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Veröffentlicht am 03.11.2019

Ein Buch mit kleinen Schwächen, aber gewohntem Schreibstil

Berührt von himmlischen Schwingen (Die Engel-Reihe 1)
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Vorneweg muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch leichte Einstiegsschwierigkeiten hatte, weil dieses Buch so unglaublich anders ist als die vorangegangenen Bücher der Autorin.
Aber dann mochte ich sie ...

Vorneweg muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch leichte Einstiegsschwierigkeiten hatte, weil dieses Buch so unglaublich anders ist als die vorangegangenen Bücher der Autorin.
Aber dann mochte ich sie doch sehr. Polly ist eine Protagonistin, die sehr anders ist, aber sie ist auch nicht auf den Mund gefallen.
Ihre lockere, fröhliche und teils unerschrockene Art hatten mich anfangs zwar etwas abgeschreckt, aber das hielt nicht allzu lange an und zum Schluss mochte ich sie sehr und habe das Buch regelrecht verschlungen.

Yashiel hingegen ist ein Engel wie er im Bilderbuch steht. Er kommt halt überhaupt nicht mit dem Leben auf der Erde klar und das macht ihn sehr liebenswürdig und sympathisch.

Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig zu lesen, trotz des holprigen Einstiegs und am Ende war ich tatsächlich enttäuscht, dass das Buch bereits zu Ende war. Aber da Band 2 bereits erschienen ist, muss ich nicht allzu lange warten.

Insgesamt bekommt das Buch von mir 3,75 von 5 . Es war ein gutes Buch für zwischendurch und für alle Liebhaber, die etwas leichteres brauchen gut zu lesen.


Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog https://isaszeilensymphonie.blogspot.com und meiner Instagramseite www.instagram.com/isaszeilensymphonie

Veröffentlicht am 03.11.2019

Eine Welt ohne Technik? Für Ophelia die bittere Realität

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Vermutlich werde ich nie die richtigen Worte finden, die je diesem unglaublichen Buch gerecht werden können.

Das Buch hat für mich alles, was ein gutes Jugendbuch ausmacht: Einen Schreibstil, der so ...


Vermutlich werde ich nie die richtigen Worte finden, die je diesem unglaublichen Buch gerecht werden können.

Das Buch hat für mich alles, was ein gutes Jugendbuch ausmacht: Einen Schreibstil, der so angenehm und unverkennbar wie die Autorin selbst ist. Das Buch ließ sich so unglaublich gut runterlesen und ich hatte eher Schwierigkeiten damit, es aus der Hand zu legen.

Die Protagonisten sind unglaublich transparent und man erlebt ihre Gefühlswelt genauso, als würde man direkt neben beziehungsweise vor ihnen stehen. Die Spannung war ab Seite 1 deutlich fühlbar und hat keinen einzigen Moment nachgelassen. Und allein dieses Zukunftsszenario war unglaublich. Ich persönlich könnte mir keine Welt ohne Technik vorstellen, aber durch dieses Buch wurde die Vorstellung nicht nur sehr wahrscheinlich, sondern auch so unglaublich real, dass dieser Tag X tatsächlich irgendwann mal eintreten könnte.

Ophelia ist eine so vielschichtige Protagonistin, die ich von Anfang an sehr in mein Herz geschlossen habe. Sie ist sehr intelligent, witzig, liebevoll und würde für ihre Sache alles tun, nur um mal ein paar ihrer Eigenschaften zu nennen.
Auch die anderen Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Ich flog nur so über die Seiten und das Buch war einfach viel zu schnell zu Ende.
Auf der Messe habe ich mir direkt Band 2 geholt und werde ihn noch im Lauf der Woche anfangen zu lesen, da Band 3 schon am 11.11. erscheint.

Lena Kiefer hat mit diesem Buch ein unglaubliches Meisterwerk erschaffen und ich weiß schon jetzt, dass ich vermutlich traurig sein würde, wenn die Reihe zu Ende ist.

Für mich weist dieses Buch keine Schwächen auf und man wird als Leser definitiv nicht enttäuscht.

Von meiner Seite aus bekommt dieses Buch liebend gern die 5 von 5 und eine ganz klare Leseempfehlung.



Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog https://isaszeilensymphonie.blogspot.com und meiner Instagramseite www.instagram.com/isaszeilensymphonie

Veröffentlicht am 29.10.2019

Kommt leider nicht an die Vorgängerbücher heran

Like a Memory – Liebe kennt kein Zurück
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Vor einigen Jahren habe ich die "Seabreeze" und "Rosemary Beach" Reihen gelesen und geliebt.
Nach dem ich gesehen hatte, dass etwas Neues von Abbi Glines erschienen ist, wanderte das Buch in meine Tasche ...

Vor einigen Jahren habe ich die "Seabreeze" und "Rosemary Beach" Reihen gelesen und geliebt.
Nach dem ich gesehen hatte, dass etwas Neues von Abbi Glines erschienen ist, wanderte das Buch in meine Tasche und somit auch in mein Regal.

Und an sich hatte mir das Buch total gut gefallen, zumindest die ersten beiden Drittel. Und das letzte Drittel naja, mir hatte einfach etwas gefehlt, denn da ging es einfach alles schnell. Es wirkte so, als müsste man die Geschichte ganz dringend beenden und es haben, zumindest für mich, elementare Teile gefehlt, damit es nicht so lieblos dahingeklatscht wirkt.
Aber dennoch war es wie ein Nachhausekommen und ich habe mich in dem Setting total wohl gefühlt. Es war fast so, als würde ich durch Seabreeze laufen und das warme Wetter, das Meer und den Strand genießen. Ein perfektes Sommerbuch also.

SPOILER-ALERT, falls jemand noch nicht die "Seabreeze und Rosemary Beach Bücher gelesen hat!!

Die Protagonisten, Bliss und Nate, sind die mittlerweile erwachsenen Kinder, die aus den "Seabreeze" und "Rosemary Beach" Reihen hervorgegangen sind. Bliss, die Tochter von Cage und Eva York, und Nate, der Sohn von Rush und Blaire Finlay, treffen sich als Teenager und verbringen einen wunderschönen Sommer miteinander und verlieben sich dabei.
Doch das Leben verläuft meist nicht nach Plan und so kommt es, dass Bliss den Kontakt zu Nate völlig abbricht, als sie schwer krank wird.

Und das bleibt auch ganz lange so, denn erst Jahre später treffen die Beiden aufeinander und merken, dass da immer noch ein kleiner Funke ist, der glimmt.
Doch kein Mensch bleibt sein Leben lang gleich und so kommt es natürlich auch, dass Menschen sich ändern.

So auch Bliss und Nate. Bliss wirkt teilweise sehr naiv, aber total liebenswert. Sie hat schweres durchgestanden und ist an sich eine starke Persönlichkeit, nur leider lässt sie sich sehr viel gefallen.
Nate hingegen ist ein ebenfalls liebenswerter Charakter, doch er wirkt anfangs sehr oberflächlich. Ich hatte etwas Schwierigkeiten mich mit ihm anzufreunden, doch je besser ich ihn kennenlernte, desto mehr mochte ich ihn.

Die bisherigen Bücher von Abbi Glines mochte ich alle sehr gerne und habe die Bücher entsprechend schnell verschlungen. Das liegt aber vor allem daran, dass Abbi's Schreibstil sehr flüssig ist und man einen relativ leichten Einstieg in die Geschichten hat.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es hebt sich von den Vorgängerbüchern etwas ab und doch auch wieder nicht. Der übliche Farbklecks mit dem Titel ist weiterhin da und auch der Kontrast zwischen buntem fröhlichen Orange und dem ruhigen und gewelltem Grau ist einfach ein kleiner Hingucker.

Insgesamt bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 💘, da es diese paar Schwächen hatte und mich nicht ganz so sehr gefesselt hatte, wie erhofft.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Eine Geschichte für alle mit einer Schwäche für bittersüße Liebesgeschichten

Perfectly Broken
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Das Buch wurde auf Instagram ja sehr gehyped und ich bin dem Hype tatsächlich verfallen.
Das Buch war ein Buddyread mit meiner Partnerseite auf Instagram und wir hatten echt unsere Schwierigkeiten, nicht ...

Das Buch wurde auf Instagram ja sehr gehyped und ich bin dem Hype tatsächlich verfallen.
Das Buch war ein Buddyread mit meiner Partnerseite auf Instagram und wir hatten echt unsere Schwierigkeiten, nicht ohne den anderen weiterzulesen.
Das lag aber vor allem daran, dass ich nur gearbeitet habe und daher keine Zeit hatte, wirklich mal zu lesen.

Soweit so gut. Kommen wir zum Buch.
Der Klappentext hat nicht zu viel und nicht zu wenig versprochen. Es war genau richtig und vor allem hat die liebe Sarah mich förmlich auseinandergenommen und wieder zusammengefügt.

Die Geschichte handelt von Brooklyn, die ein Jahr vor Beginn der Handlung einen schweren Verlust erleidet. Um sich einen Tapetenwechsel und Abstand von allem zu bekommen, zieht sie gemeinsam mit ihrem Hund Ghost (in den ich mich im Übrigen als allererstes verliebt habe) von Manchester nach Bedford.

Dort angekommen muss sie erstmal feststellen, dass ihre kleine Wohnung durch eine verschlossene Tür mit der Nachbarswohnung gekoppelt ist.

Da stellte sich mir die Frage, wie es mir damit geht, wenn meine Wohnung nur durch eine Türe mit der Nachbarswohnung verbunden wäre?

Ich würde wahrscheinlich erstmal unter Schock stehen und mir das genaustens überlegen, ob es mir das Wert wäre.

Und so beginnt dann auch die eigentliche Geschichte, die sehr schnell an Fahrt aufnimmt und mich gegen die Wand fährt im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe es innerhalb eines Tages, unterbrochen von 6 Stunden Schlaf, durchgelesen und mir standen oft die Tränen in den Augen oder ich hatte Schmerzen an einer ganz gewissen Stelle.

Sarah Stankewitz hat ihre Protagonisten, aber vor allem deren Gedankenwelt so gut beschrieben, dass man sich förmlich in sie hineinversetzen konnte und die Geschichte gefühlt hautnah miterleben konnte.

Brooklyn mochte ich sehr gerne, warum kann ich gar nicht so genau sagen, aber das kommt aus dem Bauch heraus. So nach dem Motto, die gefällt mir, die nehm ich gleich mit.
Ich hätte sie wahnsinnig gern, ganz oft geknuddelt, weil sie so verloren gewirkt hatte.

Chase ist einfach toll, auch wenn ich am Anfang dachte, dass das was er da macht nicht ganz so schlau ist. (Mehr verrate ich da aber nicht, weil ich sonst spoilern würde.)
Und dennoch er ist ein wahnsinnig guter Mensch, der ebenfalls mit seiner Vergangenheit, vor allem der jüngeren Vergangenheit zu kämpfen hat.

Aber auch die Nebencharaktere fand ich einfach nur toll und ich shippe ja Molly und Troy, die besten Freunde der beiden, total.

Da ich bereits mehrere Bücher von Sarah gelesen habe, kannte ich ihren Schreibstil und auch hier war es einfach wieder so, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte, weil man sich so verdammt schwer von der Geschichte lösen konnte. Man flog nur so über die Seiten und entsprechend schnell war es auch fertig gelesen. Das spricht ja nur für einen flüssigen und vor allem klar verständlichen Schreibstil.

Und das Cover ist ein Traum, ich mag allgemein so Marmorierungen sehr gerne und entsprechend hatte das Buch mit der weiß-grauen Marmorierung mit den roségoldenen Akzenten voll bei mir gepunktet.

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 💘 und zählt somit zu meinen Herzensbüchern und Highlights des Jahres.


Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog https://isaszeilensymphonie.blogspot.com

Veröffentlicht am 29.10.2019

Ein gutes Buch für zwischendurch

Limonadentage
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Limonadentage erzählt die Geschichte von Avery und Cade, wie sie schon seit ihrer Kindheit eine enge Freundschaft hatten, die im Lauf ihrer Jugend zu einer Liebesbeziehung wurde, die dann in die Brüche ...

Limonadentage erzählt die Geschichte von Avery und Cade, wie sie schon seit ihrer Kindheit eine enge Freundschaft hatten, die im Lauf ihrer Jugend zu einer Liebesbeziehung wurde, die dann in die Brüche ging. In kleinen Rückblicken erfährt man mehr über die Vergangenheit der Beiden, doch was mich etwas störte war, dass diese Rückblicke etwas willkürlich eingesetzt wurden.
Aber wie gesagt nur etwas.
Avery’s Entwicklung von diesen Rückblicken aus betrachtet war eine sehr gute, denn sie wurde aus dem schüchternen kleinen Mäuschen zu einer jungen, selbstständigen und selbstbewussten Frau. Doch Cade wiederzutreffen hat sie, meiner Meinung nach, wieder in alte Muster fallen lassen. Das hat mir gar nicht gar nicht gefallen, denn ich mag die selbstbewusste und vor lebensenergiesprühende Avery sehr.

Cade ist ein spezieller Fall, für mich fällt er in die Kategorie „gutaussehender Computernerd“. Auch ihn trifft es wie der Schlag seine Jugendliebe wiederzutreffen, und auch wenn er vergeben ist, merkt man, dass er sich etwas aus Avery macht.

Die Funken zwischen den Beiden sind definitiv da, doch die Art und Weise wie sie umeinander herumtanzen und irgendwie nicht so ganz auf den Punkt kommen, liegt ganz klar an den jeweiligen Partnern der Beiden.
Sie können einfach nicht aus ihrer Komfortzone ausbrechen, vor allem Cade nicht.

Man erkennt dennoch sehr gut den Zwiespalt in dem Avery und Cade stehen. Die Gefühle sind sehr gut nachvollziehbar und vor allem Averys Gefühlswelt ist ein offenes Buch für mich.
Ich musste tatsächlich das ein oder andere Tränchen verdrücken, weil die Gefühle so stark ausgestrahlt haben.
Cades Gefühlswelt kann man auch gut miterleben, allerdings ist er dennoch wie ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Aber ich denke, dass dies so beabsichtigt ist, damit man im zweiten Teil mehr über ihn erfährt.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir an sich gut, aber nur ein gedrosselteres Tempo wäre toll gewesen.
Ich fühlte mich, als wäre ich total in die Geschichte reingeschmissen worden.
Dennoch konnte ich das Buch fast nicht auf die Seite legen und hab so gut es ging in jeder freien Minute gelesen.

Der zweite Teil „Limonadenträume“ wird aktuell von mir auch noch gelesen und ich hoffe, dass es noch besser wird.
Ich weiß, dass dieses Buch von einigen Lesern für gut befunden haben, es aber auch genauso viele Kritiker gibt.

Als mein abschließende Beurteilung gebe ich dem Buch 3,5 von 5 💘 , da es ein gutes Buch für zwischendrin für alle ist, die keine konventionelle Liebesgeschichte lesen wollen, sondern Geschichten, wie nur wenige sie schreiben können. Annie Stone gehört hier tatsächlich dazu.

Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog https://isaszeilensymphonie.blogspot.com