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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2020

Gin und Krimi Cocktail

Der Gin des Lebens
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Der sehr schön aufgemachte Einband lädt sofort zum Lesen ein. Im Innenteil erwartet den Leser eine Karte der Region in Grossbritannien, in der dieser Roman hauptsächlich spielt. Mit seiner gut geschriebenen ...

Der sehr schön aufgemachte Einband lädt sofort zum Lesen ein. Im Innenteil erwartet den Leser eine Karte der Region in Grossbritannien, in der dieser Roman hauptsächlich spielt. Mit seiner gut geschriebenen Kriminalroman, der sich flüssig liest, läßt uns Carsten Sebastian Henn, das momentane Kultgetränk völlig neu erleben.
Was hat der Mord an einem Obdachlosen, mit dem Gin zu tun?
Die Geschichte beginnt in Deutschlands Süden, im Kaiserstuhl. Dort erlebt Bene gerade sein Liebeswaterloo und versenkt zu allem Überfluss noch seinen Oldtimer. Bei der Neuausrichtung seines Lebens, fällt ihm eine Flasche Gin in die Hände. Eine Hinterlassenschaft seines Vaters. Sie wird sein Leben verändern, er will mehr über dieses Getränk erfahren. Über Freiburg führt ihn der Weg nach Grossbritannien. Eine kuriose Geschichte mit interessanten Charakteren nimmt ihren Lauf. In Cathys B&B in Plymoth kommt Bene fürs erste unter und beginnt mit seiner Recherche. Deutsche Tugenden und englischer Lebensstil treffen aufeinander. Eine unterhaltsame Geschichte mit kriminalistischen Hintergrund zieht den Leser in seinen Bann.
Der Roman wird immer mal wieder unterbrochen, um dem Leser die Geschichte, den Ursprung, die Herstellung, die Botanicals und verschiedene Coktails des Hauptdarstellers, des Gins, näher zu bringen. Das finde ich prsönlich sehr gut gemacht.
Mein Fazit:
Ein tolles, unterhaltsames Buch für die Urlaubszeit!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 09.07.2019

Ende oder Neuanfang?

Die Unvollkommenen
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Der Roman schliesst an dem Erstlingswerk von Theresa Hannig " Die Optimierer " an. Das Ganze liest sich gut und flüssig. Die Story ist spannend und unterhaltsam geschrieben.

Zum Inhalt

Lila die Rebellin ...

Der Roman schliesst an dem Erstlingswerk von Theresa Hannig " Die Optimierer " an. Das Ganze liest sich gut und flüssig. Die Story ist spannend und unterhaltsam geschrieben.

Zum Inhalt

Lila die Rebellin aus dem ersten Teil und Samson Freitag sind die Hauptakteure dieser Geschichte. Darüber hinaus sind Samsons Mutter, Ercan Böser ( auch er spielte im ersten Teil eine wichtige Rolle) und Eoin Kophler wichtige Personen des Romans.
Lila findet sich nach ihrer Verwahrung, (So wird die Haft in der Wohlfühlökonomie genannt) im Internat Villa Baltic wieder.Diese Einrichtung dient der Resozialisierung von Gefangenen. Während sie Zeit in der Verwahrung Im Schlafzustand verbringen, kommt man sich in der Villa wie im Schlaraffenland vor.
Bald wird Lila klar, daß der schöne Schein trügt. Entweder wird man träge und lässt sich hängen und erliegt den Versuchungen und Möglichkeiten der Villa.
Dan gibt es noch die Möglichkeit das Ganze auf eine andere Art und Weise zu beenden.Die dritte Möglichkeit der Flucht scheint unmöglich zu sein.
Da lernt sie Eoin Kophler kennen, der ihr ganz neue Dinge eröffnet. Einmal im Sog der Ereignisse lässt sich Lilas Zukunft nicht mehr aufhalten.
Lia erkennt das Samson Freitag in der neuen Gesellschaft als gottähnliche Gestalt, die Fäden in der Hand hat, oder sind es doch die Roboter?
Wer oder was ist Samson Freitag wirklich, er war im ersten Teil ein Freund der gestorben ist. Was passierte alles in der Zeit der Verwahrung, welche Veränderungen gab es. Lila sieht sich mit vielen Dingen konfrontiert die sie erst einmal verarbeiten muss.
Sie erkennt nach und nach welch perfides Spiel Samson Freitag mit ihr spielt. Ein Showdown der einige Fragen offen lässt bildet den Schluss dieses Romans.

Mein Fazit

Ein gut zu lesender Sciencefiction Roman, der zum Nachdenken anregt. Wer weiss welche Entwicklungen sich in unserer Welt noch ergeben, es ist vieles möglich.

  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 12.05.2019

Überraschendes Ende

A Stranger in the House
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Ein gut geschriebener unterhaltsamer Thriller bzw. Krimi.
Das Cover ist interessant gestaltet und lässt Spannung erwarten.
In Kürze die Handlung. Karen verunglückt schwer mit ihrem Auto. In der Nähe des ...

Ein gut geschriebener unterhaltsamer Thriller bzw. Krimi.
Das Cover ist interessant gestaltet und lässt Spannung erwarten.
In Kürze die Handlung. Karen verunglückt schwer mit ihrem Auto. In der Nähe des Unfallortes wird eine Leiche gefunden. Die Polizei versucht eine Verbindung zwischen dem Unfall und der Leiche zu finden.
Wieder spielen zwei Ehepaare die sich gegenüber wohnen eine grosse Rolle.

Meine Meinung:

Leider erinnert mich der Aufbau der Geschichte doch sehr an ihren Erstlingsroman " The Couple next Door"
aus diesem Grund gibt es nur 3 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Zwei starke Frauen

Alte Sorten
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In dem Buch "Alte Sorten" erzählt Ewald Arenz die Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher, nicht sein können und trotzdem zueinander finden.Es geht einmal um die fast fünfzigjährige, alleine einen ...

In dem Buch "Alte Sorten" erzählt Ewald Arenz die Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher, nicht sein können und trotzdem zueinander finden.Es geht einmal um die fast fünfzigjährige, alleine einen Bauernhof bestellende Liss und die kurz vor ihrem 18. Geburtstag stehende Sally, die aus einem Heim geflüchtet ist.
Die beiden lernen sich auf einem Feldweg, als Liss Sally bittet ihr zu helfen ihren Anhänger an den Traktor zu kuppeln.Ohne Fragen zu stellen nimmt Liss Sally bei sich auf, stellt ihr ein Zimmer zur Verfügung und versorgt sie mit Essen und Trinken. Sally lernt das harte Leben auf einem Bauernhof kennen, Kartoffel ernten, Äpfel und Birnen brechen und sie hilft bei der Weinlese. So leben die beiden gemeinsam auf dem Hof. Keine der beiden gibt viel von sich preis, jede akzeptiert die andere mit all ihren Stärken, Schwächen und Fehlern.
Sally verschwindet nach einer Auseinandersetzung mit Liss. Kurz darauf taucht die Polizei und Sally`s Eltern auf dem Hof auf und suchen Sally. Da sie nicht gefunden wird, muss Liss mit zur Polizeiwache, dort wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Sally kann Liss danach von einer unwiderruflichen Aktion abhalten. Liss überzeugt anschliessend Sally davon , ihre Schule fertig zu besuchen, um nicht ein ähnliches Schicksal wie sie zu erleiden.

Mein Fazit:
Ewald Arenz erzählt hier eine wunderschöne Geschichte mit sehr viel Einfühlungsvermögen, über die Entstehung einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft.
Von Beginn an ist man gefesselt von der detailreichen Darstellung des Landlebens.
Schon das Cover des Buches ist sehr liebevoll gestaltet. Der Titel erinnert wirklich, zusammen mit dem Cover, an die alten Obstsorten von Birnen und Äpfel.
Habe selten ein Buch gelesen, welches mich so berührt hat.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 28.01.2019

Vom Adel und Ungeborenen

Schund und Sühne
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Dieses Buch erzählt die Geschichte der Groschenroman Schreiberin Catherina Chrysander, genannt Kat und der Adelsfamilie von Prinzessin Josephina Schell von Ohlen, sie wird nur Seph gerufen.

Zur Adelsfamilie ...

Dieses Buch erzählt die Geschichte der Groschenroman Schreiberin Catherina Chrysander, genannt Kat und der Adelsfamilie von Prinzessin Josephina Schell von Ohlen, sie wird nur Seph gerufen.

Zur Adelsfamilie zählen, der Fürst Fredi, seine Frau Fürstin Follie, ihr Sohn Valerius, genannt Valu, sowie die schrille Gräfin Gratzi, Ähnlichkeit mit deutschem Adel rein zufällig!

Ferner spielt Moritz Gadebusch, Angestellter eines Rosengrosshändlers, eine wichtige Rolle.

Die Prinzessin ist auf der Suche nach einem standesgemäßen Ehemann, nachdem die Vermählung mit einem Mitglied des europäischen Hochadels geplatzt war.

Prinz Valu will seiner Familie eine Eröffnung machen, sucht noch nach dem richtigen Zeitpunkt
.
Fürstin Follie entdeckt ein pikantes Geheimnis aus der Vergangenheit.

Moritz möchte mit Seph`s Hilfe seine eigene Rosenzucht aufbauen, dafür verlässt er die Firma in der angestellt war.

Kat muss sich durch das erhaltene Stipendium in diesen Adelskreisen zu recht finden. Sie lernt dabei, das es auch bei diesen Menschen, Höhen und Tiefen gibt, wie bei den Normalos auch.

Zwischen Jagdveranstaltung, pompösen Ball, Beerdigung, verbrennen von Brautsträußen, allerlei pikanter sexueller Abenteuer, erfährt der Leser vieles über das Leben des Adels und ihren Umgang mit den „ Ungeborenen“, wie die nicht adligen Menschen von ihnen genannt werden.

FAZIT:

Ein flüssig geschriebener, gut zu lesender Roman, mit jeder Menge Situationskomik. Die Autorin versteht es die Leser mit ihrer Erzählung fürstlich zu unterhalten. Auch wenn der Roman nicht zu meinem bevorzugten Lesestoff zählt, hat er mich köstlich amüsiert und zum Lachen gebracht.

  • Cover
  • Humor
  • Idee
  • Geschichte
  • Figuren