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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2019

Schnelle Suppen - sehr lecker!

Schnell und einfach zum Suppenglück
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Dieses großformatige Suppen- und Eintöpfe-Kochbuch aus dem Reader's Digest-Verlag ist für alle Suppen-Liebhaber eine wahre Fundgrube. Zu jedem Rezept gibt es ein großes, appetitanregendes Bild des Gerichts, ...

Dieses großformatige Suppen- und Eintöpfe-Kochbuch aus dem Reader's Digest-Verlag ist für alle Suppen-Liebhaber eine wahre Fundgrube. Zu jedem Rezept gibt es ein großes, appetitanregendes Bild des Gerichts, dazu immer noch eine Variante des Rezeptes. Auch wenn man glaubt, alle Arten von Suppe schon einmal gekocht zu haben, so gibt es doch immer wieder eine kleine Zutat oder eine Zubereitungsweise, die man so noch nicht kannte und die man gerne mal ausprobieren möchte.

Das Schöne an diesen Rezepten ist, dass sie auch noch schon in 30 Minuten zubereitet sind. Somit gilt keine Ausrede für Fastfood mehr - in einer halben Stunde bereite ich da lieber ein gesundes Süppchen oder einen Eintopf zu.

Zwischen den wirklich leckeren Rezepten befinden sich auch noch ein paar Sonderseiten, auf denen z.B. 6 x feine Klößchen, süße und kalte Suppen und Eintöpfe mit diversen Bohnen vorgestellt werden. Bereits beim ersten Durchblättern habe ich viele Gerichte entdeckt, die ich unbedingt nachkochen möchte. 5 Sterne für dieses tolle Buch!

Veröffentlicht am 07.09.2019

Furioses Finale der Trilogie!

Mostviertler Jagd
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Im Mostviertel in Niederösterreich treibt ein Wilderer sein Unwesen. Kommissar Brandner wird von seinem Chef auf diesen Fall angesetzt und so pendelt er täglich zwischen seinem Wohnort Wien und St. Pölten. ...

Im Mostviertel in Niederösterreich treibt ein Wilderer sein Unwesen. Kommissar Brandner wird von seinem Chef auf diesen Fall angesetzt und so pendelt er täglich zwischen seinem Wohnort Wien und St. Pölten. Er würde ja gerne aufs Land nach St. Pölten umziehen, hat auch schon eine Maklerin beauftragt, aber seine drei Damen daheim in Wien wollen unter keinen Umständen von dort weg.

Dann geschieht ein Mord an einem Förster, ganz in der Nähe eines erlegten Wildes. Hat er den Wilderer überrascht und musste deshalb sterben? Er wird nicht der einzige Tote bleiben, es gibt bald noch mehr Opfer und Brandner hat außer dem Kaliber und einem Fußabdruck nicht viel in der Hand.

Bei diesem spannenden Kriminalroman handelt es sich um den dritten Teil und den Abschluss der Mostviertler Trilogie. Obwohl ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe, bin ich gut in das Geschehen hinein gekommen, da alles gut erklärt wird. Aber sicher wäre es besser, die drei Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Die Gegend wird sehr gut und lebhaft beschrieben - kein Wunder, denn der Autor ist ja dort zuhause. Dank kursiver Einblendungen kann sich der Leser besser in die Hauptpersonen einfühlen, denn dort kann man ihre Gedanken lesen. Bis zum großen Finale wird der Leser öfters mal in die falsche Richtung geführt, doch dann klärt sich alles auf und die Bösen kriegen ihre wohlverdiente Strafe!

Veröffentlicht am 04.09.2019

Mit bayerischem Charme lustig geschrieben!

Tote Hand
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Der Polizist Leo Kreuthner findet bei einer seiner häufigen, zweifelhaften Aktionen mal wieder eine Leiche, vergraben neben der Kapelle gleich neben seiner Stammkneipe. Dort verkehren eher zwielichtige ...

Der Polizist Leo Kreuthner findet bei einer seiner häufigen, zweifelhaften Aktionen mal wieder eine Leiche, vergraben neben der Kapelle gleich neben seiner Stammkneipe. Dort verkehren eher zwielichtige Typen, die aber in manchen Fällen äußerst hilfreich für die Ermittlungen sein können und deren Mithilfe sich Leo mit eher ungewöhnlichen Methoden sichert. Mit den Ermittlungen ist Clemens Wallner von der Kripo Miesbach betraut, der das ganze Gegenteil von Leo ist. Clemens ist überkorrekt, nimmt alles sehr genau und deswegen gibt es immer wieder Diskussionen mit seinem Großvater Manfred bezüglich dessen Geschäftsmethoden.

Auch dieser achte Band ist wieder sehr witzig und zugleich spannend geschrieben. Es ist immer wieder lesenswert, wie sich das Schlitzohr Leo stets aus scheinbar ausweglosen Situationen retten kann, einen ungeliebten Kollegen ausschaltet und vor seinem Chef besteht. Manches ist ein bisschen arg übertrieben, aber dennoch immer wieder zum Lachen. Zusammen mit dem übergenauen Clemens sind die beiden ein tolles Team, das jeden noch so schwierigen Fall lösen kann!

Veröffentlicht am 04.09.2019

Ein schmerzhafter Fall für Mara!

Brennende Narben
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Die Frankfurter Ermittlerin Mara Billinsky, genannt die Krähe - weil sie stets dunkel gekleidet und geschminkt ist, hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Erst wird der brutale Mord an einer Edelprostituierten ...

Die Frankfurter Ermittlerin Mara Billinsky, genannt die Krähe - weil sie stets dunkel gekleidet und geschminkt ist, hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Erst wird der brutale Mord an einer Edelprostituierten bekannt, die vor ihrem Tod auch noch brutal gefoltert wurde und dann geht auch noch eine Bombe mit einem Kleinbus in die Luft, in dem viele Frauen waren, die als Nachschub für ein Frankfurter Bordell gedacht waren. Zudem erreicht sie ein geheimnisvoller Anruf, in dem ihr mitgeteilt wird, dass der Wolf in der Stadt ist und er hat noch eine Rechnung mit Mara offen ....


Mara, die ja bekanntlich sehr stur und eigensinnig ist, verfolgt aber auch noch private Ermittlungen zum Mord an ihrer Mutter, der schon vor 20 Jahren stattfand. So lässt sie sich weder von ihrem Chef noch vom Staatsanwalt abhalten, hier weiter zu suchen und zu bohren. Auch ihr Vater beschwört sie, endlich Ruhe zu geben, aber auch das beeindruckt sie nicht. So wird dies nicht nur ihr persönlichster Fall sondern auch noch ein sehr schmerzhafter dazu.

Ich habe auch diesen dritten Fall aus der Reihe um Mara Billinsky wieder mit großem Vergnügen gelesen. Mara ist eine unruhige, sehr eigenwillige Frau, die sich von niemandem etwas vorschreiben lässt und die ständig im Clinch mit ihrem Vater liegt, aber sie ist auch eine scharfsinnige Ermittlerin. Zusammen mit ihrem Kollegen Rosen, der sich immer mehr zutraut, treten sie erfolgreich gegen eine kriminelle Bande an - Mara muss aber leider auch Federn lassen. Dieser spannende Thriller um Mara hat mir wieder kurzweilige und interessante Lesestunden beschert, auch wenn es manchmal sehr brutal und grausam zuging. Ich freue mich schon jetzt auf den vierten Teil, der im Januar erscheint.

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Veröffentlicht am 29.08.2019

Wenn Täter zu Opfern werden ...

Opfer
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In einer Scheune nahe Stockholm wird ein brutalst misshandelter Mann aufgefunden. Entgegen aller Annahmen lebt er noch, stirbt aber dann im Krankenhaus. Das ist nur der Auftakt zu einer Reihe von weiteren, ...

In einer Scheune nahe Stockholm wird ein brutalst misshandelter Mann aufgefunden. Entgegen aller Annahmen lebt er noch, stirbt aber dann im Krankenhaus. Das ist nur der Auftakt zu einer Reihe von weiteren, sehr grausam durchgeführten Morden an Männern, die alle keine ungeschriebenen Blätter bei der Polizei sind. Hauptkommissar Carl Edson, der hier mit seinem Team ermittelt, vermutet zuerst einen Bandenkrieg unter Kriminellen, glaubt aber später, dass es um persönliche Motive geht. Die Journalistin Alexandra Bengtsson berichtet von Anfang an über diese Mordserie im Aftonbladet.

Dieser Thriller geht unter die Haut mit seinen ganzen grausamen Beschreibungen der gefolterten Toten, mit seinen interessanten Rückblicken in die Kindheit, mit der Erkenntnis, was bestimmte Erziehungsmethoden bei Kindern auslösen können. Im zweiten Teil kommt der Mörder zu Wort, seine Erinnerungen und was ihn zu den Taten gebracht hat. Dadurch war zwar klar, wer der Täter ist, das tat der Spannung aber keinen Abbruch, da es noch einige unvorgesehene Wendungen gab. Das Buch ist für zartbesaitete Leser eher nicht so geeignet, da die Beschreibungen der Morde schon recht grausam sind. Die Spannung blieb bis zum überraschenden Schluß sehr hoch. Ich hoffe, dass wir bald mehr von diesem talentierten Autor lesen dürfen!