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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2018

Abstrus, schräg und abgefahren bis zum Schluss

Abgefahren
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"Abgefahren" von Dirk Pope, ist ein im wahrsten Sinne des Wortes abgefahrener und schräger Roadmovie, indem es Viorel ohne Führerschein dafür aber mit einer Menge Leichen im Gepäck, tief in den wilden ...

"Abgefahren" von Dirk Pope, ist ein im wahrsten Sinne des Wortes abgefahrener und schräger Roadmovie, indem es Viorel ohne Führerschein dafür aber mit einer Menge Leichen im Gepäck, tief in den wilden Westen Europas führt und neben einigen Skurrilitäten, sondergleichen Charakteren, noch eine Menge mehr an abenteuerlichen Begegnungen und Hindernissen zu bieten hat.

Der 17-jährige Viorel ist für sein Alter viel zu dick, dementsprechend immer hungrig, phlegmatisch, viel zu oft lustlos und auf der ständigen Suche nach sich selbst. Mit seiner Mutter lebt er in Essen, in einer kleinen Wohnung die auch auf Dauer viel zu eng für die beiden ist.
Als er jedoch eines Tages, seine Mutter leblos am Esstisch sitzend auffindet ist seine Trauer unaussprechlich gross.
Notgedrungen wickelt er seine tote Mutter, in einen Schlafsack, packt sie in den Kofferraum des altersschwachen Corsas und übernimmt kurzentschlossen selbst die Überführung in deren Heimatort am schwarzen Meer.
Während seiner langen Reise macht er einige Begegnungen mit komischen Gestalten, darunter auch die Bekanntschaft mit einem Anhalter der ihm einiges über schauderhafte Vampirrythen erzählt und nur wenig später durch einen eher unglücklichen Unfall ums Leben kommt.  Mit nun zwei Leichen und viel zu wenig Geld im Gepäck, ohne Sarg und Totenschein seiner Mutter, stellt sich seine Reise quer durch den wilden Westen Europas als kopfloses unterfangen heraus. Doch er ist noch lange nicht am Ziel, es lauern noch einige Hindernisse und Gefahren, bis er endlich ankommt um seine Mutter zu beerdigen.

Die Geschichte von Viorel ist nichts für schwache Nerven, skurril, sonderbar, schräg und teilweise ganz schön makaber. Aber das macht die etwas andere Geschichte aus, die oftmals auch Meilenweit an der Realität vorbeigeschlittert ist.
Abgefahrene und abstruse Handlungsstränge, lassen den Leser in die skurrile Geschichte eintauchen und im altersschwachen Corsa des Protagonisten Viorel platz nehmen. Eine abgefahrene Roadmovie mit ziemlich schrägen Bekanntschaften und Begegnungen beginnt, wohlgemerkt ohne Führerschein dafür aber mit einer Menge Leichen im Gepäck. Obwohl man es nicht vermutet, schafft es Viorel tatsächlich, so ziemlich heil und fast pannenlos am schwarzen Meer anzukommen.
Der schwarze Humor des Autors Dirk Pope, der kurz und knapp gehaltene Schreibstil und die ziemlich verrückte Handlung lassen die Geschichte aufleben und teilweise richtig lebendig werden. Obwohl ich mich am Anfang zwar auf den zur Geschichte passenden und leicht sonderbaren Schreibstil Umstellen und eingewöhnen musste, bin ich schlussendlich doch ziemlich flüssig und zügig durch die Kapitel, die mit gefahrenen Kilometerangaben versehen sind, gekommen.

Lässt man sich auf die abstruse Handlung ein, kann die Geschichte gut unterhalten, sorgt manchmal sogar für ein dezentes Schmunzeln und wird mit einem zu der Geschichte passenden Ende belohnt.

Abgefahren ist eine etwas andere Geschichte, die jedoch wenn man sich auf sie einlässt, unterhaltsam, mitreisend und auf eine gewisse Art und Weise spannend ist.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Mit Zeichenblock und Grossfamilie zum Workshop nach Berlin

Lil April - Das Chaos kommt selten allein - Band 3
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"Lil April - Das Chaos kommt selten allein" von Stephanie Gessner, ist der dritte Band der chaotischen Grossfamilie, in dem sie während eines Workshops, turbulente und ereignisreiche Ferientage in Berlin ...

"Lil April - Das Chaos kommt selten allein" von Stephanie Gessner, ist der dritte Band der chaotischen Grossfamilie, in dem sie während eines Workshops, turbulente und ereignisreiche Ferientage in Berlin erleben.

Die junge Lil April ist bei einem Zeichenwettbewerb zweite geworden und nach Berlin zum allercoolsten Modeworkshop eingeladen worden. Doch die ganze Sache hat auch einen gehörigen Haken, denn Lil reist nicht nur mit ihrem Zeichenblock im Gepäck nach Berlin, sondern auch mit ihrer gesamten Grossfamilie. Denn ihre Eltern haben mit der Reise, auch gleich einen Familienurlaub verbunden, sodass das Chaos praktisch schon vorprogrammiert ist. Viel Zeit bleibt Lil allerdings nicht, um Berlin mit ihrer Familie zu entdecken. Denn auch der Workshop ist härter als gedacht und der Konkurrenzkampf der Teilnehmer gross.
Doch da ist auch noch der süsse Junge Jari, den die Mädchen während der Zugfahrt kennen gelernt haben, der jedoch mit seinem Verhalten, grosse Rätsel aufwirft. Auch bei ihrer kleineren Schwester Arti sorgen Gefühlsschwankungen für grosse Aufregung und mächtig Ärger, die Lil eine wichtige Entscheidung im Bezug auf Workshop und Familie treffen lassen.

Obwohl wir Lil April nicht aus den vorherigen Bänden kennen, haben wir recht schnell in die Geschichte gefunden und hatten nur zu Anfang etwas Mühe die vielen Familienmitglieder der Grossfamilie auch auseinander zu halten. Doch keinesfalls muss man die vorherigen Abenteuer von Lil gelesen haben, um in die doch sehr chaotische und turbulente Geschichte zu finden, denn Stepanie Gessner lässt Rückblicke und Kurzbeschreibungen der jeweiligen Familienmitglieder gekonnt in die Geschichte mit einfliessen ohne wiederholend zu sein. Dabei ist es besonders das Miteinander der Familie, das die Geschichte am Schluss ausmacht und oftmals für witzige und humorvolle Lesemomente beim lesen gesorgt haben. Denn obwohl Lil eigentlich noch recht jung ist, kam sie mir deutlich älter vor und fällt durch ihr Verhalten auf, die Loyalität, Selbstfindung und die ersten Gefühle, Liebe und Jungs gut rüber bringen konnte.
Doch man merkt das etwas in der Luft liegt und die Charaktere aus ihrem behüteten Familienleben auszubrechen drohen um die Grenzen der Belastbarkeit auszutesten. Gekonnt knüpft die Autorin die entstehenden Konflikte zusammen und lässt dadurch die Geschichte regelrecht aufleben. Auch die Handlung wird mit Voranschreiten der Geschichte immer aufregender, mitreisender und spannender, kleine Geheimnisse werden aufgedeckt und haben im Gesamten für eine richtig schöne und ereignisreiche Reise gesorgt.

Auch der Erzähl und Schreibstil von Stephanie Gessner war durchweg sehr angenehm und kindgerecht gehalten, sodass es richtig Spass gemacht hat dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Denn auch die Kapitel haben eine angenehme länge, sind mit einem kurzen aber oftmals recht witzigen Satz als Einleitung und Überschrift versehen, die neugierig auf die Handlung gemacht haben.

Wir hatten grossen Spass beim lesen, haben viel gelacht und mit den Charakteren bis zum Schluss mitgefiebert. Im Gesamten eine sehr schöne, spannende und mitreisende Geschichte über Selbstfindung, Loyalität und die erste Liebe für junge Mädchen.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Viele Kindliche Flausen in ein witziges und spannendes Abenteuer gepackt

Ziemlich beste Schwestern – Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1)
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"Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Sosse" von Sarah Welk, ist eine herrlich unterhaltsame und witzige Ansammlung von Schwesterngeschichten, die mit viel Augenzwinkern und lebendigen schönen Illustrationen ...

"Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Sosse" von Sarah Welk, ist eine herrlich unterhaltsame und witzige Ansammlung von Schwesterngeschichten, die mit viel Augenzwinkern und lebendigen schönen Illustrationen für Kinder, toll zum Vor und Selbstlesen sind.

Die beiden einfallsreichen und ziemlich besten Schwestern, Mimi und Flo haben immer die besten Ideen zusammen. Doch am Sonntag geht weder Flo in den Kindergarten noch Mimi in die Schule. Sie sitzen draussen auf dem Torpfosten und beobachten die vorbeifahrenden Leute. Ziemlich langweilig bis Mats mit einer Mäusefamilie, die er im Garten gefangen hat, auftaucht.
Wie wäre es also wenn die Mäusefamilie bei ihnen ins Puppenhaus einziehen würde, fragen sich die Schwestern? Oder besser noch in Mamas Brotkasten, der wäre auch super geeignet für die kleinen Nager. Komisch nur das Mama und Papa darüber so gar nicht begeistert sind und die kleinen Nager auch gar nicht daran denken immer brav in ihrem Versteck zu verweilen. Obwohl sie richtig süss und geheimen Zirkusmäuse sind.
Da Mama und Papa jedoch so gar nicht begeistert von den neuen Mitbewohnern sind, kommt ihnen auch schon die nächste Idee. Wie wäre es mit einem Überraschungskuchen für Mats, schliesslich hat er schon bald Geburtstag? Das kann ja wohl nicht so schwierig sein, denken sich die Schwestern oder etwa doch?

Die beiden Schwestern sind zwei sympathisch und lebensfrohe Mädchen die immer witzige Einfälle und Ideen haben um sich den Tag zu versüssen. Doch ihre Streiche, stossen besonders bei ihren Eltern nicht immer auf die erhoffte Begeisterung.
Denn was für die beiden ein grosser Spass und pures Abenteuer bedeutet, ist für ihre Eltern Chaos und grosses Durcheinander.

Mit grosser Begeisterung haben wir die beiden Schwestern bei ihren kleinen und grossen Abenteuern begleitet und hatten mächtig Spass und Freude beim lesen. Denn ihr grosser Einfallsreichtum hat des öfteren für ein Augenzwinkern gesorgt und uns nicht selten beherzt hat auflachen lassen. Dabei erleben die Schwestern solch authentische und witzige Abenteuer die für mich als Elternteil ein Schreck wären aber als Geschichte einfach toll waren.

Sarah Welk schafft es gekonnt durch ihre angenehme und humorvolle  Art zu Schreiben nicht nur Kinder sondern auch die vorlesenden Erwachsene in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern.  Die Sätze sind kurzgehalten und verständlich für Kinder, die Kapitel haben eine angenehme länge und sind mit grosser Spannung, Witz und Charme bestückt. Auch die Kapitelüberschriften sind witzig gehalten und machen neugierig auf die kommende Handlung.
Aber auch die unzähligen Illustrationen die von der Illustratorin Sharon Harmer stammen haben sehr gut zur Geschichte der beiden Schwestern gepasst. Denn sie sind sehr liebevoll gezeichnet und lassen durch die witzige Darstellung der Charkatere die Abenteuer der Mädchen richtig aufleben und lebendig werden.

Im Gesamten ein tolles Buch, mit spannenden und humorvollen Abenteuern, lebhaften Illustrationen und schrecklich einfallsreichen aber liebenswerten Charakteren die für Augenzwinken und lustige Lesemomente beim Vor und Selbstlesen gesorgt haben.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Kulinarische Rezepte denen einen Prise Spannung fehlte

Nur eine Prise Mord
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"Nur eine Prise Mord" von Tanja Griesel ist ein kulinarischer Krimi mit opulenten Rezepten, unterhaltsam bis zum Ende, dem jedoch eine Prise mehr Spannung gut getan hätte.

Maxie Kaiser die unter Kennern ...

"Nur eine Prise Mord" von Tanja Griesel ist ein kulinarischer Krimi mit opulenten Rezepten, unterhaltsam bis zum Ende, dem jedoch eine Prise mehr Spannung gut getan hätte.

Maxie Kaiser die unter Kennern der Gourmetküche auch die Kaiserin der guten Küche genannt wird hat geschafft wovon viele Köche nur träumen können. Denn in ihrer Heimat dem idyllischen Dörfchen Rothard, hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet, das sogar schon erste Erfolge feiern konnte.
Nur die eher altmodische und spiessige Dorfgemeinschaft bleibt dem Restaurant weitestgehend fern, sind reserviert Fremden gegenüber und machen der Gourmetköchin Maxie das Leben schwer.
Als dann auch noch bekannt wird, das der Starkoch und ehemaliger Liebhaber Rolf Bauer, Maxie für eine Fernsehkochshow engagieren möchte, kippt die Stimmung vollends und schlägt in Neid und Feindseligkeit über.
Und dann kommt auch noch Rolf Bauer bei einem Unfall ums Leben das nicht zum Seelenfrieden der Gemeinde sondern sogar noch weitere Fragen aufwirft.

Obwohl die Grundgeschichte, die ansprechenden Rezeptideen absolut für eine gute Story sprechen, konnte mich der Krimi nicht begeistern und auf eine kulinarische Reise ins idyllische Rothard mitnehmen. Vielleicht bin ich auch mit vollkommen falschen Erwartungen an das Buch ran gegangen, denn ich habe einen Krimi erwartet der mit kulinarischen Highlites bestückt und mit einer Prise Mord und vor Spannung nur so trotz. Statt dessen empfand ich die Geschichte als eher mittelmässig die zwar von der Story her Unterhaltungswert hatte, aber für mein Empfinden von einem Krimi, weit entfernt war. 
Mag sein, das dies genau so von der Autorin gewünscht wurde, das dann allerdings nicht als Krimi sondern eher als Roman betitelt werden sollte. Denn die Kurzfassung der Gesichte hat mich durchaus neugierig auf die Story gemacht, die leider alles andere als faszinierend und spannend war.
Ein wahrer Gaumenschmaus hingegen, waren die leckeren Rezeptkreationen die Maxie ihren Gästen kredenzte und mir dadurch regelrecht das Wasser im Mund zusammen lief. Denn die detaillierten Beschreibungen haben richtig Hunger auf mehr gemacht, die man anhand der Rezeptvorschläge jeweils am Anfang eines jeden Kapitels finden und mit ein wenig Geschick auch nachkochen konnte.

Da ich auch den Schreibsil der Autorin als eher gewöhnungsbedürftig beschreiben würde, war auch das vorankommen in der Geschichte für mich nicht immer einfach und manchmal etwas holprig. Denn Stellenweise hat sich die Handlung ziemlich gezogen, ohne das etwas nennenswertes oder spannendes passierte das meinen Lesefluss etwas gehemmt hatte.
Im Grunde hat sich mir auch fast erst gegen Ende des Buches die Figur von Rolf Bauer erschlossen, sodass wenigstens hier eine dezente Spannung aufgekommen ist.

Im Gesamten hat mich die Geschichte leider einfach nicht begeistern können die jedoch durchaus Luft nach oben hat.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Dschinntastisch geht es weiter auf eine magische Reise quer durch Europa

Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat - Band 3
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"Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat" von Corinna Wieja ist das dritte dschinntastische Abenteuer der magisch Dschinn-Reihe, in dem nicht nur eine grosse Hochzeit vor der Tür steht, sondern auch ...

"Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat" von Corinna Wieja ist das dritte dschinntastische Abenteuer der magisch Dschinn-Reihe, in dem nicht nur eine grosse Hochzeit vor der Tür steht, sondern auch jede menge Abenteuer quer durch Europa auf die Freude Amanda, Jonas und Jessy wartet.

Endlich ist es soweit, Jonas Vater und Jessys Mutter wollen Heiraten. Die Hochzeitsvorbereitungen sind schon im vollen Gange, die ersten Tanzschritte in Übung doch mit dem ganzen Stress hängt auch irgendwann der Haussegen der Eltern gewaltig schief.
Unentwegt wird gestritten und gezankt, die Nerven liegen blank, bis auch plötzlich die Feier an sich zu platzen droht.
Das müssen Jonas und Jessy mit der Hilfe ihrer Dschinnfreundin Amanda unbedingt verhindern.
Doch das ist leichter gesagt als getan, denn das selbst gebraute Liebeselexier verfehlt vollkommen seine Wirkung und geht gehörig nach hinten los.
Die Freunde sind sich sicher, da kann nur noch eine Wunschsuppe helfen um den Zauber rückgängig zu machen.
Doch dafür müssen sie, nicht nur ein kniffliges Rätsel lösen, sondern auch quer durch Europa reisen um die Zutaten zu finden.
Allerdings sind sie nicht die einzigen die sich auf die Jagd nach den Zutaten machen.

Da wir schon die ersten beiden dschinntastischen Abenteuer gelesen haben waren wir natürlich ganz gespannt wie es weiter geht mit Amanda, Jonas und Jessy. Denn diesmal liegt Liebe in der Luft, es wird geheiratet ein Zaubertrank geht völlig nach hinten los und auch ein böser Dschinn sorgt wieder für mächtig Wirbel und Abenteuer. 

Wer die Helden der Geschichte schon aus den ersten Bänden kennt, weiss das jeder Charaktere für sich einzigartig und liebenswert ist. Besonders Amanda, deren Zaubersprüche nicht immer die gewünschte Wirkung erzielten haben, hat uns schon so einige Lacher beim lesen beschert.
Corinna Wieja lässt auch im dritten Band einzelne Rückblicke gekonnt in die Handlung mit einfliessen, sodass man sich als nicht Kenner der Reihe ein lebhaftes Bild über die vergangenen Abenteuer machen konnte.
Sehr gefallen hat uns die Reise auf dem fliegenden Teppich der die Kids quer durch Europa geführt hat. Hier mussten sie knifflige Rätsel lösen, kommen hinter das Geheimnis der Zaubertinte um die richtigen Zutaten für die Wunschsuppe zu besorgen. Doch neben einem actionreichen Abenteuer kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Aufkommende Situationskomik und missverstandene Zweideutigkeit von Worten, haben für humorvolle und witzige Lesemomente gesorgt und gut zur Geschichte gepasst.

Gewohnt angenehm und humorvoll, war auch im dritten Band der Schreibstil von Corinna Wieja der auch diesmal wieder etwas magisches an sich hatte und für ein entspanntes und angenehmes Lesevergnügen sorgte. Denn die Kapitel haben eine gute länge, die Sätze sind verständlich und kindgerecht geschrieben und auch die Überschriften der Kapitel haben neugierig auf die weitere Handlung gemacht. 
Zum Gesamtbild der Gesichte haben auch diesmal wieder die tollen und liebevoll gezeichneten Illustrationen der Illustratorin am Anfang eines jeden Kapitels gepasst, der wir für ihre Kreativität ein grosses Lob aussprechen möchten.

Im Gesamten hat uns auch der dritte Band der Reihe, wieder mit auf eine magische und spannende Reise genommen, die uns gut unterhalten und grossen Spass beim lesen bereiten konnte. Ein dschinntastisches Abenteuer, mit viel witz, Charme und eine magische Reihe für junge Leser und Dschinns.