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Veröffentlicht am 22.02.2026

Kann Jet die Wahrheit herauszufinden?

Not Quite Dead Yet
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Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder ...

Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder zu finden und ermittelt mit ihrem ehemaligen besten Freund Billy. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, doch wer ist der Mörder?

Meine Meinung:
Ich mag das Cover und die Farben mit den dazupassenden Farbeschnitt richtig gerne. Es spiegelt die düstere und blutige Stimmung wieder.

Jet ist eine sture, etwas exzentrische junge Frau, die nicht unbedingt sympathisch rüber kommt. Trotzdem hat sie ein gewisses etwas, denn sie lässt nicht locker und will unbedingt ihren Mörder finden.
Doch bei ihren Ermittlungen merkt sie schnell, dass vieles lieber verborgen geblieben wäre und jeder in ihrem Umfeld etwas zu verbergen hat. Doch wer hat sie angegriffen?
Vertrauen kann sie nur Billy, der plötzlich wieder auftaucht. In ihrer Kindheit waren sie gut befreundet und er scheint Jet wirklich zu mögen. Leider ist er für mich etwas zu blass geblieben.

Ich finde es beeindruckend, wie Jet mit ihrem bevorstehenden Tod umgeht und wie sie ihr bisheriges Leben in wenigen Tagen aufarbeitet.

Jets Familie und die Leute um sie herum geben einem immer wieder Spielraum für neue Vermutungen und Motive. Das erzeugt viel Spannung, die richtig gut eingesetzt wird.
Die Kleinstadt selbst scheint wie jede andere zu sein und das birgt viel Spielraum für den Täter. Es ist schwer, jemanden konkret zu verdächtigen und so blieb ich als Leserin bis ins letzte Drittel im Ungewissen.

Das Ende hat mir gut gefallen, aber war an einigen Punkten zu überzogen. So gab es zwar Überraschungseffekte, aber diese waren etwas zu sehr konstruiert und aufgesetzt.

Mein Fazit:
Eine Span geschrieben mit vielen Wendungen und einer Protagonistin, die mir nicht sympathisch war, das aber auch nicht sein muss. So hat es perfekt zur Situation und Handlung gepasst.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Wer sagt die Wahrheit?

The Exes
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Nathalie will eigentlich nur glücklich werden, einen liebevollen Partner und vielleicht ein paar Kinder.
Als ihr Ehemann James jedoch herausfindet, dass ihre Exfreunde auf seltsame Arten gestorben sind, ...

Nathalie will eigentlich nur glücklich werden, einen liebevollen Partner und vielleicht ein paar Kinder.
Als ihr Ehemann James jedoch herausfindet, dass ihre Exfreunde auf seltsame Arten gestorben sind, steht die Beziehung auf der Kippe. Was steckt wirklich dahinter und welche Leichen liegen sonst noch in Keller?

Das Cover ist schön gestaltet, jedoch etwas blass und wenig aussagekräftig. Trotzdem gefällt es mir gut.
Der Schreibstil von Leodora Darlington ist angenehm und flüssig, der Spannungsbogen wird sauber herausgearbeitet und die Zeitsprünge sorgen für mehr Klarheit.

Nathalie hatte bisher ein schlechtes Händchen bei der Wahl ihrer Partner, doch dass diese nach der Beziehung nicht mehr lange zu leben hatten und Nathalie immer in der Nähe war, sorgt für viel Wirbel.
Es kommen immer mehr Erkenntnisse ans Licht und Ich habe schnell gemerkt, dass die Handlung, die aus Nathalies Sicht geschrieben ist, in verschiedenen Richtungen geht. Nathalie ist dabei der klassische fall des unzuverlässigen Erzählers und so erfährt man viele Dinge gemeinsam mit ihr, die ihre nahen Menschen vor ihr verborgen haben.
Nathalie entwickelt sich dabei von der schüchternen people pleaserin zu einer willensstarken Person, die Dinge und Taten hinterfragt und nicht mehr alles hinnimmt. Das hat mir gut gefallen.

Gegen Ende war es mir jedoch zu überzogen und zu abwegig. Es waren zu viele konstruierte Wendungen, die absolute unrealistisch waren.
Das fand ich etwas schade.

Mein Fazit:
Ein Buch über eine Frau, die viel erlebt und die merkt, dass sie nicht die einzige mit Geheimnissen ist. Spannend, aber an einigen Stellen zu unrealistisch.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Gestaltwandler in Los Angeles

When the Moon touches my Soul
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Skylar lebt als Gestaltwandlerin versteckt in Los Angeles und liebt ihren Beruf als Securitychefin in einem berühmten Club. Doch alles ändert sich, als Ryan zu ihrem Team stößt. Denn er trifft sie zufällig, ...

Skylar lebt als Gestaltwandlerin versteckt in Los Angeles und liebt ihren Beruf als Securitychefin in einem berühmten Club. Doch alles ändert sich, als Ryan zu ihrem Team stößt. Denn er trifft sie zufällig, als sie einen Mord untersucht und hält ihre Werwolfgestalt für den Mörder. Kann Skylar die Lage wieder unter Kontrolle bringen?

Meine Meinung:
Das Cover passt für mich nicht so richtig zur Handlung und sieht leider etwas zu wenig aussagekräftig aus.
Den Schreibstil von Maria Winter ist angenehm zu lesen und man kommt gut voran. Das Buch liest sich flüssig und die übernatürliche Welt wird gut beschrieben.

Skylar ist eine ruhige, empathische Frau, die der Zufall nach Los Angeles gebracht hat. Dort hat sie ihre Heimat und ihre Berufung gefunden, ist im Rudel angekommen. Die Morde erschüttern sie und auch Ryan hält ihr Gefühle auf Trapp.
Der zurückgezogene, nachdenkliche Sicherheitsmann kam mit einer Mission in die Stadt: seine Familie zu rächen, die von Werwölfen getötet wurde. Das sorgt für einige unangenehme Begegnungen in der Nacht und bringt Skylar in sein Schussfeld.
Doch ich kann seine Beweggründe verstehen, er ist zutiefst verletzt und versucht mit dem Verlust klarzukommen.
Skylar ist mit ihren Gefühlen für Ryan etwas überfordert, vor allem da er ihr Nachts in die Quere kommt und sie nicht erkennt. Das sorgt für großes Konfliktpotential, ist aber auch sehr vorausschaubar.
Die Entwicklung der beiden zieht sich und Situationen wiederholen sich öfter, was mich an einigen Stellen gelangweilt hat.

Das Ende fand ich gut, es war ein passender Abschluss. Skylar und Ryan haben ihre Schwierigkeit überstanden und einander gefunden.

Mein Fazit:
Die Handlung war mir leider zu flach und zu vorausschaubar, es wurde zu viel Potential verschenkt. Trotzdem ein guter Reihenstart, das nächste paar hört sich vielversprechend an.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Erfolg oder Liebe?

One Date to Gold
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Voller Fokus auf die olympischen Winterspiele in Mailand! Das ist das Motto der Snowboarderin Amie. Zumindest so lange, bis sie Hunter kennen lernt und der Eishockey-Star sie als seine Fake-Freundin auswählt. ...

Voller Fokus auf die olympischen Winterspiele in Mailand! Das ist das Motto der Snowboarderin Amie. Zumindest so lange, bis sie Hunter kennen lernt und der Eishockey-Star sie als seine Fake-Freundin auswählt.
Doch ist es wirklich nur Fake? Und was bedeutet das für die Wettbewerbe?

Meine Meinung:
Das Cover ist richtig schön gestaltet und gefällt mir gut. Die gezeichnet Figuren erinnern mich sehr an Amie und Hunter, auch der Farbeschnitt passt perfekt dazu.

Amie ist eine lustige, empathische Snowboarderin, die hart für ihre Teilnahme an den olympischen Winterspielen gearbeitet hat. Deshalb ist sie gar nicht begeistert, als Hunter ihr eine Fake-Beziehung vorschlägt. Der zurückgezogene, etwas mürrische Eishockey-Kapitän muss an seinem guten Image arbeiten und sieht so seine Chance bei Amie.
Als diese schließlich zustimmt, merken sie schnell, dass einiges nicht gespielt ist. Doch der Ehrgeiz und die olympischen Spiele stehen ihnen immer wieder im Weg. Trotzdem war die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden sehr harmonisch, mit witzigen Momenten und einem sehr angenehmen Tempo.
Ich fand es schön, wie aufmerksam und zuvorkommend Hunter Amie gegenüber war und mir hat seine Entwicklung zu einem offenen und interessierten Mann sehr gefallen.
Amie mochte ich zwar auch gerne, aber irgendwie blieb sie für mich immer etwas flach und unzugänglich.
Sie hat keine wirkliche Entwicklung durchgemacht, auch wenn ihre Selbstzweifel es ihr berechtigterweise schwer gemacht haben.

Richtig gut hat mir die Beschreibung der olympischen Winterspielen und die Details dazu gefallen. Auch die Sportart wurden toll integriert und haben richtig Lust aufs Zuschauen gemacht!

Die behandelten Themen, wie Erfolgsdruck, Ängste und Medikamentenabhängigkeit wurden gut umgesetzt, auch wenn es immer Mal wieder lose Enden gab.

Das Ende hat mir gut gefallen, es war sehr süß und hat zur Handlung gepasst. Der Epilog war mir jedoch zu viel und zu übertrieben. Das hat den Abschluss etwas getrübt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das Lust auf die olympischen Winterspiele macht!
Fake Dating und Sport wurden gut umgesetzt, auch wenn es ein paar kleine Schwächen gab.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Zweite Chance in Ruin Falls

Rabid
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Seneca wird aus ihrem Werwolf Rudel verstoßen, als ihre Verwandlung schief geht. Im Revier des Ruin-Falls-Rudels trifft sie auf Tyran. Der gefährliche Alpha nimmt sie auf, doch zu welchem Preis?

Meine ...

Seneca wird aus ihrem Werwolf Rudel verstoßen, als ihre Verwandlung schief geht. Im Revier des Ruin-Falls-Rudels trifft sie auf Tyran. Der gefährliche Alpha nimmt sie auf, doch zu welchem Preis?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet, mir gefällt der Wolfskopf mit den dunklen Farben und lila Elementen sehr gut.
Der Schreibstil von Raven Kennedy und Ivy Asher ist flüssig und spannend zu lesen. Gemeinsam haben die beiden das Dark Romantasy Buch gut umgesetzt.

Seneca musste schon viel leiden, doch die tapfere und sture junge Frau lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Auch nicht von Tyran, dem Alpha ihres neuen Rudels. Der bedachte, aber auch grausame Anführer, macht ihr das Leben nicht leicht, doch die beiden sind aneinander gebunden und müssen sich damit abfinden. Sie kommen sich immer näher, was manchmal etwas brutal ist, aber zur Handlung passt.
Leider hat das bei mir wenig Stimmung und Gefühle aufkommen lassen, was ich etwas schade fand.
Auch die Ente von Seneca kam mir zu kurz. Bis zum Ende kam sie mir unreflektiert und wütend vor, ohne etwas an der Situation zu ändern. Auch Tyran hat dazu wenig beigetragen oder sie dabei unterstützt.

Was mir gut gefallen hat, war der Fantasy Teil. Die Welt der Werwölfen wurde gut und interessant beschrieben, die Rudel und ihre Traditionen wirkten sehr rund.
Leider war es mir zu viele Nebenschauplätze und Handlungsstränge, was den Fokus von Seneca und Tyran genommen hat. Die Beziehung hat zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, stattdessen stand der Spice im Vordergrund.

Das Ende war nochmal viel und heftig, hat aber zur Handlung gepasst. Das Buch ist ein Stand-Alone und damit abgeschlossen.

Mein Fazit:
Ein interessantes Dark Romantasy Buch, das interessant und spannend zu lesen war. Für mich hat es leider etwas an Gefühl und tiefe gefehlt, aber die Welt der Werwölfe wurde sehr gut umgesetzt.

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