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Veröffentlicht am 03.01.2026

Spannende Geschichte, aber für mich zu viele Schwächen in der Umsetzung.

A Tempest of Tea
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Das Original wurde von Hafsah Faizal verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Constanze Weise.

Was bedeuten 2,5 Sterne für mich? Im Buch gab es etwas mehr Dinge. die mir nicht gefallen haben als Dinge, ...

Das Original wurde von Hafsah Faizal verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Constanze Weise.

Was bedeuten 2,5 Sterne für mich? Im Buch gab es etwas mehr Dinge. die mir nicht gefallen haben als Dinge, die mir gefallen haben. 

A tempest of tea ist ein Buch, welches mich gespalten zurücklässt. Die Hauptfiguren setzen alles daran ihr geliebtes Teehaus vor der Schließung zu retten und dafür müssten sie das Kassenbuch des Widders stehlen.

Das Erzähltempo ist durchmischt. Im ersten Akt des Buches ging es hauptsächlich um die Planung des Diebstahls. Ich persönlich fand es sehr spannend, aber die Handlung kam hier eher langsam voran. Für mich war das zwar in Ordnung, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht für jeden so ist. Sobald der Plan in die Tat umgesetzt wurde, beschleunigte sich die Handlung stark. Für mich persönlich war es aber zu schnell. Mitten im Geschehen verlor ich den roten Faden und habe teilweise nicht mehr verstanden, was eigentlich passiert und wieso die Figuren auf eine bestimmte Art handeln. Das Ende warf bei mir viele Fragezeichen auf, machte mich aber gleichzeitig neugierig. Trotzdem habe ich die Geschichte gerne verfolgt und mitgerätselt.

Was ich Schade fand, dass die Vampire nicht wirklich im Fokus waren. Sie waren einfach nur da. Noch stärker fiel es mir beim Teehaus "Spindrift" auf. Dieses hat für die Handlung eine signifikante Bedeutung und für Arthie und die anderen ist es wie ein zweites Zuhause. Aber als Schauort wurde es im Großen und Ganzen kaum genutzt. Das hatte zur Folge, dass das Spindrift zwar wichtig für die Handlung war, sich für mich aber nicht wichtig angefühlt hat. Ich konnte einfach keine emotionale Verbindung zu diesem Ort aufbauen. Für mich als Leser war es ein Ort wie jeder andere in diesem Buch.

Die Charaktere haben mir meist sehr gut gefallen. Sie haben alle verschiedene Persönlichkeiten und ich habe sie gerne kennengelernt. Zwischen Arthie, Jin und Flick kann ich mich nicht auf einen Favoriten festlegen. Arthie ist jemand, der zielstrebig seine Ziele verfolgt und dafür auch alles tun würde. Jin ist charmant und hat einen Beschützerinstinkt. Flick ist ein Mädchen, dass sehr behütet aufgewachsen war, aber nach und nach diese Haut ablegt.

Die Romanzen fand ich schwach und eher oberflächlich. Insbesondere bei Arthie musste ich hinterfragen, ob jetzt eine Romanze aufgebaut werden sollte oder sie sich einfach nur körperlich hingezogen fühlt. Bei Jin hat es mir zwar schon besser gefallen, aber wirklich gut fand ich seine Liebesgeschichte auch nicht. Sie baute in meinen Augen auch viel zu sehr auf Oberflächlichkeiten auch.

Alles in einem hatte das Buch für mich zu viele Schwächen, um eine höhere Sternebewertung zu rechtfertigen. Trotzdem werde ich auch den zweiten Teil lesen, weil ich wissen möchte, was es mit dem Ende auf sich hat.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Lonely castle in the mirror

Lonely Castle in the Mirror – Roman
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Das Original wurde von Mizuki Tsujimura verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ruben Grest.

Als ich das Buch nach der letzten Seite schloss, tat ich es mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Lonely ...

Das Original wurde von Mizuki Tsujimura verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ruben Grest.

Als ich das Buch nach der letzten Seite schloss, tat ich es mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Lonely Castle in the mirror ist ein Buch, dass in erster Linie von seinen Figuren lebt. Handlung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Im Fokus steht Kokoro, die nicht mehr zur Schule geht, seitdem einige Schulkameraden ihr das Leben zur Hölle machten. Kokoro hat Angst und fühlt sich teilweise missverstanden oder gar nicht erst ernst genommen. Als Leser hat mein Herz geblutet, als ich gelesen habe, was Kokoro durchmachen musste.

Sie ist aber nicht die einzige, die es schwer hat. Als sie sie durch einen magischen Spiegel in das mysteriöse Schloss der Wolfskönigin gelangt, trifft sie auf sechs weitere Jugendliche. Was sie alle gemeinsam haben? Sie kämpfen mit ihren eigenen Dämonen. Im Laufe der Geschichte lernen wir, was sie durchmachen müssen und es hat mich meistens auch mitgenommen. Nur vereinzelnd gab es Szenen, die mich emotional nicht erreichen konnte. Das lag aber an der Art wie das Buch die Ereignisse erzählt hat und nicht den Ereignissen selbst.

Die sieben bekamen die Möglichkeit im Schloss der Wolfskönigin einen magischen Schlüssel zu finden, der ihnen einen Wunsch erfüllen kann. Dieser Wunsch hat aber einen Preis. Die sieben müssen nun zusammen klären, wie sie damit umgehen möchten. Über die Zeit bildet sich ein enges Band zwischen den sieben und sie wirkten auf mich schon wie eine Familie, die sich aber auch mal streitet.

Das Buch arbeitet auch mit Märchen, was ich auch sehr gut umgesetzt fand. Allgemein fand ich die fantastischen Elemente gut umgesetzt. Wer hier aber etwas in die Richtung high fantasy erwartet wird vermutlich enttäuscht werden.

Bei lonely castle in the mirror handelt es sich um ein Buch, dass zum Miträtseln einlädt. Zu sehen, wie sich diese Rätsel am Ende zu einer großen Handlung verflechten hat mich nicht nur positiv überrascht, es hat mein Herz erwärmt. Aber der Gedanke daran, dass ich dieses Buch nie wieder zum ersten Mal lesen kann bringt mich den Tränen nahe.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Die Macht der Arkana

Arcana Academy 1: Arcana Academy
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Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks erhielt ich ein Leseexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🖤


Was bedeuten 4 Sterne für mich? Ein tolles Buch, welches meine Erwartungen teilweise ...

Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks erhielt ich ein Leseexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🖤


Was bedeuten 4 Sterne für mich? Ein tolles Buch, welches meine Erwartungen teilweise übertroffen hat. Dennoch habe ich an einigen Stellen Kritik.

Das Original wurde von Elise Kova verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Susanne Klein und Anne Brauner.

Nachdem Clara der falschen Person getraut hat, ist sie im Gefängnis Halazar gelandet. Doch eines Tages taucht der zweitgeborene Prinz Kaelis, den Clara für ihre Verhaftung verantwortlich macht, auf um sie zu verhören. Zu Claras Überraschung verhilft der Prinz ihr zur Flucht und so landet sie in der Arcana Academy. Dort soll sie nicht nur zur Arkanistin ausgebildet werden, um Tarot Karten nutzen zu dürfen, sondern sie spielt auch Kaelis Verlobte. Eigentlich will sie aber herausfinden, was mit ihrer verschwundenen Schwester geschehen ist...

Das Buch ist flüssig geschrieben und ich fliege nur so durch die Seiten. Zu Beginn erschien mir das Tempo etwas langsamer, aber das war insofern gut, dass ich mich entspannt in die Welt einfinden konnte. Auch den actionreicheren Kampfszenen konnte ich gut folgen. 

Die Handlung fand ich wirklich spannend. So spannend, dass ich mir immer wieder neue Theorien ausgedacht habe, weil ich einfach versuchen musste die Puzzleteile, die uns die Geschichte gibt, zusammenzusetzen. Oftmals lag ich zwar daneben, aber das Buch hat ein Feuer in mir entfacht. Die Welt wirft immer wieder neue Fragen auf. Selbst, wenn eine Sache beantwortet wurde kamen immer wieder neue Fragen auf. Die Kunst an dem Buch war aber die, dass es mich als Leser nicht überfordert hat. Dennoch gab es hier und da einige Szenen, die mich etwas enttäuscht haben, weil ich einfach mehr davon erwartet habe. 

Die Art, wie die Tarot Karten verwendet werden empfand ich als interessant. Zwar kommt die klassische Deutung der Karten auch vor, aber gleichzeitig hat jede einzelne Karte eine Fähigkeit, die im Kampf eingesetzt werden kann. Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: Die Karte vier der Kelche sorgt dafür, dass eine Person einschläft oder zumindest Träge wird. Ab Seite 674 findet man ein Glossar, in welchem man die Fähigkeit der Karten nachschlagen konnte, sollte man nicht mehr wissen, was eine Karte bedeutet. 

Clara ist als Charakter sehr loyal ihren Freunden und Familie gegenüber. Sie würde wirklich alles für sie tun, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Clara ist aber auch sehr naiv und vertraut viel zu vielen Menschen ohne großartig darüber nachzudenken. Hier sehe ich auch ein bisschen einen Wiederspruch in Claras Charakter. Sie war früh auf sich allein gestellt und war darauf angewiesen illegale Geschäfte zu betreiben. Ihre Art blind zu vertrauen hat sie erst ins Gefängnis gebracht.

Kaelis fand ich zu Beginn etwas langweilig, aber je öfter er Platz in der Geschichte einnahm, desto mehr habe ich ihn ins Herz geschlossen. Er hat seine Dämonen mit denen er Kämpfen muss, doch die Art wie er mit Clara umgeht erwärmt mein Herz. Er ist fürsorglich, will sie beschützen und man merkt einfach, dass er sein Herz am rechten Fleck hat. Nicht nur in seinem Verhalten Clara gegenüber, doch da werde ich nicht spoilern.

Was das Buch für mich nicht war ist eine enemies to lovers Romanze. Es Ich hasse es in Tropes zu reden, aber Fake-Dating passt Tausend mal besser zu den beiden und hatte auch viel mehr Bedeutung für die eigentliche Handlung. Generell ist es mir egal welche Tropes im Buch vorkommen, solange sie eben gut umgesetzt werden. Aber wenn hier mit enemies to lovers geworben wird und ich das nicht wirklich erkenne, dann habe ich schon das Gefühl etwas dazu sagen zu müssen.

Was die Liebesgeschichte aber war ist ein slowburn wie ich ihn liebe, wirklich langsam. Im ersten Viertel wurde der Liebesgeschichte auch nicht besonders viel Bedeutung zugesprochen. Aber mit der Zeit wird es mehr. Kaelis ist da eher ein offenes Buch, während Clara etwas begriffsstutzig ist. Wegen letzterem hatte ich etwas Mitleid mit Kaelis. Trotz der Zweifel die immer wieder in Clara aufkamen, hatten die beiden eine tolle Dynamik. Nur zum Ende hin wurde es für mich ein bisschen zu schnell. 

Spice: Es gab mehrere Sexszenen, die ausführlicher beschrieben wurden. 

Kleine Information: Da ich hier keine Funktion finde um Spoiler zu verstecken habe ich die entsprechenden Passagen hier komplett entfernt.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Eine tolle Grundidee, doch das Buch ließ mich oft verwirrt zurück

Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)
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Im Rahmen einer Premiere auf lovelybooks erhielt ich ein Rezensionsexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 💙

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen ...

Im Rahmen einer Premiere auf lovelybooks erhielt ich ein Rezensionsexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 💙

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen haben, als Dinge, die mir gefallen haben.

Unsere Hauptfigur Wanda war immer Künstlerin mit Leib und Seele. Doch das änderte sich eines Tages schlagartig. Ihre Bilder wurden düster und verstörend, weswegen Wanda für einige Zeit die Kunst hinter sich ließ. Als sie sich dann aber doch erlaubte wieder kreativ zu sein, bemerkte sie einen fremden Mann in ihrer Wohnung. Doch er ist nicht irgendwer, sondern Neo die Muse der Künste, die sie eigentlich nicht sehen sollte. Zwischen ihnen ist ein Band entstanden, dass es ihnen nicht erlaubt sich voneinander zu entfernen und eine große Gefahr mit sich bringt.

Der Schreibstil war nichts für mich. Der Text ist sehr bildhaft, aber auch sehr ausschweifend. Dadurch verlor ich regelmäßig den roten Faden, weil ich am Ende des Absatzes nicht mehr wusste, worauf das Buch jetzt eigentlich hinauswollte. Deswegen musste ich vieles zwei oder sogar drei Mal lesen. Ein Fakt der mich sehr wundert, da ich bildhafte Schreibstile sehr gerne habe. In diesem Buch hat es für mich aber nicht funktioniert.

In dem Buch gab es zum ersten Drittel hin auch sehr viele Aufzählung im Dreierpack, man spricht auch vom Asyndeton (ja ich habe den Namen googeln müssen). Es waren einfach zu viele für meinen Geschmack. Ich habe nicht einmal Seite Hundert erreicht und war schon genervt davon. Glücklicherweise wurde das im Laufe des Buches weniger und ich konnte wieder etwas entspannter lesen.

Leider hat es mich auch sehr viel Zeit gekostet richtig in das Buch reinzukommen. Für mich ist da zu viel auf einmal passiert und in Kombination mit meinen Problemen mit dem Schreibstil ließ mich das Buch oft verwirrt zurück. Ein tiefergreifendes Wissen über die griechische Mythologie hätte mir da sicherlich geholfen. So hätte ich mich mehr auf die Ideen des Buches konzentrieren können. Das Grundkonzept mit der Muse hat mir da aber gut gefallen.

Die Liebesgeschichte wirkte auf mich eher wie ein Nebenstrang und dadurch auch etwas blasser. Im Zentrum der Geschichte stand eher die Gefahr, der die Welt ausgesetzt war.

Der Kunstaspekt hingegen hat mir sehr gut gefallen und wurde auch zu meinem liebsten Teil dieses Buches. Das hat auch viel mit meinem eigenen Interesse an der Kunst zu tun.

Relevante Schauorte in der Geschichte gibt es hier in unserer echten Welt, insbesondere der Stadt Hamburg. Das ist für mich ein Pluspunkt. Hier fiel es mir durch die Vertrautheit mit unserer echten Welt auch etwas einfacher den Geschehnissen zu folgen. Die fantastische Welt konnte ich mir in der Umgebung zwar gut vorstellen, aber die Handlungenssweisen selbst waren für mich etwas konfus.

Leider hatte ich auch bei den Figuren einige Probleme. Wanda und Neo fand ich in Ordnung. Sie waren für mich zwar nicht herausragend, aber ich würde sie auch nicht als schlechte Figuren bezeichnen. Die restlichen Figuren habe ich leider wild durcheinander gewürfelt. Beim Lesen konnte ich einfach schlecht zuordnen wer jetzt wer war, was er in der Geschichte gemacht hat oder auf welcher Seite die Person stand. Das Figurenverzeichnis half nur bedingt. Deswegen fällt es mir auch etwas schwer die Figuren in diesem Buch zu bewerten.

Die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen, aber ich glaube ich kenne jemanden, der mehr damit anfangen kann ;)

Spice: Es gab eine Szene, die sehr grob beschrieben wurde und eher fade to black war. Deswegen verstehe ich nicht wieso das Buch als spicy beworben wird. Für mich war das zwar kein Problem, da ich eh kein Fan von stark sexuellen Büchern bin, aber wer genau danach sucht wird hier vermutlich enttäuscht.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Divine Rivals

Divine Rivals
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Was bedeuten vier Sterne für mich? Ein gutes Buch, welches meine Erwartungen leicht übertroffen hat.


Das Original wurde von Rebecca Ross verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ulrike Gerstner.


Der ...

Was bedeuten vier Sterne für mich? Ein gutes Buch, welches meine Erwartungen leicht übertroffen hat.


Das Original wurde von Rebecca Ross verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ulrike Gerstner.


Der Schreibstil hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Er war flüssig, sodass ich trotz der vielen Seiten schnell durchs Buch kam. Desweiteren fiel mir das Buch durch die Verwendung verschiedener Stilmittel sehr positiv auf. Durch den Einbezug von Briefen wurde die Handlung nicht nur aufgelockert, sondern es erlaubte einer fast schon poetischen Ausdrucksweise einen Platz in dieser Geschichte einzunehmen ohne das es unpassend oder übertrieben wirkte.


Das Buch vermischte altmodisches und phantastisches vor dem Hintergrund eines Krieges auf eine geschickte Art und Weise. Es blieb für mich durchgehend spannend und wenn ich dachte etwas komplett durchschaut zu haben, kam ein völlig neues Detail ans Licht, wodurch mich die Geschichte trotzdem noch überraschen konnte. Zwar gab es einige Handlungsstränge zu denen ich mir einige Informationen mehr gewünscht hätte, wie zum Beispiel Romans Familie, aber da es ja noch einen zweiten Teil gibt, der dies aufgreifen könnte, stört es mich auch nicht so sehr.


Zwischendurch gab es aufgrund des Krieges auch immer wieder brutale und tragische Elemente und Szenen. Wer auf so etwas sensibel reagiert sollte einen Blick auf die Triggerwarnungen am Ende des Buches werfen.


Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben und gibt Einblicke in die Leben von Iris und Roman, welche unsere beiden Hauptfiguren sind. Ich empfand beide als gut ausgearbeitet und auch Abseits der Romanze konnte ich sie beide ins Herz schließen. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich die gesamte Zeit über nachvollziehbar. Der einzige Kritikpunkt den ich daran habe ist, dass ihre Rivalität in meinen Augen etwas zu kurz gekommen ist.


Alles in einem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen.

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