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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2020

Leider nicht mein Fall

For that Moment
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Das Cover von „Fort hat moment – Falling feels like flying“ ist mir direkt aufgefallen. Ich liebe die Farben und das Design einfach total. Auch der Klappentext hat sich richtig gut angehört weshalb ich ...

Das Cover von „Fort hat moment – Falling feels like flying“ ist mir direkt aufgefallen. Ich liebe die Farben und das Design einfach total. Auch der Klappentext hat sich richtig gut angehört weshalb ich mich extrem auf dieses Buch gefreut habe.

Leider muss ich jedoch sagen, dass es mir letztendlich nicht gefallen hat.

Zum Schreibstil. Ich fand ihn okay. Es hat mir halt irgendwie an Feingefühl gefehlt. Die Gefühle wurden nicht richtig zum Leser transportiert. Teilweise wurden auch irgendwie ganz außergewöhnliche Formulierungen gewählt, die meiner Ansicht nach keinen so schönen Klang hatten und dem Schreibstil irgendwie ein bisschen die Klasse genommen haben.

Die Formatierung des Buches war leider auch sehr eigenwillig. Es waren extrem viele Absätze in diesem Buch. Teilweise nach 1 oder 2 Sätzen und das mehrmals auf jeder Seite. Das hat leider auch den Lesefluss sehr gestört. Was mich zwar nicht gestört hat, ich aber nicht so ganz verstanden habe war, dass sehr oft Wörter in Kursiv geschrieben waren, die jedoch absolut keinen Sinn ergaben.
Durch die kurzen Kapitel kam ich aber dennoch halbwegs flott voran.

Auch zu den Protagonisten hat mir von Anfang an der Draht gefehlt. Ich hatte die Hoffnung, es würde im Laufe des Buches besser werden, jedoch hat sich die Protagonistin Emmi immer mehr zu einer Art Mensch entwickelt mit der ich absolut nicht klar komme. Sie war extrem sprunghaft und leider auch unehrlich. Am Anfang war das ja noch okay, aber ab einem gewissen Punkt hat es einfach nicht mehr ins Konzept gepasst.
Vince hätte ich eigentlich ganz cool gefunden, doch auch er war mir zu sprunghaft.
Generell haben die Stimmungen und Handlungen der Protagonisten teilweise im Sekundentakt gewechselt. In der einen Sekunde war alles noch so, in der nächsten plötzlich das totale Gegenteil.

Was die Handlung ansich angeht. Ich fand die Thematik toll, jedoch wurde mir die einfach zu wenig ausgebaut. Man hatte 400 Seiten und eigentlich kaum etwas über die Protagonisten erfahren. Es bestand großteils nur aus dem Hin und Her der Beiden was mit der Zeit leider relativ nervig wurde.
Die Autorin hat hier ein Thema gewählt welches sehr berührend und einnehmend hätte sein können wenn es mehr Raum im Buch bekommen hätte.

Letztendlich habe ich das Gefühl, dass es zu diesem Buch noch einen zweiten Teil geben wird, da mir das Ende doch sehr offen erschien und sehr viele Sachen noch nicht geklärt wurden.
Meines Erachtens hätte man ungefähr 3/4 des Hin und Hers zwischen den Protagonisten weglassen können, dafür ein bisschen mehr der eigentlichen Thematik einbauen können und statt zwei Bänden einfach ein etwas dickeres Buch machen können.


Veröffentlicht am 24.03.2020

Keine Spannung und nerviger Wechsel zwischen Ich-Perspektive und Erzählstil

The Escape Game – Wer wird überleben?
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Ich war sehr gespannt auf diesen Thriller, vorallem wegen der Escape Game Thematik. Ich war selber schon in einem Escape Room und fand es richtig cool.

Der Schreibstil an sich war..schwierig. Nicht auf ...

Ich war sehr gespannt auf diesen Thriller, vorallem wegen der Escape Game Thematik. Ich war selber schon in einem Escape Room und fand es richtig cool.

Der Schreibstil an sich war..schwierig. Nicht auf Grund der Aussprache. Es wird tatsächlich in zwei verschiedenen Erzählstilen geschrieben, abwechselnd wird zwischen Erzählersicht und Ich-Perspektive gewechselt was mir leider gar nicht gefallen hat. Es hat irgendwie den Lesefluss total gestört und somit konnte ich mich absolut nicht in die Geschichte reinfinden. Bei der Erzählersicht habe ich immer total Probleme mich in die Charaktere und die Geschichte einzufinden. Aber dieses Mal war es sogar so, dass ich nicht mal bei der Ich-Perspektive reingefunden habe.

Die Protagonisten waren mir alle eigentlich nicht sonderlich sympathisch und wie schon erwähnt konnte ich mich in niemanden richtig reinfinden. Es wäre vielleicht besser gewesen wenn die Geschichte aus vielen verschiedenen Ich-Perspektiven erzählt worden wäre.
Ich hatte letztendlich zu keinem einen richtigen Bezug.

Der Spannungsbogen verlief leider auch sehr, sehr schleppend. Die „Aufgaben“ waren alle viel zu weit auseinander und haben nicht wirklich dafür gesorgt dass Spannung, Gruselfaktor oder Gänsehaut aufkommen konnte.

Letztendlich fand ich den Lauf der Geschichte auch sehr..überzogen…es war zu gewollt.

Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 22.03.2020

Wie schlecht kann ein Buch sein?!

Hate is all I feel
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Da ich noch nicht allzu viele Dark Romance Bücher gelesen habe, war ich extrem heiß auf dieses Buch.
Mal abgesehen dass das Cover richtig cool aussieht war ich vorallem wegen dem Klappentext gespannt ...

Da ich noch nicht allzu viele Dark Romance Bücher gelesen habe, war ich extrem heiß auf dieses Buch.
Mal abgesehen dass das Cover richtig cool aussieht war ich vorallem wegen dem Klappentext gespannt auf den Inhalt.

Der Schreibstil an sich ist relativ flüssig gewesen, jedoch war mir dieser teilweise einfach zu detailliert. Es gab so viele Ausschmückungen in manchen Szenen dass ich versucht war, diese einfach zu überspringen.

Die Charaktere fand ich ehrlich gesagt absolut schrecklich. Und zwar ALLE. Jeder einzelne Charakter ist für die Tonne. Klingt hart, ist aber leider meiner Ansicht nach echt so gewesen. Alle waren unsympathisch, launisch, psychopathisch veranlagt, total krank im Kopf, machtgierig, gewalttätig etc. Sogar die weibliche Protagonistin war keine Ausnahme. Sie war ein richtiges M…stück, eine Sch… Und natürlich war sie überaus talentiert in absolut allem was sie gemacht hat. Es gab einfach nichts was die Frau nicht konnte.
Generell waren einfach alle Charaktere schrecklich unsympathisch und gestört. Gestört nicht im sexuellen Sinne sondern einfach generell psychisch gestört.

Tja und die Handlung. Sorry, aber was hat das denn bitte mit Dark Romance zu tun? Ich habe noch nicht soo viele Vergleichswerte aber die paar Dark Romance Fitzelchen die da drin vorkamen machen das Buch doch zu keinem Dark Romance Buch. Der Inhalt war einfach Schrott und gehört genauso wie die Charaktere in die Tonne.

Ich versuche ja immer das Positive an einem Buch zu finden aber ganz ehrlich, das einzig Positive hier ist das Cover.

Ich werde definitiv die Reihe nicht weiterlesen und kann dieses Buch auch absolut nicht empfehlen.
Der Titel drückt genau das aus, was ich bei diesem Buch empfunden habe…

Veröffentlicht am 17.03.2020

Humorvoll und sexy

Rebel Soul
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Auf „Rebel Soul“ habe ich mich wirklich riesig gefreut. Nachdem ich „Mister West“ von der Autorin breits gelesen und absolut geliebt habe, wusste ich, dass ich unbedingt alle anderen Bücher von Vi Keeland ...

Auf „Rebel Soul“ habe ich mich wirklich riesig gefreut. Nachdem ich „Mister West“ von der Autorin breits gelesen und absolut geliebt habe, wusste ich, dass ich unbedingt alle anderen Bücher von Vi Keeland lesen muss.

Der Schreibstil war einfach grandios. Flott, witzig, einfach herrlich. Ein richtiger Lesegenuss. Die Autorinnen haben es gschafft, mich so tief in die Geschichte hineinzuziehen. Ich war so schnell durch bei dem Buch. Ich habe grade erst angefangen und die Kapitel sind nur so verflogen.

Gia war eine wundervolle Protagonistin. Sie war selbstbewusst, frech, liebenswert. Ich mochte vorallem ihre grenzenlose Ehrlichkeit. Sie legt einfach die Karten auf den Tisch, keine blöden Geheimnisse die dann plötzlich ans Licht kommen. Gias Charakter war einfach real und offen. Ich konnte gar nicht anders als sie zu mögen. Von der ersten Seite weg war sie mir sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachempfinden.

Und Rush. Haaaach Rush. Ich liebe ihn er war so unfassbar toll. Es steckt so viel mehr hinter ihm als man anfangs denkt. Er ist so ein starker, toller Charakter. Er wirkt düster und doch ist er so anders. Hinter ihm steckt ein so liebevoller, herzensguter Mensch. Ein wirklich verständnisvoller Mann der alles was er tut mit vollem Herzen macht.

Ich liebe auch die Beiden in Kombination. Die Schlagabtausche und Dialoge sind einfach herrlich erfrischend.

Die Handlung an sich hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Anfangs wirkte die Geschichte ganz normal, als wäre es halt eine typische Geschichte in diesem Genre. Doch dann hat mich ein Verdacht beschleicht, besser gesagt zwei, und ich fiel aus allen Wolken als der erste Verdacht sich bewahrheitet hat. Und letztendlich hat sich auch der zweite Verdacht bestätigt. Ich bin hier fast durchgedreht vor lauter Aufregung. Die Wendung die das Buch genommen hat, war wirklich mal was anderes als die typischen 0815 Wendungen die Bücher in diesem Genre oft vorkommen.

Herrlich, witzig und erfrischend anders.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.03.2020

Highlight! Ein absolutes Herzensbuch!

Feeling Close to You
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So lange habe ich auf „Feeling close to you“ von Bianca Iosivoni hingefiebert. Die Zocker-Thematik fand ich einfach superspannend, auch, wenn ich selber nicht zocke. Tja und als ich die Leseprobe gelesen ...

So lange habe ich auf „Feeling close to you“ von Bianca Iosivoni hingefiebert. Die Zocker-Thematik fand ich einfach superspannend, auch, wenn ich selber nicht zocke. Tja und als ich die Leseprobe gelesen hatte, war es um mich geschehen.

Erst mal zum Cover. Wie schön ist das bitte? Ich liebe es einfach. Einfach ein Traum für jeden Bücherfan und ein Blickfang für jedes Regal.

Der Schreibstil war einfach großartig. Aber von Bianca bin ich in dieser Hinsicht auch nichts anderes gewöhnt. Sie kann einfach unfassbar gut schreiben.

Teagan war so eine tolle Protagonistin. Wild, rebellisch, ein klitzekleines bisschen nerdig. Und seien wir ehrlich, jeder hat irgendwo so eine winzig kleine Nerdseite. Der eine mehr, der andere weniger. Teagan eher mehr. Sie war so ein leidenschaftlicher Mensch, und auch so ehrgeizig. Loyal und witzig. Teagan war einfach unfassbar sympathisch und ihr konnte ihre Gedanken und Handlungen wirklich wunderbar nachvollziehen. Ich habe lange keine weibliche Protagonistin so sehr geliebt wie sie. Sie gehört tatsächlich zu meinen TOP 3 Protagonistinnen.

Und nun zu Parker. Hach…PARKER. Kann man einen Buchcharakter lieben? Ich sage: JA, frau kann! Denn Parker ist einfach liebenswert. Er ist so unfassbar süß, charmant und witzig. Ich liebe seine selbstbewusste und offene Art, seinen Humor, einfach alles an ihm. Dass ein Gamer so süß sein kann. Herrlich. Er ist definitiv mein neuer Bookboyfriend. Also, sucht euch einen Anderen :D Der hier gehört mir.

Teagan und Parker in Kombination waren das absolute Non-Plus-Ultra. Besser geht’s nicht. Sie haben so schön harmoniert. Ihre Dialoge waren so unfassbar witzig und die Beiden miteinander zu erleben hat mein Herz einfach erwärmt. Ich habe mich jedes Mal schon darauf gefreut wenn sie wieder miteinander gezockt oder geschrieben haben.

Und auch, wenn ich eigentlich mit dem Zockerthema nicht viel anfangen kann, weil ich, außer früher mal Sims und Need for Speed und..okay..Moorhuhn gespielt habe, ist das absolut nicht meine Welt. Jedoch kenne ich all diese Dinge weil mein Freund tatsächlich sehr gerne zockt und dadurch habe ich mich ab der ersten Seite in diesem Buch heimisch gefühlt. Dieses Buch zu lesen hat sich für mich angefühlt wie nach Hause kommen. Es war ein richtiges Wohlfühlbuch für mich.

Nachdem mir ja die Reihe von Hailee & Chase von der Autorin leider gar nicht gefallen hat, war ich so unfassbar erleichtert, dass mich dieses Buch wieder total umhauen konnte. Es hat mein Herz erwärmt und landet definitiv als drittes Buch dieses Jahr auf meiner Highlight-Liste.
Ich kann jedem, ob Gaming-Fan oder nicht, dieses Buch total ans Herz legen.