Profilbild von hexe2408

hexe2408

Lesejury Star
offline

hexe2408 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit hexe2408 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2025

atmosphärisch erzählt

Joshua Jackelby
0

In London im Jahr 1851 hat man es als Straßenjunge, der versucht, sich mit dem Verkauf von Zeitungen über Wasser zu halten, nicht besonders leicht. Joshua Jackelby gibt aber niemals auf, er kämpft jeden ...

In London im Jahr 1851 hat man es als Straßenjunge, der versucht, sich mit dem Verkauf von Zeitungen über Wasser zu halten, nicht besonders leicht. Joshua Jackelby gibt aber niemals auf, er kämpft jeden Tag wieder für seine Träume, die er nicht ziehen lassen möchte, wie unmöglich es auch erscheinen mag, sie wahr werden zu lassen. Gemeinsam mit seinen Freunden Charlotte und Leroy schlägt sich der Junge Tag für Tag durch, immer auf der Hut vor den lauernden Gefahren. Verfeindete Banden, Intrigen, Dreck, Armut, rücksichtslose Menschen – Probleme lauern an jeder Ecke und doch hat Josh sich sein gutes Herz erhalten, ist hilfsbereit, mutig und stellt sich Herausforderungen. Die Diebe einer Erfindung von einem Professor zu finden und ihm sein Projekt zurück zu bringen, bevor die Ausstellung stattfindet, auf der er es vorstellen wollte, lässt die Freunde tiefer in die dunklen Geheimnisse und Machenschaften der Londoner Gesellschaft eintauchen und immer wieder bringen sie sich dabei selbst in Gefahr.

Mir hat der Ausflug ins historische London gut gefallen, auch weil es einem die damaligen Zeiten näherbringt und damit aufzeigt, wie viel sich seitdem verändert hat – und dass manche Sachen sich vermutlich nie ändern werden. All die Gefahren, Ängste und Sorgen, mit denen man im 19. Jahrhundert täglich zu kämpfen hatte, fließen immer wieder in die Handlung des Buches mit ein. Nicht nur die gesellschaftliche Strukturen und Krankheiten, die überall lauern, machen es schwer, sich durchzuschlagen. Wagt man sich zu weit aus seinem eigenen Revier raus, drohen einem schmerzhafte Begegnungen mit verfeindeten Banden. Und doch sind Josh und die anderen immer wieder gezwungen, sich auch in andere Ecken Londons vorzuwagen, wenn sie etwas herausfinden wollen. Dadurch entstehen immer wieder kleine Spannungsbögen und Momente, in denen man mit den Figuren mitfiebern kann. Zusätzlich gibt es auch noch mehr Einblicke in die Strukturen, die sich die Freunde aufgebaut haben bzw. in die sie innerhalb der Handlung dann hineinwachsen durch neue Bekanntschaften. Zusammenhalt und Freundschaft sind wichtige Themen, besonders für die Straßenkids. Sie erhalten jedoch auch Unterstützung von anderen, die nicht auf der Straße leben und damit das Spektrum an Möglichkeiten für Recherchen und kleine Vorstöße deutlich vergrößern.

Die historischen Aspekte empfand ich als gut in die Gesamthandlung integriert, man bekommt eine anschauliche Vorstellung davon, wie das Leben von Josh und seinen Freunden aussieht, in welchen Gegenden sie sich herumtreiben und welche Ecken sie lieber meiden. Jedes Kapitel beginnt mit einem möglichen Szenario, mit dem die Zeitungsjungen ihre Waren anbieten könnten und einem kleinen „Spoiler“ auf die Dinge, die in der Tageszeitung stehen. Da die Freunde im Verlauf der Handlung mit reichlich anderen Dingen beschäftigt sind und nicht ständig nur Zeitungen verkaufen, hält das präsent, womit sie sich eigentlich über Wasser gehalten haben, verdeutlicht ein Stück weit ihr Leben und zeigt gleichzeitig auf, was sie Stadt am jeweiligen Tag bewegt. Ich fand das einen tollen Einstieg in die Kapitel. Als Orientierungshilfe dienen die Angaben von Uhrzeiten und dem Datum, um mitzuverfolgen, wie viel Zeit zwischendurch vergeht. Am Ende jedes Kapitels gibt es dann eine kleine Illustration, die zur Handlung der Geschichte passt. Richtig schön sind auch die farbig gestalteten Seiten zu Beginn und am Ende des Buches, die zum einen eine Stadtkarte von London zeigen, um einen besseren Überblick zu haben und zum anderen Josh, mit seiner Hündin und dem „Prinzen“, der in der Geschichte ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Die Buchseiten sind auf alt gemacht, was total gut zur Zeit passt, in der die Handlung spielt.

Der Schreibstil ist angenehm und mitnehmend, manche Ausdrücke der damaligen Zeit fließen in das Geschehen mit ein, es ist jedoch alles gut verständlich und nicht sehr auf „alt getrimmt“. Durch die anschaulichen Formulierungen entsteht beim Lesen eine schöne Atmosphäre, die einen gut in das 19. Jahrhundert eintauchen lässt. Man begleitet im Buch den Protagonisten Joshua Jackelby und lernt damit ihn am besten kennen. Auch ohne Ich-Perspektive erhält man Einblicke in seine Gedankengänge. Auch seine engsten Freunde lernt man über die Zeit recht gut kennen. Manchmal hätte ich mir noch etwas intensivere Einblicke gewünscht, um die Truppe noch besser kennenzulernen und besser einschätzen zu können, was sie prägt und bewegt. Mit der Zeit setzen sich jedoch einige Puzzlestücke zusammen, so dass sich manches erklärt und man einige Hintergründe zu ihnen erfährt.

Die Geschichte des Buches ist interessant zu verfolgen, immer wieder gibt es Momente, in denen das Tempo ein bisschen angezogen wird und eine Portion Spannung und Dramatik in die Handlung einzieht. Oft führen diese Augenblicke dann auch zu kleinen Wendungen, durch neue Erkenntnisse oder erschütternde Momente, die die Charaktere dazu zwingen, sich neu zu orientieren. Weite Strecken der Handlung sind allerdings auch ruhiger gestaltet und beschäftigen sich eher mit der Suche nach Informationen, der Art, wie die Freunde dabei vorgehen, wie sie sich im allgemeinen durchschlagen und auch damit, wie das Leben ihrer Helfer so ausschaut, wobei es hier eher um spezielle Aspekte geht und es nicht zu ausschweifend einfließt. Sich gegenseitig beizustehen, Mut zu machen und zusammen zu halten, das ist immer wieder Thema. Auch spürt man, dass die Straßenkids noch ein wenig mehr zusammenrücken, weil sie bereit sind, sich kleine Schwächen und Ängste zu gestehen, die ihnen zuvor zu peinlich waren, um sie zuzugeben, die für ihr aktuelles Abenteuer nun aber von Bedeutung sind. So hat man neben all den Entwicklungen rund um den Diebstahl, bei denen man mit der Zeit mehr über die Zusammenhänge und manche Intrige erfährt, auch eine gewisse Entwicklung er Figuren enthalten.

Fazit

Ein schöner, atmosphärisch erzählter, schön gestalteter Abenteuerroman, der einen nach London ins Jahr 1851 mitnimmt. Manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas rascher gehen können, bei anderen Themen hätte ich gern ein paar mehr detailliertere Einblicke gehabt, insgesamt hat es jedoch Spaß gemacht, Joshua und seine Freunde zu begleiten, mitzuerleben, wie sie sich auf den Straßen durchschlagen, wie sie mit viel Mut und Geschick versuchen, den Diebstahl aufzuklären und welche neuen Herausforderungen und Gefahren dabei auf sie lauern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2025

spannender Band, Vorfreude aufs Finale

Alea Aquarius 10. Der Stern des Schicksals
0

Achtung: Zehnter Band! Zum Lesen des Buches sollte man die vorausgegangenen Bände der Reihe kennen. Es ist inzwischen so viel passiert, dass man trotz der kleinen Rückblenden auf wichtige Ereignisse einfach ...

Achtung: Zehnter Band! Zum Lesen des Buches sollte man die vorausgegangenen Bände der Reihe kennen. Es ist inzwischen so viel passiert, dass man trotz der kleinen Rückblenden auf wichtige Ereignisse einfach nicht alle Entwicklungen und Zusammenhänge mitbekommen würde. Außerdem würde einem eine tolle Geschichte, mit vielen verschiedenen magischen Wesen und die Entwicklung der facettenreichen Figuren entgehen.
Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf die vorausgegangenen Ereignisse enthalten.

Der Alpha Cru stehen schwierige Zeiten bevor. Doktor Orion hat seine Drohung wahrgemacht und die Bekämpfung der Magischen intensiviert – eine Situation, die Alea und ihre Freunde so auf keinen Fall hinnehmen wollen. Mit Hochdruck arbeiten sie an Ideen, wie sie den Magischen helfen können und erarbeiten dabei verschiedene Ansätze. Doch die Zeit drängt und ohne weitere Hilfe wird es nur schwer möglich sein, schnellstmöglich Rettungsmaßnahmen zu ergreifen. Zusätzlich ist auch noch nicht abschätzbar wie schlimm die Auswirkungen inzwischen schon sind und welche neuen Probleme sich daraus möglicherweise ergeben werden.
Gemeinsam kämpft die Alpha Cru unermüdlich, um jede neue Herausforderung anzugehen – aufgeben ist keine Option. Doch ihr Gegner ist stark und skrupellos.

Zu Beginn des Buches gibt es einen tollen Rückblick in Form eines Eintrags in das Bandenbuch der Cru. Dadurch werden sehr schön die wichtigsten Ereignisse wieder ins Gedächtnis geholt und man kann direkt daran anknüpfen. Für die Freunde gibt es viele Dinge zu durchdenken, zu organisieren und zu bewältigen, ihnen stehen herausfordernde Zeiten bevor und zu Beginn des Bandes ahnen sie auch noch nicht, wie turbulent es tatsächlich werden wird.
Auch im Verlauf des Buches gibt es immer wieder kleine Rückblenden oder Zusammenfassungen, die es leicht machen, im Fluss der Geschichte zu bleiben und wichtige Erlebnisse präsent zu haben. Da die Hinweise fließend in der Gesamthandlung eingebunden sind, wirkt es auch nie langatmig oder wiederholend.

Der Schreibstil ist wieder leichtgängig, flüssig und mitnehmend. Es macht einfach immer wieder Spaß mit den liebgewonnenen Figuren unterwegs zu sein und mitzuerleben, wie sie sich weiterentwickeln und den neuen Aufgaben stellen. In einen neuen Alea Aquarius Band einzutauchen, fühlt sich immer ein bisschen wie nach Hause kommen an.
Innerhalb der Geschichte werden wieder viele verschiedene Aspekte eingeflochten, so dass eine abwechslungsreiche Handlung entsteht, in der sowohl Spannung und Dramatik als auch Freundschaft, Zusammenhalt und Zuversicht ihren Platz haben. Zwischendurch gibt es turbulentere Augenblicke, kleine Schockmomente, schöne Entwicklungen, emotionale Passagen, Hoffnungsschimmer, neue Ängste und Familienmomente. Die Musik spielt in diesem Band ebenfalls wieder eine Rolle, wenn auch nicht in der Intensität, in der es in einigen der vorherigen Büchern der Fall gewesen ist. Mit integriert sind auch wieder verschiedene Themen, die den Umweltschutz betreffen. Der Schutz der Meere und der darin Lebenden ist ein Aspekt, der über die gesamte Reihe hinweg immer wieder aufgegriffen wird und gut in die Handlung eingeflochten ist.

Die Charaktere der Geschichte kennt man inzwischen natürlich ziemlich gut, dennoch gibt es immer wieder Augenblicke, in denen man noch etwas Neues erfährt oder es eine Entwicklung der Protagonisten gibt. Sie entwickeln sich alle in ihrem Tempo, was ich angemessen und realistisch finde. Jeder von ihnen hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht, hat verschiedene Ängste, Zweifel, Wünsche und Hoffnungen. Manche müssen erst ihren Platz noch so richtig finden, weil sie noch nicht so lange bei der Cru sind bzw. wissen, dass sie Meerkinder sind, andere sind schon sehr gefestigt oder an ihren Aufgaben bereits mehr gewachsen. Auch die Intensität, mit der die anstehenden Herausforderungen auf den einzelnen Figuren lastet variiert stark, entsprechend individuell sind die Auswirkungen auf die Charaktere. Ich mag die Mischung der Figuren sehr gern, sie sind facettenreich und harmonieren als Team gut, auch wenn es immer mal wieder kleine Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten gibt. Die gehören aus meiner Sicht dazu, man kann sich nicht immer in allem bedingungslos einig sein. So sind auch kleine Konflikte und wie die Cru damit umgeht, in die Handlung integriert. Zusätzlich stärkt es die Bindungen zwischen den Figuren und führt dazu, dass sie sich Gedanken dazu machen, wieso andere Standpunkte auch ihre Berechtigung haben und wie man damit gut umgehen kann.
Auch die verschiedenen magischen Völker mit ihren Eigenarten und Fähigkeiten spielen innerhalb der Handlung natürlich wieder eine Rolle. Ich finde es immer wieder toll und faszinierend, wie vielfältig die Welt der Magischen ist und zu sehen, wie sich auch bei ihnen langsam Dinge verändern und sie wieder einen Zugang zueinander finden, ist einfach schön.

Am Ende des Buches möchte man eigentlich direkt den nächsten Band in die Hand nehmen und weiterlesen. Nun auf die Fortsetzung warten zu müssen, ist schon ein bisschen gemein. Es ist so viel passiert und doch sind noch reichlich Fragen offen. Man entwickelt eigene Gedanken, wie es nun weitergehen könnte, wie sich alles zusammenfügen könnte, wer vielleicht noch eine wichtige Rolle spielt und wer vielleicht eher nicht. Es ist vieles möglich und man kann sich gut vorstellen, dass sich manches dann doch noch mal ganz anders entwickeln könnte, als man es sich jetzt selbst zusammenspinnt.
Fazit

Ein toller zehnter Band, der wieder mit einer sich stetig steigernden Spannung, kleinen Überraschungen und Wendungen, magischen Augenblicken und einer tollen Dynamik überzeugt. Der Zusammenhalt der Cru ist ungebrochen und es macht einfach immer wieder Spaß, sie zu begleiten und mitzuerleben, wie sie geschickt und clever Pläne schmieden und über sich hinauswachsen. Trotzdem sind auch sie nicht unfehlbar und es gibt Rückschläge oder Momente, in denen sie unterlegen sind, was die Spannung zusätzlich steigert. Ich fieber nun sehr dem Finale der Reihe entgehen und freue mich auf noch einen Band voller facettenreicher Charaktere, die man sehr lieb gewonnen hat, magischer Wesen, die immer wieder für eine Überraschung gut sind, Bösewichte, die man nie unterschätzen darf und all die unerwarteten Dinge, die da noch kommen könnten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2024

Wohlfühlgeschichte mit tollen Botschaften und liebevoll gestalteten Charakteren

Spellshop
0

Kiela hat sich in ihrem geordneten Leben als Bibliothekarin mit all ihren Büchern und nur wenig Kontakt zu Menschen ziemlich wohlgefühlt. Sie wurde versorgt und musste sich nur wenig Sorgen machen solange ...

Kiela hat sich in ihrem geordneten Leben als Bibliothekarin mit all ihren Büchern und nur wenig Kontakt zu Menschen ziemlich wohlgefühlt. Sie wurde versorgt und musste sich nur wenig Sorgen machen solange sie ihren Aufgaben nachkam. Sie liebt ihre Arbeit und hat mit der sprechenden Zimmerpflanze Caz einen treuen, intelligenten Begleiter an der Seite. Für Kiela hätte es gern alles so bleiben dürfen, wie es war. Bücher katalogisieren, Recherchen durchführen oder selbst durch sie Seiten schmöckern und spannende Dinge entdecken. Doch als die Unruhen in der Hauptstadt auch die Bibliothek erreichen, bleibt der jungen Bibliothekarin nichts weiter übrig, als zu flüchten. Gemeinsam mit Caz und einem Bruchteil ihrer geliebten Bücher schlägt sie sich mit einem kleinen Boot zur entlegenen Insel Caltrey durch und hofft, sich dort, in ihrem ehemaligen Elternhaus ein neues Leben aufbauen zu können. Allerdings gibt es einige Dinge, die sie dabei nicht bedacht hat und so wird die Zeit für sie auf verschiedene Weisen herausfordernd und lehrreich.

Auch wenn das Buch mit der Flucht von Kiela und Caz beginnt, ist es insgesamt doch eher ruhig und ein Wohlfühlbuch, in dem durchaus Wendungen enthalten sind, einige Herausforderungen auf die Protagonistin zukommen, es aber auch sehr viele schöne Momente gibt, in denen Zusammenhalt und wunderschöne Botschaften im Vordergrund stehen. Für mich hat das Buch vor allem durch das Zusammenspiel all dieser zauberhaften Augenblicke, in Kombination mit dem traumhaften Setting und den tollen Charakteren überzeugt. Es wird auch mal kitschig und zuckersüß, aber es ist so liebevoll gestaltet und liest sich einfach wundervoll durch den sehr angenehmen, mitnehmenden, bildhaften Stil, dass es mich nicht gestört hat.

Für Kiela beginnt auf Caltrey ein ganz neues Leben. In der Bibliothek hatte sie ihren geordneten Alltag, feste Aufgaben und wurde versorgt. Nun ist sie auf sich allein gestellt und kann auch nicht mehr so zurückgezogen leben, wie bisher. Ohne Kontakt zu anderen kann sie auf der kleinen Insel nicht bestehen. So ist sie gezwungen, sich mit anderen zu unterhalten, sie um Hilfe zu bitten und Hilfe anzubieten, denn so läuft es eben in der Inselgemeinschaft. Allerdings hat die junge Frau dabei immer im Hinterkopf, dass sie auch niemanden zu nah an sich heranlassen darf, schließlich hat sie etwas aus ihrem früheren Leben mitgenommen, das niemand entdecken darf. Andererseits hat sie so viel wertvolles Wissen in ihren Büchern, dass sie es auch nicht übers Herz bringt, diese komplett unter Verschluss zu halten. Dabei begibt sie sich in Gefahr, hat aber selbst nur Gutes im Sinn. Sie möchte helfen, dass es der Insel wieder besser geht und sich gleichzeitig eben auch selbst ein ruhiges, gemütliches Leben aufbauen.
Zunächst fand ich es fast etwas schade, dass man von der Rebellion in der Hauptstadt auf Caltrey so gar nichts mehr mitbekommt. Aber mich hat der Zauber der Insel dann auch einfach gefangen genommen und die Unruhen werden im Verlauf hier und da noch mal thematisiert, auch wenn es nicht Hauptbestandteil der Handlung wird.

Kiela und Caz sind ein tolles Team. Das Spinnkraut ist etwas ängstlich, aber treu an Kielas Seite, hat clevere Ideen, hilft wo er kann und durchschaut so manche Situation sogar schneller als die menschenscheue Bibliothekarin. Mit den beiden gibt es immer wieder auch Augenblicke zum Schmunzeln, nicht nur weil beim Anwenden ihrer Zauber mal was schiefgeht. Ich habe beide sehr schnell ins Herz geschlossen.
Ich mochte die Protagonistin aber auch in Kombination mit den Inselbewohnern sehr gern. Nach und nach lernt man sie alle besser kennen, bekommt Macken und Stärken mit und bekommt ein Gespür dafür, wer hilfreich und wer eher gefährlich sein könnte. Besonders schön fand ich, dass viele von ihnen so bedingungslos zusammenhalten, teilweise auch ohne nachzufragen. Wenn jemand Hilfe braucht, dann bekommt er sie, Punkt. Dankbarkeit, Toleranz und Zusammenhalt wird auf Caltrey großgeschrieben. Integriert in Kielas Neuanfang ist auch eine Liebesgeschichte, die sich mit der Zeit entwickelt, auch wenn früh klar ist, dass es sie geben könnte. Für die Bibliothekarin waren solche Dinge zuvor allerdings kein Thema, schließlich hat sie Menschen gemieden und schützt nun ihre Geheimnisse. Etwas unbeholfen und manchmal schwer von Begriff ist Kiela daher in den Begegnungen mit dem Seepferd-Züchter. Ich mochte die beiden aber echt gern zusammen, vor allem weil man mit der Zeit merkt, wie sich da etwas entwickelt, die beiden aber noch zu schüchtern und unsicher sind, ob das nun wirklich beide so sehen.

Im Buch stecken so viele tolle Ideen, fantastische Wesen und Magie. Ich mochte das Mondsichel Inselreich total gern, es gibt einiges zu entdecken und das Zusammenspiel all dieser Dinger funktionierte für mich sehr gut. Man kann Kielas Entwicklung begleiten, wie sie immer mehr lernt, herausfindet, sich einlebt, sich Freundschaften entwickeln, sie Teil der Gemeinschaft wird, sie ihre Scheu ablegt, sich ausprobiert, Erfahrungen macht, über Missgeschicke lächeln kann und sie einfach mutiger und selbstbewusster an viele Dinge herangeht. Was nicht heißt, dass sie von heute auf morgen total sicher und unerschütterlich ist. Ich empfand ihre Weiterentwicklung als nachvollziehbar dargestellt. Manche Aspekte werden aus der Not heraus geboren, andere entwickeln sich aufgrund der Unterstützung der Inselgemeinschaft einfach schneller, als es sonst vielleicht der Fall gewesen wäre. Einige Sachen müssen auch einfach angegangen werden, manchmal bleibt auch nicht viel Zeit für Grübeleien und Angst. Besonders zum Ende der Geschichte hin gibt es dann noch mal ein paar mehr Schwierigkeiten, mit denen Caltrey fertig werden muss. So dass auch noch mal etwas Spannung aufkommt. Insgesamt lebt das Buch aber von anderen Elementen.
Fazit

Ein Wohlfühlbuch, das mich von Beginn an mitgenommen und mit dem Zauber der einzelnen Elemente auch nicht wieder losgelassen hat. Ich mochte das Zusammenspiel der liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, all die fantastischen Ideen, Magie, wundervolle Botschaften, Entwicklungen, ein traumhaftes Setting das man sich durch die detaillierten Beschreibungen gut vorstellen kann, Augenblicke zum Schmunzeln und viele, die das Herz wärmen. Der Schreibstil passte für mich richtig gut, ich fühlte mich umhüllt vom Zauber der Handlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2024

spannender, abenteuerlicher Auftakt

Birds of Paris – Das magische Pendel
0

Léa ist neu in der Stadt – mal wieder. So oft wie sie umzieht, ist es kein Wunder, dass sie nie wirklich Anschluss findet und eher für sich bleibt. Als sie in Paris unterwegs ist, um ihre neue Heimat ein ...

Léa ist neu in der Stadt – mal wieder. So oft wie sie umzieht, ist es kein Wunder, dass sie nie wirklich Anschluss findet und eher für sich bleibt. Als sie in Paris unterwegs ist, um ihre neue Heimat ein wenig besser kennenzulernen, trifft sie auf Alex, die gleichermaßen interessant und geheimnisvoll erscheint. Léa kann ihren Augen zunächst kaum trauen: hat das andere Mädchen wirklich mit einem Vogel gesprochen? Und was war das für ein glänzendes Zeug, das plötzlich in der Luft lag?
Durch ihre neue Bekanntschaft taucht Léa in eine magische Welt ein, die ihr zuvor verborgen gewesen ist. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden muss sie Rätsel lösen, Abenteuer bestehen und auch der einen oder anderen Gefahr ausweichen. Eine turbulente und spannende Zeit beginnt für Léa, die sich immer wieder die Frage stellt, ob sie jetzt wirklich dazu gehört und inwieweit sie überhaupt ein Teil dieser aufregenden, aber auch gefährlichen Welt werden möchte.

Der Einstieg in die Reihe hat mir gut gefallen und mich neugierig auf die Fortsetzung zurück gelassen. Gern möchte ich wieder mit den Jugendlichen unterwegs sein, um mit ihnen weitere Abenteuer zu erleben, Rätsel zu lösen und noch mehr über die Magie und ihre Möglichkeiten erfahren.

Der Schreibstil von Kathrin Tordasi ist sehr angenehm, leichtgängig und flüssig. Ich empfand es auch angemessen für das vom Verlag empfohlene Lesealter. Man begleitet im Buch sowohl Léa als auch Roux, wobei die Kapitel mit Léa überwiegen. Da zu Beginn der Kapitel jeweils die Namen stehen und es keine Ich-Erzählungen sind, kann man immer gut erkennen, mit wem man gerade unterwegs ist und kommt auch innerhalb der Kapitel nicht durcheinander.
Léa stolpert ein wenig in die Gruppe rund um Alex, zu der auch Roux gehört, und muss sich erst mal mit allem zurechtfinden. Zu Beginn bekommt man auch noch etwas mehr von Léas Umfeld und Alltag mit, das nimmt im Verlauf des Buches dann allerdings ab, da sie dann fast ausschließlich mit den Leuten unterwegs ist, die sie neu kennengelernt hat und mit ihnen immer tiefer in die abenteuerliche Mission eintaucht. Roux ist schon länger ein Teil der magischen Welt und der Gruppe rund um Alex, und hat daher mehr Erfahrungen mit all den Dingen, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. So unterscheiden sich seine Gedanken und Empfindungen natürlich deutlich von Neuling Léa, die vieles erst mal einzuordnen lernen muss. Die Wechsel in den Perspektiven machen die Geschichte noch abwechslungsreicher und ermöglichen komplexere Einblicke. Insgesamt lernt man Léa und Roux am besten kennen, da man mit ihnen unterwegs ist und mehr über ihre Gedankengänge und Gefühle erfährt. Von den anderen Figuren, besonders von Ari und Coralie, die ebenfalls Teil des nicht ganz ungefährlichen Abenteuers sind, kann man sich im Verlauf aber auch ein ganz gutes Bild machen.

Ich habe mich die gesamte Zeit im Buch gut mitgenommen gefühlt. Die Handlung wird lebendig und anschaulich transportiert. Viele bildhafte Beschreibungen machen es leicht möglich, sich die Umgebung und die Ereignisse vorzustellen. Eine tolle Unterstützung sind hier auch die schön gestalteten Vignetten des Illustrators, die sich jeweils am Beginn der Kapitel befinden und ein wenig darauf Einstimmen. Besonders schön beschrieben fand ich die Passagen, in denen die magischen Aspekte mehr in den Mittelpunkt rücken. Léas Faszination für die für sie neuen und erst mal unbegreiflichen Dinge wurde nachvollziehbar dargestellt. Ich hoffe, zu den magischen Dingen erfährt man dann auch in der Fortsetzung noch mehr, hier bleiben einige Sachen natürlich noch offen oder werden nur angedeutet. Die Perspektivwechsel erhöhen die Dynamik und Spannung im Buch und ermöglichen es, Einblicke aus verschiedenen Blickwinkeln zu erhalten. Im Verlauf des Buches wird es immer turbulenter und temporeicher. Die Kinder und Jugendlichen stecken ziemlich in der Klemme und es ist nicht ganz klar, ob es ihnen gelingen wird, alle aus der Gefahrenzone zu befreien oder ob sie jemanden zunächst beim Feind zurücklassen müssen.
Immer wieder wird deutlich, dass Zusammenhalt und Gemeinschaft bei ihnen groß geschrieben wird. Sie stehen füreinander ein, unterstützen, motivieren und beschützen sich gegenseitig. Besonders schön sind die Momente, in denen die Herzlichkeit und Wärme zwischen ihnen in den Gesprächen und Gesten mitschwingt. Das bringt einem die Charaktere noch näher und zeigt gut die Dynamik zwischen ihnen. Besonders für Léa ist das neu, da sie aufgrund der vielen Umzüge bisher nicht wirklich Freunde gehabt hat. Teilweise distanziert sie sich auch noch etwas von den anderen, zumindest innerlich, da sie erst mal noch nicht das Gefühl hat, dauerhaft dazugehören zu können. Ihre Einstellung dazu verändert sich mit der Zeit, auch weil die anderen ihr deutlich sagen, dass sie eine von ihnen ist. Ich empfand die Art, wie sich das entwickelt, als angenehm und authentisch. Klar geht es recht schnell, aber die Protagonisten sind auch in einer Ausnahmesituation, in der man sich nicht erst lange kennenlernen kann. Trotzdem sind die Zweifel und Bedenken berechtigt und einfach auch den Erfahrungen geschuldet.

Fazit

Ein spannender, angenehm geschriebener Auftakt der Reihe, der mich neugierig auf die Fortsetzung macht. Mit den kleinen Rätseln, Abenteuern und Gefahren ist immer was los in der Geschichte und ich fühlte mich gut mitgenommen. Es macht Spaß die Truppe zu begleiten und Stück für Stück mehr über die magischen Aspekte mitzubekommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.09.2024

abenteuerlich, kreativ, witzig

Akademie Splitterstern 1: Akademie Splitterstern
0

In der Akademie Splitterstern gibt es unterschiedliche Sparten, in denen die Adepten ausgebildet werden. Am Ende sind sie zum Beispiel Zauberer, Barbaren, Wächter, Priester oder Wanderer. In welcher Klasse ...

In der Akademie Splitterstern gibt es unterschiedliche Sparten, in denen die Adepten ausgebildet werden. Am Ende sind sie zum Beispiel Zauberer, Barbaren, Wächter, Priester oder Wanderer. In welcher Klasse sie landen, entscheidet ihr Geburtstag, genetische Veranlagungen oder Fähigkeiten spielen keine Rolle. So kommt es auch hin und wieder vor, dass der eine oder andere Adept das Gefühl hat, vielleicht in der falschen Klasse gelandet zu sein. Manchmal läuft einfach alles schief und man scheint gar nicht geeignet zu sein für die Dinge, die man erfüllen sollte. So ähnlich geht es auch Garek, Eika, Fenja und Ribisel. Sie sind zum Nachsitzen beim Direktor vorgeladen worden, weil ihre Leistungen zu wünschen übrig lassen. Doch aus dem Nachsitzen wird nicht so richtig was, denn sie landen mitten in einem Abenteuer, das alles von ihnen fordert, was sie bisher gelernt haben und noch manches darüber hinaus.

Die Aufmachung des Buches finde ich richtig klasse. Gleich zu Beginn gibt es eine Karte, die einen Überblick über die einzelnen Bereiche gibt und bei der Orientierung helfen kann. Daneben sind auch direkt die Protagonisten mit abgebildet, zu denen es nach der Übersicht über die einzelnen Sparten der Akademie Splitterstern ebenfalls noch ein paar Informationen gibt. Damit weiß man schon mal, mit wem man es im Buch zu tun hat und kennt ein paar Vorlieben und Abneigungen. Der Stil der Illustrationen gefällt mir sehr gut. Es gibt schöne Details zu entdecken, ohne dass es dabei irgendwie überladen wirkt. Besonders gut kann man sich die Protagonisten durch die farbigen Illustrationen vorstellen. Innerhalb der Kapitel ist nur die erste Doppelseite farbig gestaltet, auf den dann folgenden Seiten sind jeweils die Eckbereiche mit Details in schwarzweiß versehen, die zur Handlung oder dem Handlungsort passen. Diese sind innerhalb der Kapitel gleich, wechseln jedoch in jedem Kapitel. Mich hat diese Aufmachung sehr angesprochen und sie hat für mich die Handlung auch noch lebendiger gemacht. Schön fand ich auch die Übersichten zwischen den einzelnen Kapiteln zu den Entwicklungen der Level der einzelnen Adepten.

Der Schreibstil im Buch ist flüssig, stellenweise der Fantasyhandlung angepasst, ich empfand ihn jedoch dennoch als gut verständlich, auch für das Lesealter ab 10 Jahren. Vielleicht muss man sich in den Stil etwas hineinlesen, da es schon viele kreative Wortkombinationen und Ausdrücke gibt.
Auffällig sind die kreativen „Flüche“, die es innerhalb der Geschichte gibt. Wenn sich die Charaktere über etwas oder jemanden ärgern, fluchen sie anders, als man es sonst so kennt. Dabei und auch in manch anderen Momenten gibt es oft auch eine sehr bildhafte Sprache und Vergleiche.
Detaillierte Beschreibungen machen die Entwicklung und Handlungsorte gut vorstellbar. Ich fühlte mich in der Geschichte gut mitgenommen. Die Dinge, die mit Magie, den Gepflogenheiten an der Akademie und andersartigen Wesen zu tun haben, werden gut erklärt oder erschließen sich im Verlauf der Geschichte dann. Manches ergibt sich auch einfach aus den Gesprächen der Protagonisten. Wodurch man zunächst die Charaktere kurz einzeln begleitet, bevor sie dann die meiste Zeit als Gruppe agieren, bekommt man auch noch mal kleine Einblick zu ihren Klassen und den Dingen, die sie dort lernen sollen. Der Hauptteil der Geschichte konzentriert sich dann jedoch auf ihr gemeinsames Abenteuer, bei dem es auch immer wieder um ihre Fähigkeiten geht, die sie entweder schon haben oder eben auch nicht. Die Adepten erkunden Gebiete, in denen sie noch nie zuvor gewesen sind, so sind sie auch nicht immer auf die dort lauernden Gefahren vorberietet, was zeitweise zu turbulenten Augenblicken und misslichen Situationen führt.

Die Protagonisten bedienen teilweise schon einige Klischees, allerdings eben auch nicht unbedingt die, die in ihrer Welt für sie alle typisch wären. Aus meiner Sicht hätten sie das nicht unbedingt alle gemusst. Allerdings ergibt sich so eben auch eine ziemlich wild gemixte Truppe, die auf den ersten Blick auch gar nicht so recht zusammen zu passen scheint, selbst wenn sie alle irgendwie nicht so ganz in ihre Klasse passen oder irgendwelche Anforderungen nicht erfüllen.
Am wenigsten gebraucht hätte ich persönlich Gareks „Sprachfehler“, bei dem ich mich jetzt nicht festlegen will, ob er auf mangelnde Intelligenz oder etwas anderes hinweisen sollte. Er ist schon sehr fixiert auf sein Plätteisen und geht lieber mit dem Kopf durch die Wand, als gescheit über die Dinge nachzudenken, die man stattdessen vielleicht tun könnte. Trotzdem habe ich ihn im Verlauf des Buches lieb gewonnen und ich fand, dass die sprachliche Auffälligkeit zwischendurch etwas weniger war oder ich habe es nur nicht mehr so intensiv wahrgenommen. Ribisels Schusseligkeit und dass sich seine Fähigkeiten bei Nervosität verselbstständigen, fand ich eigentlich ganz niedlich und es sorgt auch für kleine Schmunzler in der Handlung. Allerdings bringt es ihm natürlich auch Spott, Mobbing und fiese Sprüche ein. Mehr zum Beginn der Geschichte, als dann im Verlauf, aber es ist Thema.
Die Dynamik der Gruppe hat sich für mich mit voranschreiten des Buches gut entwickelt. Sie haben neue Dinge entdeckt, Fähigkeiten weiterentwickelt, sind über sich hinaus gewachsen, mussten zusammenarbeiten und haben das eine oder andere kennengelernt, was sie so im Unterricht wohl nicht erfahren hätten. Auch die Bindung untereinander entwickelt sich schön im Verlauf.
Manche Aspekte in der Handlung waren für mich erwartbar, dennoch war es interessant und spannend zu verfolgen, was die vier noch für Abenteuer zu bestehen haben werden und welche Umwege auf sie zukommen. Auch die, teilweise witzigen, Dialoge sorgen für eine schöne Dynamik und geben immer wieder Einblicke in die Entwicklungen des Gruppengefüges. Die tierischen Begleiter bringen dann zusätzlich noch mal eine schöne und andere Note mit rein.

Fazit

Ein tolles Abenteuer-Kinderbuch mit vielen kreativen Ideen und Ausdrücken. Es gibt ständig etwas zu erleben und entdecken, den Protagonisten wird auf jeden Fall nicht langweilig. Humorvolle Augenblicke, Schlamassel, Gefahren, Turbulenzen, Wendungen und immer wieder neue Herausforderungen sorgen für unterhaltsame und abwechslungsreiche Lesestunden. Ich hätte auf jeden Fall Lust weiter mit Erika, Garke, Fenja und Ribisel unterwegs zu sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere