Ein spannender, atmosphärischer Reihenauftakt!
Moorland. Die ZwillingeDarum geht es:
Zwei Schülerinnen, die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana, verschwinden in einer abgelegenen Moorlandschaft, in der Nebel und Kälte jede Orientierung zu verschlucken scheinen. Zurück bleibt ...
Darum geht es:
Zwei Schülerinnen, die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana, verschwinden in einer abgelegenen Moorlandschaft, in der Nebel und Kälte jede Orientierung zu verschlucken scheinen. Zurück bleibt eine verstörende Leere und ein Fall, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Als plötzlich digitale Spuren auftauchen, beginnt für Kommissarin Malia Gold eine Ermittlung, die sie tief in eine verschlossene Gemeinschaft und ihre dunklen Geheimnisse führt.
Mein Leseeindruck:
Andreas Winkelmann hat mich auch diesmal wieder mit seinem flüssigen und sehr spannenden Schreibstil abgeholt. Der Auftakt der Moorland-Reihe ist absolut gelungen und durch die kurzen Kapitel entsteht ein richtig angenehmes Lesetempo.
Besonders gut gefallen hat mir, wie oft ich mit meinen eigenen Vermutungen danebenlag. Immer wieder wurde ich in eine andere Richtung geführt, was die Spannung durchgehend hochgehalten hat. Malia Gold ist für mich eine sehr sympathische und greifbare Ermittlerin, vor allem weil auch ihre persönliche Geschichte Raum bekommt. Diese Einblicke haben den Fall für mich noch intensiver gemacht.
Die Frage, was im Moor wirklich passiert ist, hat mich bis zum Schluss begleitet. Das Ende war für mich persönlich nicht ganz so spektakulär wie erwartet, aber genau das macht mich umso neugieriger auf den nächsten Band, der ja schon in diesem Jahr erscheinen soll.
Fazit:
4/5 ⭐️ Ein spannender, atmosphärischer Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und definitiv neugierig auf die Fortsetzung zurücklässt.