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la_sagne

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2020

Den großen Ambitionen nicht gerecht geworden

Die Republik
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Als großer Fan von Science Fiction Geschichten war ich natürlich neugierig auf "Die Republik". Zudem habe ich auch einen innerdeutschen Migrationshintergrund und habe mich immer sehr für DDR-Literatur ...

Als großer Fan von Science Fiction Geschichten war ich natürlich neugierig auf "Die Republik". Zudem habe ich auch einen innerdeutschen Migrationshintergrund und habe mich immer sehr für DDR-Literatur interessiert.
Maxim Voland lässt sein Buch in einer alternativen Realität spielen, in der die DDR führende europäische Macht ist und fast das gesamte deutsche Staatsgebiet umfasst. In diesem Umfeld lässt er verschiedene Handlungsstränge ablaufen.

Leider musste ich mich durch die ersten 140 Seiten durchquälen und bin mir nicht sicher, ob ich diesen Roman zuende lesen werde. Besonders die Art und Weise, wie die Charaktere vorgestellt werden und wie sie mit- und untereinander agieren, ist äußerst amateurhaft. Gerade die Hauptfiguren kommen zu Anfang schon unglaublich hohl daher, sodass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich dies im Laufe der Handlung bessert. Auch die Hintergründe dieser alternativen DDR fand ich nicht überzeugend genug erklärt. Ich gebe zu, dass der Autor ein wahrhaft ambitioniertes Vorhaben hatte, an dem wohl auch die meisten anderen Autoren gescheitert wären, aber alles in allem bin ich doch enttäuscht.

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Veröffentlicht am 27.10.2020

hinter den Kulissen

Dreck
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Nachdem Bill Buford arbeitete in Italien als Pastamacher arbeitete und darüber ein Buch schrieb ("Hitze"), wendet er sich nun der französischen Küche zu. Dafür geht er mit seiner Frau Jessica und seinen ...

Nachdem Bill Buford arbeitete in Italien als Pastamacher arbeitete und darüber ein Buch schrieb ("Hitze"), wendet er sich nun der französischen Küche zu. Dafür geht er mit seiner Frau Jessica und seinen dreijährigen Söhnen nach Lyon. Er lernt in einer Bäckerei, wird Schüler des Institut Paul Bocuse und Praktikant im legendären La Mère Brazier.
An sich fand ich es sehr interessant. Man muss sich jedoch erst einmal an den Stil des Autors gewöhnen. Er springt zwischen Themen und manchmal war mir nicht ganz klar, wo der rote Faden ist. Außerdem wirft er mit Namen von Gerichten, Restaurants und Köchen geradezu um sich. Viele kannte ich nicht und konnte die Begeisterung nicht immer nachvollziehen. Besonders skurril, wie empfindlich auf Bufords Frage nach der Verbindung von italienischer und französischer Kücher reagiert wird. Da hängt einiges an Nationalstolz dran. Für Enthusiasten der französischen Küche interessant, für Anfänger in dem Thema eher etwas anstengend. Dennoch erlaubt Buford einen Blick hinter die Kulissen der Spitzengastronomie mit oft absurden Befindlichkeiten und Ritualen und langer Tradition.

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