Cover-Bild Das Geheimnis
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 25.10.2021
  • ISBN: 9783328601968
Ellen Sandberg

Das Geheimnis

Roman − Der neue SPIEGEL-Bestseller von der Meisterin der psychologischen Spannung
Die Zeit heilt alle Wunden. Doch das Gewissen heilt sie nicht.

München, 2020. Ulla ist eine starke Frau, obwohl sie es nie leicht hatte. Ihre Mutter Helga verließ sie als Neunjährige. Warum? Das weiß sie bis heute nicht. Helga ist der dunkle Fleck auf Ullas innerer Landkarte. Erst als das Leben sie auf den Moarhof am Chiemsee zurückführt, entdeckt sie, dass dort Antworten auf sie warten – auf Fragen, die sie jahrelang verdrängt hat.

Moosleitn am Chiemsee, 1975. Helga lebt in einer Kommune auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof. Als Künstlerin ist sie für ihre düsteren Werke bekannt, deren wahre Bedeutung sich niemandem erschließen. Denn nur sie weiß, welche Erinnerungen sie quälen. Und dass sie als junge Frau eine Entscheidung treffen musste, die sie sich bis heute nicht vergeben kann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2021

Was für ein Geheimnis!

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Ulla ist kurz vor ihrem 60. Geburtstag und denkt über ihr Leben nach. Da ist die gescheiterte Ehe mit Stephan, dann das merkwürdige Verhältnis zu ihrer Tochter Sandra. Über mehrere Ecken erfährt sie durch ...

Ulla ist kurz vor ihrem 60. Geburtstag und denkt über ihr Leben nach. Da ist die gescheiterte Ehe mit Stephan, dann das merkwürdige Verhältnis zu ihrer Tochter Sandra. Über mehrere Ecken erfährt sie durch Zufall, dass sie Großmutter wird. Doch Sandra lehnt jeglichen Kontakt mit ihr ab.
Um zu sich selbst zu finden, fährt Ulla nach Moosleitn am Chiemsee in das alte Haus ihrer Mutter. Auch mit Helga, ihrer Mutter, war das Verhältnis kompliziert, denn Helga verließ Ulla als diese neun Jahre alt war. Über die Gründe wurde nie wirklich gesprochen und Ulla kann Helga auch nicht mehr fragen, denn dies erschoss sich nur wenige Jahre später nach der Trennung von Ulla.

Eigentlich möchte sie das Haus in Moosleitn verkaufen, den Käufer gibt es sogar schon. Aber im Haus angekommen, gelingt es ihr in das Leben ihrer Mutter einzutauchen. Durch Zufall findet sie alte Musikkassetten, die von ihrer Mutter mit Nachrichten an Ulla besprochen wurden. Und sie findet mehr als sie erwartet hätte.

Das ist wieder so ein wunderbares Buch von Ellen Sandberg. Die Konflikte, mit denen man beim Lesen konfrontiert wird, kann ich so wunderbar verstehen und nachvollziehen. Sie geben einem beim Lesen auch die Möglichkeit sich selbst zu reflektieren. Aber das sind auch die kleinen Schwingungen beim Lesen, die mich ahnen lassen, dass da auf jeden Fall noch mehr kommen wird. Die dabei erzeugte Spannung führt letztlich dazu, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Interessant dabei war, dass die kleinen Puzzleteilchen, die wir von den jeweiligen Abschnittsprotagonisten erfuhren uns Stück für Stück näher an die Lösung des Rätsels brachten. Sie verrieten aber immer gerade so viel wie nötig war, so dass für mich die Lösung dann wirklich erst am Ende mit einem Aha-Erlebnis kam.

Ich war von diesem Buch begeistert und empfehle es unbedingt weiter. Von mir gibt es dafür verdiente fünf Lesesterne.

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Schreckliche Geheimnisse

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1969 lebt die geschiedene Helga in einer Kommune auf dem Moarhof in einem Dorf am Chiemsee. Mit ihrer Kunst versucht sie ein schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit zu verarbeiten, das sie davon abhält, ...

1969 lebt die geschiedene Helga in einer Kommune auf dem Moarhof in einem Dorf am Chiemsee. Mit ihrer Kunst versucht sie ein schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit zu verarbeiten, das sie davon abhält, sich um ihre Tochter Ulla zu kümmern. Diese lebt beim Vater und sucht die Schuld für die abweisende Haltung der Mutter ihr Leben lang bei sich. Nach dem Tod von Mutter und Vater im Jahr 2020 fährt sie in das Haus der Mutter und entdeckt dort Hinweise auf die Vergangenheit der Mutter, die alles erklären könnten.

Zeitlebens fragt sich die Protagonistin Ulla, warum ihre Mutter sie nicht bei sich haben wollte. Dieser Gedanke lässt sie auch nach über 40 Jahren nicht los. Trotz der Zurückweisung ist sie ein starker Charakter, der uns durch die Geschichte in der Gegenwart führt. Sehr geschickt werden dann - nicht immer in chronologischer Reihenfolge - Bruchstücke aus der Vergangenheit erzählt. Dennoch kann man der Handlung gut folgen, da die Kapitel immer mit der entsprechenden Zeit und der erzählenden Person gekennzeichnet sind. Die Spannung beginnt verhalten, man lernt zunächst wichtige Personen kennen und auch ein bisschen Ullas Seelenleben. Doch mit jedem Hinweis auf die Vergangenheit steigt die Spannung, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und ratzfatz durch war. Tatsächlich war ich begeistert von den schicksalhaften Verwicklungen und wie sie sich über Jahrzehnte als Fleck auf den Seelen der drei Generationen von Frauen festgesetzt haben. Obwohl das Ende mich nicht so sehr überrascht hat, war das Buch für mich ein Highlight, das sehr deutlich zeigt, wie uns noch die Biographie unserer Eltern und Großeltern beeinflusst. Mit Sicherheit werde ich noch einige andere Bücher der Autorin lesen. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Von der Vergangenheit eingeholt

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Ulla wurde vin ihrer Mutter, als sie neun Jahre alt war, verlassen. Sie hatte nie ein richtige Bindung zu ihre aufbauen können. Dieses spiegelt siche auch in der Beziehung zu ihrer eigen Tochter wieder, ...

Ulla wurde vin ihrer Mutter, als sie neun Jahre alt war, verlassen. Sie hatte nie ein richtige Bindung zu ihre aufbauen können. Dieses spiegelt siche auch in der Beziehung zu ihrer eigen Tochter wieder, auch diese ist nicht so, wie eine Mutter-Tochter-Beziehung sein sollte. Ullas Mutter Helga, lebte von1975 an in einer Kommune am Chiemsee. Ulla kehrt nach Jahren dorthin zurück und gräbt in der Vergangeheit ihrer Mutter, sie macht dabei eine Entdeckung, die ihr vieles klar werden läst.

Wieder ein mit Spannung geladener Roman von Ellen Sandberg. Ihre Cover sind unverkennbar und ihr Schreibstil hat ich auch dieses Mal wieder in seinen Bann gezogen. Mehr muss ich dazu nicht schreiben, weine glatte Weiterempfehlung und volle Sterne.

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Eine Geschichte die berührt

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München im Jahre 2020.
Ulla steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag.
Noch heute leidet sie unter der Zurückweisung ihrer Mutter.
Ulla ist nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrem Vater aufgewachsen, als sie ...

München im Jahre 2020.
Ulla steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag.
Noch heute leidet sie unter der Zurückweisung ihrer Mutter.
Ulla ist nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrem Vater aufgewachsen, als sie 9 Jahre alt war hat die Mutter den Kontakt zu ihr so gut wie abgebrochen. Den Grund dafür kennt Ulla bis heute nicht.
Jetzt begibt Ulla sich auf den Moarhof am Chiemsee wo ihre Mutter, bis zu ihrem Tod in einer Künstlerkolonie gelebt hat.
Im Haus ihrer Mutter stößt Ulla unverhofft auf Antworten auf die Frage, die sie sich seit ihrer Kindheit stellt.

Moosleitn am Chiemsee, 1975.
Helga lebt in einer Künstlerkolonie auf einem idyllischen Bauernhof.
Sie hat sich ganz ihrer Kunst verschrieben. Bilder, Fotos und Performance.
Der Schlüssel ihrer Kunst liegt in einem traumatischen Erlebnis in Helgas Vergangenheit, dass sich außer ihr keinem erschließt.
Als junge Frau hat sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen müssen die sie noch heute verfolgt.

„Das Geheimnis“ ist der neue Roman von Ellen Sandberg.
Wie schon die vorherigen Romane hat auch diese Geschichte verschiedenen Zeitebenen.
Auch wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Charaktere interessanter erzählt.

Da ist die Gegenwart (2020) in der Ulla kurzerhand ins Haus ihrer Mutter fährt um dort den Sommer im Grünen zu verbringen.
Unerwartet stößt sie auf Antworten, auf die eine Frage die sie seit ihrer Kindheit bewegt.

Dann ist da Luise, eine Nachbarin, die auch schon mit Helga in der Kolonie gelebt hat.
Sie sucht immer wieder den Kontakt zu Ulla wie sie ihn früher auch zu Helga gesucht hat.
Lange hat sich mir nicht erschlossen welch eine Rolle Luise in dieser Geschichte spielt, außer, dass sie das Bindeglied zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist.
Und dann natürlich Helga im Jahre 1975. Das ist die Zeitebene der Vergangenheit. Darüber hinaus gibt es Rückblicke in die Nachkriegsjahre wo Helga aus Ostpreußen flüchten musste.
Hier entblättert sich nach und nach „Das Geheimnis“ was Helga mit sich herumträgt und was sie auch in ihrer Kunst auszudrücken versucht.
Zusammen mit Ulla erschließt sich den LeserInnen das Schicksal von Helga zu einem Gesamtbild.
Ellen Sandberg zeigt gekonnt auf, dass ein so traumatisches Erlebnis wie eine Flucht auch noch die nachfolgenden Generationen beeinflussen kann.

Hinter dem Namen Ellen Sandberg verbirgt sich keine geringerer als die Bestsellerautorin Inge Löhnig, die jetzt ihrem fünften Roman unter einem Pseudonym veröffentlicht hat.
Ich denke mit ihren Romanen über bewegende Schicksale ist sie mittlerweile genauso erfolgreich wie mit ihren Krimireihen.
Auch in „Das Geheimnis“ hat die Autorin ein spannendes Thema aufgegriffen und eine interessante Geschichte geschrieben, die auch nach dem das Buch zugeklappt ist noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Veröffentlicht am 25.10.2021

Die Zeit heilt alle Wunden. Das Gewissen nicht.

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Meine Meinung und Inhalt

"Es gelang Ulla nicht, auf sie zuzugehen, sich in ihre Arme zu werfen und ihr Gesicht in ihrem Pullover zu vergraben. ....und zu wissen, dass alls gut war. Dass Mama sie liebte ...

Meine Meinung und Inhalt

"Es gelang Ulla nicht, auf sie zuzugehen, sich in ihre Arme zu werfen und ihr Gesicht in ihrem Pullover zu vergraben. ....und zu wissen, dass alls gut war. Dass Mama sie liebte und natürlich bei sich haben wollte....Dieser kalte Blick hielt sie ab. Ullas Mund wurde trocken. Angst kroch in ihr hoch. Sie brachte keinen Ton heraus." (ZITAT)

Das Cover von Sandberg's neustem Werk konnte sofort mein Interesse wecken. Mich konnte dieses Buch absolut überzeugen. Die Kapitel waren abwechselnd zwischen früher (1975) und dem Heute (2020) aus Sicht der Protagonisten geschildert. Eine tragisch und zugleich aufwühlende Geschichte, teils etwas langatmig, was dem Buch und dem Lesefluss aber nicht schadet.

Ich bin ein Fan von Sandberg's Schreibstil und werde immer gut mit ihren Romanen unterhalten. Charakteristisch für die Bücher von Ellen Sandberg ist, dass es immer ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit gibt, welches die Gegenwart beeinflusst und bestimmt - ähnlich wie bei dem Roman „Die Schweigende“.


München, 2020. Ulla ist eine starke Frau, obwohl sie es nie leicht hatte. Ihre Mutter Helga verließ sie als Neunjährige. Warum weiß sie bis heute nicht.

Helga ist der dunkle Fleck auf Ullas innerer Landkarte.

Erst als das Leben sie auf den Moarhof am Chiemsee zurückführt, entdeckt sie, dass dort Antworten auf sie warten – auf Fragen, die sie jahrelang verdrängt hat.


Moosleitn am Chiemsee, 1975. Helga lebt in einer Kommune auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof. Als Künstlerin ist sie für ihre düsteren Werke bekannt, deren wahre Bedeutung sich niemandem erschließen. Denn nur sie weiß, welche Erinnerungen sie quälen. Und dass sie als junge Frau eine Entscheidung treffen musste, die sie sich bis heute nicht vergeben kann.


Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die 1957 in München geboren wurde. In der bayerischen Landeshauptstadt studiert sie nach ihrem Fachabitur Grafikdesign und arbeitet im Anschluss als Artdirectorin bei verschiedenen Werbeagenturen. Jedoch entschließt sie sich schon bald für den Weg der Selbstständigkeit und gründet ihr eigenes Designstudio. 2007 wird aus ihrem Hobby, dem Schreiben, jedoch auch ein Beruf, als ein großer Publikumsverlag sie anfragt. 2008 veröffentlicht Sandberg unter ihrem Realnamen ihren ersten Kriminalroman. Ihre Bücher werden zu Spiegel-Bestsellern, sodass Sandberg sich fortan vollständig auf das Schreiben konzentriert. Sie erweitert ihr Spektrum und beginnt, neben Kriminalromanen auch erste Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene zu schreiben. 2017 erscheint mit „Die Vergessenen“ das erste Buch unter dem Pseudonym Ellen Sandberg. Für ihre Werke wurde die Autorin bereits mit dem Krimipreis „Herzogenrather Handschelle“ ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie heute in der Nähe von München.

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