit und nicht aus Liebe geheiratet – ihr Leben fing erst nach seinem Tod so richtig an, wobei sie sich auch vorher schon den einen oder anderen Liebhaber gegönnt hat. Jetzt versorgt sie ihre Nichte ganz nonchalant mit ihren gesammelten Lebensweisheiten, die gleichermaßen klug und witzig sind: „Ach, das Leben ist, was es ist. Wieso glauben wir, es wäre da, um uns glücklich zu machen?“ (S. 177) Und bringt ihr alles bei, was sie über das (Über-)Leben, Unabhängigkeit, Männer, Kleidung und Genuss wissen muss.

„Besser allein als in schlechter Gesellschaft“ ist ein wunderbar melancholischer, warmherziger und berührender Roman über Familie und das Älterwerden. Mit leisem Humor erzählt Adriana Altaras aus dem Leben ihrer eigenwilligen Tante und ihrem eigenen, ihrer Kindheit zwischen Deutschland und Italien, zwischen Eltern und Tante (die ihr oft mehr Mutter war als ihr eigentliche), zwischen Strenge und Grandezza, gepaart mit Dolce Vita. „Das Letzte, was von mir gehen wird, ist die Lust auf Pasta. Und die Liebe zu meiner Nichte.“ (S. 84)

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Veröffentlicht am 14.04.2023

Carols Geheimnis

Ein Sommer in Italien
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„Sie hatte auf alles eine Antwort. Ich wiederum habe auf nichts eine Antwort, und jetzt habe ich auch meine Mutter nicht mehr.“ (S. 11) Als Katys Mutter Carol an Krebs stirbt, bricht ihre Welt zusammen. ...

„Sie hatte auf alles eine Antwort. Ich wiederum habe auf nichts eine Antwort, und jetzt habe ich auch meine Mutter nicht mehr.“ (S. 11) Als Katys Mutter Carol an Krebs stirbt, bricht ihre Welt zusammen. Carol war ihre beste Freundin und Ratgeberin in allen Lebenslagen, wusste immer auf alles eine Antwort. Die einzige Entscheidung, die Katy je allein getroffen hat, war die für ihren Mann Eric. Aber jetzt stellt sie auch ihre Ehe in Frage. „Wenn deine Mutter die Liebe deines Lebens ist, was wird dann aus deinem Ehemann?“ (S. 12) Sie treibt halt- und hilflos durch die Tage, bis die Flugtickets für die Reise nach Positano kommen, die ihre Mutter und sie zusammen geplant hatten. Carol hat dort vor Katys Geburt einen unvergesslichen Sommer verbracht und wollte ihr jetzt ihre Lieblingsorte zeigen. Nun reist Katy allein, denn „Ich möchte sehen, was sie gesehen hat, was sie liebte, bevor sie mich liebte. Ich möchte sehen, wie der Ort ist, an den sie immer zurückkehren wollte, dieser magische Ort, der so fest mit ihrer Erinnerung verwachsen ist.“ (S. 24)

Auch in Italien fühlt sich Katy allein und antriebslos – bis sie plötzlich ihre Mutter trifft, die genauso alt ist wie sie. Sie werden Freundinnen und verbringen eine wundervolle Zeit zusammen, erkunden die Gegend, genießen die Sonne und das Essen, etwas, was Katy genau wie Schlafen in den letzten Monaten vernachlässigt hat. Dabei lernt sie eine völlig neue Seite an Carol kennen. Die flirtet gern, lebt viel unbeschwerter und plant nicht mehr alles vor, sondern lässt sich einfach treiben. Und sie hat Wünsche und Träume, von denen Katy weiß, dass Carol sie später zwar zum Teil verwirklichen wird, die aber von ihrer Familie immer nur als Hobby und nicht als Berufung wahrgenommen wurden.
Katy beginnt, die Ehe ihrer Eltern und ihre eigene in einem anderen Licht zu sehen. Sie und Eric hatten in den 8 Jahren ihrer Beziehung keine einzige Krise, konnten also nicht aneinander gewachsen. Eric geht davon aus, dass sie zurückkehrt, aber sie muss sich entscheiden, wie es weitergehen soll, was sie will. An ihrer Ehe festhalten, einen neuen Partner finden oder allein sein?
Und dann entdeckt sie Carols Geheimnis, das ihre Welt ins Wanken bringt.

Genau wie schon in ihrem ersten Roman „In fünf Jahren“ hat mich Rebecca Serle wieder so gefesselt, dass ich das Buch in nur einem Rutsch durchgelesen habe. Ich liebe die mystische Komponente ihrer Geschichten, durch die sich die Protagonisten mit ihrem Leben und ihrer Wirklichkeit auseinandersetzen müssen.
„Ein Sommer in Italien“ ist eine wunderbar verwunschene Familiengeschichte mit viel italienischem Flair und Dolce Vita die zum Nachdenken anregt, von Entscheidungen handelt, die man im Leben treffen muss und dem Leser verdeutlicht, dass es manchmal besser ist, nicht alle Geheimnisse zu kennen.
5 Sterne für dieses Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 14.04.2023

Das Wunder von Dieulefit

Die Kinder von Beauvallon - Der Spiegel-Bestseller nach wahren Begebenheiten
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„Wir werden es wieder zusammenkleben, das verspreche ich dir, Lily Blum. Ich warte hier auf dich! Ich warte so lange, bis du wieder da bist.“ (S. 11) 1940 wird Lily als einziges Kind mit ihren Eltern und ...

„Wir werden es wieder zusammenkleben, das verspreche ich dir, Lily Blum. Ich warte hier auf dich! Ich warte so lange, bis du wieder da bist.“ (S. 11) 1940 wird Lily als einziges Kind mit ihren Eltern und 24 weiteren Juden aus Sulzburg in Südbaden nach Gurs deportiert. „Gurs, so hieß die Hölle von Südfrankreich.“ (S. 13) In letzter Sekunde zerreißt ihre beste Freundin Agnes ein Foto von ihnen beiden und gibt ihr die Hälfte.

1965 arbeitet Agnes beim Radio Freiburg und soll über das französische Dorf Dieulefit recherchieren. Dort wurden während des 2. WK unzählige jüdische Flüchtlinge versteckt, auch Kinder, und alle haben überlebt. Agnes hofft, dass Lily eine von ihnen ist, denn sie hat sie nie vergessen und ihren Namen bisher auch auf keiner Todesliste gefunden.
Agnes erkennt den Vorteil des Dörfchens sofort. Es ist abgelegen, winzig und eng, die Schule „Beauvallon“ liegt gut versteckt etwas außerhalb. Und trotz ihrer großartigen Leistung hat sich bisher niemand für das Wunder von Dieulefit interessiert, erzählt ihr die Schulleiterin, nicht mal die Franzosen selbst. „Niemand fühlte sich in Dieulefit als Held, nur als Mensch, der das Richtige tat. Wir nennen es hier die Banalität des Guten.“ (S. 45).

Bettina Storks ist es gelungen, eine auf wahren historischen Begebenheiten und Personen beruhende Geschichte extrem bewegend und fesselnd zu erzählen. Sie schreibt über eine dörfliche Gemeinschaft, die etwas Unglaubliches geschafft hat. Obwohl sie nur 2000 Einwohner waren, haben sie über 1500 Flüchtlinge versteckt und ihnen so das Leben gerettet. Für viele waren sie nur eine Durchgangsstation, aber die Kinder wurden zum Teil über Jahre in der Schule unter den regulären Schülern versteckt und fanden hier ein neues Zuhause. „Eine heile Welt inmitten des Krieges.“ (S. 203) Doch es war nicht ungefährlich, sie mussten ihre Fluchtwege und Verstecke für den Ernstfall im Schlaf kennen. Dass auch ihre Fluchthelfer und die Mitglieder der Résistance gefährdet waren, zeigt die Autorin am Beispiel von Jolie, die die Kinder aus den Lagern holt und an sichere Orte bringt und sich dabei in einen Mitstreiter verliebt. Aber kann sie ihm wirklich trauen und hat ihre Liebe in dieser Zeit überhaupt eine Chance?

„Die Kinder von Beauvallon“ hat mich auf vielen verschiedenen Ebenen berührt. Da sind zum einen die Schicksale der Kinder, mit denen ich sehr mitgelitten habe. Zu den bereits erlebten Schrecken kam das Heimweh, die Sorge um ihre Angehörigen in den Lagern und die Angst vor der Entdeckung. Trotzdem gab es auch glückliche Momente, in denen sie einfach wieder Kinder sein durften. Doch ihre Erlebnisse, Verluste und Traumata haben sie auch Jahrzehnte später, als Agnes mit ihnen reden will, noch nicht verarbeitet. Und sie können oder wollen (noch) nicht verzeihen – auch Unschuldigen nicht.
Ich habe die unzähligen Helfer für ihre Kraft und ihren Mut bewundert. Sie haben die Sicherheit der Flüchtlinge stets über ihre eigene gestellt und ihr Leben riskiert.
Agnes ist eine Figur, die im Gedächtnis bleibt und mir Respekt abgerungen hat. Sie ist die einzige Frau im Sender, die am Mikro sitzt und nicht nur Kaffee kocht oder Akten kopiert, dafür hat sie hart gearbeitet. Trotzdem wird sie von den meisten männlichen Kollegen nicht ernst genommen. Außerdem fordert sie nicht nur wegen Lily die „Aufarbeitung der dunklen Geschichte der Bundesrepublik.“ (S. 20). Doch auch in ihrem Sender arbeiten noch genügend alte Nazis, die dafür sorgen, dass die gerade laufenden Frankfurter Auschwitzprozesse totgeschwiegen werden, schließlich ist das alles seit 20 Jahren vorbei …

Ein sehr beeindruckendes und wichtiges Buch #gegendasvergessen.

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