Profilbild von kathagth

kathagth

Lesejury Profi
offline

kathagth ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kathagth über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Wenn man eigentlich nicht auf der Suche ist

Kiss me in Winter. Eine sugar coated Romance
0

Nachdem mir die ersten zwei Bände schon gut gefallen haben wusste ich, dass „Kiss me in winter“ perfekt zum Einläuten ist für die Weihnachts- & Winterbücherzeit.
Neben den gewohnten Kleinstadtvibes bin ...

Nachdem mir die ersten zwei Bände schon gut gefallen haben wusste ich, dass „Kiss me in winter“ perfekt zum Einläuten ist für die Weihnachts- & Winterbücherzeit.
Neben den gewohnten Kleinstadtvibes bin ich auch in winterliche Stimmung gekommen. Wie auch nicht, wenn es sich um eine Weihnachtsbaumfarm dreht.

Bennett (der Bruder von Jaenie aus Band 1) ist zu Besuch in Dream Harbor und trifft auf die Neue der Stadt, Kira.
Kira möchte sich neu erfinden und hat die brach liegende Weihnachtsbaumfarm gekauft und versucht diese auf Vordermann zu bringen. Bennett hilft für sein Leben gern und möchte Kira bei allen Problemen unter die Arme greifen, nur sie will es selbst schaffen. Zwischen Verzweiflung, der Suche nach sich selbst und dem Eingeständnis, dass Bennett nicht nur helfen kann fliegen die Funken. Bald ist Kira in ihrem Haus nicht mehr kalt 😉

Ich war gleich wieder mittendrin in Dream Harbor und fand es einerseits toll zu sehen wie es mit den Pärchen aus Band 1 & 2 weitergeht, andererseits hat mir die Story zwischen Kira und Bennett gleich gefallen. Obwohl Kira zu Beginn schon sehr harsch zu gefühlt allen und jeden war (außen zu allen tierischen Lebewesen) mochte ich sie.
Sie hat mit Bennett ihren perfekten Gegenpart, alles was sie eigentlich nicht möchte, aber im Herzen sich wünscht.
Bennett musste ich von Beginn an mögen. Ich fand es so herrlich wie er versucht nicht seinem Helfersyndrom nachzukommen, aber kann einfach nicht anders.
Besonders witzig fand ich es, dass weder Kira noch Bennett die Dynamik der Kleinstadt kennen und wie sie mit eingebunden werden. So schnell kann keiner von beiden gucken wie sie von den Einwohnern von Dream Harbor für ihre Zwecke und zum eigen wohl eingespannt werden.

Für mich persönlich ist das bisher der stärkste Teil der Reihe und ich komme jetzt langsam in Weihnachtsstimmung.

4,5⭐️

Veröffentlicht am 11.11.2025

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Good Boy
0

Ich bin und bleibe Fan von dem Autorinnenduo. Ob nun einzeln oder zusammen, ich finde den Schreibstil und die Stories sehr gelungen.

Auch „Good Boy“ hat mich wieder überzeugt, obwohl ich Blake mir zu ...

Ich bin und bleibe Fan von dem Autorinnenduo. Ob nun einzeln oder zusammen, ich finde den Schreibstil und die Stories sehr gelungen.

Auch „Good Boy“ hat mich wieder überzeugt, obwohl ich Blake mir zu Beginn etwas auf den Senkel ging.
Jess hatte eine Nacht mit Blake und nun hat sich Blake in den Kopf gesetzt, dass er Jess wieder ins Bett kriegen will. Egal wie sie sich dagegen sträubt. Er nutzt jeden schwachen Moment von Jess um sie auf Dauer zu überzeugen.
Und genau dass war für mich zu Beginn etwas störend. Meine Güte, warum kann er einfach kein „Nein“ verstehen. Das war mir echt teilweise too much. (Gott sei Dank sei an der Stelle gesagt, er nötigt die zu nichts, ist halt einfach nur sehr penetrant und hartnäckig und spielt seinen Charme und Witz gnadenlos aus)
Als man dann im Laufe der Story versteht warum er ist wie er ist und hinter seine lustige Fassade schaut, versteht man ihn besser.
Jess ihre Art für ihre berufliche und persönliche Erfüllung einzustehen und sich umzuorientieren hat mir gefallen. Ich konnte ihre Selbstzweifel verstehen und habe es sehr gefeiert wie Blake sie versucht hat zu bestärken.
Die Entwicklung miteinander war sehr gelungen und hat mir Blake sympathischer/weniger nervend gemacht.

Rückblickend war Blake wie ein Labrador, der hinter einem Schnitzel (Jess) hinterher rennt. Teils nervend, aber niedlich.

Eine Sache noch am Rand: erst gestern haben meine liebste Buchfreundin und ich uns darüber unterhalten, dass Männer in Büchern immer gefühlte Riesenschwengel haben und wie unrealistisch das ist. Hier war das auch wieder der Fall. Hier war noch nicht mal ein Blowjob möglich… die arme Frau muss es halb zerrissen haben 🙄

4⭐️

Veröffentlicht am 11.11.2025

Der Titel ist Programm

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
0

Als ich den Klappentext gelesen habe (& auch die Leseprobe) war ich Feuer und Flamme (Wortwitz 😉😂) für die Story.

Romeo/Dwight soll sich als Undercoveragent bei den Villas einschleusen. Der Plan ist, ...

Als ich den Klappentext gelesen habe (& auch die Leseprobe) war ich Feuer und Flamme (Wortwitz 😉😂) für die Story.

Romeo/Dwight soll sich als Undercoveragent bei den Villas einschleusen. Der Plan ist, dass er Koch im neuen Familienrestaurant wird und Informationen sammelt wie die Villas in organisierte Verbrechen involviert sind. Nur gerät er gleich zu Beginn mit Julia aneinander. Tochter des Besitzers und stur wie sonst was. Sie will wie Romeo Koch:in im Restaurant sein und liefert sich nicht nur hitzige Diskussionen mit Romeo, auch mit ihrem Vater gerät sie regelmäßig aneinander. Romeo und Julia sind wie Feuer und Wasser, nur muss Romeo Julias Vertrauen gewinnen um an die gewünschten Informationen zu kommen. Nur was ist wenn die Gefühle echt sind, aber alles nur zur Show gehört.

Die Wortgefechte und wie beide sich an die Gurgel gehen war einfach herrlich und sehr unterhaltsam. Es konnte keiner von beiden nachgeben und das hat der Story sehr viel Witz verliehen. Die Haters-to-Lovers-Vibes waren wirklich gut und man merkt recht schnell die Anziehung von beiden.
Ich fand beide Charaktere sehr sympathisch und konnte Romeo/Dwight seine Zerrissenheit (vor allem am Ende) sehr gut nachvollziehen. Den sensiblen Umgang mit Julias Gesundheit fand ich sehr gelungen und authentisch. Auch Romeo sein Verhalten hat mir da sehr zugesagt.

Insgesamt fand ich die Story unterhaltsam und an einigen Stellen musste ich schon sehr schmunzeln. Mir haben auch die Nebencharaktere gut gefallen und haben die Story rund gemacht. Mit dem Twist am Ende hatte ich so nicht gerechnet, hat aber gut zur Geschichte gepasst.

4⭐️

Veröffentlicht am 11.11.2025

Zwischen Fernweh und Selbstfindung

Love will happen
0

Auch der 2. Teil der Reihe konnte mich überzeugen.

Hier findet der zweite Griffin-Bruder Hudson mit der sehr sprunghaften Nova sein Glück.
In einem sehr schönen Setting erleben wir wie beide zueinander ...

Auch der 2. Teil der Reihe konnte mich überzeugen.

Hier findet der zweite Griffin-Bruder Hudson mit der sehr sprunghaften Nova sein Glück.
In einem sehr schönen Setting erleben wir wie beide zueinander finden obwohl beide nicht danach suchen.

Für mich ein perfektes (Hör)Buch zum Wegsnacken und Wegträumen.

Ich freue mich auf Band 3

4⭐️

Veröffentlicht am 09.11.2025

Das war mir zu vorhersehbar

Mornings in Boston - The Stories We Tell
0

Penelope kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Stelle als Moderatorin in der Morningshow bekommt. Connor (ihr Co-Anchor) ist weniger begeistert, erst Recht nicht, als die Chefs Penelope als mögliche ...

Penelope kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Stelle als Moderatorin in der Morningshow bekommt. Connor (ihr Co-Anchor) ist weniger begeistert, erst Recht nicht, als die Chefs Penelope als mögliche Kandidatin sehen für die Abendnachrichten. Denn genau diesen Platz will er und so versucht er Penelope das Leben so schwer wie möglich zu machen, damit sie scheitert und ihm nicht den Job vor der Nase wegschnappt, nur blöd, dass Penelope durch und durch liebenswert ist und sie mehr verbindet als sie zunächst denken.

Nach dem Klappentext hatte ich auf eine witzige RomCom gehofft im Stil des Filmes „Morning Glory“. Und das Buch lies sich auch ganz gut an, nur hat mir leider so ein bisschen der Witz, die Schlagfertigkeit und die Chemie zwischen Connor und Penelope gefehlt. Penelope war mir schon sympathisch und ich fand es auch gut, wie sie sich behaupten konnte, aber mir hat so das Quäntchen gefehlt, was die Story für fesselnd macht.
Connor war mir zu Beginn zu egoistisch und hat dann eine 180 Grad Wende hingelegt, die für mich nicht ganz schlüssig war. Ja, die Anziehung war da, aber wie gesagt, mich konnte dass nicht ganz überzeugen.
Vielleicht lag es daran, dass ich den Twist am Ende bereits nach gut 6% habe kommen sehen. 🤷🏼‍♀️

Zwischendurch hätte die Story für mich mehr Schwung haben können, da war es mir zu langatmig.

Gut gefallen haben mir die starken weiblichen Charaktere, die ihren männlichen Kollegen die Stirn bieten. Auch der sensible Umgang mit dem Thema Trauer fand ich gelungen.

Ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich heute noch nicht.

3⭐️