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Veröffentlicht am 06.01.2022

Amerikanische Weihnachten - informativ und lecker

American Christmas
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Amerikanische Weihnachten kennt ihr nur aus Weihnachtsfilmen? Mir ging es ähnlich, daher war ich richtig begeistert, dass es nun ein Buch zum Thema gibt. Die beiden Autorinnen bringen uns darin nicht nur ...

Amerikanische Weihnachten kennt ihr nur aus Weihnachtsfilmen? Mir ging es ähnlich, daher war ich richtig begeistert, dass es nun ein Buch zum Thema gibt. Die beiden Autorinnen bringen uns darin nicht nur die amerikanischen Traditionen von Thanksgiving bis zum New Year's Day näher, sie versorgen uns mit Hintergrundinformationen, die wirklich eher unbekannt sind. Warum feiert man überhaupt in den USA Thanksgiving? Woher kommt der Black Friday, Cyber Monday und Giving Tuesday? Was ist eine Weihnachtsgurke? Auf all diese spannenden Fragen findet man hier Antworten, die mich teilweise verblüfft haben.

Dazu servieren sie uns typische Speisen zu den einzelnen Festen und Feiertagen, nicht nur den obligatorischen Truthahn, den bekannten Eggnogg oder die Chocolate Chip Cookies für Santa, sondern auch Gerichte, die weniger bekannt sind, aber nicht weniger köstlich. Die Rezepte sind abwechslungsreich und im Buch chronologisch nach den Festen geordnet. Alle Rezepte werden mit tollen Fotos präsentiert, was mir immer besonders wichtig ist, da ich gerne sehe, worauf ich beim Kochen hinarbeite. Eine Zutatenliste mit Angabe der Portionen und eine Zubereitungsanleitung ist natürlich ebenfalls dabei. Zudem gibt es beim ein oder anderen Gericht interessante Infos und/oder Abwandlungsmöglichkeiten.

Mir gefällt die Mischung aus Information und Rezepten wirklich außerordentlich gut. Man nimmt das Buch einfach immer wieder gern in die Hand. Wer einmal ein richtig amerikanisches Weihnachtsfest plant, kommt an dem Buch nicht vorbei. Auch optisch ist es schon allein vom mit Gold geprägten Cover ein Highlight, das sich auch gut als Geschenk unterm Christbaum macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 weihnachtliche Sterne.

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Veröffentlicht am 06.01.2022

Fesselnder Auftakt der Reihe

Flame & Arrow, Band 1 - Drachenprinz
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Seit Jahrhunderten gibt es Konflikte zwischen den Fae im Süden Irlands und den Draconis, die im Norden leben. Kailey ist eine Fae, die seit ihre Eltern von Drachen getötet wurden bei ihrem Onkel lebt und ...

Seit Jahrhunderten gibt es Konflikte zwischen den Fae im Süden Irlands und den Draconis, die im Norden leben. Kailey ist eine Fae, die seit ihre Eltern von Drachen getötet wurden bei ihrem Onkel lebt und zum Kampf gegen die Draconis ausgebildet wurde. Nun droht wieder Krieg und die Elfenkriegerin wird damit beauftragt ans Trinity College in Dublin zu reisen, um dort den Thronfolger der Drachen auszuspionieren und sein Vertrauen zu gewinnen. Doch der Drachenprinz Aiden weiß bereits, dass Fae ihm gefährlich werden könnte. Und je länger sie den anderen umkreisen, umso näher kommen sie sich.

Ich gestehe, dass ich hier mit sehr viel mehr Liebesgesäusel gerechnet habe, doch ich wurde was das betrifft wirklich positiv überrascht. Die Geschichte ist ein gute Mischung aus etwas Gefühl, einer Prise College-Feeling und ganz viel Konflikt zwischen Drachen und Fae. Man spürt förmlich die Intrige, kann sie aber nicht lokalisieren, was mich dann doch sehr gefesselt hat. Die Autorin baut ganz geschickt Elfen und Drachen in unsere moderne Welt ein, auch, wenn ich manchmal etwas irritiert war, ist es nie unlogisch. Zudem sind noch einige Hexenclans in die Sache involviert, was das Ganze noch etwas abwechslungsreicher macht.

Die Charaktere, vor allem die Protagonisten Kailey und Aiden, lernt man wirklich sehr gut kennen mit all ihren Stärken und Schwächen. Sie sind keine Überhelden, sondern recht normal und es ist interessant zu lesen, wie sie sich von hasserfüllten Wesen zu Protagonisten entwickeln, die nachdenken und an ihren Vorurteilen zweifeln. Das passiert sehr dezent, macht es dann umso glaubwürdiger und die Figuren sehr sympathisch. Auch die Nebencharaktere sind sehr vielschichtig.

Überhaupt gibt es ein paar überraschende Wendungen in der Erzählweise - von ruhig bis actionreich - und im Plot, der mich am Ende gierig nach Teil zwei zurückließ. Jugendbücher und Fantasy sind nicht gerade mein bevorzugtes Genre, aber hier steckt wirklich Potential für ein Highlight drin. Bis auf wenige Seiten, wo es mir nicht schnell genug vorwärts ging in der Handlung, rauschte ich begeistert durch die Geschichte. Daher bekommt sie 4,5 Sterne ich erwarte - gespannt auf Antworten - den Nachfolgeband Elfenkriegerin.

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Veröffentlicht am 31.12.2021

Gelungener Romantasy-Auftakt

Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)
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Bloom, die als schwarzes Schaf ziemlich unbeachtet im Haus des Winters aufwächst, lebt ein recht normales Leben in einer Familie mit magischen Kräften. Ihre Familie und drei weitere sind dafür zuständig, ...

Bloom, die als schwarzes Schaf ziemlich unbeachtet im Haus des Winters aufwächst, lebt ein recht normales Leben in einer Familie mit magischen Kräften. Ihre Familie und drei weitere sind dafür zuständig, die Jahreszeiten zu steuern und deren Wechsel zu initiieren. Als der Hüter des Winterhauses überraschend tot aufgefunden wird, muss Bloom, die plötzlich ebenfalls Kräfte entwickelt, für ihn einspringen und gerät so in einen jahrhundertealten Kampf, den sie gar nicht kämpfen möchte. Schon gar nicht gegen den Rebellen Kevo, der sich in ihr Herz geschlichen hat.

Normalerweise lese ich nicht so viele Jugend- und Fantasybücher, aber hier hat mich die Idee mit der fünften Jahreszeit sehr neugierig gemacht. Das Cover ist natürlich auch ein Hingucker. So bin ich eingetaucht in die Welt der vier Häuser Winter, Frühling, Sommer, und Herbst und war überrascht, wie logisch sich in diesen Plot die Rolle einer fünften Jahreszeit einfügt.

Die Autorin verknüpft diese geschickt mit aktuellen Problemen der Klimaveränderung auf der Erde. Die Protagonistin Bloom, die ein normales Mädchen ist, stolpert in den Konflikt zwischen den Jahreszeiten unfreiwillig hinein und es ist toll zu sehen, wie sie sich in der Geschichte vom Nobody zur Heldin mausert und das nicht, ohne Schuldgefühle, Zweifel und Angst. Man kann die meisten ihrer Gefühle sehr gut nachempfinden. Auch die anderen Charaktere werden sehr gut herausgearbeitet. Der Plot hat zwar durch einige Wiederholungen auch manche Länge, dennoch kann er mit zahlreichen Überraschungen aufwarten. Dazu gibt es noch genug Schmetterlinge und Kribbeln im Bauch.

Der angenehme Schreibstil und auch die Aufteilung der Kapitel sorgt für einen guten Lesefluss. Nur einige wenige Male hatte ich das Gefühl, dass einige Erklärungen zu oft wiederholt wurden. Diverse actionreiche Szenen waren eine gute Entschädigung dafür und vor allem der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich garantiert den zweiten Band lesen muss. Für mich ein außergewöhnlich interessanter und recht gut gelungener Auftakt um die Hüter der Jahreszeiten. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 28.12.2021

Ganz nette Geschichte für geübte Leseanfänger

Fanny und die Liebe
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Fanny und ihre beste Freundin Ester spielen in jeder Pause zusammen. Bis Ester möchte, dass Fanny sie lieben soll. Fanny ist mit dieser Aussage etwas überfordert, so dass ihre Freundin sich gekränkt zurückzieht. ...

Fanny und ihre beste Freundin Ester spielen in jeder Pause zusammen. Bis Ester möchte, dass Fanny sie lieben soll. Fanny ist mit dieser Aussage etwas überfordert, so dass ihre Freundin sich gekränkt zurückzieht. Das macht Fanny total traurig und sie beginnt über Liebe und Freundschaft nachzudenken. Vor allem bei ihrer Oma, mit der sie gern Zeit verbringt, wenn ihre Mutter arbeiten muss, findet sie Trost und kann mit ihr über alles sprechen. Beim Aufräumen kommt ihr dann eine Idee, wie sie Ester gegenüber ihre Gefühle zeigen kann.

Beim Titel und der Beschreibung dachte ich zunächst es handle sich um ein weiteres Buch zum Trendthema Diversität und war eigentlich neugierig, wie die Autorin das in einem Erstlesebuch umsetzt. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass es sich eigentlich um eine ganz normale Alltagsgeschichte handelt. Das ist auch gar nicht schlimm, nur hätte ich mir eine andere Inhaltszusammenfassung auf dem Cover gewünscht. Im Großen und Ganzen geht es im Buch darum, wie Fanny sich wieder mit ihrer Freundin vertragen kann. Es wird sehr einfühlsam beschrieben, wie wichtig es für Kinder ist, jemanden zu haben, dem sie vertrauen und mit dem sie sich über solche Probleme austauschen können, die ihnen auf der Seele liegen.

Bei Fanny ist das ihre etwas unordentliche Oma, aber auch ihre Mama spielt eine wichtige Rolle. Die Familiensituation wirkt sehr authentisch. Sprachlich ist die Geschichte wirklich sehr sehr einfach gehalten, fast schon kindlich. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl, dass Fanny einfach drauflosredet, wie es Kinder eben manchmal so tun. Die Einteilung in Kapitel ist schön, um mal eine Lesepause einzulegen und weniger inhaltlich notwendig. Für ein Erstlesebuch ist es ziemlich viel Text, was meine Tochter etwas demotiviert hat. Die Illustrationen dazu findet sie jedoch sehr lustig. Für richtige Leseanfänger ist der Text schon sehr lang, daher würde ich das Buch eher für Kinder ab der 2. Klasse empfehlen oder besser, weil es sprachlich so einfach ist, zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren.

Fazit: Eine einfache, nette und sehr gefühlvolle Geschichte, bei der uns ein bisschen der Lesespaß und das Fesselnde zu kurz kommt. 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

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Veröffentlicht am 28.12.2021

Umweltbewusstsein bei den Kleinen fördern

Wieso? Weshalb? Warum? junior. Wie helfe ich der Umwelt?
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Rezension zum Buch
Im 43. Band der Wieso? Weshalb? Warum? junior Reihe für Kinder ab 2 Jahren dreht sich alles um die Umwelt. Er beantwortet erste Fragen zum Thema: Warum ist die Umwelt überhaupt wichtig? ...

Rezension zum Buch
Im 43. Band der Wieso? Weshalb? Warum? junior Reihe für Kinder ab 2 Jahren dreht sich alles um die Umwelt. Er beantwortet erste Fragen zum Thema: Warum ist die Umwelt überhaupt wichtig? Wohin mit dem Müll? Wie kann ich Tieren und Pflanzen helfen? Jede Doppelseite des Pappbilderbuches ist mit einer weiteren Frage betitelt. Ein kindgerechter, kurzer Text erzählt von Alltagssituationen, in denen die Frage beantwortet wird. Dazu passende Illustrationen und Klappen erläutern die Informationen und binden das Kind beim Lesen mit ein. Zudem gibt es auf einigen Seiten Such- und Zuordnungsaufforderungen.

Man kann nie früh genug anfangen mit der Umwelterziehung, daher war ich begeistert, dass es zu dem Thema jetzt auch einen Junior-Band von Wieso? Weshalb? Warum? gibt. Schon das fröhliche Cover lädt die Kleinen zum Mitmachen ein und zeigt, dass Umweltbewusstsein auch Spaß machen kann. Im Inneren werden wie gewohnt typische Kinderfragen gestellt und anhand von kurzen Texten beantwortet. Sehr schön ist dabei, dass die Kinder sich gut in ein der drei Geschwister aus dem Text hineinversetzen können. Es werden größtenteils Alltagssituationen dargestellt. Ein Spaziergang im Wald, der Gang zum Altglascontainer oder das heimische Badezimmer. Die Illustrationen sind sehr passend und durch die vielen Klappen werden die Kleinen auch neugierig, was es zum Thema zu erfahren gibt.

Besonders gut finde ich, dass es nicht nur darum geht, dass man Müll in einen Eimer wirft oder wie man ihn richtig trennt, wobei die Spiele dazu natürlich Spaß machen, sondern dass es wirklich sehr stark um das Vermeiden von Müll und das Schonen von Ressourcen wie Wasser und Strom geht. Kindern wird deutlich, aber nicht mit erhobenem Zeigefinger klargemacht, dass es Alternativen zum Wegwerfen und unbedachten Konsumieren gibt. Ein guter Ansatz, den man vorleben und von Kindesbeinen an fördern sollte. Ich bin erstaunt, wie kompakt und nachvollziehbar das Buch hier die wichtigsten Tipps präsentiert. Bei den Seiten zum Müllzuordnen hätte ich mir eine Lösungsseite gewünscht, da leider auch viele Erwachsene Probleme damit haben, die richtige Tonne zu wählen.

Weil das Buch aber nicht nur meiner Tochter, sondern auch mir wieder die Umwelt mehr ins Bewusstsein gerückt hat und zeigt, dass Umweltschutz auch Spaß machen kann, bekommt es trotzdem 5 Sterne.

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