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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2018

Spannender Krimi mit einer düsteren Atmosphäre

Bluthaus
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Inhalt
Frida Paulsen ist noch etwas angeschlagen und nimmt sich auf den Hof ihrer Eltern in der Elbmarsch eine Auszeit. Dann erreicht sie ein Hilferuf ihrer Freundin Jo. Sie wird des Mordes an einer ehemaligen ...

Inhalt
Frida Paulsen ist noch etwas angeschlagen und nimmt sich auf den Hof ihrer Eltern in der Elbmarsch eine Auszeit. Dann erreicht sie ein Hilferuf ihrer Freundin Jo. Sie wird des Mordes an einer ehemaligen Kollegin verdächtigt. Die Spur führt zu einem alten ungeklärten Fall aus dem Jahre 1997 und dem "Bluthaus" auf der Halbinsel Holnis. Dann verschwindet Jo spurlos und Frida versucht ihr zu helfen.

Meine Meinung
"Bluthaus" von Romy Fölck ist bereits der zweite Band mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, aber mein erstes Buch der Autorin. Trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist spannend und fesselnd, er gefällt mir richtig gut und lässt sich flüssig lesen.
Gleich mit dem Prolog baut die Autorin eine mega gute Spannung auf und macht den Leser neugierig, was in der Vergangenheit geschehen ist. Immer wieder baut Romy Fölck Textschnipsel aus der Vergangenheit ein, wir erfahren nach und nach immer mehr über die Zusammenhänge.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch, mit Frida und Bjarne hat die Autorin zwei sehr sympathische Protagonisten erschaffen. Frida stellt gerade ihre berufliche Zukunft sehr in Frage, die Auszeit auf dem Apfelhof ihrer Eltern tut ihr grade sehr gut. Trotzdem hilft sie Jo, als diese ihre Hilfe braucht. Bjarne hat gerade erfahren, dass er eine erwachsene Tochter hat. leider ist diese krank und Bjarne macht sich große Sorgen und wird dadurch von seinem aktuellen Fall abgelenkt. Das macht ihn für mich aber auch sehr sympathisch. Im ersten Fall arbeiten beide wohl zusammen, ich freue mich schon, diesen schnellst möglichst zu lesen. Die sind bestimmt ein gutes Team.

Was mir auch noch sehr gut gefällt, ist die Atmosphäre. Gerade die rund um das Bluthaus, sie ist so düster und unheimlich, beim Lesen lief es mir eiskalt den Rücken runter.

Die Mischung von Kriminalfall und Privatleben der Ermittler ist von Romy Fölck gut gewählt. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass der Fall zu kurz kommt. Mir gefällt es gut, wenn ich die Charaktere näher kennenlerne.

Fazit
Dieser Krimi ist spannend, fesselnd und atmosphärisch gut umgesetzt. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und vergebe liebend gerne 5 Sterne.
Nun warte ich gespannt auf den dritten Teil.

Veröffentlicht am 19.02.2019

spannend und humorvoll

Kati Küppers und der entlaufene Filou
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Inhalt
Der kleine Streuner Filou bringt Küsterin Kati Küppers Leben gehörig durcheinander. Bei einem Spaziergang entdeckt der quirlige Jack Russel-Terrier eine Leiche, die von Maden befallen ist. Die Polizei ...

Inhalt
Der kleine Streuner Filou bringt Küsterin Kati Küppers Leben gehörig durcheinander. Bei einem Spaziergang entdeckt der quirlige Jack Russel-Terrier eine Leiche, die von Maden befallen ist. Die Polizei kann sie nicht identifizieren, sogar die Rechtsmedizinerin stößt an ihre Grenzen. Hier kann anscheinend nur eine helfen: Katis beste Freundin Biggi, sie ist Professorin für Entomologie. Sehr zum Missfallen von Kommissar Rommerskirchen, denn nun hat Kati immer wieder einen Grund seinen Weg zu kreuzen und weiter in diesem Fall zu ermitteln.

Meine Meinung
"Kati Küppers und der entlaufene Filou" von Barbara Steuten ist mein erstes Buch der Autorin, aber der zweite Fall mit Kati Küppers. Trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und humorvoll aber auch spannend und fesselnd. Zwischendurch kommt immer wieder der rheinische Humor durch, echt köstlich.
Die Spannung hält sich das ganze Buch über, die eingebauten falschen Fährten tragen dazu bei.

Gut gefällt mir auch die Aktualität bestimmter Themen, die hier angesprochen werden, zum Beispiel der Pflegenotstand.

Die Charaktere haben Ecken und Kanten, sie werden liebevoll und lebendig beschrieben. Kati ist eine Frau, die weiß, was sie will und hier will sie genau wissen, wer der Tote ist und wer ihn getötet hat. Dabei kommt sie immer wieder Kommissar Rommerskirchen in die Quere, was ihn rasend macht. Mein absoluter Liebling ist Filou, mit seinem treuen Hundeblick hat er mein Herz im Sturm erobert.

Fazit
Wer Krimis mit rheinischem Humor und Lokalkolorit liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.02.2019

fesselnd und spannend, Hobby-Detektive ermitteln

Tiefe Stille
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Inhalt
Jahrelang lebte die sympathische Maria Wagner unter der Fuchtel ihres geizigen Mannes. Nach seinem Tod kann Maria ein sorgenfreies Leben führen und es genießen. Ihre Mitgliedschaft in einem Krimiclub ...

Inhalt
Jahrelang lebte die sympathische Maria Wagner unter der Fuchtel ihres geizigen Mannes. Nach seinem Tod kann Maria ein sorgenfreies Leben führen und es genießen. Ihre Mitgliedschaft in einem Krimiclub beschert ihr einen interaktiven Urlaub. Sie soll mit zwei Mitstreitern einen von einer Jury gestellten Mordfall lösen. In einem Schuppen finden sie eine Leiche und sichern die ersten Spuren, doch irgendetwas ist komisch an diesem Fall. Bei ihren Recherchen geraten sie in einen echten Kriminalfilm und müssen um Leben fürchten.
Nach einer Auszeit will der Kriminalhauptkommissar Lukas Zieringer auf dem Land kleiner Fälle lösen. Doch sein Wunsch wird nicht erhöht, den plötzlich wird eine Leiche gefunden und mehrere Personen werden vermisst. Lukas und sein Team ermitteln auf Hochtouren…

Meine Meinung
"Tiefe Stille" von Susanne Rößner ist der Auftakt zu einer spannenden, neuen Krimiserie aus dem Süden Deutschlands. Der flüssige und spannende Schreibstil hat mich sofort gefesselt, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Idee mit dem gestellten Kriminalfilm hat mich gleich neugierig gemacht. Gespannt war ich auf die Umsetzung der Idee, als plötzlich die Geschichte sich in einen echten Kriminalfall wandelte. Genialer Schachzug!!! Das Setting hat mir auch gut gefallen, die bildhaften Beschreibungen vom Bergwerk haben meine Fantasie angekurbelt. Diese Dunkelheit dort unten und die Enge konnte ich beim Lesen spüren, mir lief es teilweise eiskalt den Rücken runter.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch, es gibt sowohl sympathische wie auch sehr unsympathische. Besonders hat mir Maria gefallen, sie wird am Anfang gut beschrieben. Wie sehr unter ihren Ehemann gelitten hat und wie sehr sie nun ihr Leben liebt und genießt. Manchmal ist sie noch ziemlich naiv, aber auch das macht sie sympathisch. Dann ist da noch Lukas, der immer noch mit seinen Flashbacks zu kämpfen hat. Mir gefällt es, wie er versucht damit zu leben. Außerdem möchte ich noch Herrn Schmiedl erwähnen, ein sympathischer älterer Herr, der sein Lebtag unter Tage war. Wie er sich gefreut hat, dass er der Polizei helfen kann…

Fazit
Dieser spannende Krimi hat mir einige fesselnde Lesestunden bereitet. Eine interessante Geschichte und sympathische Charaktere sind hier auch zu finden. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe 5 Sterne. Gespannt warte ich nun auf den zweiten Fall.

Veröffentlicht am 12.02.2019

wieder ein spannender Fall rund um eine Sekte in Nordfriesland

Sörensen fängt Feuer
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Inhalt
Kurz vor Weihnachten geschieht etwas Unfassbares… der blinden Jette gelingt die Flucht vor ihrem Vater, der sie jahrelang in einem Keller eingesperrt hat. Auch wenn sie schweigt, findet Kriminalhauptkommissar ...

Inhalt
Kurz vor Weihnachten geschieht etwas Unfassbares… der blinden Jette gelingt die Flucht vor ihrem Vater, der sie jahrelang in einem Keller eingesperrt hat. Auch wenn sie schweigt, findet Kriminalhauptkommissar Sörensen nach und nach heraus, wer sie gefangen gehalten hat. Doch sie finden ihren Vater nur noch tot vor. Hat sie ihn ermordet oder steckt etwas ganz anderen dahinter? Hat es etwas mit der Glaubensgemeinschaft zu, die Jettes Vater angehörte? Geheimnisse und religiöser Wahn kommen ans Tageslicht…

Meine Meinung
"Sörensen fängt Feuer" von Sven Stricker ist bereits der zweite Fall rund um den Hamburger Kriminalhauptkommissar Sörensen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, spannend und mit einer Prise trockenen Humors. Ich liebe Krimis, die an der Küste spielen und die norddeutsche Atmosphäre gut einfangen. Die Beschreibungen von Land und Leute sind lebendig und authentisch. Ich fühle mich richtig zu hause. Der Fall ist spannend und komplex, es ist nicht sofort ersichtlich, wohin die Ermittlungen führen werden. Nach und nach lässt uns der Autor an den schrecklichen Geschehnissen rund um die Sekte teilhaben.

Die Charaktere sind liebevoll und vielschichtig gezeichnet worden. Sven Stricker gibt uns Einblicke am Privatleben diverser Personen. Sörensen hat sich schon in Band 1 in mein Herz geschlichen und auch bei diesem Fall ist er mir sehr sympathisch. Auch wenn er mit seinen Ängsten zu kämpfen hat, lässt er sich nicht unterkriegen und gibt alles, um diesen Fall zu klären. Mir gefällt es auch, wie einfühlsam er mit Jette umgeht. Aber auch alle anderen Charaktere sind lebendig und mit Ecken und Kanten beschrieben worden.

Die Mischung Spannung und Humor ist hier gut getroffen. Besonders liebe ich den trockenen Humor der Norddeutschen, den der Autor in diesem Buch wieder gut darstellt.

Fazit
Wer spannende und humorvolle Krimi aus dem norddeutschen Raum liebt, ist hier genau richtig. Ich kann diesen Krimi wärmstens empfehlen und gebe ihm 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.02.2019

spannender Thriller, zwei Jura-Studenten decken einen Justizirrtum auf

Tödlicher Irrtum
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Inhalt
Der Jurastudent Jan Virchow gesteht die Ermordung der neunjährigen Nele und kommt dafür lebenslang in eine psychiatrische Einrichtung. Seit kurzem gibt es in Hamburg ein neues Institut, in dem Justizirrtümer ...

Inhalt
Der Jurastudent Jan Virchow gesteht die Ermordung der neunjährigen Nele und kommt dafür lebenslang in eine psychiatrische Einrichtung. Seit kurzem gibt es in Hamburg ein neues Institut, in dem Justizirrtümer neu aufgerollt werden. Beim Durchsichten verschiedener Fälle stoßen die beiden Studenten Saskia Cornelius und Florian Hansen auf den Fall von Nele und entdecken Ungereimtheiten. Der medikamentenabhängige Jan Virchow hat im Verhör angemerkt, dass er zur Tatzeit ein Alibi hat. Aber keiner ist dieser Spur nachgegangen, nachdem Jan im Drogenwahn die Tat gestanden hat. Saskia und Florian versuchen nun Licht ins Dunkle zu bringen… Können die beiden mit Hilfe ihres Professors den Fall klären?

Meine Meinung
"Tödlicher Irrtum" von Patrick Burow ist ein spannender Thriller, bei dem es um Justizirrtümer geht. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Man spürt gleich, dass der Autor vom Fach ist und weiß, wovon er schreibt. Gleich zu Beginn wird eine gute Spannung aufgebaut, die sich auch die ganze Zeit halten kann und zum Ende hin sich nochmal steigert. Die Thematik mit den Justizirrtümern finde ich sehr interessant und es ist echt erschreckend, dass die Prozentzahl im zweistelligen Bereich liegen soll.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch, besonders haben mir Saskia und Florian gefallen. Sie sind total unterschiedlich, aber als Team funktionieren sie gut. Saskia ist sehr ehrgeizig und tut alles, um von ihrem Vater Anerkennung zu bekommen. Florian dagegen sieht das Leben und sein Studium sehr locker. Jeder profitiert von den Stärken des anderen.

Fazit
Insgesamt hat dieser spannende und temporeiche Krimi mir ein tolles Lesevergnügen beschert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Über einen neuen Fall mit Saskia und Florian würde ich mich freuen.