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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2024

Hatte höhere Erwartungen

Run For Love
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und auch das Cover fand ich sehr ansprechend.

Ich habe mich auf eine schöne Geschichte gefreut und hatte gehofft, dass es nicht wieder so endet, dass die Protagonistin ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und auch das Cover fand ich sehr ansprechend.

Ich habe mich auf eine schöne Geschichte gefreut und hatte gehofft, dass es nicht wieder so endet, dass die Protagonistin am Ende Gewicht verliert und deshalb glücklich ist. Das war zum Glück nicht der Fall.

Der Grundgedanke zum Buch und auch die angesprochenen Themen sind ernst und wichtig.

Leider haben mir aber einige Dinge nicht gefallen.

Der Schreibstil war zwar locker, allerdings kamen mir die Dialoge sehr gekünstelt vor. Das hat sich einfach nicht echt "angehört". Mich haben diese ständigen englischen Begriffe extrem gestört. Wenn das eine oder andere Mal was kommt, ist es okay, aber so kam mir das einfach zu übertrieben viel vor. "Nicht mein cup of soup oder tea, etc." Das war zu viel. Genauso wie die Anzahl an Themen, um die es ging, und die größtenteils nicht tief bearbeitet wurden. Ich hab mich beispielsweise gefragt, warum es die Gynäkologie Szene gab. Für mich klang das so, als würde mich die Autorin über Endometriose aufklären wollen. Ich hab leider keinen roten Faden erkannt, worum es hauptsächlich geht, weil zu viel los war. Ich hab mich ständig belehrt gefühlt und dieses Gefühl mag ich beim Lesen eines Romans überhaupt nicht.

Und dann waren die "Krisen" alle sofort aufgelöst, obwohl sie davor nicht wirklich Raum hatten.

Die Liesgeschichte fand ich auch wenig emotional. Es ging viel zu schnell und ich hab auch nicht erkannt, warum sie einander so mögen, außer der körperlichen Anziehung. Obwohl der Klappentext auf Noël hinweist, nahm er dann im Laufe der Geschichte eher wenig teil. Man hätte viel mehr daraus machen können. Auch beim Jugendclub hätte es mehr Inhalt geben können.

Ich denke, die Autorin hat einfach eine Meinung zu diesen Themen, die sie irgendwie schriftlich festhalten wollte und sie tat es dann mit einem Roman. Ich empfinde, dass das in dieser Form eher weniger gut geklappt hat.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Sehr sehr gut

Das Dornental
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Wow, was für ein Buch.
Ich kannte Anna Romer bisher nicht und habe das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte ließ sich sehr schnell lesen.
Besonders ...

Wow, was für ein Buch.
Ich kannte Anna Romer bisher nicht und habe das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte ließ sich sehr schnell lesen.
Besonders gefallen hat mir der stetige Perspektivenwechsel und die Tagebucheinträge. Diese Mischung hat dazu geführt, dass ich immer Neugier blieb, was als nächstes passiert.
Die Mischung aus Krimi und Liebesroman ist hier eindeutig geglückt.
Ich werde definitiv mehr von der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Einige Längen und abruptes Ende

Rückkehr nach River's End
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Ich muss sagen, bei Nora Roberts Büchern vergesse ich oft, dass sie relativ "alt" sind.

Ich komme mit der Mentalität manchmal einfach nicht klar, kann aber jetzt nicht so viel dazu sagen, ohne zu spoilern.

Das ...

Ich muss sagen, bei Nora Roberts Büchern vergesse ich oft, dass sie relativ "alt" sind.

Ich komme mit der Mentalität manchmal einfach nicht klar, kann aber jetzt nicht so viel dazu sagen, ohne zu spoilern.

Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und Liebesroman. Es hat sich gelesen wie ein Hollywood Film, unabhängig davon, dass die Eltern von Olivia SchauspielerInnen sind.

Was Olivia miterlebt hat, war schrecklich. Sie hat mir als Kind und Jugendliche leid getan. Als 19-jährige Studentin fand ich sie sehr sympathisch. Mit 24 war sie aber unerträglich. Auch, wenn sie ihre Gründe hatte, konnte ich mit ihrer Art nicht warm werden.

Noah war ein sehr sympathischer Junge und fast schon zu perfekt (hängt auch mit dem Punkt Mentalität zusammen, den ich erwähnt hatte).

Die Grundidee zum Buch finde ich sehr spannend, allerdings hat sich das Buch sehr in die Länge gezogen. Das Ende und die Auflösung passierte dann auf den letzten 10 Seiten. Das war mir zu schnell.

Gut gefallen haben mir übrigens die Fakten und Erklärungen zur Natur, den Wald den Tieren. Ich mag es, wenn man merkt, dass sich AutorInnen wirklich mit ihrer Materie auseinandersetzen.

Der Schreibstil an sich war sehr angenehm, sodass das Buch gut zu lesen war, unterhalten hat, aber jetzt nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Ein toller Wohlfühlroman

Die Wolkengucker
8

Die Wolkengucker ist zum Jahresende noch ein Lieblingsbuch von mir geworden. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es nur empfehlen für all jene, die sich eine schöne, ruhige und angenehm zu lesende ...

Die Wolkengucker ist zum Jahresende noch ein Lieblingsbuch von mir geworden. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es nur empfehlen für all jene, die sich eine schöne, ruhige und angenehm zu lesende Lektüre wünschen.

Kristina Fritz schreibt einfach schön und ihre Bücher lese ich immer sehr gerne.

Bei den Wolkenguckern geht es um Wilma, Ayla, Matt mit seiner Tochter Mia, und Ferdinand.
Sie sind einander fremd, bis die Wolkenguckergemeinschaft von Wilma ins Leben gerufen wird. Denn das hatte sie mit ihrer besten und leider verstorbenen Freundin Margarete so ausgemacht.
Alle ProtagonistInnen haben ihr Päckchen zu tragen und leben vor sich hin. Die regelmäßigen Wolkenguckertreffen, die bei Wilma im Garten stattfinden, scheinen das aber zu ändern.

Es war sehr schön, der Geschichte und Entwicklung der Charaktere zu folgen. Es gab auch einige emotionale Momente. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen - am besten einfach lesen.

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Veröffentlicht am 28.12.2023

Nette weihnachtliche Unterhaltung

Sterne glitzern auch im Schnee
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Ich hatte den ersten Teil dieses Buches bereits vor einigen Monaten gelesen.
Daher war ich gespannt darauf zu erfahren, wie es mit Thies und Anni weitergeht.
Man bekommt ein bisschen was aus dem Alltag ...

Ich hatte den ersten Teil dieses Buches bereits vor einigen Monaten gelesen.
Daher war ich gespannt darauf zu erfahren, wie es mit Thies und Anni weitergeht.
Man bekommt ein bisschen was aus dem Alltag mit, was nett ist. Außerdem herrscht Weihnachtsstimmung, da die Geschichte 8 Tage vor Heiligabend beginnt.
Natürlich ist es nur ein Kurzgeschichte, sodass ich nicht allzu hohe Erwartungen hatte.
Ich fand die Geschichte zwar süß, mehr aber nicht.
Ich hätte es besser gefunden, wenn der Fokus etwas mehr auf Anni und Thies gewesen wäre. Ein bisschen ging das unter.
Kann, muss man nicht gelesen haben.

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