Gefühle, die ins Herz gehen
Pfotenglück und SommerwellenPfotenglück und Sommerwellen hat sich beim Lesen wie ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag angefühlt. Keine große Dramatik, kein übertriebenes Tamtam, sondern einfach eine Geschichte, die sich ganz nebenbei ...
Pfotenglück und Sommerwellen hat sich beim Lesen wie ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag angefühlt. Keine große Dramatik, kein übertriebenes Tamtam, sondern einfach eine Geschichte, die sich ganz nebenbei ins Herz schleicht. Isalie war mir anfangs fast zu perfekt, zu sehr Social Media, aber mit der Zeit wurde sie nahbarer und echter. Ich mochte, wie sie sich langsam ins Landleben reinfindet, nicht ohne Stolpern, aber mit viel Willen.
Max war erstmal komplett verschlossen und hat mich ein bisschen genervt mit seiner mürrischen Art. Aber dann kamen so kleine Momente, in denen man gemerkt hat, dass da mehr in ihm steckt. Und mittendrin immer Samson. Der große, gemütliche Neufundländer war für mich mehr als nur ein Nebencharakter – irgendwie war er sowas wie der stille Vermittler zwischen den beiden. Wenn Menschen sich zoffen, bleibt er einfach gelassen, stupst mal hier, legt sich mal da hin, schaut mit diesen Blicken, die mehr sagen als Worte. Ohne viel Aufhebens bringt er Ruhe rein, manchmal sogar mehr Verbindung, als die beiden selbst hinbekommen.
Was mir besonders gefallen hat, war die Stimmung im Dorf, das Sommerfest, das Leben auf dem Hof. Beim Lesen hatte ich so oft ein Lächeln auf den Lippen, einfach weil sich vieles so echt und gleichzeitig warm angefühlt hat. Es war ruhig, charmant und trotzdem nicht langweilig. Einfach ein Buch, das man gerne aufschlägt, weil es sich gut anfühlt – so wie ein Spaziergang mit einem Hund wie Samson.