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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2019

Familie Jupp Backes wieder in Hochform!

Nur Uschi kochte schärfer
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Der ehemalige Französischlehrer Gerhard weilt zu einem Klassentreffen im Dorf, hält sich dort aber nicht allzu lange auf, da er noch ein Date mit Oma Käthe, der Schwiegermutter von Dorfpolizist Jupp Backes, ...

Der ehemalige Französischlehrer Gerhard weilt zu einem Klassentreffen im Dorf, hält sich dort aber nicht allzu lange auf, da er noch ein Date mit Oma Käthe, der Schwiegermutter von Dorfpolizist Jupp Backes, hat. Am nächsten Morgen findet das Zimmermädchen Gerhard tot in seinem Bett im Landgasthof. Der Arzt spricht von Herzinfarkt, doch Käthe besteht darauf, dass es Mord gewesen sein muss, da der Tote Morddrohungen erhalten hat. Nun kommt wieder die gesamte Familie Backes ins Spiel und ermittelt mal wieder nach altbekannter Manier.

Auch der zweite Fall um die skurrile Familie Backes aus Hirschweiler im Saarland hat mir mit den witzigen Einlagen wieder sehr gut gefallen. Das Buch ist voller Humor geschrieben, die Dorfbewohner und die Familie Backes sind sehr detailliert und genau vorgestellt, der Schreibstil hat mir gut gefallen und zum Schluss wird es noch richtig spannend. Wer gerne lustige Regionalkrimis liest, ist hier absolut richtig!

Veröffentlicht am 04.05.2019

Grausamer Serienmörder in der Provence!

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
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Der Herbst ist gekommen und der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter freut sich auf ruhige Tage in diesem kleinen Ort am Meer, Le Lavandou. Da erschüttert ein grausamer Fund die Idylle - ein blutiger ...

Der Herbst ist gekommen und der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter freut sich auf ruhige Tage in diesem kleinen Ort am Meer, Le Lavandou. Da erschüttert ein grausamer Fund die Idylle - ein blutiger Fußstumpf in einem Turnschuh wird aufgefunden, wenig später die dazu gehörige Leiche einer jungen Frau. Es soll nicht die letzte bleiben. Polizeichef Zerna gibt sich wieder alle Mühe, Leon Steine in den Weg zu legen. Er und die Staatsanwaltschaft gehen sogar so weit, Leon unter Verdacht zu stellen und vom Dienst zu suspendieren, weil er mit den Ermittlungsergebnissen der Polizei nicht ganz einverstanden ist. Natürlich gibt es auch wieder ein spannendes Finale und der wahre Täter wird entlarvt.

Dies ist bereits der fünfte Teil der unterhaltsamen Serie um den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter, der sich an der französischen Küste niedergelassen hat. Ich habe sie alle gelesen und sehr genossen. Der Schreibstil ist sehr lebendig, die schöne Landschaft der Provence wird richtig authentisch beschrieben, die Personen kann man sich sehr gut vorstellen. Dr. Ritter ist mir sehr sympathisch - besonders gelungen finde ich immer die Auseinandersetzungen mit seinem Chef in der Klinik, dem Polizeichef Zerna, dem Staatsanwalt und der Kommissarin aus Toulon - er lässt sich nicht den Mund verbieten und sagt immer seine Meinung, auch wenn es Nachteile für ihn hat. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 30.04.2019

Bringt die Zahl 13 wirklich Unglück?

Dreizehn Gäste
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Lord Aveling hat zwölf illustre Gäste zu sich nach Bragley Court eingeladen. Durch einen dummen Unfall bedingt befindet sich noch ein dreizehnter auf diesem Landgut. Er kann durch eine Verletzung am Fuß ...

Lord Aveling hat zwölf illustre Gäste zu sich nach Bragley Court eingeladen. Durch einen dummen Unfall bedingt befindet sich noch ein dreizehnter auf diesem Landgut. Er kann durch eine Verletzung am Fuß nicht laufen und befindet sich somit in der Position als stiller Beobachter. Denn es passiert ein Unglück nach dem anderen: erst wird ein Gemälde zerstört, dann wird der Hund des Hauses erstochen aufgefunden und wenig später gibt es eine Leiche, die angeblich niemand kennt. Das Pferd eines Gastes kommt ohne seinen Reiter vom Jagdausflug zurück und die Polizei in Gestalt von Kriminalinspektor Kendall beginnt zu ermitteln.

Dieser bereits 1936 veröffentlichte Landhaus-Krimi sticht schon mal optisch durch seinen leinenähnlichen Einband hervor. Er ist in angenehmer Sprache in eher gemütlichem Stil verfasst. Große Spannung wird man hier nicht finden. Die interessanten Gäste sind sehr gut charakterlich vorgestellt und die Handlung und die Ermittlungen plätschern eher dahin. Wer gerne englische Krimis im Stil von Agatha Christie liest, ist hier richtig!

Veröffentlicht am 27.04.2019

Delias letzter und schwerster Fall!

Das namenlose Mädchen
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Die fünfjährige Hayley wird allein auf einer einsamen Landstraße gefunden, mit Blut an ihrer Kleidung, das nicht von ihr stammt. In der Nähe werden drei Leichen gefunden, doch niemand davon war mit dem ...

Die fünfjährige Hayley wird allein auf einer einsamen Landstraße gefunden, mit Blut an ihrer Kleidung, das nicht von ihr stammt. In der Nähe werden drei Leichen gefunden, doch niemand davon war mit dem Mädchen verwandt. Die junge Delia nimmt sich des Falles an, sie kniet sich richtig rein, denn das ist ihr letzter Fall in der Einrichtung für Pflegekinder und sie möchte unbedingt die Mutter des kleinen Mädchens finden. Sie hat schon gekündigt, um mit ihrer jüngeren Schwester zusammen eine Bäckerei mit Café zu eröffnen. Durch ihre Nachforschungen kommt sie einem Drogenhändlerring auf die Spur und gerät dadurch selbst in große Gefahr.

Dieser emotionale Krimi hat mir gut gefallen, er lässt sich leicht lesen und ist spannend geschrieben. Das persönliche, tragische Schicksal der beiden Schwestern Delia und Juniper ist gut erzählt - ihre Vergangenheit spielt auch heute noch eine große Rolle in diesem Buch. Auch über den Umgang mit Pflegekindern wird sehr einfühlsam berichtet, besonders wie Delia versucht, Hayley Informationen zu entlocken. Delias letzter Fall ist auch ihr schwierigster und gefährlichster!

Veröffentlicht am 27.04.2019

Inspektor Bussi löst einen schwierigen Fall!

Der Tote im Schnitzelparadies
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Inspektor Arno Bussi hat sich bei seinem Vorgesetzten unbeliebt gemacht - man sollte halt nichts mit der Gemahlin des Chefs anfangen! So kommt es, dass er als Sonderermittler ins hinterste Tal Tirols geschickt ...

Inspektor Arno Bussi hat sich bei seinem Vorgesetzten unbeliebt gemacht - man sollte halt nichts mit der Gemahlin des Chefs anfangen! So kommt es, dass er als Sonderermittler ins hinterste Tal Tirols geschickt wird, um dort einen verschwundenen Bürgermeister aufzufinden. Zumindest seinen Kopf findet er schon ziemlich bald und zwar in Resis Schnitzelparadies. Leider verhindert ein starkes Unwetter, dass er Verstärkung bekommt, denn das Tal ist wegen eines Erdrutsches nicht erreichbar. So ist Bussi ganz auf sich allein gestellt, erlebt allerhand Abenteuerliches und gerät auch noch in Todesgefahr.

Dieser witzige, österreichische Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen, es gibt viel zum Lachen, auch eine Liebesgeschichte. Der arme Inspektor Bussi kann einem schon leid tun, wenn er unter Koffeinmangel leidend durch die Gegend stolpert. Die Personen sind liebevoll gezeichnet, man kann sie sich sehr gut vorstellen. Eine gezeichnete Ortskarte von Hinter- und Vorderkitzlingen rundet das Buch ab.