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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

stark angefangen, aber leider etwas nachgelassen

Bis zum Mond
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Die Geschichte beginnt mit drei Freundinnen, die alle im gleichen Unternehmen arbeiten. Als eine von denen in Kyrpto investiert, ändert sich das Verhältnis und das Leben der Frauen. Ein interessantes Konzept, ...

Die Geschichte beginnt mit drei Freundinnen, die alle im gleichen Unternehmen arbeiten. Als eine von denen in Kyrpto investiert, ändert sich das Verhältnis und das Leben der Frauen. Ein interessantes Konzept, was macht das plötzliche Geld, aber auch der unsicherer Reichtum mit einem selbst.

Der Schreibstil war sehr angenehme, dieser war leicht und lies einen vergassen, dass man las. Man wollte immer weitere wissen, wie sich die Geschichte der Frauen entwickelt und vor allem war man gespannt, ob diese weiter Gewinn machen würden oder ihr Geld verlieren.

Leider konnte die folgende Geschichte dem nicht stand halten. Einiges im mittleren Abschnitt hätte kürzer gefasst werden können. Das Ende lässt einen auch etwas unbefriedigend zurück. In allem ein angenehmes Buch, welches sich trotz einiger inhaltlicher Schwächen leicht lesen lässt.

Veröffentlicht am 30.09.2025

Emotional

Der Absturz
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Mein zweites Buch von Edouard Louis aus seiner Reihe über seine Familie. Mehrmals wurde der Bruder schon am Rande thematisiert, nun geht es In diesem Werk um genau diesen.
Geschildert werden ...

Mein zweites Buch von Edouard Louis aus seiner Reihe über seine Familie. Mehrmals wurde der Bruder schon am Rande thematisiert, nun geht es In diesem Werk um genau diesen.
Geschildert werden werden in Kürze und Klarheit werden die Sucht und die Gewälttätigkeit des Bruders geschildert. Hierbei wird kein eindimensionales Bild diesen Bruders gezeichnet, sondern vor allem die Last des Bruders unter den geringen Erwartungen der Eltern und der fehlende Glaube an ihn.
Nicht nur der eigene Bruder wird geschildert, sondern auch das ambivalente Verhältnis Edouards zu diesem.
Die ablehnende Haltung gegenüber der Gewalttätigkeit und Ansichten aber auch verständnisvoll hinsichtlich der Last die der Bruder trug.

Ein emotionales und besonders ehrliches Buch, welches durch seine Kürze und Einfachheit nicht an Tiefe vermisst. Definitiv eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Obsession

Gym
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Der Klappentext machte mich neugierig, eine Frau die für einen Job im Fitnessstudio vorgibt vor kurzem ein Kind bekommen zu haben. Anhand dieser Prämisse konnte ich damals nicht erahnen in welche ...

Der Klappentext machte mich neugierig, eine Frau die für einen Job im Fitnessstudio vorgibt vor kurzem ein Kind bekommen zu haben. Anhand dieser Prämisse konnte ich damals nicht erahnen in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde.
Hierbei wurde ich sehr positiv überrascht, das Buch habe ich nahezu in einem Rutsch gelesen, und bin in einen Sog gelangt während des Lesen.

Die Entwicklung der Protagonistin wird im Buch immer obsessiver, geprägt von einem Selbstoptimierungsdrang und Perfektionismus. Welcher nicht nur bei ihrer sportlichen/körperlichen Entwicklung präsent ist, sondern auch andere Bereiche prägte.
"Gym" verkörpert den in der heutigen Leistungsgesellschaft extremen Ehrgeiz, welcher schnell in eine Selbstschädigung endet. Und einer Protagonistin die in ihrer eigenen Welt und Abgründen gefangen ist und einen selbst in einen Sog zieht.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Ungewöhnliches Buch

Die Ausweichschule
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Ein Buch das mich sehr überraschte. Mir viel es nach dem lesen einige Zeit schwer eine Rezension zu verfassen, da ich meine Gedanken zu dem Buch nicht in Worte fassen konnte. Ein Buch dieser ...

Ein Buch das mich sehr überraschte. Mir viel es nach dem lesen einige Zeit schwer eine Rezension zu verfassen, da ich meine Gedanken zu dem Buch nicht in Worte fassen konnte. Ein Buch dieser Art habe ich bisher noch nicht gelesen, demnach fehlte mir ein Anhaltspunkt zu anderen Büchern dieser Art oder ähnliches.

Kaleb Erdmann war als Schüler bei dem Amoklauf in einer Erfurter Schule dabei. Das Buch ist geprägt von dem Prozess des Schreibens eines Werkes, das sich 20 Jahre später mit dem Amoklauf und seinen Folgen auseinandersetzt. Hierbei versucht der Autor sich diesem Projekt zu nähern und ein solches Buch zu schreiben. Hierbei ist dieser mit verschiedenen Fragen und Herausforderungen konfrontiert, könne er 20 Jahre später ein solches Buch verfassen, was lässt sich zu dem Thema sagen und was ist wenn es auf meine Fragen vielleicht keine Antwort gibt.

Ein interessantes Konzept, welches ich in dieser Art noch nicht gelesen hatte. Trotz der bereits vielen Werke über Amokläufe sticht dieses Werk durch seine Form hervor. Dieser Werk warf viele Fragen auf, die einem zum Nachdenken anregen. Aber oftmals ohne Antworten zu bieten, aber auch das muss Literatur nicht immer. Dennoch hat sich die Geschichte manchmal in Nebengeschichten verstrickt und ist von der Hauptgeschichte abgeschweift.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Mal was anderes

Das Beste sind die Augen
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Erst verlässt ihr Vater ihre Familie, dann findet ihre Mutter einen neuen Freund. Dieser ist selbstgefällig und respektlos. Weiterhin besucht die Protagonistin die Universität und ist auch dort mit Herausforderungen ...

Erst verlässt ihr Vater ihre Familie, dann findet ihre Mutter einen neuen Freund. Dieser ist selbstgefällig und respektlos. Weiterhin besucht die Protagonistin die Universität und ist auch dort mit Herausforderungen konfrontiert. All die Lasten die auf Ji-won liegen wecken in ihr Gedanken, Gedanken über die Augen der Männer die sie sieht. Dieser werden immer radikaler bis sie Wirklichkeit werden.



Ein Buch das seicht anfängt, aber definitiv nichts für schwache Nerven ist und eklige Beschreibungen enthält. Die Gründe für die Last von Ji-won sind komplex und zeigen die echte Lebensrealität, wie Rassismus, Fetischismus oder familiäre Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Es zeigt sich was passieren kann, wenn wir nicht lernen mit Druck umzugehen. Hierbei können ungesunde Ventile genutzt werden, wie hier Gewalt. Dieser Aspekt wird sehr bildlich dargestellt, auf teilweise sehr morbide Weise.

Dieser Aspekt war interessant. Allerdings gefiel mir das Ende nicht, für mich war die Auflösung zu einfach und unspektakulär.



Dennoch handelt es sich um ein gelungenes Debüt, bekannte Themen werden in einer ungewöhnlichen Weise erzählt und machen die Geschichte interessant und spannend, trotz der düsteren Aspekte.

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