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Veröffentlicht am 24.10.2021

Rückkehr nach Wild River

Alaska Love - Rückkehr nach Wild River
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Das Cover:

Passt hervorragend zu den anderen Büchern dieser Reihe und macht auch Lust auf den schönen Landschaften, die in diesem Buch nicht zu kurz kommen.

Meine Meinung:

Dies ist also der dritte Band ...

Das Cover:

Passt hervorragend zu den anderen Büchern dieser Reihe und macht auch Lust auf den schönen Landschaften, die in diesem Buch nicht zu kurz kommen.

Meine Meinung:

Dies ist also der dritte Band der Wild River Rieh mitten in Alaska. Ich würde definitiv empfehlen zumindest den zweiten Teil vor diesem zu lesen, da Montana dort bereits eine durchaus wichtige Nebenrolle spielt und ihre eigene Geschichte nun hier bekommt.

Montana Banks war alles andere als meine Lieblingsperson im zweiten Band, hier aber erfahren wir nun viel mehr über ihre Vergangenheit und ich kann sagen, es wird alles viel besser verständlich und nachvollziehbarer. Das hat mir durchaus gefallen. Auch macht sie hier eine gewisse Wandlung durch, sie will mehr Verantwortung übernehmen, vielleicht auch erwachsen werden und ihrer Tochter ein Vorbild sein.

Eddie Sanders ist ein typischer Cop: Stark, taff und sehr auf seinen Job fixiert bei dem er endlich die lang gewünschte Beförderung am Horizont sieht.
Als er schwer verwundet wird und mit seinem Leben neu beginnen muss, ist es für ihn erstmals ein Schock. Auch was seinen Stolz angeht, ist es eine Herausforderung für ihn.

Beide Charaktere müssen über sich hinauswachsen, mit den neuen Herausforderungen umgehen, die das Leben ihnen mit ihren jeweiligen Verletzungen vor die Füße geworfen hat und dabei auch noch mit den aufkeimenden Gefühlen füreinander klarkommen.

Alles in allem ist dies ein sehr gelungener dritter Band, voller Neuanfänge, neuer Herausforderungen und der Schönheit Alaskas. Der Schreibstil ist dabei locker und leicht zu lesen, die Kapitel sind abwechselnd aus er Sicht von Montana und Eddie geschrieben, sodass man bei beiden einen sehr guten Einblick in die Gefühle und Gedanken bekommt.

Mein Fazit:

Ich habe die Rückkehr nach Wild River genauso genossen wie ich es dachte und freue mich bereits auf den nächsten Band dieser tollen Reihe, die den Kleinstadt-Charme mit der rauen Wildheit vereint und dabei immer spannende Geschichten zu bieten hat

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Veröffentlicht am 23.10.2021

Das Fest der Weihnachtsschwestern

Das Fest der Weihnachtsschwestern
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Das Cover:

Ist recht typisch im Stil der anderen Romane von Sarah Morgan und ich finde es daher sehr passend. Zudem wird schnell deutlich, dass es sich um einen Weihnachtsroman handelt.

Meine Meinung:

Da ...

Das Cover:

Ist recht typisch im Stil der anderen Romane von Sarah Morgan und ich finde es daher sehr passend. Zudem wird schnell deutlich, dass es sich um einen Weihnachtsroman handelt.

Meine Meinung:

Da ich bereits einige Romane von Sarah Morgan kenne, war ich bei diesem besonders neugierig, ob er mit dem ähnlich klingenden „Die Zeit der Weihnachtsschwestern“ in irgendeiner Form zu tun hat. Ich kann nun allen interessierten sagen: Nein, die beiden Romane kann man komplett unabhängig voneinander lesen.

Auch in diesem Roman schafft Sarah Morgan wieder eine Familie, die ihre eigenen Probleme hat und damit einfach wie aus dem echten Leben hätte sein können. Die Autorin beweist einfach mal wieder ihr Talent dafür, echte Menschen zu schreiben. Mit Fehlern. Mit Ecken und Kanten und auch mit Reue, Verunsicherung und einem guten Herzen.

Die drei Frauen, die den Mittelpunkt dieser Geschichte bilden sind mehr als nur Töchter, Schwestern und Mütter, sie sind allen voran eigeneständige Persönlichkeiten. Die alle ihren eigenen Kopf und ihre eigene Vorstellung vom Glück haben und genau das liebe ich so an den Büchern.

Das ganze Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Ella, Samantha und Gayle geschrieben, sodass man bei allen drei Frauen einen sehr guten Einblick bekommen kann, was sie sich von diesem unerwarteten Schottland-Ausflug erhoffen und wo ihre Grenzen sind.

Gayle wirkt auf den ersten Blick sehr distanziert, fast schon kühl und abweisend, aber hier liegen viele Dinge in ihrer Vergangenheit die eine Erklärung für ihr Verhalten bieten.
Samantha ist augenscheinloch ihrer Mutter sehr ähnlich, erfolgreiche Geschäftsfrau, taff und selbstständig.
Nur Ella fällt aus der Reihe, mit ihrem Leben als Hausfrau und Mutter, in dem sie aufzugehen scheint und welches ihr einfach reicht.
Diese drei Frauen zu begleiten wie sie aufeinander zugehen und in ihre Vergangenheit eintauchen, ihre alten Konflikte aufarbeiten und versuchen zueinander zu finden, macht die Spannung und das Besondere an diesem Buch aus.

Es kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz, aber im Fokus steht hier eindeutig die Beziehung der drei Frauen zueinander und die Liebe die Familie miteinander teilt.

Mein Fazit:

Sarah Morgan schafft es mal wieder eine Familie zu schreiben, wie sie nebenan wohnen könnte. Mit allen Fehlern und Konflikten und dem Mut offen über Verletzungen zu reden.
Ein ehrlicher Roman, der sich auf das konzentriert, was an Weihnachten wirklich zählt: Das Beisammensein.
Klare Empfehlung für alle, die gerne mal über eine andere als die romantische Liebe lesen wollen.

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Veröffentlicht am 23.10.2021

Weihnachtsglück in Willowbrook

Weihnachtsglück in Willowbrook
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Das Cover:

Winterlich, verschneit und einfach zuckersüß. Genauso wie der Inhalt des Buches, also sehr schön gewählt. Auf der Suche nach neuer Lektüre für die kalte Jahreszeit habe ich dieses Schätzchen ...

Das Cover:

Winterlich, verschneit und einfach zuckersüß. Genauso wie der Inhalt des Buches, also sehr schön gewählt. Auf der Suche nach neuer Lektüre für die kalte Jahreszeit habe ich dieses Schätzchen gesehen und wusste, es muss gelesen werden.

Meine Meinung:

Ich bin ein absoluter Fan von Weihnachts-Romanen. Am liebsten mit einer Schicht Schnee und ein bisschen Glitzer in der kalten Jahreszeit mit einer Tasse Tee… Einfach zum dahinschmelzen. Und genau so einen Roman habe ich hier bekommen.

Evie ist eine fast schon typische Protagonistin solcher klassischen Weihnachts-Romane, sie hat einen Ex-Verlobten und muss sich mit Geldproblemen und dem mürrischen, aber durchaus attraktiven Jake herumärgern. Natürlich ist sie dabei sehr charmant, keineswegs auf den Mund gefallen und mir damit sofort sympathisch. Alles richtiggemacht.

Jake könnte fast schon ein wandelndes Klischee sein, wenn er nicht unter seiner rauen Schale einen weichen Kern hätte, ihm gehört ein Dalmatiner, der seiner verstorbenen Frau gehörte und der er immer noch nachtrauert… Hach. Genau das richtige also für eine kitschige Weihnachtsgeschichte, bei der beide Protagonisten keine Lust auf die Feiertage haben.
Ich empfand ihn als sehr schön geschriebenen Charakter, denn in seiner immer noch anhaltenden Trauer und der Loyalität seiner Frau gegenüber zeigte er immer wieder eine verletzliche Seite.

Und auch wenn es eine gehörige Portion Kitsch und Glitzer gibt, die ich liebe, schafft es die Autorin doch auch hier ernste Themen behutsam einzuarbeiten ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Es werden Themen aufgearbeitet und die Protagonisten machen beide eine Entwicklung durch, was sie gleich nochmal greifbarer macht.

Ich könnte noch einiges mehr sagen, aber ich möchte niemanden den Lese-Spaß verderben, also nur so viel: Wer auf der Suche nach einer weihnachtlichen Romanze ist, ist hier genau richtig. Es ist nicht immer alles schön, es ist nicht immer alles leicht und damit genau wie im echten Leben.

Mein Fazit:

Ein Buch, welches mich mit seiner Tiefe überrascht hat und mit seiner Leichtigkeit in seinen Bann ziehen konnte ohne die Magie von Weihnachten dabei aus den Augen zu verlieren. Ich kann es nur empfehlen und werde es nächstes Jahr bestimmt noch einmal lesen, da ich Jake und Evie einfach ins Herz geschlossen habe und beide nun viel besser verstehen kann.

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Die Schneeblütenprinzessin

Die Schneeblütenprinzessin von Cold Creek Valley
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Das Cover:

Ist ehrlich gesagt das, was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Dazu noch der Titel, der ein wenig nach Märchen und viel nach winterlichem Kitsch klingt, ich war neugierig. Und das Äußere ...

Das Cover:

Ist ehrlich gesagt das, was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Dazu noch der Titel, der ein wenig nach Märchen und viel nach winterlichem Kitsch klingt, ich war neugierig. Und das Äußere passte sehr schön zum Inneren.

Meine Meinung:

Das Buch beginnt wie im Klappentext beschrieben, alles andere als romantisch. Chiara wollte an Weihnachten heiraten und verliert an einem Tag nicht nur den Verlobte, sondern auch noch den Job.

Völlig durch den Wind beschließt sie zu ihrem Bruder zu fliegen um allen ein wenig zu entkommen. Es geht ins verschneite und wahnsinnig schön beschriebene Cold Creek Valley. Und natürlich hat der Zufall seine Finger im Spiel und Chiara nimmt am Flughafen den falschen Koffer mit. Den von Gabriel, der ebenfalls seine Familie besuchen will.
Die beiden finden sich natürlich sofort attraktiv und es gibt viele (mal mehr, mal weniger gute Gründe) die den beiden im Weg stehen.

Chiara ist als Protagonistin nicht einfach für mich gewesen. An sich fand ich sie sehr sympathisch und konnte ihre Beweggründe oft nachvollziehen, was ich aber sehr schade fand: Sie ließ sich sehr oft von ihrer Familie beeinflussen und es wäre alles ein wenig einfacher gewesen, hätte sie einfach selber mal für sich eingestanden.

Gabriel dagegen ist nicht viel besser. Er ist ein gut aussehender Arzt, der ein viel zu weiches Herz hat. Seine aktuelle Freundin ist mehrmals fremdgegangen und will eine andere Zukunft als er, trotzdem verzeiht er ihr und verspürt eine Loyalität, die ich nicht nachvollziehen konnte.

Genau diese unperfekten Protagonisten haben mich aber in ihren Bann ziehen können.
Ich hätte mir zwar gewünscht, dass die beiden mehr Zeit gemeinsam haben würden, denn es gibt viele Nebencharaktere, die alle ein wenig ablenken, aber insgesamt war es einfach schön die beiden zu begleiten.

Der Schreibstil dieses Buches ist leicht und locker zu lesen, besonders die Landschaften sind sehr schön beschrieben ohne langweilig zu wirken. Ich habe direkt das Gefühl gehabt neben Chiara zu stehen und die weite Landschaft zu genießen.

Mein Fazit:

Eine winterlich-weihnachtliche Geschichte mit dem genau richtigen Maß an Kitsch und hätten die beiden Protagonisten noch mehr Zeit miteinander gehabt, wäre es perfekt gewesen. Alles in allem eine tolle Geschichte, die man gemütlich auf dem Sofa lesen kann.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

British Player

British Player
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Das Cover:

Passt sehr gut zu diesem Autorinnen-Dou, ist aber eher nichtsagend und wenig ansprechend, schade. Es bildet wenigstens einen Arzt ab, das ist der einzige Pluspunkt.

Meine Meinung:

Ich liebe ...

Das Cover:

Passt sehr gut zu diesem Autorinnen-Dou, ist aber eher nichtsagend und wenig ansprechend, schade. Es bildet wenigstens einen Arzt ab, das ist der einzige Pluspunkt.

Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher dieses Autorinnen-Dous, die beiden schaffen es immer wieder mich zu überzeugen und mich mit ihrem Humor und den überraschenden Wendungen während der Geschichte in ihren Bann zu ziehen. So auch hier.

Simon ist ein sehr netter Kerl, er ist heiß und witzig und hat das Herz am rechten Fleck, was eine Seltenheit im derzeitigen Buchmarkt zu sein scheint, immerhin ist er mal kein Bad Boy, der geläutert werden muss. Ganz im Gegenteil. Und damit hat er mich schon mal sehr schnell von sich überzeugt.
Er ist liebevoll und sensibel, wenn es um Bridgets Sohn und den Verlust ihres Mannes geht.

Bridget ist ein wenig älter als Simon und hat noch mit dem Verlust ihres Mannes zu kämpfen. Gleichzeitig will sie, dass ihr Sohn Brendan ein erfülltes Leben hat und sich nicht an einen Mann hängt, der vielleicht wieder verschwinden könnte.

Die Liebesgeschichte der beiden ist damit aber trotzdem alles andere als seicht oder zart, denn es fliegen nur so die Funken und jugendfrei bleibt es nicht lange. Die beiden haben eine tolle Chemie zusammen und ihre Unsicherheiten sind hier absolut nachvollziehbar,

Es gab natürlich auch hier wieder einen Punkt, der mehr … Probleme in die Geschichte bringen sollte und ich empfand ihn als sehr gelungen. Und als ausreichend. Denn im letzten Drittel kam ein neues Thema dazu, welches, für mich jedenfalls, viel mehr Feingefühl und mehr Raum gebraucht hätte. Hier hat es einfach nicht gepasst und wirkte fast schon zu leicht und oberflächlich beschrieben. Was sehr schade war…
Ich empfand dies als zu viel. Zu viele Themen, die hier miteinander gemischt wurden und nicht genug Raum bekommen haben. Schade.

Mein Fazit:

Gegen Ende einfach ein wenig zu viel, aber bis dahin durchgängig unterhaltsam und gut zu lesen.
Eine Geschichte, die ganz ohne Bad Boy auskommt und dabei immer noch sehr gut zu lesen ist.

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