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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2021

Ein gelungener Abschluss der Reihe

When We Hope
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보고싶다고..

Ich habe schon viele Fan-Fictions über koreanische Bands gelesen (*hust BTS). Aber das..

Dieser koreanische Flair, der sich beinahe durchgehende in der Atmosphäre befindet, ist wirklich einzigartig. ...

보고싶다고..

Ich habe schon viele Fan-Fictions über koreanische Bands gelesen (*hust BTS). Aber das..

Dieser koreanische Flair, der sich beinahe durchgehende in der Atmosphäre befindet, ist wirklich einzigartig. Es hat so unglaublich viel Spaß gemacht, die Reihe zu lesen.

Obwohl es eine kleine (große) Pause zwischen dem zweiten und dritten Teil gab, habe ich mich dank Annes flüssigen Schreibstil und den individuellen Charakteren sehr schnell wieder einfinden können. An Ellas Charakter ist mir auch viel von mir selbst aufgefallen, was sie mir noch sympathischer gemacht hat. Ihre oftmals auftretende Selbstvergessenheit, ihre Leidenschaft für etwas, aber auch wie sie sich selbst zurücknimmt. Die Tiefe (auch bei Jae-yong und selbst bei den "Nebencharakteren") hat mich stark beeindruckt.

Kurze Abschweifung zum Cover: Ich bin verliebt. Der Lyx Verlag hat wirklich schöne Covers, und die Idee, diese drei hier so zu designen, dass sie nebeneinandergelegt ein Bild ergeben, finde ich ausgesprochen ästhetisch.

Zurück zum Text. Ich habe es so gefühlt. Es hat sich teilweise so realistisch angefühlt, was Ella und Jae-yong erleben. Die Gefühle zwischen den Zeilen durchströmten mich. Die Settings haben mich ganz und gar angesprochen und es war auch wirklich interessant, die koreanische Kultur kennenzulernen. Dahingehend fand ich es schön, dass darauf auch so viel eingegangen wurde, nicht nur auf die Beziehung der beiden.

Jae-yongs Konflikt zwischen seiner Liebe zur Musik und seiner Liebe zu Ella und vor allem zu Min-ho hat mich mehrmals zum Schniefen gebracht. Ich konnte ihn so gut verstehen und es hat weh getan, dass er sich entscheiden musste.

Das Ende fand ich so wunderbar gelungen. Es kam mir weder zu schnell, noch zog es sich in die Länge. Jae-yong und Ella haben es mehr als nur verdient, nachdem, was die beiden durchmachen mussten🧡

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2021

Ein wirklich gelungenes Finale (wobei es eher eine Rezension zur ganzen Reihe ist)

Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten
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"Ich war schon von Walküren gejagt worden. Ich war von mit Schusswaffen ausgerüsteten Elfen gejagt worden. Ich war von Zwergen mit einem Panzer gejagt worden. Und jetzt hatte ich das Glück, von Riesen ...

"Ich war schon von Walküren gejagt worden. Ich war von mit Schusswaffen ausgerüsteten Elfen gejagt worden. Ich war von Zwergen mit einem Panzer gejagt worden. Und jetzt hatte ich das Glück, von Riesen mit Bowlingkugeln gejagt zu werden. Eines Tages würde ich gern mal eine Welt verlassen, ohne dabei von einer wütenden Meute gejagt zu werden."

Ich weiß nicht, ob Percy Jackson auch so amüsant geschrieben ist, aber der humorvolle, aber auch sarkastisch und teilweise zynische Schreibstil von Rick hat mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht. Ein Beispiel: "Probier es nochmal. Und versuche, nicht so oft zu sterben."

Nichtsdestotrotz hatte die ganze Reihe einen ziemlich guten Spannungsbogen. Ich weiß nicht viel von der nordischen Mythologie, aber dank seinen Erläuterungen durch die Freunde von Magnus kam ich wirklich gut mit. Trotz dass es in der gesamten Reihe nur um ein Ereignis ging - die Götterdämmerung - hatte jedes Buch seine "eigene" Gesichte, die von Mal zu Mal immer nervenaufreibender wurde.

Ich konnte mich gut in Magnus hineinversetzen, auch wenn manche Kommentare mich wieder rausgerissen haben. Ebenso konnte ich mir durch die detaillierte Beschreibung ganz genau vorstellen, wo sich die Freunde befanden.

Etwas, womit ich mich noch nicht anfreunden konnte, war die Darstellung der Götter. Meine Vorstellung von Thor, Odin oder Heimdall ist wohl ziemlich von Marvel geprägt, weswegen ich mir Heimdall schlecht als selfisüchtiger, oder Thor als Serienjunkie vorstellen konnte. Allgemein musste ich mich erst einmal an diese Götter gewöhnen. Andererseits fand ich es auch gut, dass sie nicht wie sonst als mächtig oder unzerstörbar beschrieben wurden. Götter haben auch Fehler. Oder sind komisch. Oder halten PowerPoint Präsentationen.

Alles in Allem hat mir die Reihe wirklich gut gefallen, und ich würde es wirklich jedem empfehlen, der ein bisschen Witz und nordische Mythologie mag. Oder nur Witz. Empfehlung ist es trotzdem🤗

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2021

Tja, die Liebe gewinnt wohl doch immer..

FederLeicht
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Wenn ich dachte, der sechste Teil der FederLeichtSaga hat mich tief getroffen, dann habe ich den siebten und letzten Teil definitiv unterschätzt.

Er hat mich auseinandergenommen.

Mal abgesehen von dem ...

Wenn ich dachte, der sechste Teil der FederLeichtSaga hat mich tief getroffen, dann habe ich den siebten und letzten Teil definitiv unterschätzt.

Er hat mich auseinandergenommen.

Mal abgesehen von dem Klischee der "Magie der Liebe" (nichts gegen Klischees, ich bin ein Fan von ihnen); warum muss es für Eliza immer so hart sein? Womit hat sie das verdient?

Der Schreibstil von Marah Woolf beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Er lässt sich flüssig lesen und hat mich häufig zum Lachen gebracht. Auch die Charaktere haben mich ein ums andere Mal grinsen lassen, und ich finde es wirklich toll, dass man eine Entwicklung von Eliza, Frazer, Sky, und vor allem Jade erkennen kann. Cassian ist meiner Meinung nach sowieso perfekt.

Das Setting ist wirklich einzigartig und unglaublich beschrieben. Ob die Häuser von Leylin, die Landschaft vor Avallach, der Tempel oder Druid Glen, die Bilder formten sich von ganz allein in meinem Kopf.

Das einzige, womit ich Schwierigkeiten hatte, waren die vielen verschiedenen Namen und Zusammenhänge der Personen. Mit der Zeit hatte ich das raus, aber trotzdem kamen manchmal Namen, an die ich mich beim besten Wille nicht erinnern konnte, und an die ganzen Familienzusammengehörigkeit auch nicht.

Trotzdem ist es eine Reihe, die ich wirklich empfehlen kann. Man muss einfach mit Eliza leiden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2021

Spannende Umsetzung einer potenziellen Realität in Worte

Dry
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Vom einen auf den anderen Tag ist kein Wasser mehr da. Was tun? Genau, erst einmal abwarten und Tee trinken. (Wie gut, dass die Protagonisten das nicht getan haben..)

Handlung: Das ganze Setting hat mich ...

Vom einen auf den anderen Tag ist kein Wasser mehr da. Was tun? Genau, erst einmal abwarten und Tee trinken. (Wie gut, dass die Protagonisten das nicht getan haben..)

Handlung: Das ganze Setting hat mich begeistert. Die Realität hinter der Geschichte erschreckt. Und die Verwirklichung beeindruckt.

Schreibstil: Der Schreibstil war wirklich angenehm. Durch die vielen Perspektivwechsel war ich manchmal etwas verwirrt, besonders, wenn viele hintereinander kamen, wer jetzt eigentlich spricht, aber die Snapshots zwischendurch fand ich wirklich eine gute Idee. Manchmal ist es passiert, dass ich so sehr in der Geschichte drin war, dass ich eine Weile brauchte, um mich in der Realität wiederzufinden. So kam es einmal vor, dass ich fast meine Eltern zurechtweisen wollte, die Blumen nicht zu gießen, weil es verboten ist.

Charaktere: Ein Glück hatte Alyssa einen Nachbar wie Kelton. Auch wenn ich es etwas merkwürdig fand, dass seine Familie sich seit Jahren auf die Apokalypse vorbereitet, und sogar einen Fluchtbunker haben, als hätten die Zombies (in dem Fall Wasserzombies) so keine Chance gegen sie, fand ich die Idee doch eigentlich ganz witzig. Wer übt nicht gerne in seiner Freizeit schießen, wenn man damit aufdringliche Nachbarn in die Flucht schlagen kann? Jackie und Henry konnte ich nicht wirklich einschätzen. Sie kamen wir wie Figuren rüber, die zwar durchaus ihren Charakter hatten, diese aber nur kurz erwähnt worden sind, und man sie dann immer als diese sieht. Es hat mich auch ein bisschen irritiert, dass jeder jeden als Gefahr ansah, ich letztendlich aber keinen Hinweis auf eine potenzielle Gefahr dieser Person finden konnte. Natürlich, Jackie ist etwas impulsiv, und Alyssa ziemlich klug (und ich fand sie gar nicht so durchschaubar, wie Jackie immer sagte), aber dennoch trugen sie beide immer etwas zur Gruppe hinzu und schützen sie von außen.

Fazit: Ich war - und bin es immer noch - fasziniert davon, wie realistisch diese Situation ist. Nicht nur in Kalifornien, sondern auch in Deutschland. Die Umsetzung dieser Vorstellung ist wirklich einzigartig und unglaublich gut gelungen. Die Spannung war von Anfang bis zum Ende vorhanden, auch, dass die Story mitten im Geschehen startete, hat mir gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2021

Gutes Setting, aber die Liebesgeschichte.. naja

Breakaway
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"In seinen Augen lag ein Funkeln, und mit einem Mal war jegliche Anspannung zwischen uns gewichen."

Lia und Noah.
Zwei sich so gut ergänzende Menschen.

Ich muss ehrlich zugeben, ich weiß nicht so wirklich, ...

"In seinen Augen lag ein Funkeln, und mit einem Mal war jegliche Anspannung zwischen uns gewichen."

Lia und Noah.
Zwei sich so gut ergänzende Menschen.

Ich muss ehrlich zugeben, ich weiß nicht so wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe so viel Gutes darüber gelesen, alles klang ziemlich vielversprechend, und dann kam eine Rezension, die mich hat zögern lassen.

Nichtsdestotrotz habe ich mich auf das Lesen gefreut. Es hat auch Spaß gemacht es zu lesen. Der Schreibstil von Anabelle war wirklich schön, er hatte genau das richtige Tempo und ich konnte allem wirklich gut folgen. Was mich auch gefreut hat, dass die Geschichte in Berlin gespielt hat. Die meisten Paare finden sich in einer amerikanischen oder englischen Stadt, mit der man nichts in Verbindung bringen kann, da hat das Setting von Berlin etwas gute Abwechslung reingebracht.

Die Charaktere.. Lia konnte ich noch gut verstehen. Solche Bilder bekommt man schwer aus dem Kopf, und dann bekommt man einfach en Drang, wegzugehen. Trotzdem hat mir hier ein wenig Tiefe gefehlt. Auch bei Noah, er kam mir eher so vor wie jemand, der mittendrin steht, ohne wirklich zu wissen, was er machen soll. Manche Entscheidung waren für mich nicht nachvollziehbar, nicht nur von den beiden Protagonisten.

Letztendlich konnte die Geschichte von Lia und Noah mich zwar überzeugen, aber für den Hype, der um sie gemacht wurde und meine Erwartungen ziemlich hochgeschraubt hat, hätte ich mir doch etwas mehr gewünscht.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere