Kann Jet die Wahrheit herauszufinden?
Not Quite Dead YetJet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder ...
Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder zu finden und ermittelt mit ihrem ehemaligen besten Freund Billy. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, doch wer ist der Mörder?
Meine Meinung:
Ich mag das Cover und die Farben mit den dazupassenden Farbeschnitt richtig gerne. Es spiegelt die düstere und blutige Stimmung wieder.
Jet ist eine sture, etwas exzentrische junge Frau, die nicht unbedingt sympathisch rüber kommt. Trotzdem hat sie ein gewisses etwas, denn sie lässt nicht locker und will unbedingt ihren Mörder finden.
Doch bei ihren Ermittlungen merkt sie schnell, dass vieles lieber verborgen geblieben wäre und jeder in ihrem Umfeld etwas zu verbergen hat. Doch wer hat sie angegriffen?
Vertrauen kann sie nur Billy, der plötzlich wieder auftaucht. In ihrer Kindheit waren sie gut befreundet und er scheint Jet wirklich zu mögen. Leider ist er für mich etwas zu blass geblieben.
Ich finde es beeindruckend, wie Jet mit ihrem bevorstehenden Tod umgeht und wie sie ihr bisheriges Leben in wenigen Tagen aufarbeitet.
Jets Familie und die Leute um sie herum geben einem immer wieder Spielraum für neue Vermutungen und Motive. Das erzeugt viel Spannung, die richtig gut eingesetzt wird.
Die Kleinstadt selbst scheint wie jede andere zu sein und das birgt viel Spielraum für den Täter. Es ist schwer, jemanden konkret zu verdächtigen und so blieb ich als Leserin bis ins letzte Drittel im Ungewissen.
Das Ende hat mir gut gefallen, aber war an einigen Punkten zu überzogen. So gab es zwar Überraschungseffekte, aber diese waren etwas zu sehr konstruiert und aufgesetzt.
Mein Fazit:
Eine Span geschrieben mit vielen Wendungen und einer Protagonistin, die mir nicht sympathisch war, das aber auch nicht sein muss. So hat es perfekt zur Situation und Handlung gepasst.