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Veröffentlicht am 13.04.2026

Tolles Witzebuch zum Lesenlernen und für Fans

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen
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Die Bücher der Drei ??? Kids in der Reihe Bücherhelden sind sehr beliebt und waren schon häufiger in der Kinder-Bestsellerliste vertreten. Bei diesem Band handelt es sich nun um keine zusammenhängende ...

Die Bücher der Drei ??? Kids in der Reihe Bücherhelden sind sehr beliebt und waren schon häufiger in der Kinder-Bestsellerliste vertreten. Bei diesem Band handelt es sich nun um keine zusammenhängende Geschichte sondern um mal kürzere, mal längere Witze und auch Scherzfragen, die in die Welt der jungen Detektive übertragen oder eigens dafür geschrieben wurden. Das Cover sagt es schon: Um hier leicht einsteigen zu können, sind die Silben unterschiedlich gefärbt, was pädagogisch für Leseanfängerinnen sinnvoll ist, da es ein Stadium gibt, indem nicht mehr einzelne Buchstaben, sondern einzelne Silben erfasst werden können. Weitere Vorteile des Buches sind die große Schrift und die kurzen Textabschnitte. Das Buch kann man immer wieder zum Üben nutzen, ohne eine längere Geschichte zu Ende bringen zu müssen. Illustriert ist es genauso, wie die anderen Bände der Reihe. Manche Witzszenen sind comic-ähnlich mit Sprechblasen gestaltet, das dürfte auch viele Leserinnen ansprechen.

Ob man die Witze lustig findet, entscheidet wohl jedes Kind für sich. Meinen haben vor allem die Scherzfragen oder Flachwitze gefallen, die können wir immer wieder herauskramen und uns darüber kringeln vor Lachen. Gefallen hat uns auch, dass die Witze statt dem üblichen Fritzchen die Charaktere der drei ??? und ihrer Welt (z.B. Onkel Titus) verarbeiten. Jeder Detektiv bekommt hier sein eigenes Kapitel. Zu einigen Nachfragen bei den Witzen gibt es hinten eine Lösung, die wir aber nicht gebraucht haben. Alles in allem ist es ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, das man auch gut mit anderen Teilen kann. Denn natürlich kann man entweder Freunden den Witz vorlesen oder ihn einfach weitererzählen. Auch das fördert das Sprachvermögen. Von uns gibt es 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Schön illustriert, wenig sinnvoll am Ende

Warten ist nicht schwer, sagt der Ameisenbär
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Das Faultier hat angekündigt, dass es am nächsten Tag Muffins bäckt. Der Ameisenbär möchte auf jeden Fall etwas abbekommen und macht sich extra früh auf den Weg, um sich anzustellen. Doch dann drängelt ...

Das Faultier hat angekündigt, dass es am nächsten Tag Muffins bäckt. Der Ameisenbär möchte auf jeden Fall etwas abbekommen und macht sich extra früh auf den Weg, um sich anzustellen. Doch dann drängelt sich ein Tier nach dem anderen nach vorne oder wird vor gelassen, so dass der Ameisenbär ganz hinten in der Schlange steht. Als es dann Streit gibt, wird er jedoch für seine Geduld belohnt.

Ein Bilderbuch mit Faultier und Ameisenbär, zwei unserer liebsten Tiere, mit denen wir etwas verbinden. Da musste das Bilderbuch natürlich gelesen werden. Zunächst waren wir auch wirklich begeistert. Die tollen grünen Dschungellandschaften, die Blätter, durch die die Sonnenstrahlen nur vereinzelt fallen, die bunten Blumen - einfach richtig gut gelungen. Auch der Ameisenbär gefiel uns von Anfang an. Er zeigt Vorfreude auf die köstlichen Muffins des Faultieres und geht planvoll an die Sache heran. Wer früh da ist, bekommt etwas ab. Diesen Gedanken kann man sehr gut nachvollziehen. Und tatsächlich ist er das erste Tier, das beim Faultier geduldig wartet. Dann drängelt sich das erste Tier vor und er nimmt es hin. Dieses lässt noch seinen Freund vor und nach und nach wandert der gelassene Ameisenbär in der Schlange immer weiter nach hinten. Spätestens nach dem dritten Vordrängler fragte das Vorlesekind, warum er sich nicht beschwert. Aber gut, das ist noch mit seiner Geduld zu erklären. Die Tier sind natürlich toll zum Ansehen und alle total verschieden. Durch Gerangel und Streit landet der Ameisenbär wieder ganz vorne und endlich bekommt es die verdienten Muffins. Auch ok, schließlich war er zuerst da und musste lange warten. Die Letzten werden die ersten sein etwas verquer. Doch das Bild das dann folgt, hat uns wirklich umgehauen. Da sitzt der Ameisenbär mit einem ganzen Blech Muffins und dem Faultier auf der Picknickdecke und lässt sich ein Dutzend Gebäckstücke schmecken, während die andern Tiere in die Röhre schauen. Zurecht fragt man sich, warum er sich nicht zwei gönnt und die restlichen nach der Reihe des Erscheinens mit den anderen Tieren teilt. So schade, dass hier eine an sich gute und wundervoll illustrierte Geschichte nicht in eine passendere, sinnvollere Botschaft mündet. Selbst meine 5-Jährige fand das nicht ok und meinte er hätte genug zum Teilen. Aber vielleicht sollen die Kinder durch das fragwürdige Ende auch genau zu solchen Aussagen und Gedankengängen bewegt werden. Für mich sah es nicht danach aus. Daher 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Erinnert an große Kinderbuchklassiker

Flora Brimble und der verlorene Frühling
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Verarmt lebt die junge Flora Brimble mit ihrem Vater ein eher tristes Leben, doch sie liebt es, Geschichten zu erfinden. Als sie versucht, den Frühling aufzuspüren, gerät sie in ein fantastisches Abenteuer. ...

Verarmt lebt die junge Flora Brimble mit ihrem Vater ein eher tristes Leben, doch sie liebt es, Geschichten zu erfinden. Als sie versucht, den Frühling aufzuspüren, gerät sie in ein fantastisches Abenteuer. Nur die Maikönigin selbst, kann ihn zurückholen, doch die ist verschwunden. Gemeinsam mit einem Kobold und einem sprechenden Eichhörnchen macht sie sich auf in eine Welt, die droht - wie alles andere - in Düsternis zu versinken. Eine mächtige Hexe und ihr gestaltwandelnder Gehilfe haben Böses mit Flora vor. Zum Glück begegnet sie jedoch Harriet, der Heldin ihrer selbstverfassten Geschichten, denn die Zeit drängt.

Das Cover fiel mir sofort auf, erinnerte mich die Optik doch sehr stark an die gerade sehr beliebte Serie Wednesday. Passend zum Namen Flora sind das Titelbild und der Farbschnitt auch prächtig mit Blumen gestaltet. Dennoch wirkt das Buch zunächst sehr düster und auch der Inhalt strahlt kaum Freude aus. Einzig in ihren Geschichten, in denen Flora das Mädchen Harriet Abenteuer erleben lässt, gibt es lichte Momente. Harriet ist so ganz anders als Flora, zuversichtlich, lustig und rothaarig. Gerne wäre sie wie dieses Mädchen. Schlimm erscheinen auch Floras Lebensumstände. Die Mutter verließ sie, als sie noch ein Baby war, ihr Vater ist todkrank, von den Kindern im Ort wird sie wegen ihrer blühenden Fantasie ausgelacht und geärgert. Weil der Winter einfach nicht verschwinden will, macht sich Flora auf die Suche nach dem Frühling. Zunächst trifft sie ihren verschrobenen Großvater, um dann mit einem Kobold durch ein Portal in eine andere Welt zu schlüpfen. Ebenso mit von der Partie ist ein sprechendes Eichhörnchen. Es ist eine magische, leicht psychedelische Reise, die die drei gemeinsam antreten und jede Gegend, die sie durchstreifen ist bizarrer als die letzte. Kobold und Eichhörnchen sind ganz besondere Gesellen, denn dem einen kann man laut Text nicht trauen und der andere glaubt, in allem der Beste zu sein. Das sorgt manchmal für Erheiterung, wenn auch viele Wiederholungen auftreten.

Der Schreibstil ist so ganz anders wie bei den üblichen Fantasygeschichten für Kinder, sehr gehoben, manchmal anspruchsvoll bis poetisch. Der Inhalt ist leicht philosophisch angehaucht. Einige Wendungen und auch den Aufbau des Reiches und des später vorkommenden Schlosses fand ich für 10-Jährige doch etwas verwirrend und würde das Buch daher entweder sehr sehr guten und/oder gebildeten Kindern empfehlen oder die Altersangabe etwas höher ansetzen. Zudem sind die Kreaturen und die Gefahren, denen man begegnet nicht ohne. Auch Täuschungen spielen eine Rolle. Es gibt sehr ruhige Abschnitte, aber auch welche mit mehr Action. Die ständig wechselnde Umgebung wird sehr bildlich beschrieben.

Das ganze Buch erinnerte mich an vielen Stellen an große Werke der Kinderliteratur, z.B. das Märchen von der Schneekönigin (wegen der Hexe und ihrem Plan mit Flora) , Alice im Wunderland (wegen der verrückten Charaktere), Der Nussknacker und die vier Reiche oder Narnia (wegen der fantastischen Settings). Und natürlich hat auch Flora bzw. Harriet wie in großen Klassikern eine Mission, die in dem Fall besonders schwierig anmutet und die Leser*innen in Atem hält, wobei Fantasie und Realität oft verschwimmen. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Gutes Lesefutter für Fantasyfans

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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Lucia ist 13 und lebt ein normales Leben mit ihren Eltern in Catania, bis sich bei einer Geburtstagsfeier plötzlich magische Feuerkräfte offenbaren. Doch Feuermagie ist in Catania lange verboten und alle, ...

Lucia ist 13 und lebt ein normales Leben mit ihren Eltern in Catania, bis sich bei einer Geburtstagsfeier plötzlich magische Feuerkräfte offenbaren. Doch Feuermagie ist in Catania lange verboten und alle, die sie beherrschten verschwanden nach und nach. Doch dem nicht genug, wird Lucia nun auch noch von einem seltsamen Nebelwesen verfolgt und wird gerade noch von ihrer neuen Bekanntschaft Finn durch eine Flucht nach Flammaris gerettet. Doch dort breitet sich der Nebel immer weiter aus und Lucia muss nicht nur lernen ihre Kräfte zu beherrschen, sie deckt auch ein Geheimnis um ihre Vergangenheit auf.

Tolles Cover, hübscher Farbschnitt und auch die Geschichte klingt eigentlich richtig gut. Mir gefällt Lucia, die sich leider zwischen zwei Welten entscheiden muss, aber eigentlich keine andere Wahl hat, als nach Flammaris zu flüchten. Eltern und beste Freundin lässt sie zurück. Trotzdem ist sie mutig und versucht aus der Situation das Beste zu machen. Sie lernt viele neue Leute kennen und kann in ihrem neuen Zuhause ihre Kräfte trainieren, die ich auch ganz spannend finde. Auch toll ist, dass sich die Feuermagie bei jedem anders ausprägt. Sehr witzig ist Lucias kleiner Begleiter, der um keinen schlauen Spruch verlegen ist und gerne futtert. Leider erinnern aber auch viele Elemente der Geschichte an andere Bücher oder Filme. Yuki z.B. ist von seiner Art her dem kleinen Drachen in Mulan sehr ähnlich, trotzdem oder gerade deswegen mochte ich ihn sehr. Es gibt eine Schule, in der Magie unterrichtet wird, in dieser gibt es natürlich eine Person, die missgünstig gegenüber Lucia ist und versucht, andere bloßzustellen. Die üblichen Gefüge eben. Lucias Familiengeheimnis zähle ich auch dazu.

Die Nachforschungen dazu lassen die sonst so überlegte Lucia leider eher schlecht Entscheidungen treffen und so gibt es noch genug Stoff für einen nächsten Band. Das Setting und die Bedrohung von Flammaris sind hingegen eine Abwechslung und werden gut beschrieben, so dass auf jeden Fall an einigen Stellen Spannung aufkommt. Junge Fantasyfans, die Lesefutter suchen, sind also trotzdem mit dem Buch bestens versorgt. Er lässt sich relativ leicht durchschmökern, ohne dass die Story dadurch dünn wird. Durch den Cliffhanger am Ende möchte man auf jeden Fall auch weiterlesen. Für alle, die bisher keine oder kaum Kinderfantasy gelesen haben, ist das Buch sicher aufregend und neu. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Empathisches Bilderbuch übers Trösten

Was fehlt dir, kleiner Roboter?
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Der kleine Roboter ist traurig, weil er eine Schraube verloren hat. Die Tiere würden ihn gern trösten, doch sie wissen nicht wie, denn Roboter nimmt man nicht in den Arm oder erzählt ihnen Witze oder doch?

Das ...

Der kleine Roboter ist traurig, weil er eine Schraube verloren hat. Die Tiere würden ihn gern trösten, doch sie wissen nicht wie, denn Roboter nimmt man nicht in den Arm oder erzählt ihnen Witze oder doch?

Das Cover des Buches sagt schon viel darüber aus, worum es geht. Man sieht hier den kleinen Roboter, der die Hauptfigur in der Geschichte ist und leider seine Lieblingsschraube verloren hat. Nun ist er ganz traurig. Alle Tiere helfen ihm gern beim Suchen, doch trösten können sie ihn nicht, denn sie glauben, Roboter mögen oder brauchen all die Dinge und Gesten, die sie selbst trösten nicht. Nur der Biber hat eine Idee. Sie erfreut den kleinen Roboter und er öffnet sich soweit, dass er sagen kann, was ihn tröstet. Mir gefällt wie hier mit den Annahmen der Tiere gespielt wird. Da der Roboter nicht tierisch/menschlich ist, gehen alle davon aus, dass er nicht umarmt, nicht singt oder schwimmt. So versuchen sie gar nicht, ihn zu trösten. Doch es stellt sich heraus, dass er diese Dinge genauso braucht, wie alle anderen. Diese einfache aber wichtige Botschaft, können Kinder leicht auf sich und ihre Lebenswelt übertragen. Jeder braucht auf seine Weise Trost und wird gern getröstet.

Der gut lesbare Text des Bilderbuchs ist recht einfach gehalten, so können auch schon Kinder ab 3 der Erzählung folgen. Im ersten Teil sind die ersten Sätze alle ähnlich aufgebaut. Immer wird vergeblich nach der Schraube gesucht. Auf Erwachsene wirkt das vermutlich etwas befremdlich, ist aber für die kleinen Zuhörer birgt das nach kurzer Zeit schon eine gewisse Vertrautheit, in der man leichter ins Gespräch kommt und sich auf das wesentliche konzentrieren kann. Das Highlight sind die Illustrationen im Buch. Ihnen fehlt das quietschbunte mancher Bilderbücher, sie sind eher zart und atmosphärisch. Manche sind Szenen mit Hintergrund, bei anderen liegt der Fokus ausschließlich auf den Figuren und ihren Handlungen. Beeindruckend ist das Spiel mit dem Licht, sei es in den Blättern der Weiden, als Reflexion auf dem Fluss oder in Form einer Glühbirne, die ein Marmeladenglas beleuchtet. Es zieht den Betrachter in die Szenen hinein. Kinder werden sich auf jeden Fall mit dem kleinen Roboter identifizieren können, weil vermutlich jedes schon einmal etwas verloren hat. Ein tolles, empathisches Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, zuzuhören, andere zu trösten und getröstet zu werden. 5 Sterne

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