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Veröffentlicht am 07.07.2020

Schönes Buch mit vielen süßen kleinen Details

Denn das Leben ist eine Reise
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Aimée ist einfach nur unglücklich mit ihrem Leben. Sie hat keine wirklichen Freunde und die Eltern im Kindergarten, in welchen ihr Sohn Len geht, sind auch schrecklich. Noch dazu lehnt der Vater von Len ...

Aimée ist einfach nur unglücklich mit ihrem Leben. Sie hat keine wirklichen Freunde und die Eltern im Kindergarten, in welchen ihr Sohn Len geht, sind auch schrecklich. Noch dazu lehnt der Vater von Len ihn auch noch ab. Deshalb schnappt sie ein paar Sachen und fährt mit Len in ihrem alten VW-Bus nach England. Dort trifft sie wieder auf ihre alte Liebe Daniel und sie wird stark mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Daneben muss sie sich auch darum kümmern, dass ihre aktuelle Situation endlich besser wird und sie am Ende nicht vor einem großen Scherbenhaufen liegt.

Im Großen und Ganzen war das Buch sehr angenehm und flüssig zu lesen. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Problem, dass ich Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen konnte, sie waren so Sprunghaft. Oder auch bei Unterhaltungen wird ganz plötzlich über etwas ganz anderes gesprochen. Dadurch wirken diese Gespräche sehr abgehackt und willkürlich aneinandergeknüpft. Allerdings war das auch eher eine Ausnahme! Ganz besonders hat mir gefallen, dass nicht nur die gegenwärtige Geschichte erzählt wird, sondern auch einiges aus der Vergangenheit. Es gibt ganze Kapitel aus einer früheren Zeit und vor jedem Kapitel aus der Gegenwart gibt es einen kleinen passenden Abschnitt aus der früheren Zeit. Dadurch kommen kleine süße Details sehr zur Bedeutung. Gerade am Ende wurden Dinge aus dem ganzen Buch wieder aufgegriffen, die nur eine Kleinigkeit sind, aber so viel mehr ausdrücken. Außerdem merkt man dem ganzen Buch auch an, dass die Autorin viel recherchiert hat. Sie hat vieles wirklich gut und ausführlich (aber nicht zu ausführlich) geschildert und erklärt.

Die Geschichte des Buches fand ich super. Es kamen immer wieder neue Dinge auf, wodurch mir nie der Spaß am Lesen verging. Noch dazu kamen mir die Charaktere so lebhaft vor, wodurch mich die Geschichte noch mehr gepackt hat. Man hat die Zerrissenheit von Marilou gespürt, hat sich Sorgen um die Situation von Len und Aimée gemacht. Man hat sich gewünscht mehr von den Problemen zwischen und Daniel und Zoe zu erfahren, aber das war für Aimée nicht bestimmt, also hat man sie selbst auch nicht erfahren. Aber genau dadurch hat man die Stimmung richtig einfangen können. Ich habe mich so sehr über Per aufgeregt und war wirklich froh, dass er nicht sehr viel vorkam. Insgesamt habe ich wohl alles genau so gefühlt wie Aimée und ich glaube, das war auch genau so gewollt.

Dieses Buch zeigt einem so vieles über den Mut auszubrechen, über familiäre Probleme und wie viel aus der Vergangenheit in einem stecken kann, die einen einfach nicht loslässt. Eine Liebe die auch nach so vielen Jahren nicht vergeht. Der Schmerz über Verluste, die niemals vergehen werden, aber die besser werden, wenn man sie rauslässt.

Ein wunderschönes Buch, das einem sehr viel lehren, zeigen und spüren lassen kann. Ich kann es wirklich wärmstens empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Absolutes Wohlfühlbuch mit wunderbaren Charakteren

It was always you
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Seit vier Jahren hat Ivy kaum noch Kontakt zu ihrer Familie. Nachdem ihre Mutter gestorben ist hat ihr Stiefvater sie auf ein Internat geschickt und seitdem war sie auch nicht mehr zu Hause. Doch jetzt ...

Seit vier Jahren hat Ivy kaum noch Kontakt zu ihrer Familie. Nachdem ihre Mutter gestorben ist hat ihr Stiefvater sie auf ein Internat geschickt und seitdem war sie auch nicht mehr zu Hause. Doch jetzt hat sie eine Nachricht erhalten, in der sie nach Hause eingeladen wird, weil ihr Stiefvater etwas mit ihr zu besprechen hat. Dort trifft sie auch wieder auf ihre beiden Stiefbrüder. Vor allem Asher hat sie negativ in Erinnerung, aber nach vier Jahren kann sich eine Menge ändern. Und das hat es sich auch!

Die ersten paar Seiten haben sich leider etwas gestreckt bei mir, aber ich wurde dann doch sehr schnell warm mit dem Buch. Nikola Hotel hat einen tollen Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Sie lässt Spannung, Gefühle und Humor mit einfließen, wodurch ich dann doch einfach so über die Seiten geflogen bin.

Ich habe mich in jeden einzelnen Charakter verliebt. Ivy hat so viel Kreativität in sich, zieht gerne mal Missgeschicke an und hat eine absolut herzliche Art. Asher ist innerlich zerrissen. Er will es seinem Vater recht machen, aber dafür muss er seine eigenen Wünsche hintenanstellen. Doch nach und nach gibt er seine Gedanken auf eine sehr gefühlvolle Art zum Ausdruck. Schon jetzt freue ich mich auf den zweiten Band, denn Noah hat eine Menge Humor, auch wenn er zurzeit sehr neben der Spur zu sein scheint. Aber auch Sam und Harper mochte ich von Anfang an, sie sind beide sehr liebe und loyale Freunde. Über Aubree hat man auch schon ein wenig erfahren und ich freue mich darauf sie noch besser kennenzulernen.

Es ist kein Geheimnis, dass sich etwas zwischen Asher und Ivy entwickelt. Ich musste mir oft in Erinnerung rufen, dass die beiden nicht verwandt sind. Für mich war es immer mal wieder merkwürdig mit dem Hintergedanken, dass sie Stiefgeschwister sind. Ivy sieht Noah als ihren Stiefbruder an, aber Asher nicht. Für mich hat sich das manchmal einfach wirklich merkwürdig angefühlt. Aber wenn ich das aussenvor lassen, kann ich nur sagen, dass ich die Geschichte und Entwicklung der beiden liebe. Sie harmonieren super zusammen und ich habe sehr mit ihnen mitgefühlt.

Im Buch kommen immer mal wieder kleine bis größere Szenen, die dem ganzen Buch immer wieder neue Spannung geben. Es wird nie langweilig. Ganz im Gegenteil, ich war am Ende richtig traurig, dass es vorbei war. Ich habe mich so wohl gefühlt mit dem Buch (auch an den Aspekt mit den Stiefgeschwistern habe ich mich dann gewöhnt ) und ich habe alles Charaktere ins Herz geschlossen. Ich bin sehr froh, dass es noch einen zweiten Band geben wird. Für mich ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Spannende Story

All of You
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Die Geschichte rund um Willow und Shaw geht weiter. Der Vertrag zwischen den beiden, den sie im ersten Band geschlossen haben, beinhaltet schon längst nicht mehr das was zwischen ihnen abläuft. Aus einer ...

Die Geschichte rund um Willow und Shaw geht weiter. Der Vertrag zwischen den beiden, den sie im ersten Band geschlossen haben, beinhaltet schon längst nicht mehr das was zwischen ihnen abläuft. Aus einer gespielten Beziehung wird mehr. Doch die Vergangenheit der beiden droht alles was zwischen ihnen ist zu zerstören. Nicht nur der Ex-Freund von Willow stellt ein großes Hindernis dar, sondern vor allem auch eine Tat, von der niemand bisher wusste.

Auch „All of you“ ist wunderbar geschrieben und enthält wieder viele explizite Szenen. Für meinen Geschmack sind es zwar zu viele, aber nichtsdestotrotz sind sie sehr gut und detailliert und vor allem sehr intensiv beschrieben. Für mich ist dabei nicht alles nach meinem Geschmack. Aber die Hauptstory in diesem Buch ist so interessant und spannend! Es hat super viel Spaß gemacht zu lesen wie alles ans Licht kommt, wie die Sachen miteinander verbunden sind und wie sie versucht werden zu lösen. Allerdings sind die ganzen Verknüpfungen der Personen, Taten usw. in dem Buch für mich doch etwas zu viel, zu viele Zufälle und dadurch etwas zu unglaubwürdig.

Mit Willow kam ich in diesem Teil leider nicht mehr ganz so gut klar wie noch im ersten. Ich kann ihre Gedankengänge und Handlungen oft einfach nicht nachvollziehen. Sie ist so unentschlossen, widerspricht sich selbst sehr oft. Aber die Autorin selbst war sie schon vorher bewusst, dass sowas in den Rezensionen stehen könnte. Für mich selbst ist es nicht nachvollziehbar, aber für andere bestimmt, da ja jeder Mensch anders ist.

Mit Shaw wurde ich tatsächlich wärmer. Er ist zwar immer noch übertrieben besitzergreifend, aber gleichzeitig auch so liebevoll und macht einfach alles für seine Liebsten. Dadurch habe ich ihn dann schließlich dich ins Herz geschlossen.

Die beiden besten Freunde von den Protagonisten Sierra und Noah fand ich im ersten Band schon toll und daran hat sich nichts geändert. Sie sind beide sehr loyal und haben immer einen Spruch parat. Ich finde sie beide super symphytisch.

Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich kann es durchaus empfehlen. Sexszenen kann man skippen, wenn man sie nicht mag, von daher würde ich mich nicht durch sie abschrecken lassen und es erst gar nicht lesen. Denn die Story war echt spannend und dadurch absolut lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Interessante Story, aber sehr viel Sex

All of Me
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Willow bietet für eine viertel Million Dollar ihre Zeit Shaw Mercer an. Dieser muss in der Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen um seine Familie zu schützen und seinem Vater bei der Bügermeisterwahl ...

Willow bietet für eine viertel Million Dollar ihre Zeit Shaw Mercer an. Dieser muss in der Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen um seine Familie zu schützen und seinem Vater bei der Bügermeisterwahl zu unterstützen. Doch was beide nicht ahnten ist, dass aus der körperlichen Anziehung zwischen ihnen schnell mehr wird. Sie sind beide hin und her gerissen was das zwischen ihnen beiden ist und ob sie über den Vertrag hinaus handeln sollten.

Wer explizite Szenen nicht sonderlich mag sollte dieses Buch wohl lieber meiden denn eines kommt hier sehr oft und ausführlich vor, Sex. Die Protagonisten fühlen sich von Beginn an körperlich zueinander angezogen und was mit reinen Fantasien beginnt lebt sich in einem sehr erfüllten Sexleben aus. Ich selbst habe nichts gegen solche Szenen, allerdings mag ich es nicht, wenn sie das Buch dominieren und das ist in „All of me“ auf jeden Fall der Fall. Nichtsdestotrotz sind die expliziten Szenen und auch der Rest des Buches sehr gut geschrieben, es ist alles sehr detailliert und flüssig zu lesen.

Willow hat in ihrer Vergangenheit sehr viel Verlust erlebt und deswegen öffnet sie sich nicht gegenüber jeden x-beliebigen. Noch dazu hat sie Geldsorgen, weswegen sie ihre Zeit an fremde Männer verkauft. Sie ist in meinen Augen eine sehr taffe, mutige und schlagfertige Frau. Sie lässt sich nicht schnell einlullen. Doch bei Shaw wird sie einfach schwach.

Shaw ist sehr besitzerdreifend, kommt mit seinen Gefühlen für Willow nicht so recht klar und denkt eigentlich nur an Sex, dadurch wurde ich mit ihm nicht so zu 100 % warm. Allerdings gab es auch sehr süße Momente mit ihm, die aber gleichzeitig wieder einen negativen Aspekt beinhaltet haben, wie zum Beispiel Willow zu kontrollieren.

Die Story zwischen all den Sexszenen hat mir durchaus sehr gut gefallen. Es gibt einige spannende und faszinierende Aspekte wie Drogenmissbrauch, Selbstmord, Krankheit. Allein dadurch ist das Buch wert zu lesen, wenn kann man ja auch einfach die Sexszenen skippen. Besonders das Ende macht meine Vorfreude auf den zweiten Band groß. Ich bin sehr gespannt wie es mit den beiden weitergeht und ob die Beziehung eine Zukunft hat.

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Veröffentlicht am 12.06.2020

Ein absolutes Highlight für mich

Truly
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Andie hat keinen Job, keine Wohnung, kaum Geld, aber dafür einen Studienplatz an ihrer Wunschuni. Bei der Suche nach einem Job trifft sie auf Cooper, der sie sofort in seinen Bann zieht. Auch wenn er nicht ...

Andie hat keinen Job, keine Wohnung, kaum Geld, aber dafür einen Studienplatz an ihrer Wunschuni. Bei der Suche nach einem Job trifft sie auf Cooper, der sie sofort in seinen Bann zieht. Auch wenn er nicht viel spricht und absolut gegensätzlich handelt, kann sie ihn einfach nicht aus ihrem Kopf bekommen. Dabei hat sie doch genug andere Probleme und ist nur nach Seattle gekommen um ihren großen Traum zusammen mit ihrer besten Freundin June zu verwirklichen.

„Truly“ ist der erste Band der In Love Trilogie von Ava Reed. Für mich war es bis jetzt mein absolutes Jahreshighlight, ich weiß nicht ob noch ein anderes Buch dies toppen kann, außer vielleicht „Madly“. Ich habe mich im ganzen Buch super wohl gefühlt und es kam mit keiner Sekunde Langeweile auf. Ava Reed hat ein Händchen dafür auch ernstere Themen aufzugreifen oder zumindest anzuschneiden. Der Schreibstil war sehr sanft, einfühlsam und absolut angenehm zu lesen. Noch dazu kam auch der Humor nicht zu kurz, ich musste wirklich sehr viel lachen. Dabei war die Ananas wirklich das Genialste von allen.

Wie ich schon erwähnte werden in dem Buch ernstere Themen angesprochen und hier vor allem die Angst und die Panik, welcher daraus entstehen kann. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten und konnte sie komplett verstehen. Ängste sind nicht immer rational was auch hier im Buch sehr deutlich wird, aber deswegen sind sie nicht weniger ernst zu nehmen. Auch die Wahrheit spielt eine große Rolle, und zwar die gegenüber anderen, aber auch zu sich selbst. Manchmal fällt es einen sehr schwer die Wahrheit zu sagen oder sich einzugestehen. In diesem Buch kommt auch dieser wichtige Aspekt sehr deutlich rüber.

Sowohl Andie als auch Cooper kämpfen auf ihre Art und Weise mit ihren Ängsten und versuchen sich nicht dominieren zu lassen. Andie war mir sofort sympathisch mit ihrer leicht nerdigen, zurückhaltenden und gleichzeitig mutigen Art. Bei Cooper fiel es mir zu Beginn doch etwas schwerer mit ihm warm zu werden. Er ist ein sehr verschlossener Mensch und in ihm schlummert so viel Unausgesprochenes. Aber auch ihn habe ich mit der Zeit besser verstanden und mochte ihn dann immer mehr. Doch ich muss gestehen, dass ich mich auf „Madly“ noch mehr freue. Mason und June sind zusammen einfach super witzig. Sie sind beide sehr loyal und immer für ihre Freunde da. Aber gegenseitig gehen sie sich immer fast an die Gurgel. Durch die zwei musste ich eigentlich am meisten lachen. Ich habe mich eindeutig jetzt schon in die beiden verliebt!

Ein sehr gelungener Auftakt, der in meinen Augen gelesen werden muss. Ich liebe dieses Buch, ich bin hin und weg, fühle mich allein bei dem Gedanken an dieses Buch direkt wieder so wohl und kann es absolut und einfach nur empfehlen!

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