Liebste Tochter
Liebste Tochter – Du lügst so gut wie ichAls ich Liebste Tochter angefangen habe, war ich sofort in dieser beklemmenden Stimmung gefangen, die Claire Douglas so perfekt erschafft. Schon die ersten Seiten haben mich neugierig gemacht – diese Familie, ...
Als ich Liebste Tochter angefangen habe, war ich sofort in dieser beklemmenden Stimmung gefangen, die Claire Douglas so perfekt erschafft. Schon die ersten Seiten haben mich neugierig gemacht – diese Familie, das alte Haus an der Küste, die unterschwellige Spannung zwischen den Figuren. Ich hatte sofort das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt, und genau das hat mich weiterlesen lassen.
Ich habe mit Harper, der Hauptfigur, richtig mitgefühlt. Ihre Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und die ewige Frage, was damals wirklich passiert ist – das ging mir richtig unter die Haut. Ich konnte spüren, wie sie mit jedem Kapitel tiefer in die Vergangenheit gezogen wird, und ich habe mich dabei oft gefragt, wie ich selbst an ihrer Stelle reagieren würde.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre: Dieses leicht düstere, windige Küsten‑Setting hatte etwas unglaublich Intensives. Ich konnte beim Lesen fast das Meer rauschen hören und fühlte mich gleichzeitig beobachtet – so eindringlich war die Stimmung. Auch die Beziehungen zwischen den Figuren – voller Geheimnisse, Misstrauen und alter Wunden – waren für mich ein Highlight.