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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Ganz okay für zwischendurch

Das letzte Buch von Marceau Miller
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Das Buch hat mir so semi-gut gefallen. Der Anfang war sehr vielversprechend und besonders der Schreibstil war toll zu lesen. Sehr poetisch, an manchen Stellen vielleicht etwas ZU übertrieben. Aber das ...

Das Buch hat mir so semi-gut gefallen. Der Anfang war sehr vielversprechend und besonders der Schreibstil war toll zu lesen. Sehr poetisch, an manchen Stellen vielleicht etwas ZU übertrieben. Aber das hat mich eigentlich nicht gestört. Die Trauer von Sarah war greifbar und hat mich stellenweise sehr berührt. Generell empfand ich die Charaktere als recht lebhaft, wobei ich bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen konnte, weshalb Sarah ihre Kinder in ihrer Trauer so alleine lässt. Das hat sie für mich extrem unsympathisch gemacht. Aber gut, so wirklich sympathisch war mir hier eigentlich sowieso niemand.
Das Ende empfand ich dann aber leider als recht unpassend zum ganzen restlichen Buch. Irgendwie plump und wird dem tollen Anfang nicht gerecht. Ich wüsste jetzt aber auch gar nicht, wie man es besser hätte machen können. Vielleicht liegt's auch an der Art Geschichte? Keine Ahnung.
Insgesamt war das Buch ganz nett, aber nichts Besonderes. 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Konnte mich leider nicht überzeugen

The House Witch 1
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Das Buch lässt mich leider ein wenig enttäuscht zurück, obwohl es wirklich viel Potenzial hatte.

Gefallen haben mir die cosy Stimmung im Buch, die Katze Kraken und die Kapitel aus ihrer Sicht (die Kapitel ...

Das Buch lässt mich leider ein wenig enttäuscht zurück, obwohl es wirklich viel Potenzial hatte.

Gefallen haben mir die cosy Stimmung im Buch, die Katze Kraken und die Kapitel aus ihrer Sicht (die Kapitel waren zwar rar gesät, aber für mich das Highlight des Buches) und das generelle Setting im Schloss, bzw. in der Küche von Fin. Auch die Thematik mit den Hexen fand ich toll. Der Schreibstil war meistens auch ganz gut, wenn auch an einzelnen Stellen holprig. Leider hört es da schon auf, denn mir war das Buch einfach zu lang(atmig). Es hätte gut und gerne 200 Seiten gekürzt werden können, insbesondere die Lovestory hätte man für mich komplett raushauen können. Die politischen Intrigen, der sich-anbahnende Krieg und vieles mehr war für mich total spannend, aber davon bekommt man ab 60% des Buches leider fast nichts mehr mit. Stattdessen stand die Lovestory und das elendige Hin und Her der Charaktere im Vordergrund. Gestört haben mich auch so manche Nebencharaktere, die erst als übergriffig dargestellt wurden, nur damit sie am Ende dann doch ganz lustig und waren. Zeitgleich wurde ewig lang auf den sexuellen Interessen mancher Charaktere herumgeritten (Sorry, aber wen interessiert es? Was trägt das zur Story bei?) oder sehr platte Witze gemacht ("Haha, sein Vorname ist Dick - omg wie lustig!!").

Zusammengefasst hätte man das Buch einfach ordentlich kürzen müssen & der Humor war einfach nicht mein Fall. Der Fokus lag zum Schluss auf den für mich uninteressantesten Themen und zurück bleibt ein offenes Ende. Band 2 werde ich aber vermutlich nicht mehr lesen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Hat mir nicht gefallen

39 Grad Mord
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Das Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Leseprobe hat mir noch gut gefallen, aber danach flacht leider alles ziemlich ab.
Den Schreibstil fand ich noch ganz gut, vor allem ganz passend für eine ...

Das Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Leseprobe hat mir noch gut gefallen, aber danach flacht leider alles ziemlich ab.
Den Schreibstil fand ich noch ganz gut, vor allem ganz passend für eine Sommerlektüre am Strand. Kurze Kapitel, keine komplizierten Sätze, mäßige Spannung.
Aber dann fangen leider meine Probleme mit dem Buch schon an. Die Protagonistin Hannah war mir extrem unsympathisch. Ich muss nicht immer jeden Protagonisten mögen, also habe ich erstmal weitergelesen. Was es mir dann doch ziemlich versaut hat, war Hannahs Bedürfnis, sich ununterbrochen (im Ernst, jede 10-15 Seiten) mit Wein vollzupumpen, nur um dann so richtig dämliche Entscheidungen zu treffen. Die üblichen Klischees von "italienische Polizei kann nichts" bis hin zur Mafia waren leider auch mit drin. Das Buch hätte gut "Hannah trinkt in Italien und gerät in Mafia-Konflikt" heißen können, damit ist alles gesagt. Das Ende habe ich nur noch überblättert, mich hat es dann einfach nicht mehr interessiert.
Sehr schade, vor allem weil das Cover so ein Blickfang ist.

Veröffentlicht am 09.03.2026

Ein beängstigendes Szenario

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Das hier war mein erster Elsberg und obwohl eine Figur vorkommt, die andere Leserinnen schon aus Blackout kannten, kann man das Buch auch prima ohne Vorkenntnisse lesen. Das Buch startet mit einem Countdown, ...

Das hier war mein erster Elsberg und obwohl eine Figur vorkommt, die andere Leserinnen schon aus Blackout kannten, kann man das Buch auch prima ohne Vorkenntnisse lesen. Das Buch startet mit einem Countdown, der nichts Gutes verhoffen lässt. Die Ökosysteme brechen zusammen und mit ihnen vielleicht auch die menschliche Bevölkerung; das erfährt man dann natürlich erst zum Schluss. Dass der Schluss fast 800 Seiten entfernt ist, bemerkt man beim Lesen überhaupt nicht. Es war unsäglich spannend, was vor allem durch die kurzen Sätze und ebenfalls kurzen Kapitel zustande kam.

Umweltthriller sind mir mittlerweile die liebsten Thriller geworden, weil sie für mich einfach extrem beängstigend sind. Meistens sind sie von der Realität nicht besonders weit entfernt, so auch hier. Es gibt einige Kapitel, in denen etwaige Politiker
innen diskutieren oder in denen irgendwelche geldgierigen Idioten aus der Wirtschaft versuchen, maximalen Profit aus der Katastrophe zu ziehen. Auch das gezielte Verbreiten von Verschwörungstheorien, um die Wissenschaft zu diskreditieren, fand ich äußerst realistisch. Die Lage spitzt sich immer weiter zu und ein paar ausgewählte Figuren versuchen ihr Bestes, um das alles zu verhindern. Die Liste an Figuren ist übrigens recht lang, das Buch hat sogar ein Personenverzeichnis zum Nachschlagen. Aber man hat schnell raus, wer besonders wichtig ist.

Das Ende fand ich passend gewählt, kann aber an der Stelle nicht mehr dazu sagen. Insgesamt war das Buch einfach total spannend, beängstigend und leider sehr realistisch. Wer gerne Fisch isst, wird das nach diesem Buch definitiv nicht mehr tun.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Eine Umarmung in Buchform

Zum ersten Mal
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Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es geht ums Aufwachsen, Erwachsenwerden, Loslassen und das Leben generell und obwohl einige ernste Thematiken wie z.B. Ess- und Angststörungen angesprochen werden, ...

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es geht ums Aufwachsen, Erwachsenwerden, Loslassen und das Leben generell und obwohl einige ernste Thematiken wie z.B. Ess- und Angststörungen angesprochen werden, ließ sich das Buch locker und leicht lesen, als würde ich gerade mit meiner besten Freundin gemütlich im Café schnacken. Es gibt ausgewählte Szenen aus der Kindheit, dem Jugendalter und den frühen 20ern und sind alle auf jede individuelle Weise interessant.
Die beiden Autorinnen haben hier von ganz persönlichen Erfahrungen berichtet und ich konnte bei vielem mitfühlen und mich an der ein oder anderen Stelle auch selbst wiedererkennen. Die Erfahrungen wirken echt und machen die beiden sehr nahbar. Das Buch spendet dabei auch ordentlich Hoffnung, weil es in einem so lockeren und teilweise auch humorvollen Ton gehalten ist. Es war einfach total cosy zu lesen.
Ich kann das Buch jeder Person nur sehr ans Herz legen, die sich in ihren 20ern ein bisschen verloren vorkommt.

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