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Veröffentlicht am 24.05.2026

Panem X

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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4⭐️ bedeuten für mich: Sehr gutes Buch, dennoch habe ich ein paar Kritikpunkte


Das Buch wurde übersetzt von Sylke Hachmeister und Peter Klöss.


In diesem Tribute von Panem Prequel ist die Hauptfigur ...


4⭐️ bedeuten für mich: Sehr gutes Buch, dennoch habe ich ein paar Kritikpunkte


Das Buch wurde übersetzt von Sylke Hachmeister und Peter Klöss.


In diesem Tribute von Panem Prequel ist die Hauptfigur Coriolanus Snow, welchen wir in der originalen Trilogie schon als Präsident Snow kennengelernt haben. Seine Familie steckt in finanziellen Schwierigkeiten, wodurch seine Zukunftspläne bedroht sind. Seine einzige Chance auf eine Universitätsausbildung ist ein Stipendium. Als die zehnten Hungerspiele anstanden wurde beschlossen, dass die Schüler der Akademie die Mentorenrolle übernehmen werden. Als Snow der weibliche Tribut aus Distrikt zwölf zugeteilt wurde war er alles andere als erfreut darüber. Doch schnell merkte er, dass Lucy Gray kein so hoffnungsloser Fall ist wie er zunächst vermutet hat und zu allem Überfluss entwickelte er Gefühle für das junge Mädchen...


Das Buch wurde in drei Abschnitte unterteilt und in der dritten Person geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Handlung wurde verständlich beschrieben.


Wir lernen ein Panem und besonders ein Kapitol zehn Jahre nach dem offiziellen Ende des Krieges kennen. Als Leser erfahren wir dabei aus erster Hand wie das Kapitol den Krieg miterlebt hat und das die Menschen dort nicht immer das Luxusleben führten, welches wir aus der originalen Trilogie kennen. Für mich war es wirklich interessant dieses etwas andere Kapitolleben kennenzulernen.


Doch auch die Hungerspiele waren da noch anders, da das Konzept der Spiele noch nicht ausgereift war, auch wenn es sich eklig anfühlt das alles jetzt so zu beschreiben. Hier sehen wir die ersten Versuche aus den Hungerspielen ein Spektakel zu machen und so die Zuschauerschaft für sich zu gewinnen. Auch Snow als Figur leistete seinen Beitrag, in dem er Konzepte einbrachte, die die Spiele maßgeblich prägen sollten.


Snow als Hauptfigur war wirklich faszinierend zu lesen. Auf der einen Seite sehen wir eine humanere Seite von ihm, wo man als Leser auch mit ihm mitfühlt. Zum einen plagen ihn Zukunftsängste und er machte sich auch sorgen um seine Familie. Er möchte um ein bessere Zukunft für sie alle kämpfen und im Laufe der Geschichte verliebte er sich. Doch auf der anderen Seite sehen wir, dass er in seinen Gedankengängen und Handlungen sehr ich-bezogen ist und, dass er dem Kapitol treu ergeben ist. Diese Seite von ihm war von Anfang an da und verschwand nie gänzlich.


Sein Klassenkamerad Sejanus Plinth bildete Snows Gegenstück in dieser Geschichte. Dieser stammt ursprünglich aus einem der Distrikte. Mit den Hungerspielen und der Art wie das Kapitol mit den Distrikten umgeht kann er nichts anfangen. Trotz ihrer fundamental unterschiedlichen Einstellung scheinen sich die beiden nahe zu stehen. Diese beiden Figuren miteinander agieren zu sehen war eindeutig mein liebster Teil des Buches.


Als dritter wichtiger Charakter ist noch Lucy Gray zu nennen. Sie ist der weibliche Tribut aus Distrikt zwölf und ihr wurde Snow als Mentor zugewiesen. Bei ihrer Figur bin ich mir etwas unsicher, ob sie gänzlich gelungen ist. Auf der einen Seite wird sie als komischer Kautz beschrieben und das ist sie auch. Ohne ins Detail gehen zu wollen zeigte sich das bei der Ernte, bei welcher sie als Tribut ausgewählt wurde. Diese Seite von Lucy ging mir zwischendurch etwas unter und manchmal habe ich selber vergessen, wozu sie fähig ist. Gegenüber Snow war sie auch etwas naiv, was ich aus ihrer Sicht dann aber doch nachvollziehen kann.


Das Pacing fand ich bis zum Ende gut, doch zu den letzten paar Kapiteln hin wurde mir alles etwas zu schnell. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Raum für diese Auflösung gewünscht.


Auch wenn ich auf einer menschlichen Ebene verstanden habe wie dieser Coriolanus Snow zu dem Präsident Snow aus der originalen Trilogie wurde habe ich irgendwie erwartet, dass wir das auch aus einer "technischen" Sicht erfahren. Wurde er zum Präsidenten gewählt oder kam er anderweitig ins Amt? Vielleicht hatte ich auch an dieser Stelle auch falsche Erwartungen an das Buch.


Alles in einem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Tolle Fortsetzung

Maid-sama 2
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Was bedeuten 4 Sterne für mich? Ein toller Manga der meine Erwartungen leicht übertroffen hat.

Übersetzt wurde der Manga von Hiro Yamada

Der Zeichenstil gefällt mir optisch weiter sehr gut und auch ...

Was bedeuten 4 Sterne für mich? Ein toller Manga der meine Erwartungen leicht übertroffen hat.

Übersetzt wurde der Manga von Hiro Yamada

Der Zeichenstil gefällt mir optisch weiter sehr gut und auch habe ich das Gefühl, dass die Panels etwas übersichtlicher geworden sind.

Auch in diesem Band blieb der Fokus auf Misaki und zeigte noch einmal eindeutig die Beschützerrolle, die sie gegenüber ihren Mitschülerinnen einnimmt. Ihre Stärke und Ehrgeiz sind dabei nicht zu unterschätzen und sorgten bei für einige Lacher. Dennoch gab es auch Situationen, die schwieriger waren und einige Menschen triggern können. Besagten Trigger setze ich an das Ende der Rezension.

Takumi blieb zwar im Hintergrund, doch dennoch blieb seine Präsenz allgegenwärtig. Er schreitet dann ein, wenn Misaki Hilfe braucht und auch bei ihm zeigt sich dadurch ein ausgeprägter Beschützerinstinkt.

Ihre romantische Beziehung hat mich auch hier wieder gut unterhalten. Misakis Unbeholfenheit gepaart mit Takumis Direktheit bleibt bis heute mein Lieblingsaspekt an dieser Reihe.

Trigger (bitte rückwärts lesen)

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gnugitsäleB elleuxes

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Veröffentlicht am 19.05.2026

4,5 Sterne

Bridgerton - Hyacinth & Gareth
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Das Original wurde von Julia Quinn verfasst. Hyacinth & Gareth wurde übersetzt von Petra Lingsminat. Außer der zweite Epilog, der wurde von Ira Panic übersetzt.


Das Buch war wieder schön flüssig geschrieben, ...

Das Original wurde von Julia Quinn verfasst. Hyacinth & Gareth wurde übersetzt von Petra Lingsminat. Außer der zweite Epilog, der wurde von Ira Panic übersetzt.


Das Buch war wieder schön flüssig geschrieben, wodurch es einfach war die Geschichte zu verfolgen. Sowohl Hyacinth als Gareth waren sehr unterhaltsame Protagonisten. Die Chemie zwischen den beiden habe ich sofort gespürt und ihre Unterhaltungen habe ich mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. Auch Lady Danbury hatte wieder einen Platz als Nebenfigur gefunden und mich mit ihrer Art mehr als einmal laut zum Lachen gebracht.


Dennoch hatte Gareth den typischen "Was zur Hölle machst/denkst du da?"-Moment, den bis jetzt alle männlichen Protagonisten hatten. Zwar habe ich mittlerweile gelernt, dass die männlichen Protagonisten in den Bridgerton Buchern einfach so sind, dennoch hatte ich kurz die Hoffnung, dass Gareth anders als die anderen Männer ist. Denoch ist er neben Colin mein Lieblingsbridgerton Mann.


Neben der Romanze spielte auch noch eine Schatzsuche eine große Rolle. Immer, wenn sich die beiden auf die Suche begeben habe, habe ich mitgefiebert und gehofft, dass sie die Diamanten finden.


Dennoch hat mich ein Punkt so sehr gestört, dass ich keine fünf Sterne Bewertung geben kann. Am Anfang wurde etwas enthüllt, was ich als sehr relevanten Fakt wahrgenommen habe. Doch irgendwie wurde da nie ein Handlungsstrang aufgemacht. Doch dann als ich dachte, dass es jetzt losgeht wurde es unter den Teppich gekehrt. Zum Ende des Buches wurde das Problem quasi in einem Nebensatz gelöst. Ich frage mich wirklich wieso das im Buch war, wenn es am Ende doch unrelevant für die Handlung war. So bleib ich "nur" bei 4,5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Süße Liebesgeschichte, die für mich aber einige Schwächen hatte

Today I’ll Talk to Him (1)
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Was bedeuten drei Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht) gefallen haben waren ausbalanciert.

Das Buch ließ sich durch den einfachen Schreibstil sehr gut lesen, jedoch setzte mir das Buch ein wenig ...

Was bedeuten drei Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht) gefallen haben waren ausbalanciert.

Das Buch ließ sich durch den einfachen Schreibstil sehr gut lesen, jedoch setzte mir das Buch ein wenig zu sehr auf „tell". Gut gefallen haben mir aber wieder viele witzige Stellen, die mich zum schmunzeln brachten. Vereinzelnd gab es aber auch einige Szenen, dessen Zweck sich mir nicht gänzlich erschlossen hat.

Layla ist ein eher zurückhaltendes, schüchterndes und ein wenig naives Mädchen, welches unter einem Pseudonym als Streamerin auf Twitch aktiv ist. Dort spielt sie über das Spiel Sims eine Liebesbeziehung zu ihrem High School Schwarm nach, mit dem sie nie gesprochen hat, nach. Als sie ihn zufällig am College wieder trifft, entscheidet sie sich ihm durch eine Challenge näher zu kommen. Diese stellt sie anschließend für ihre Follower auf Sims nach. Es ist gruselig, keine Frage, aber ich konnte das relativ gut ausblenden und die Geschichte einfach genießen. Dennoch kann ich auch gut verstehen, wenn man das nicht kann. In dem Fall empfehle ich euch dann aber zu einem anderen Buch zu greifen, weil das auch der Haupthandlungsstrang ist. Was mir gut gefallen hat war die Entwicklung von Layla und wie sie sich durch ihre Challenges immer weiter öffnet. Auch ihre Freundschaft zu ihrer Mitbewohnerin India gefiel mir sehr gut und ihre Interaktionen haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht.

Wo ich mehr Probleme hatte war Henry. Nicht weil ich ihn nicht mochte, sondern weil es vor allem zu Beginn sehr viele parallelen zu der Figur Kageyama aus Haikyuu gab. Ob das gewollt oder ein seltsamer Zufall ist kann ich natürlich nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit sagen. Aber beide haben nicht gerade die beste Sozialkompetenz und sie schauen immer ein wenig schlecht gelaunt. Beide sind Zuspieler mit der Nummer neun. Beide sind zwar sehr gut in ihrer Position, doch sie passen sich nicht ihren Mitspielern an. Heißt: wenn ihre Mitspieler den Ball nicht bekommen, beschweren sie sich, dass sie hätten schneller sein müssen, statt das die Zuspieler selbst den Ball anders spielen, was wirklich sehr spezifisch ist. Eine oder zwei dieser Dinge hätten mich überhaupt nicht gestört. Vielleicht würde ich sogar die Ähnlichkeit ganz cool finden, siehe meine Rezension zu "And they were roommates". Aber bei der Menge habe ich die Figuren ungewollt miteinander verglichen und da verliert Henry bei mir haushoch (Die Charaktersierung in Haikyuu ist für mich aber auch fast nicht mehr zu überbieten). Glücklicherweise konnte ich Henry im Laufe der Handlung immer mehr von Kageyama trennen, da wir auch immer mehr über ihn erfuhren und ich ihn so als eigenständige Figur betrachten konnte. Da kam aber schon wieder das nächste Problem für mich auf. Seine Hintergrundgeschichte fühlte sich für mich eher in die Handlung hereingequetscht an, statt dass sie ein natürlicher Teil dieser war.

Mehr gefiel mir Henry in seiner Rolle als love interest. Gegenüber Layla hat er einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt, der mein Herz mehr als einmal zum schmelzen brachte. Auch Layla mochte ich in der Beziehung, trotz ihrer Fehler wirklich sehr. Sie konnte einfach sie selbst sein und sich in seiner Nähe entspannen, zumindest die meiste Zeit. Das hat ihre Liebesgeschichte ausgemacht und ich fand es im großen und ganzen gut umgesetzt.

Die Handlung ist eher ruhig und ziemlich vorhersehbar. In diesem Fall gefiel es mir ganz gut auch einfach mal zu entspannen, lediglich die Auflösung des Konfliktes lief mir zu einfach. Was mir aber gefehlt hat war der Volleyball Anteil. Es wurde zwischenzeitlich immer mal wieder was hereingeworfen und auch dem Team selbst wurde auch Bedeutung zugesprochen. Der Sport selbst war aber besonders nach der zweiten Hälfte einfach nur noch da.

Alles in einem fand ich das Buch in Ordnung. Klar ich musste meckern, aber letztendlich hatte ich meinen Spaß damit.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Nostalgie pur

Maid-sama 1
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Was bedeuten 3,5 Sterne für mich? Ein toller Manga der etwas mehr Dinge hat, die mir gefallen, als Dinge, die mir nicht gefallen.

Übersetzt wurde der Manga von Hiro Yamada

Der Zeichenstil gefällt mir ...

Was bedeuten 3,5 Sterne für mich? Ein toller Manga der etwas mehr Dinge hat, die mir gefallen, als Dinge, die mir nicht gefallen.

Übersetzt wurde der Manga von Hiro Yamada

Der Zeichenstil gefällt mir optisch sehr gut, jedoch finde ich einzelne Panels gelegentlich überfüllt. Dadurch brauche ich manchmal einen Moment, um mich zu orientieren.

Misaki ist als Hauptfigur vielschichtig. Dadurch, dass ihr Vater sie und ihre Familie mit finanziellen Schwierigkeiten zurückgelassen hat, hat sich bei ihr eine Art Männerhass entwickelt. Diesen lässt sie an ihren männlichen Mitschülern aus. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt merkt man, dass hinter Misaki viel mehr steckt. Sie liebt ihre Familie, ist zielstrebig und arbeitet hart, um ihre Ziele zu erreichen. Auch ihre Charakterentwicklung soll nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Takumi hat ehrlich gesagt ein enormes „pretty privilege" wodurch er einfacher mit Dingen davon kommt, die überhaupt nicht gut gealtert sind. Davon einmal abgesehen ist Takumi ein perfekter Typ, der alles kann ohne sich großartig bemühen zu müssen. Deswegen glaube ich, dass er eine Figur ist, bei die Meinungen stark auseinandergehen werden.Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber Misaki und kam mir mehr als einmal als Retter zur Hilfe. Dabei wird Misakis eigene Stärke und Unabhängigkeit aber nicht heruntergespielt, was mir wieder sehr gut gefallen hat.

Die Handlung besteht aus mehreren Geschichten, die Misaki durch ihren Alltag begleiten. Dabei spielt die Wahrung ihres Geheimnisses, also ihrer Arbeit im Maid-Café, eine große Rolle. Überzeugen tut die Handlung durch Humor und den starken Figuren.

Alles in einem empfehle ich den Manga, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass dieser erste Teil mittlerweile zwanzig (!) Jahre alt ist und die Welt sich mittlerweile stark verändert hat.

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