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Veröffentlicht am 02.04.2020

Spannend und humorvoll aber auch gruselig und unheimlich

Friedhof der Krustentiere
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Klappentext (übernommen)
Heringshappen & Horrornächte: Die Angst geht um in Fredenbüll!

Ein Herbststurm fegt durch Fredenbüll und weht nichts Gutes in den nordfriesischen Küstenort: Schimmelreiter Hauke ...

Klappentext (übernommen)
Heringshappen & Horrornächte: Die Angst geht um in Fredenbüll!

Ein Herbststurm fegt durch Fredenbüll und weht nichts Gutes in den nordfriesischen Küstenort: Schimmelreiter Hauke Schröder findet Tante Telse tot im Ford Mustang, eine Einbruchserie verunsichert die Dorfbewohner, und auf der gegenüber liegenden Hallig Westeroog gehen unheimliche Dinge vor sich. Dort versetzt eine gruselige Gestalt die wenigen Gäste des Hallig-Hotels, in dem Polizistentochter Tadje gerade ihr Praktikum absolviert, in Angst und Schrecken. Als aus der Hotelküche das größte Messer verschwindet und die Telefonverbindung abreißt, wird die Lage mehr als brenzlig. Dorfpolizist Thies Detlefsen und ganz Fredenbüll durchleben eine wahre Horrornacht.

Meine Meinung
"Friedhof der Krustentiere" von Krischan Koch ist bereits der 8. Band der Fredenbüller Gang. Diesmal ist die Geschichte nicht nur humorvoll und spannend, es ist auch gruselig und spukig. Passend, dass es gerade Halloween in Fredenbüll ist. Der Schreibstil von Krischan Koch ist flüssig und ich bin schnell in die Geschichte gekommen. Abwechselnd wird aus Fredenbüll und von der Hallig Westeroog erzählt. In Fredenbüll ist eine Einbrecherbande unterwegs und eine Leiche wird gefunden, hier ist es spannend, aber auch humorvoll. Auf Westeroog ist es unheimlich und spukig, auf einmal wird ein Gast vermisst.
Wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, lest es am besten selbst im Buch nach.

Das Wiedersehen mit den Fredenbüllern hat mir gut gefallen. Wow, nun sind die Zwillinge schon so groß, Tadje macht nach dem Abi ein Praktikum in einem Hotel. Es ist echt spannend, wie sich die einzelnen Charaktere im Laufe der Zeit entwickelt haben. Gut gelacht habe ich über Piet und seiner Beziehung zu Alexa…

Fazit
Dieser humorvolle Krimi hat mir richtig gut gefallen, hier treffen Humor und Spannung aufeinander gespickt mit einem Gruselfaktor. Der Autor hat mir mit diesem Fall wieder eine schöne Lesezeit und auch Gänsehaut beschert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Nun freue ich mich schon auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

Lebensträume können wahr werden, ein Wohlfühlroman von Amrum

Verliebt im Café Inselglück
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Klappentext (übernommen)
Seit Langem träumt Hannah davon, ihre kleine Pension auf Amrum in ein Café umzubauen. Sie weiß auch schon genau, wie es aussehen soll. Das Café Inselglück soll der perfekte, unverwechselbare ...

Klappentext (übernommen)
Seit Langem träumt Hannah davon, ihre kleine Pension auf Amrum in ein Café umzubauen. Sie weiß auch schon genau, wie es aussehen soll. Das Café Inselglück soll der perfekte, unverwechselbare Wohlfühlort sein. Und dazu gehören natürlich auch süße Köstlichkeiten. Da kann es nur Schicksal sein, dass Hannah beim Aufräumen ein altes Backbuch ihrer Urgroßmutter hinter dem Bücherregal findet. Sofort wird sie vom Kuchenfieber gepackt, und ist von da an kaum aus der Küche fortzubekommen. Doch ausgerechnet jetzt, wo alles so perfekt läuft, bekommt Hannah von ihrem Verlobten Lennard nicht die Unterstützung, die sie sich erhofft hat. Mit einem Mal ist Hannah sich nicht mehr sicher, ob sie wirklich den richtigen Mann an ihrer Seite hat.

Meine Meinung
"Verliebt im Café Inselglück" von Susanne Oswald ist ein wunderbarer und emotionsvoller Roman. Er handelt von Liebe, Vertrauen und einem Neuanfang. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Gleich mit den ersten Worten hat mich die Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen.
Die Autorin schafft es mit ihrem lebendigen und bildhaften Worten mich von den Charakteren und Amrum zu begeistern. Bereits Susanne Oswalds erster Roman "Ein Jahr Inselglück" hat mich verzaubert und ein wohliges Gefühl in mir hervorgerufen.

Das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren gefällt mir immer gut, und auch hier ist es so, als ob ich Freunde wieder getroffen habe. Diesmal stehen Hannah und Lennard im Mittelpunkt, die mir seit dem ersten Band schon sehr sympathisch sind. In diesem Buch ist Hannah mir hier schnell ans Herz gewachsen, ich bewundere ihren Mut, sich ihren Traum eines Cafés endlich zu erfüllen. Außerdem ist sie warmherzig und ehrgeizig. Mit ihren beiden Freundinnen Elisabeth und Fenja geht sie voller Tatendrang an die Renovierung. Solche Freunde sind echt Gold wert. Dagegen entwickelt sich Lennard in die unsympathische Richtung. Neid und Missgunst begleiten ihn, irgendwie gönnt er Hannah die Verwirklichung ihres Traumes nicht. Was ist bloß mit ihm los? Seine Entwicklung hat mich sehr traurig gemacht.

Am Rande finden auch aktuelle Themen wie Umweltschutz (Plastikmüll) und die Flüchtlingspolitik ihren Platz.

Das Cover finde ich wunderschön, die Farben passen gut zusammen. Es lädt zum Träumen ein. Ich liebe das Meer, den Strand und die Dünen. Gerne würde ich mich auf die Bank setzen und herrliche Luft genießen.

Fazit
Dies ist ein absolutes Wohlfühlbuch, auch wenn es nicht immer eitler Sonnenschein ist. Eine wunderschöne Geschichte, sympathische Charaktere und ganz viel Amrum lassen mein Herz höherschlagen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Gelungene Fortsetzung, die mich sehr berührt hat

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Klappentext (übernommen)
»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.«
Die überraschende Fortsetzung des Millionen-Bestsellers »P.S. Ich liebe Dich«.

Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys ...

Klappentext (übernommen)
»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.«
Die überraschende Fortsetzung des Millionen-Bestsellers »P.S. Ich liebe Dich«.

Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin?

Meine Meinung
"Postscript - Was ich dir noch sagen möchte" von Cecelia Ahern ist eine Fortsetzung von "P.S. Ich liebe dich", die genauso gefühlvoll und wunderschön ist.
Ich liebe den Schreibstil der Autorin, er ist leicht und locker, an manchen Stellen sehr emotional und regt mich zum Nachdenken an. Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, hat mich sehr berührt und mitgenommen. Meine Tränen sind die ganze Zeit nur so meine Wagen runtergelaufen, ich konnte es kaum steuern. Und es waren nicht nur traurige Tränen...
Beim Lesen habe ich mir selbst auch einige Fragen gestellt... Habe ich alles gesagt oder möchte ich auch eine Botschaft meinen Lieben hinterlassen, wenn ich unheilbar krank wäre.

Holly hatte ja bereits in "PS Ich liebe dich" mein Herz erobert und auch hier ist sie mir weiterhin sehr sympathisch. Ihre anfängliche Skepsis gegenüber dem Club kann ich gut verstehen, ich hätte auch Angst mich in meine eigene Trauer und die der anderen zu verlieren. Ich finde es sehr mutig von ihr, sich ihren Ängsten zu stellen und der Gruppe zu helfen. Hollys Entwicklung hat mich sehr beindruckt und mir gezeigt, dass es sich lohnt vorwärts zu blicken, egal wie schwer die Zeit gerade ist.
Auch die anderen Charaktere sind liebevoll gestaltet, besonders Ginika ist mir ans Herz gewachsen. Eine junge Mutter, die sehr stark für sich und ihr Baby ist, ihre Geschichte hat mich emotional sehr mitgenommen. Aber auch die Charaktere der Clubs haben berührende Geschichten und setzen ihr Ziel jeweils anders um.

Fazit
Taschentuchalarm... Bei Fortsetzung von richtig tollen Büchern bin ich immer sehr skeptisch, doch hier ist alles gut gegangen. Cecilia hat einen wunderschönen und sehr emotionalen Folgeband geschrieben. Mich hat er sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Meinem Dank gilt dem Fischer Verlag und NetGalley, die mir das E-Book als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben, was aber keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Spannend und grausam, ein Psychopath treibt sein Unwesen in einem abgelegenen Hotel

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Klappentext (übernommen)
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel ...

Klappentext (übernommen)
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...

Meine Meinung
"Offline" von Arno Strobel ist ein spannender und gruseliger Psychothriller, der mich von Anfang an fesselt. Der Schreibstil des Autors ist rasant und flüssig zu lesen. Mit seiner bildhaften Sprache schafft Arno Strobel die passende Atmosphäre, ein einsames Hotel in den Bergen, abgetrennt vom Rest der Welt, richtig unheimlich und gruselig. Mir gefällt die Idee, solch ein Experiment durchzuführen, 5 Tage abgetrennt von der Außenwelt. Das hier dann ein Psychopath auftaucht, macht die Geschichte richtig spannend. Immer wieder andere Verdächtige und unvorhersehbare Wendungen erhöhen die Spannung ungemein.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch, es entwickeln sich sowohl Sympathien wie auch Antipathien. Durch die verschiedenen Verdächtigungen wird man als Leser verunsichert und ändert vielleicht sogar seine Meinung. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser immer mehr von jeden einzelnen und kann sich so ein Bild machen.

Fazit
Es ist echt erschrecken, wie abhängig wir uns von der Technik machen und teilweise nicht mehr ohne Handy auskommen. Es ist Segen und Fluch zugleich. Mir hat dieser Psychothriller wieder richtig gut gefallen, hohe Spannung, unheimliches Setting und verschiedene Charaktere haben dazu beigetragen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Spannender Kriminalfall, super Ermittlerteam, klasse Location

Mord auf Vlieland
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Klappentext (übernommen)
Eine sanfte Brise wiegt den Strandhafer auf den Dünen Vlielands und umspielt ein pittoreskes altes Schiffswrack – in dessen morschen Planken sich eine Leiche verfangen hat: Der ...

Klappentext (übernommen)
Eine sanfte Brise wiegt den Strandhafer auf den Dünen Vlielands und umspielt ein pittoreskes altes Schiffswrack – in dessen morschen Planken sich eine Leiche verfangen hat: Der angesehene und allseits beliebte Hotelier Vincent Bakker wurde ermordet, wie das Einschussloch in seiner Brust beweist. Doch warum weint niemand dem Mann eine Träne nach? Und was hat es mit den zwei ungeklärten Todesfällen aus dem Jahr 1989 auf sich, die noch heute die Gerüchteküche der Insel beschäftigen? Mevrouw Commissaris Griet Gerritsen muss mehr als ein Geheimnis lüften, bevor sie einer erschütternden Wahrheit auf die Spur kommt.

Meine Meinung
"Mord auf Vlieland" von Jan Jacobs ist der erste Krimi mit Mevrouw Commissaris Griet Gerritsen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend... die eingestreuten Wörter in Nederlands und Frysk geben mir das Gefühl in den Niederlanden zu sein. Schon mit dem Prolog erzeugt der Autor eine große Spannung, die er auch bis zum Schluss halten kann. Das Buch und die Geschichte haben mich so gefesselt, dass ich es nicht aus der Hand legen mochte. Immer wieder legt der Autor falsche Fährten aus, denen man schnell vertraut. Dies erhöht die Spannung zusätzlich.
Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft und ich kann mir die Gegend gut vorstellen. Das Wattenmeer und die raue Nordsee geben eine gute und auch schaurige Kulisse für solch einen Krimi, ohne dabei den Zauber zu verlieren. Ich liebe das Meer und auch das Watt.

Die Kommissarin Griet Gerritsen ist mir gleich sympathisch. Sie hat schon einiges im Leben durchgemacht... Bei einem Einsatz hat sie die Lage verkehrt eingeschätzt und dabei ihren Freund und Kollegen verloren. Ihre Schuldgefühle sind auch noch nach 5 Jahren ziemlich groß.
Ihr neuer Vorgesetzter macht ihr deutlich, wie wenig er sie auf dem Revier haben möchte. Ein Fehler, und sie ist weg... Kein schöner Anfang. Die beiden Kollegen von Griet sind irgendwie speziell, aber auch sympathisch. Pieter, ein Mann in den besten Jahren, der aber nur ans Essen denkt. Und Noemi, ein Küken, das noch voller Elan steckt und manchmal übers Ziel hinausschießt. Zusammen bilden sie ein gutes Team. Und auch die anderen Charaktere sind lebendig und vielschichtig.
Die Mischung Privatleben der Ermittler und Kriminalfall ist gut gelungen, das Privatleben lenkt einem nicht vom spannenden Fall ab.

Fazit
Dies ist mein erster Krimi des Autors und bestimmt nicht mein letzter, spannend und rasant erzählt er die Geschichte und nimmt den Leser mit. Es ist auch mein erster Krimi aus den Niederlanden.
Insgesamt hat er mir eine spannende Lesezeit beschert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Auf den zweiten Fall mit Griet und Pieter warte ich schon sehnsüchtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere