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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2018

Ein Sea Breeze Roman

Just for Now – Preston und Amanda
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Inhalt:
Preston Drake ist ein stadtbekannter Bad Boy, trotzdem ist die schüchterne Amanda Hardy unsterblich in ihn verliebt. Schon immer. Ihre Knie werden weich, wenn er den Raum betritt, ihr Herz beginnt ...

Inhalt:
Preston Drake ist ein stadtbekannter Bad Boy, trotzdem ist die schüchterne Amanda Hardy unsterblich in ihn verliebt. Schon immer. Ihre Knie werden weich, wenn er den Raum betritt, ihr Herz beginnt zu rasen, wenn er ihr sein verführerisches Lächeln zeigt – das er allerdings nicht nur ihr schenkt. Als Amanda eines Abends all ihren Mut zusammennimmt, um Preston zu verführen, entbrennt zwischen ihnen sofort eine gefährliche Leidenschaft, die nicht gut enden kann.

Meine Meinung:
Dieser Roman gehört zur Sea Breeze Reihe, doch kann man ihn auch alleinstehend lesen. Der Schreibstil ist wie immer bei Abbi Glines locker und leicht zu lesen, sodass ich innerhalb eines Tages das ganze Buch gelesen habe.
Presto wird als typischer Bad Boy dargestellt, was nichts neues in New Adult Romanen ist. Er ist jemand, den die Frauen wollen, weil er gut aussieht, weshalb er den Ruf mehr als verdient hat.
Amanda ist das Gegenteil von ihm. Seit Jahren schwärmt sie für Preston, der allerdings tabu ist, da er ein Freund ihres Bruders ist. Sie weiß, wie Preston ist, trotzdem verführt sie ihn. Als Preston sie dann wie Luft behandelt, so wie jede andere auch, ist sie verletzt und enttäuscht. Und das hat mich ein wenig gestört, denn sie wusste schließlich vorher, auf was sie sich da einlässt. Auch finde ich, dass Amanda eher als eine schwächere Person beschrieben wird. Sie erfüllt das Klischee jung und naiv leider fast zu 100%. Das finde ich etwas schade, hat aber der interessanten Geschichte zwischen ihr und Preston keinen Abbruch getan.
Nichts neues, aber trotzdem schön für zwischendurch!

Veröffentlicht am 17.08.2018

Nicht mein Fall

Ich schweige für dich
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Inhalt:
Adam Price lebt den amerikanischen Traum: glücklich verheiratet, stolzer Vater zweier Söhne, ein schmuckes Haus, ein angesehener Beruf. Doch dann spricht ihn eines Tages ein völlig Fremder an. ...

Inhalt:
Adam Price lebt den amerikanischen Traum: glücklich verheiratet, stolzer Vater zweier Söhne, ein schmuckes Haus, ein angesehener Beruf. Doch dann spricht ihn eines Tages ein völlig Fremder an. Ein Fremder, der Dinge weiß über Adams Frau Corinne, die diesen zutiefst erschüttern – und ihn in einen wilden Zwiespalt stürzen: Soll er seine Frau mit dem konfrontieren, was er erfahren hat? Oder soll er schweigen für sie und für ihre Kinder? Dann verschwindet Corinne spurlos. Adam macht sich auf die verzweifelte Suche nach ihr, ohne zu ahnen, dass es um weit mehr geht als eine Familienangelegenheit. Denn er ist längst Teil eines düsteren Komplotts, bei dem eine einfache Wahrheit schnell das Leben kosten kann ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir nicht, da es auch keinen wirklichen Zusammenhang mit der Geschichte gibt. Auch den Schreibstil fand ich nicht überragend. An einigen Stellen zieht sich das Buch meiner Meinung nach sehr in die Länge.
Adam war auch nicht wirklich mein Fall. Seine Unentschlossenheit, was er tun soll kam mir manchmal doch etwas übertrieben vor. Er weiß etwas über seine Frau und überlegt fast 24 Stunden, ob er mit ihr darüber reden soll oder nicht. Das war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Dieses hin und her ging mir ziemlich auf die Nerven. Trotzdem ist er für seine beiden Söhne da und macht sich auf die Suche nach seiner Frau. Das finde ich wirklich toll, vor allem sein Umgang mit den Kindern.
Auch hätte ich mir ein Kapitel aus Corinnes Sicht gewünscht. Ja, sie verschwindet, aber um die Spannung zu erhöhen wäre dies sicherlich sinnvoll gewesen.
Allgemein hat mir die Spannung irgendwie gefehlt. Dadurch, dass alles in die Länge gezogen wird, kommt die Spannung nur schwer auf.
Damit will ich nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, aber ich habe definitiv schon bessere in diesem Genre gelesen. Das Zusammenlaufen der einzelnen Handlungsstränge und wie sich die Wahrheit nach und nach zusammensetzt, ist gut durchdacht.
Abschließend kann ich sagen, dass das Buch durchaus lesenswert ist, man allerdings nicht zu viel erwarten sollte.

Veröffentlicht am 16.08.2018

Spannend von der ersten Seite an!

Eisige Flut
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Inhalt:
An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, ...

Inhalt:
An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere „Eisleichen“ auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel – und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit.

Meine Meinung:
Ich hatte mich bei der Lesejury für die Leserunde beworben, hatte allerdings kein Glück. Als ich das Buch dann im Urlaub im Regal stehen sah, wollte ich es endlich lesen.
Das Cover gefällt mir gut, es ist hell, aber gleichzeitig ein wenig düster, passt also sehr gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, teilweise mit witzigen Dialogen, sodass nicht alles so ernst ist.
John Benthien ist die Hauptperson, der Ermittler. Ihn mag ich, da er mit sehr viel Ruhe an die Ermittlungen herangeht und seine nächsten Schritte genau überlegt, bevor er sie ausführt. Auch sein Privatleben wird anschaulich geschildert, sodass man ihn immer besser kennenlernt.
Die Idee mit den „Eisleichen“ finde ich wirklich toll. Die einzelnen Morde hängen natürlich zusammen, auch wenn die Ermittler scheinbar keinen Schritt näher an die Lösung herankommen. Und genau das macht die Geschichte so spannend. Als Leser ist man von dem Geschehen gefangen und rätselt immer wieder aufs Neue, wer zum engeren Kreis der Verdächtigen gehört. Auf eine Lösung kam ich selbst erst 20 Seiten vor Schluss, allerdings war sie sehr unkonkret. Die ganze Auflösung ist verblüffend...
Das Buch ist von Seite 1 an sehr spannend und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Klare Empfehlung!

Veröffentlicht am 16.08.2018

Schöne Sommergeschichte!

Mein Sommer nebenan
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Inhalt:
Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter ablehnt: chaotisch, bunt und ...

Inhalt:
Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter ablehnt: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeit lang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft, muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen …

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut, doch der Schreibstil dafür umso mehr. Die Autorin versteht es, die Gefühle und die Stimmung in der Geschichte genau richtig zu beschreiben, sodass ich schnell ein Teil von Jase und Samantha (Sam) geworden bin.
Samantha beobachtet die Garretts viele Jahre lang. Ihre Mutter will nicht, dass sie und ihre Schwester Tracy Kontakt zu der Großfamilie haben. Mit Samantha konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie ist ruhig und versucht alles, um ihrer Mutter gerecht zu werden. Als sie dann Kontakt mit Jase aufnimmt, merkt man die langsame Veränderung, die in ihr vorgeht. Ich habe sie wirklich lieb gewonnen und mit ihr gelacht und geweint.
Jase ist der gutaussehende Junge von nebenan. Ich finde es unglaublich toll, wie er seinen Platz in seiner großen Familie gefunden hat. Er kümmert sich um die jüngeren und repariert alles, was irgendwie kaputt ist. Auch ihn mag ich sehr und sind wir mal ehrlich: Wer wünscht sich auch einen Jase?
Er und Sam sind ein wundervolles Team, das ich nur bewundern kann. Beide machen eine große Entwicklung durch und müssen sich schließlich gemeinsam dem Schicksal stellen...
Das Buch ist eine wirklich tolle Sommergeschichte, die ich wärmstens empfehlen kann! Auch die Nebencharaktere sind toll ausgearbeitet!

Veröffentlicht am 05.08.2018

Toller Ostseeroman!

Das Licht in deiner Stimme
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Inhalt:
Tiryn wächst an der Küste Floridas auf.
Wenn sie Kummer hat, lauscht sie am liebsten den Geschichten ihres Großvaters Nicholas. Er erzählt von seiner Heimat, dem schmalen Land an der fernen Ostsee. ...

Inhalt:
Tiryn wächst an der Küste Floridas auf.
Wenn sie Kummer hat, lauscht sie am liebsten den Geschichten ihres Großvaters Nicholas. Er erzählt von seiner Heimat, dem schmalen Land an der fernen Ostsee. Und er schenkt ihr ein Bernsteinschiff, in dem Erinnerungen geheimnisvoll bewahrt sind.
Bald wünscht sich Tiryn nichts sehnlicher, als an die Ostsee zu reisen. Doch ist es ihre eigene Sehnsucht oder die ihres Großvaters? Und wie wird man sie in Ahrenshoop empfangen, wo Nicholas als Verräter gilt?
Das Meer selbst und ein Fremder mit hellen Augen, den sie am Strand trifft, drängen sie zu einer Entscheidung…

Meine Meinung:
Als ich dieses Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt haben möchte. Erst später ist mir aufgefallen, dass es der zweite Teil einer Trilogie ist. Aber da man jedes einzeln lesen kann, ist das kein Problem für mich gewesen.
Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, allerdings ist er auch sehr ausschweifend. An vielen Stellen wird die Umgebung sehr genau beschrieben. Das hat mich stellenweise etwas gestört.
Tiryn mach ich. Sie ist eine offene und fröhliche Person. Wenn sie traurig ist, denkt sie an ihren Großvater und seine Geschichte vom kalten Meer. Schon lange spürt sie die Sehnsucht nach diesem fernen Land. Die Sehnsucht von Tiryn wird gut beschrieben, sodass man einfach mit ihr mitfühlen musste. Die Zerrissenheit von ihr zwischen bleiben und gehen ist deutlich spürbar, das finde ich toll. Und nach und nach merkt Tiryn, dass sie ein großes Familiengeheimnis aufdecken muss, damit auch sie glücklich werden kann...
Da das Buch zwischen Gegenwart, die meist aus Tiryns Sicht geschildert wird, und der Vergangenheit, die aus Nicholas Sicht geschrieben ist, wechselt, erfährt man auch einiges über Tiryns Großvater Nicholas. Dieser hat viel erlebt und musste eine schwere Entscheidung treffen... Ich mag Nicholas, allerdings hätte er von Anfang an viel ehrlicher sein müssen! Doch ich will jetzt nicht zu viel verraten...
Die Atmosphäre in dem Buch ist wirklich toll und man fühlt sich, als würde man alles mit Tiryn zusammen erleben.
Eine tolle Sommergeschichte! Die anderen Teile werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.