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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2020

Eiskalt!

Frostgrab
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Der Schreibstil ist relativ flüssig und die Idee hinter der Geschichte gut gewählt. Mit den Figuren bin ich nur schleppend warm geworden, denn zum Teil waren sie mir sehr unsympathisch. Für manche war ...

Der Schreibstil ist relativ flüssig und die Idee hinter der Geschichte gut gewählt. Mit den Figuren bin ich nur schleppend warm geworden, denn zum Teil waren sie mir sehr unsympathisch. Für manche war es zwar vorgesehen, jedoch fehlte mir teilweise etwas, dass mich mitfühlen lässt. Es ist zwar ein Thriller, aber dennoch sollten die Protas etwas an sich haben, dass ich mich in ihre Lage hineinversetzten kann.
Das gesamte Setting des Buches baut auf die gemeinsame Leidenschaft, das Snowboarden, auf. Es werden leider ziemlich viele Fachtermini aus dem Sport mit zum Teil keiner Erläuterung verwendet, sodass man diese Wörter zwar zur Kenntnis nimmt, jedoch nicht versteht. Es handelt sich häufig um verschiedene Sprungarten, mit denen man jedoch nicht anfangen kann, wenn man selbst kein Interesse an dem Sport hat. Das ist leider bei mir der Fall. Ich dachte zunächst vom Klappentext her, dass es zwar ums Snowboarden geht, jedoch nicht der Fokus darauf liegt. Finde ich etwas schade, da ich überhaupt nichts mit der Sportart anfangen kann.
Was mir gut gefallen hat war, dass die Kapitel im Wechsel in der heutigen Zeit und vor zehn Jahren beschreiben, sodass der Hintergrund deutlicher wird. Zumal endeten die Kapitel aus heutiger Sicht immer mit einem Cliffhanger, sodass ich unbedingt weiter lesen wollte!
Die Story an sich war ein wenig vorhersehbar, denn der Klappentext verrät einiges, was in dem Buch geschieht, sodass nicht so viel Spannung aufgebaut wird.

Es ist definitiv ein guter Start der Autorin. Ich würde gerne einem weiteren Buch die Chance geben, was dann vielleicht nicht den Fokus auf das Snowboarden legt. Wer den Sport mag und nicht fachfremd ist, hat mit dem Buch mit Sicherheit Spaß!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2020

Sehr spannende Geschichte!

Das Gewissen der Toten
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Das Moor fordert neue Opfer ...

Der Polizist Carter McLean ist der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes, bei dem seine vier besten Freunde starben. Geplagt von Schuldgefühlen, beschließt er, für ...

Das Moor fordert neue Opfer ...

Der Polizist Carter McLean ist der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes, bei dem seine vier besten Freunde starben. Geplagt von Schuldgefühlen, beschließt er, für jeden der Toten eine offene Rechnung zu begleichen: So verschwand eineinhalb Jahre vor dem tragischen Unfall die Frau eines der Vier spurlos. Alles, was von ihr blieb, war ein Zimmer voller Blut. Schon bald ist Carter besessen von dem Fall, und DI Jackman und DS Evans werden eingeschaltet. Doch bei den Ermittlungen finden die beiden immer mehr Hinweise, dass mehr als ein Beteiligter keine ganz reine Weste hat.

Das exzentrische Ermittler-Team Rowan Jackman und Marie Evans ermittelt wieder.



Es ist die erste Geschichte, die ich von Joy Ellis als Hörbuch gehört habe und ich finde die Idee der Umsetzung super gelungen. Ein einziger Überlebenden, der jedem seiner verstorbenen Freunde einen letzten Gefallen macht, damit sie in Frieden ruhen können. Der Fall, der währenddessen untersucht wird und der weitere Fall, der hinzu kommt, machen die Geschichte spannender und fesselnder. Es kommen immer neue Indizien dazu und ich habe mitgefiebert.

Es ist das erste Hörbuch, das ich auf Grundlage eines Buches höre und muss sagen, dass mir das Lesen selbst mehr Spaß macht, als die Geschichte vorgelesen zu bekommen. Der Sprecher hat das Buch sehr gut rüber gebracht und hat eine angenehme Stimme, sodass das Zuhören sehr entspannend war.

Mich hat nur sehr gestört, dass ich oft erst nach einigen Sekunden gemerkt habe, wenn die Geschichte nun aus einer anderen Perspektive gelesen wurde. Da hätte man eventuell die Kapitelzahl mitgelesen hätte, wäre das logische Folgen einfacher gewesen.



Nichts desto trotz ist das Buch sehr spannend und schön zu hören. Auf jeden Fall zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2020

Ein super spannendes Buch!

Bluthölle
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Angela Wood ist professionelle Taschendiebin und wollte sich nach einem erfolgreichen Tag in einer Bar einen Drink gönnen. Aus dem entspannten Abend wurde jedoch nichts, als ihr ein unfreundlicher Gast ...

Angela Wood ist professionelle Taschendiebin und wollte sich nach einem erfolgreichen Tag in einer Bar einen Drink gönnen. Aus dem entspannten Abend wurde jedoch nichts, als ihr ein unfreundlicher Gast am Nachbartisch auffällt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stahlt sie ihm die Tasche, was sich jedoch als einen großen Fehler herausstellte. In der Tasche war lediglich ein Buch. Ein Buch, das jegliche Albträume wahr werden lässt. Um es loszuwerden, schickte sie es zum LAPD und eine mörderische Jagt für Robert Hunter und Carlos Garcia beginnt...



Chris Carter ist einfach nur der Wahnsinn! Er schafft es jedes Mal aus ein Neues, seine Geschichte spannend, spannender und noch spannender zu schildern und den Leser mitzureißen. Der Schreibstil ist super flüssig und ich konnte stundenlang lesen, ohne dass es langweilig wurde. Es wurde am Anfang immer wieder leicht Spannung aufgebaut, welche ein paar Seiten später wieder abgebaut wurde. Im Verlauf der Geschichte gab es immer wieder solche "Auf und Ab" Phasen der Spannung, was mich persönlich sehr an das Buch gefesselt hat. Ab der Hälfte circa wurde die Spannung kontant aufrecht erhalten, sodass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Ganz am Ende wurde die Spannung auf die Spitze getrieben und blieb selbst fast das Herz stehen. Sehr fies sind auch die Stellen, wo die Spannung zum zerreißen angespannt ist, das Kapitel am Höhepunkt endet und im nächsten Kapitel eine andere Situation beschrieben wird. Das hielt mich immer auf Trab und ich MUSSTE unbedingt weiterlesen. Ich hatte immer den Anlass, mitzudenken und mitzuraten, wer der Täter sein kann und was in zu diesen Taten veranlasst haben könnte, sodass es nie langweilig wurde.

Die Figuren Robert Hunter und Carlos Garcia sowie Angela Wood sind mir mal wieder sehr ans Herz gewachsen und es tat weh, sich von ihnen am Ende des Buches zu verabschieden...



Jeder Thriller-Liebhaber muss dieses Buch zuhause stehen und gelesen haben, denn es ist mal wieder einfach fantastisch wie die anderen Teile zuvor auch. Vor allem, wenn man mal das Cover betrachtet!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere