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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2021

Leider nicht meins

Dein erster Blick für immer
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Inhalt:
Das Buch handelt von Maya, die noch an die Liebe auf den ersten Blick glaubt. Im Zug lernt sie einen unbekannten jungen Mann kennen und ist von ihm angetan. Leider merkt es der Fremde nicht, aber ...

Inhalt:
Das Buch handelt von Maya, die noch an die Liebe auf den ersten Blick glaubt. Im Zug lernt sie einen unbekannten jungen Mann kennen und ist von ihm angetan. Leider merkt es der Fremde nicht, aber davon lässt sie sich nicht abhalten…
Meinung:
Leider muss ich sagen, dass ich von dem Roman ein wenig enttäuscht bin, wie ich es auch schon in der Leserunde erzählt habe. Anfangs war ich sehr beeindruckt von dem Buch. Mir gefiel der Aufbau sehr gut, die kurzen Kapitel veranlassten mich immer, ein weiteres Kapitel zu lesen und auch die Geschichte fing interessant an.
Im Laufe des Buches fiel mir jedoch auf, egal wie beeinruckend die Geschichte geschrieben ist und wie interessant es auch sein mag, die Romantik in der Liebesgeschichte bleibt weg… Ich habe bei jedem Kapitel gehofft, dass es romantisch und emotional wird, mit viel Drama, aber leider habe ich das nicht bekommen.
Beim Klappentext und auch der Leseprobe wird die Geschichte viel anders dargestellt, als sie im Enddefekt ist und das finde ich verdammt schade.
Der nächste Punkt, was mich gestört hat, waren die vielen Nebencharaktere. Normalerweise finde ich es immer spannend, wenn es in einem Buch um mehrere Personen geht, aber in diesem Fall war es nicht passend. Die Nebencharaktere hatten viel zu viele Seiten befüllt. Ich wollte mehr von den Protagonisten erfahren… Anfangs fand ich es noch super und ich hatte so viele verschiedenen Gefühle, weil auf jeder Seite etwas los war, aber als die eigentliche Geschichte einfach nicht vorwärts ging, war es zu viel den Guten.
Der nächste Punkt, der mir auch aufgefallen ist und mich gestört hat, ist, dass die Autorin es zwar schafft, Situationen genaustens zu beschreiben, aber es an den wichtigsten Stellen oft sein lässt. Vielleicht ist das gewollt, aber leider finde ich das manchmal echt furchtbar.
Es gibt natürlich auch positives Feedback zum Buch! Zum einen findet man in diesem Buch trotz fehlender Romantik, andere Gefühle. Es ist sehr wohl Drama und auch Trauer vorhanden, nur leider nicht die Passende. Ich hatte manchmal ein totales Gefühlschaos, weil ich so überwältigt war!
Zudem war der Schreibstil sehr gemütlich zu lesen, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat!
Leider muss ich aber am Ende sagen, dass ich mir mit dem Klappentext und der Leseprobe mehr erhofft habe und enttäuscht bin, keine richtige Liebesgeschichte bekommen zu haben.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.01.2021

Besonderer Thriller mit einer tollen Thematik

Die treue Freundin
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„Die treue Freundin“ von Lisa Unger ist ein besonderer Thriller.
Inhalt:
Es handelt von Rain Winter, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird! Sie wurde als Kind entführt und sie konnte ihrem Entführer ...

„Die treue Freundin“ von Lisa Unger ist ein besonderer Thriller.
Inhalt:
Es handelt von Rain Winter, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird! Sie wurde als Kind entführt und sie konnte ihrem Entführer nur knapp entkommen. Ihre beste Freundin wiederum nicht… Jahre später wird ihr Peiniger selbst ermordet und kurz darauf geschieht ein weiterer Mord und Rain Winter sieht die Ähnlichkeiten…
Meinung:
Geschichte:
Ich bin sprachlos zurück gelassen worden…
Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Als Leser wird man langsam mit der Geschichte vertraut und es baut sich dann immer mehr der Höhepunkt auf. Es hat sehr viele unerwartete Wendungen gegeben und vor allem der Twist am Ende war einfach perfekt und schrecklich zugleich. Ich bin geschockt und weiß nicht, was ich zum Ende sagen soll. Ich muss zugeben, dass mich selten ein Ende so fasziniert hat und offen zurückgelassen hat, wie es diese Geschichte mit mir getan hat.
Jedoch ist es halt schon wieder ein Buch, was mich verwirrt hat, aber das ist nichts Neues. Es war nicht so schlimm, wie bei anderen Büchern, aber trotzdem war es gegeben. Ich glaube aber, dass dies gewollt war, da die Verwirrung gleichzeitig Fragen aufwirft und Spannung aufbaut.

Thematik:
Ich finde Psychologie verdammt spannend und auch richtig super, wenn psychische Krankheiten bzw. Störungen vorkommen und das ist hier der Fall, was für mich das Buch um einiges besser macht.
Über Persönlichkeitsstörungen habe ich mittlerweile auch schon einiges in der Schule gelernt und ich muss sagen, auch wenn es ein Thriller ist, wurde sehr gut recherchiert! Ein riesen Lob erst einmal an dieser Stelle! Hat mir super gefallen. Es war nicht nur fesselnd, sondern auch informativ.

Struktur:
Wie schon erwähnt, ist der inhaltliche Aufbau sehr gut gelungen. Als Leser kennt man sich aus und findet immer wieder den roten Faden. Leider ist es mir manchmal ein wenig langatmig vorgekommen. Ich bin mir sicher, man könnte einige Seiten kürzen, weil der Leser sonst das Gefühl hat, dass der Autorin kurzerhand die Ideen ausgegangen sind.


Schreibstil/Cover:
An den Schreibstil gewöhnt der Leser sich schnell. Es ist ein leichter Stil, der kaum Fremdwörtern beinhaltet. Das Cover passt zur Geschichte, was für mich auch immer ein wichtiges Kriterium ist.

Fazit:
Das Wichtigste in einem Thriller ist definitiv die Spannung und diese war genügend gegeben. Für mich heißt das also, dass das Buch eine absolute Empfehlung ist, auch wenn es ein paar Schwachstellen gab. Das hier war jedoch mein erstes Buch von Lisa Unger und ich wurde positiv überrascht!

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 15.11.2020

Leseempfehlung + Herzschmerz

Making Faces
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Ich will nicht, dass jemand anderer hier ist ... noch nicht ... jedenfalls nicht, wenn ich hier bin. Ich kann sie spüren, wenn ich hier bin, und es tut verdammt weh, aber es ist auch ein guter Schmerz ...

Ich will nicht, dass jemand anderer hier ist ... noch nicht ... jedenfalls nicht, wenn ich hier bin. Ich kann sie spüren, wenn ich hier bin, und es tut verdammt weh, aber es ist auch ein guter Schmerz ... weil sie nicht wirklich weg sind, wenn ich immer noch ihre Stimmen hören und das, was von uns geblieben ist, in diesem Raum spüren kann."

Making Faces geschrieben von Amy Harmon und erschienen beim LYX – Verlag ist eine emotionale Liebesgeschichte, die mich mehrmals zu Tränen gerührt hat.

Inhalt:
Fern ist schon lange in Ambrose verliebt, jedoch zweifelt sie daran, dass er sie jemals wirklich sieht. Ihre Freizeit verbringt sich mit ihrem besten Freund, der schwer krank ist.
Ambrose fängt an, Fern zu sehen, ist aber so gebrochen, dass es scheitern könnte…

Meinung:
Ich bin.... emotional gerührt Wo fange ich bloß an:

Am Besten beginne ich mit den Personen:
"Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben.", ein Satz, der am Buchrücken platziert wurde, jedoch schon einiges darüber aussagt.
In dieser Geschichte erleben wir nicht nur, wie Baileys zu kämpfen hat, sondern wir erleben, wie Fern mit ihrem Leben zu kämpfen hat und wie sie ihr Leben meistert. Fern ist ein starker Charakter und Baileys vermittelt ihr auch immer Stärke.
Bailey, ist der Charakter, in dem ich mich verliebt habe. Er ist trotz seiner Krankheit sehr optimistisch und eben typisch Baileys, wie die Leser ihn kennenlernen, süß und charmant.

Schreibstil:
Ich lese viel lieber Geschichten aus der Ich-Perspektive und selten aus der personalen Erzählweise, aber bei dem Buch musste ich eine Ausnahme machen, denn bei der Leseprobe ist mir schon aufgefallen, wie einzigartig die Geschichte, aber auch der Schreibstil ist. Ich finde den Stil sehr poetisch und als Leser bin ich sehr erstaunt, wie wortgewandt Amy Harmon ist. Sie hat einen sehr großen Wortschatz und schreibt keine null-acht-fünfzehn Geschichten, denn auch wenn die Lovestory so zu sagen nichts Neues ist, schafft sie es mit Nebencharakteren, Nebengeschichten und Rückblenden, die Geschichte sonderbar zu machen. Der poetische Schreibstil verleiht dem Buch noch einmal Lust aufs Lesen! Noch ein riesen Lob!!!

Aufbau/Struktur:
Die Autorin achtet viel auf die kleinen Details im Buch. Das sieht man selten und deswegen finde ich es grandios. Wenn man konzentriert und aufmerksam liest, fallen Kleinigkeiten auf, die das Buch verändern.
Es gibt auch einige Rückblenden in dem Buch. Ich liebe Rückblenden in Geschichten. Oft ist es aber so, dass sie mich verwirren und dann werden sie langweilig, aber in "Making Faces" waren die Rückblenden nicht nur durchdacht, sondern auch erforderlich und richtig super gemacht. Ich habe jede einzelne Rückblende genossen und war in keinerlei Hinsicht verwirrt. Sagen wir so, beim ersten Abschnitt habe ich schon manchmal gefragt, in welcher Zeit ich jetzt bin, aber das hat im Laufe der Geschichte abgenommen und ungefähr nach den ersten hundert Seiten spürte ich keine Verwirrung mehr. Auch hier wieder ein Punkt, weswegen die Geschichte so besonders ist.

Cover:
Das Cover ist wieder einmal traumhaft gelungen, wie es beim LYX-Verlag gwohnt ist. Ich finde diese Cover allesamt traumhaft und perfekt.

Fazit:
Ich könnte noch Stunden über das Buch schwärmen. Ich habe es wirklich geliebt, konnte mich trotz der Erzählperspektive in die einzelnen Charaktere hineinversetzen, was mir bei der personalen Perspektive oft schwerfällt. Ich habe viel geweint, aber auch gelacht und mein Herz war auf jeden Fall die ganze Geschichte über mit dabei!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.10.2020

Ein Psychothriller oder doch nur ein Krimi?

Das Gift deiner Lügen
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"Das Gift deiner Lügen" geschrieben von Jenny Blackhurst soll ein Psychothriller sein, der für mich leider nur ein Vorstadtkrimi war.

Inhalt:
In diesem Buch geht es um einen Mord, der vor einem Jahr sattgefunden ...

"Das Gift deiner Lügen" geschrieben von Jenny Blackhurst soll ein Psychothriller sein, der für mich leider nur ein Vorstadtkrimi war.

Inhalt:
In diesem Buch geht es um einen Mord, der vor einem Jahr sattgefunden hat. Eigentlich wurde der Tod der Erica Spencer für einen tragischen Unfall gehalten, wäre da nicht der neue Podcast, der Geheimnisse der Bewohner von Severn Oaks lüftet und alles in einem anderen Blickwinkel darstellt....

Meinung:

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von dem Buch halten soll...Einerseits habe ich mir unter dem Buch etwas ganz anderes vorgestellt, da die Geschichte auch anders verkauft wird, als es eigentlich der Fall ist, aber andererseits war die Story an sich nicht schlecht.

Zur Geschichte:
Ich mochte die Idee, aber es scheiterte an der Umsetzung. Für mich ist ein Psychothriller ein Buch, bei dem ich einzelne Seiten fürchte und ein Buch, das viel Spannung mit sich bringt, aber das war hier nicht der Fall. Es ist eher eine Geschichte für zwischendurch und kein Psychothriller.
Der Leser wird irgendwie in die Irre geführt, da sich der Klappentext samt die Textprobe spannend und vielversprechend anhören.
Jedoch gefiel mir das Gelesene auch! Es war eben nicht das, was ich mir erwartet habe. Ich will deswegen auch nicht sagen, man sollte das Buch auf keinen Fall lesen, aber es sollte kein Thriller erwartet werden.

Wie schon erwähnt hat mir allerdings die HAndlung super gefallen. Es ist eine coole Idee und hat mich an eine Serie erinnert. Habe dann auch andere Teilnehmer der Leserunde gefunden, die genauso meiner Ansicht waren wie ich!

Der Schreibstil der Autorin war ganz flüssig zu lesen und gefällt mir auch ziemlich gut.

Die Charaktere waren am Anfang sehr verwirrend für mich, da es viel zu viele sind, aber kommt man erstmal in die Geschichte, dann hat man alle Namen und Charaktere raus!

Fazit: Das ist ehrlich ein Buch, bei dem ich scheanke. Ein mittelmäßige Geschichte, jedoch eine super Idee.

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Leider nicht mein Geschmack

Rendezvous in zehn Jahren
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"Rendezvous in zehn Jahren" ist ein Liebesroman von Judith Pinnow, der im Ullstein Verlag erschienen ist und 257 Seiten umfasst.

Inhalt:
Valerie und Ted lernen sich in einem Cafe und spüren von Anfang ...

"Rendezvous in zehn Jahren" ist ein Liebesroman von Judith Pinnow, der im Ullstein Verlag erschienen ist und 257 Seiten umfasst.

Inhalt:
Valerie und Ted lernen sich in einem Cafe und spüren von Anfang an eine tiefe Verbundenheit. Sie halten beide dichts von Smalltalk, sondern führen ein wunderschönes und zugleich tiefgründiges Gespräch. Sie verabreden sich in 10 Jahren wieder, jedoch merkt Ted, dass er mehr für Valerie empfindet und will nicht so lange warten, um ihr das zu zeigen. So beginnt er nach ihr zu suchen...

Meinung: Durch den vielversprechenden Klappentext war ich sofort begeistert von der Geschichte. Auch der Anfang und somit auch die Leseprobe konnten mich von der Story überzeugen und es wurde zu einem Lesemuss für mich.
Jedoch war die Enttäuschung groß, als die Geschichte immer schlechter wurde. Mir kam es so vor, als wären die ersten Kapitel mit Liebe geschrieben und danach wusste die Autorin nicht mehr weiter.
Die Geschichte war überhaupt nicht meins und die Liebesgeschichte der beiden teils unlogisch.
Auch wenn die Seitenanzahl gering war, tauchten Passagen und mehrere Seiten auf, die ich langweilig und in die Länge gezogen fand.
Schade, denn die ganze Gestaltung und der Anfang waren ein Hingucker.

Fazit: Von mir gibt es 2 Sterne, da mir trotz allem der Anfang und auch die Gestaltung des Buches gefallen haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere