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Veröffentlicht am 17.07.2021

Die Suche nach dem richtigen Leben

Die Mitternachtsbibliothek
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Nora Seed ist so unglücklich, dass sie sich das Leben nehmen möchte. Allerdings findet sie sich in der Mitternachtsbibiothek wieder und lernt dort wichtige Dinge über sich selbst und das Leben.
Sie hat ...

Nora Seed ist so unglücklich, dass sie sich das Leben nehmen möchte. Allerdings findet sie sich in der Mitternachtsbibiothek wieder und lernt dort wichtige Dinge über sich selbst und das Leben.
Sie hat die Chance in Leben einzutauchen, die sie hätte führen können und Wege zu erkunden, die sie hätte gehen können.
Nora erkennt so immer wieder, was wichtig ist und was nicht. Doch welches Leben ist das richtige für Nora?

Meine Meinung:
Der Titel des Hörbuchs gefällt mir richtig gut! Der mitternachtsblaue Hintergrund und das Haus mit den verschiedenen Fasaden bildet genau den Titel ab und passt perfekt zum Inhalt.

Annette Frier als Sprecherin hat mir super gefallen. Ihre Stimme hat gut zu Nora gepasst und sie konnte die Emotionen perfekt einfangen. Auch andere Personen konnte sie gut sprechen, sodass die Abgrenzung zwischen Nora und anderen Gesprächspersonen sehr eindeutig war.
Die Sprecherin hat es geschafft, mich zu fesseln und das Hörbuch nur sehr ungern zu unterbrechen.

Auch der Inhalt des Hörbuchs konnte mich komplett überzeugen. Anfangs dachte ich, einen Roman zu hören, der sich um das Leben und die Liebe dreht, aber das auch wissenschaftliche Themen angesprochen und aufgearbeitet wurden hat mir sehr gut gefallen. Bedonders die Theorie hinter der Mitternachtsbibliothek hat mich fasziniert und zu nachdenken gebracht.
Das hat Matt Haig auch beabsichtigt, als er Nora durch so viele verschiedene Leben springen lässt.
Ich habe mit ihr mitgefiebert, jedes Mal aufs neue gehofft, dass sie sich dort wohlfühlt und das findet was sie sucht.
Nora ist alles andere als ein eindimensionaler Charakter und sorgt immer wieder für Überraschungen. Sie hat schon einiges erlebt und ist nun überhaupt nicht mehr glücklich.
Die Suche war für Nora zu Beginn ein großes Fragezeichen und obwohl ich von Anfang an einen Verdacht hatte, auf was es hinausläuft, gab es so viele Wendungen, verschiedene Leben und Situationen, die mich sehr überrascht haben.
Ich konnte für mich selbst einiges Themen mitnehmen und habe auch zwischen den Hörsessions über die Handlung und Nora nachgedacht.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es war der perfekte Abschluss für Nora und ich hätte mir nichts besseres vorstellen können. Sie hat sich im Laufe der Handlung weiterentwickelt und ist trotzdem noch sie selbst geblieben. Das etwas offene Ende zeigt genau das und passt damit perfekt.

Mein Fazit:
Ein tiefgründiges Hörbuch über die vielen verschiedenen Möglichkeiten im Leben und die Erkenntnis, was wirklich wichtig ist. Annette Frier als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen und so konnte mich das Hörbuch die ganze Zeit fesseln. Es war interessant immer neues über Nora zu erfahren, in ihr Leben einzutauchen und zu hoffen, das sie den richtigen Weg für sich selbst findet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2021

Gefühlvoll, aber auch Potential für mehr

Be My Tomorrow
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Zelda will in New York neu beginnen, aber dabei geht alles schief. Sie will schon fast aufgeben, als sie auf Beckett trifft und bei diesem wohnen kann. Das Zelda frischen Wind in sein Leben bringt, gefällt ...

Zelda will in New York neu beginnen, aber dabei geht alles schief. Sie will schon fast aufgeben, als sie auf Beckett trifft und bei diesem wohnen kann. Das Zelda frischen Wind in sein Leben bringt, gefällt Beckett am Anfang gar nicht. Zu sehr steckt er in seiner eigenen Welt voller Schuldgefühle, um sich darauf einzulassen. Aber Zelda lässt nicht locker und kann Beckett sogar dazu überreden, an ihrer Graphic Novel mitzuarbeiten. Doch wie lange kann das zwischen den beiden verletzten Seelen gut gehen, zumal es sehr zwischen ihnen knistert?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet, das Muster und die Farbgebung sind einfach ein Traum!
Der Schreibstil von Emma Scott hat mir wieder gut gefallen. Die Autorin schafft es gefühlvoll und mitreisend zu schreiben und de iLeser*innen zu begeistern.

Zelda verarbeitet ihre Vergangenheit in einer Grapic Novel und will diese an einen großen New Yorker Verlag verkaufen. Wie alles andere, geht auch das an diesem Tag schief und Zelda stehet fast vor dem Nichts. Da lernt sie Beckett kennen, bei dem sie unterkommen kann.
Auch Beckett hat mit seiner Vergangheit zu kämpfen und lässt sich davon stark beeinflussen. Er versucht Buse für seine Taten zu tun und versucht sein eigenes Leben auf das minimalste zu reduzieren.
Zusammen merken beide schnell, dass es mehr gibt als die Vergangenheit, wollen das aber nicht wahrhaben. Das gilt auch für ihre Gefühle füreinander.

Die Handlung hat mir gefallen und war gut aufgebaut. Die Ausschitte aus der Grafic Novel haben mir sehr gut gefallen und ich hätte mir mehr zum Schreibprozess gewünscht.
Das hätte auch zum besseren Verständnis für Zelda und Beckett geführt. Beide sind mir zu oberflächlich geblieben und ich konnte ihr Handeln oft nicht richtig nachvollziehen. Das finde ich sehr schade, denn das Potential war da.

Das Zusammenleben von Beckett und Zelda fand ich toll und passend beschrieben. Die beiden sind toll zusammen und ich fand es schön, mitzubekommen wie sie sich darüber klar werden.
Auch wenn Beckett sich gegen seine Gefühle wehrt, da er der Meinung ist das nicht verdient zu haben, fand ich seine Handlungen total liebenswürdig. Auch Zeldas Morgenritual mit dem Kaffee hat gut zur Beziehung zwischen den Beiden gepasst.

Auch Darlene und Roy fand ich toll. Darlenes Offenheit und Roys Unterstützung haben Beckett über Jahre hinweg geholfen und die Beiden sind sowohl für ihn als auch für Zelda da. Das hat mir sehr gut gefallen und dem Buch mehr Tiefe gegeben.

Was mir weniger gefallen habe, war das Ende. Die Handlung geht bis ins letzte viertel nur sehr langsam voran, was mir auch gut gefallen hat. Dann kommt das Ende und plötzlich ist alles okay, Alle Probleme sind plötzlich gelöst und allen geht es gut.
Das ist mir zu viel, zu schnell und einfach übertrieben. Ich kann nicht nachvollziehen, denn der Prozess und die Heilung von Beckett und Zelda wird nicht beschrieben. Stattdessen ist es von heute auf morgen gut und abgeschlossen. Ich hätte mir ein realistischeres Ende für ihre Geschichte gewünscht. Die Beiden sind nicht perfekt und müssen es auch gar nicht sein!

Meine Fazit:
Die Vergangenheit beeinflusst das Leben von Zelda und Beckett noch immer. Gefühlvoll wird ihre Geschichte beschrieben und wie sich die Beiden gegenseitig heilen. Eine schöne Geschichte, aber leider mit verschwendetem Potential und unrealistischem Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2021

Auf der Jagd nach einem kunstbessesenen Monster

Der Blutkünstler
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Tom Bachmann ist kaum zurück aus den USA, als er vom BKA angeheuert wird und einen speziellen Fall untersuchen darf. Der "Blutkünstler" drapiert seine weiblichen Opfer auf unterschiedliche Arten, das Aussehen ...

Tom Bachmann ist kaum zurück aus den USA, als er vom BKA angeheuert wird und einen speziellen Fall untersuchen darf. Der "Blutkünstler" drapiert seine weiblichen Opfer auf unterschiedliche Arten, das Aussehen ist aber sehr ähnlich und vor allem blutig. Tom bleibt gar keine Zeit, sein neues Team kennen zu lernen, den die Abstände zwischen den Taten werden immer kleiner und der Täter muss so schnell wie möglich aufgehalten werden!

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buchs.
Der Schreibstil von Chris Meyer ist sehr angenehm zu lesen, sodass ich schnell durch das Buch und die Handlung geflogen bin. Er hat es geschafft, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und gleichzeitig einen Mörder zu erschaffen, der pedantisch und gleichzeitig künstlerisch begabt ist. Für schwache Nerven ist das Buch also nicht geeignet!

Tom Bachmann wirkte zu Beginn des Buchs unnahbar und sehr streng. Die Rückblenden haben geholfen ihn und sein Handeln besser zu verstehen. So fiel es mir immer leichter hinter seine Mauern zu schauen und mehr zu sehen, als den BKA Profiler mit toller Karriere.
Aaron, der auch in Toms Vergangenheit eine große Rolle spielt, taucht immer wieder auf und gibt der Handlung einen weiteren Touch. Ich bin gespannt, wie es mit ihm im nächsten Band weitergeht.

Schade fand ich, dass die anderen Ermittler blass blieben. Ich hätte mir Szenen mit Katja, Ira, Nina und Philipp gehabt. Jeder von ihnen ist sehr interessant und insgesamt sind sie ein wirklich harmonisches Team.

Die Kapitel aus der Sicht des Blutkünstlers hatten es in sich. Es gab einige Stellen wo ich wirklich schlucken musste. Der Kontrast zwischen seiner Kälte und der Phantasie und Leidenschaft bei der Erschaffung seiner Kunstwerke steht in krassem Kontrast. Chris Meyer hat hier ein Monster erschaffen, dass schwer zu hassen, aber auch schwer zu ertragen ist.

Die Handlung war durch die unterschiedlichen Sichten durchweg spannend und interessant. Mir haben die vielen unvorhersehbaren und der Täter, den ich bis zum Ende nicht identifizieren konnte sehr gefallen. Allerdings wurde mir der Schluss zu schnell abgehandelt. Nach dem Showdown war plötzlich Ende. Viel Action und dann nichts mehr. Hier hätte ich mir ein weiteres Kapitel gewünscht, z.B. mit einer Pressekonferenz.

Mein Fazit:
Ein interessanter Profiler, der erst seit kurzem wieder in Deutschland ist trifft auf einen Mörder, der kalt und leidenschaftlich zu gleich ist. An Spannung mangelt es nicht, jedoch fehlen mir noch ein paar Details. Der Schluss kommt sehr plötzlich, dafür freue ich mich schon auf den nächsten Band der Reihe!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Aus einer vorgespielten Beziehung kann auch mehr werden

Confessions of a Bad Boy
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Denver Bailey nimmt nichts ernst und tut das, auf was er gerade Lust hat.
Das ändert sich allerdings, als sein Boss und Mentor Chip stirbt, denn Denver erbt gemeinsam mit Chips Tochter Cleo dessen Unternehmen. ...

Denver Bailey nimmt nichts ernst und tut das, auf was er gerade Lust hat.
Das ändert sich allerdings, als sein Boss und Mentor Chip stirbt, denn Denver erbt gemeinsam mit Chips Tochter Cleo dessen Unternehmen. Da sich die Beiden überhaupt gar nicht ausstehen können, ist das Weiterführen des Unternehmens alles andere als einfach. Allerdings können Cleo und Denver bei einer Reality-Serie mitmachen und merken dabei, das der jeweils andere gar nicht so schlimm ist wie gedacht.

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und die grüne Farbe passt gut zum Inhalt des Buchs.
Auch der Schreibstil von Piper Rayne gefällt mir sehr gut. Die beiden Autorinnen schaffe es wie niemand anderes, so viel Gefühl, Leichtigkeit und Humor in einem Buch unterzubringen. Einfach unglaublich genial!

Denver kannte ich schon als den faulen, intelligenten und lockeren Spaßvogel aus den vorherigen Bänden der Reihe. Allerdings merkt man schnell, dass viel mehr hinter seiner Fassade steckt. Dass sich sein Zwillingsbruder und sein bester Freund so schnell weiterentwickelt haben, macht ihm ziemlich zu schaffen. Als er jedoch die Hälfte des Adventure Unternehmens erbt merkt er schnell, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher und das auch er langsam erwachsen werden muss.
Allerdings macht Chips Tochter Cleo ihm permanent das Leben schwer.
Sowohl Denver, als auch mir war Cleo zu Anfang unsympathisch. Sie ist zickig, unfreundlich, stur und unsicher.
Aber auch sie versteckt sich und ihr Gefühle hinter einer hohen Mauer. Denn eigentlich hat Cleo Humor, ist begeistertungsfähig und gibt nicht so schnell auf.

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich Cleo und Denver zusammen und führen das Unternehmen weiter und die Reality Show brauchen sie ganz dringend, um ihre Rechnungen zahlen zu können.
An dieser Stelle wird klar, wie toll die Beiden zusammen sind, wenn sie sich nicht gegenseitig bekämpfen und sabotieren. Zudem bringt die Show Spannung in die Geschichte, denn bis dahin ist nicht wirklich viel passiert.
Leider ist die Spannung und die Show genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen ist. Das finde ich sehr schade, denn hier hätte ich mir viel mehr gewünscht.

Das Cleo und Denver sich gegenseitig gut tun und beide beginnen ihre Vergangenheit aufzuarbeiten spiegelt sich auch im Umgang mit Denvers Familie wieder. Diese darf natürlich nicht fehlen und so kommen alle Geschwister und Grandma Dori auch in diesem Buch wieder vor. Und ganz ehrlich: Die gesamte Familie Bailey ist einfach etwas besonderes!

Alle haben ihre Meinungen und irgendwie auch ihre Finger im Spiel. Cleo und Denver können sich dagegen gar nicht wehren. Das kommt ihnen besonders am Ende der Geschichte zu Gute, denn gegen Dori und Phoenix kommt weder Cleo noch Denver an. Das hat mir gut gefallen und war schön gelöst.

Mein Fazit:
Leider nicht der beste Band der Reihe, da mir die Handlung zu eintönig war. Cleo und Denver als Paar haben mir jedoch sehr gut gefallen, da sie sich gegenseitig ergänzen und ihre besten Seiten zum Vorschein bringen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2021

Die unsympathische Protagonistin hat meine Lesefreude gemildert

Broken Wedding Dreams
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Als Willow und Seth sich Jahre nach der Highschool wieder sehen beginnen sie eine heiße Affäre. Seth ist schnell klar, dass er mehr möchte, aber Willow blockt jeden seiner Versuche ab.
Als Seth an dem ...

Als Willow und Seth sich Jahre nach der Highschool wieder sehen beginnen sie eine heiße Affäre. Seth ist schnell klar, dass er mehr möchte, aber Willow blockt jeden seiner Versuche ab.
Als Seth an dem Punkt angekommen ist, an dem er Willow aufgeben möchte, sitzt diese in der Klemme und wendet sich an ihn. Gemeinsam fahren sie zu den Niagarafällen, aber können sie dort die Situation klären oder wird immer etwas zwischen ihnen stehen?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön geworden und ich konnte gar nicht anders, als es eine lange Zeit einfach nur anzuschauen, bevor ich angefangen habe zu Lesen.
Allerdings muss ich anschließend sagen, dass mit das Cover vom gesamten Buch auch am besten gefallen hat...
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht, allerdings hat mir der Tiefgang gefehlt. Sie hat es nicht geschafft, wichtige Abschnitte aus Willows Leben gut zu vermitteln. Insgesamt konte ich mich nicht in Willow hineinversetzen und sie war mir durchweg unsympathisch.

Willow hat in der Vergangenheit schlimme Erfahrungen gemacht und steht seitdem der Liebe sehr kritisch gegenüber. Dass sie als Hochzeitsfotografin arbeitet ist ziemlich ironisch.
Sie ist dickköpfig, organisiert und verschlossen. Dass sie so gut mit ihren Freundinnen auskommt hat mich an manchen Punkten wirklich gewundert. Wie sie aber mit Seth umgesprungen ist hat mich wütend gemacht. Sie ist in der Vergangenheit verletzt worden, aber das rechtfertigt diese Art einfach überhaupt nicht! An einigen Stellen, etwa beim Aufeinandertreffen in einer Bar, hat ihr Verhalten ihm gegenüber an Mobbing gegrenzt.

Wobei ich auch Seth an diesem Punkt nicht verstanden habe. Er ist freundlich, liebenswert, klug und doch so naiv, dass er Willow hinterherrennt obwohl sie ihn so schlecht behandelt. Ihr Auf und Ab wäre mir schon nach spätestens drei Treffen zu viel gewesen und da wäre auch der letzte Rest Verliebtheit verflogen.

Leider dauert es die Hälfte des Buchs, bis Seth der Überzeugung ist, mehr wert zu sein und Willow abblitzen lässt. Als sie ihn aus der Not heraus zu den Niagarafällen mit nimmt, stellt er Regeln auf. Von da an hat mir das Buch gut gefallen.
Die Radtour war humorvoll und schön beschrieben, die Beiden haben sich gut verstanden.

Anschließend ging es allerdings wieder bergab. Willows Vergangenheit holt sie ein und sie muss mit den Konsequenzen umgehen. Dabei entwickelt sie sich schnell weiter und lernt aus ihren Fehlern. Auch wenn mir hier die Abhandlung etwas zu schnell und unrealistisch war, fand ich diese Situationen gut gelöst.

Auch das Ende hat mir gut gefallen. Die Freundinnen mit ihren Partnern zusammen zu erleben hat wieder viel Spaß gemacht. Außerdem wurde bereits auf die Geschichte von Lav eingegangen, was mich sehr neugierig zurückgelassen hat. Ich hoffe nur, dass mir das nächste Buch wieder besser gefällt.

Mein Fazit:
Leider konnte ich mich mit der Protagonistin Willow gar nicht anfreunden. Ihr Verhalten anderen Menschen und besonders Seth gegenüber ist nicht tragbar. Egal, was ihr in der Vergangenheit zugestoßen ist! Das Seth sie so lange ertragen hat kann ich nicht nachvollziehen. Die zweite Hälfte des Buchs hat mir besser gefallen und auch das Ende fand ich gut. Insgesamt bin ich aber leider enttäuscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere